DE3005449C2 - Justierverfahren für parallelgeschaltete Kraftaufnehmer und Kraftaufnehmer zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Justierverfahren für parallelgeschaltete Kraftaufnehmer und Kraftaufnehmer zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Justierverfahren für parallelgeschaltete Kraftaufnehmer mit je mehreren
Dehnungsmeßstreifen in Brückenanordnung durch Schalten von Widerständen zwischen Spannungsquelle
und Brückenanordnung und/oder zwischen Brückenanordnung und Meßausgang und parallelgeschaltete
Kraftaufnehmer mit je mehreren Dehnungsmeßstreifen in Brückenanordnung, bei denen Widerstände zwischen
Brückenanordnung und Meßausgang geschaltet sind zur Durchführung des Verfahrens und parallelgeschaltete
Kraftaufnehmer mit je mehreren Dehnungsmeßstreifen in Brückenanordnung, bei denen Widerstände zwischen
.Spannungsquelle und Brückenanordnung geschaltet sind zur Durchführung des Verfahrens.
Ein derartiges Justierverfahren ist aus der US-PS J i 7 J 507 bekannt. Dabei werden die Kraftaufnehmer so
abgeglichen, daß die Quellwiderstände. gemessen an den Ausgangsklemmen der jeweiligen Kraftaufnehmer.
gleich sind. Dadurch soll erreicht werden, daß man bei
Verwendung der Kraftaufnehmer beispielsweise bei Wägebrücken unabhängig ist von der Exzentrizität der
auf die Wägrbriicke wirkenden Last.
Es hat sich nun hei ausgestellt, daß trotz der Justierung der Kraftaufnehmer auf gleichem Quellwiderstand,
beispielsweise bei Wägebrücken, eine individuelle Anpassung des Kennwertes jedes Kraftaufnehmers
erforderlich ist, sobald, die Wägeeinrichtung hohen Ansprüchen an die Genauigkeit genügen muß.
Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, die Justierung der Kraftaufnehmer derart vorzunehmen,
daß beim Parallelschalten der Kraftaufnehmer ein Abgleich nicht mehr nötig ist um die Unabhängigkeit
vom Ort der eingeleiteten Last zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst
ίο daß die Größe der Widerstände für jeden Kraftaufnehmer
derart gewählt wird, daß der Quotient aus Ausgangsempfindlichkeit bei Nennlast und ohne Lastwiderstand
dividiert durch die Größe des Quellwiderstandes, gemessen an den Ausgangsklemmen, für jeden
Kraftaufnehmer gleich ist Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei Kraftaufnehmern gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 2 bzw. 3 dadurch gelöst daß Festwiderstände zum Brückenausgang derart in Reihe geschaltet
sind, daß der Quotient aus Ausgangsempfindlichkeit bei
μ Nennlast und ohne Lastwiderstand dividiert durch die
Größe des Quellwiderstands, gemessen an den Ausgangsklemmen, für jeden Kraftaufnehmer gleich ist
bzw. wenn Festwiderstände zwischen Spannungsquelle und Brückenanordnung derart geschaltet sind, daß der
J5 Quotient aus Ausgangsempfindlichkeit bei Nennlast und
ohne Lastwiderstand dividiert durch die Größe des Quellwiderstands, gemessen an den Ausgangsklemmen,
für jeden Kraftaufnenmer gleich ist
Wesentlicher Vorteil der Erfindung ist es, daß keine Einstellmöglichkeiten über Potentiometer mehr notwendig
sind, sondern daß untereinander austauschbare Kraftaufnehmer durch Einsatz von Festwiderständen
hergestellt werden können. In Fällen, in denen Dehnungsmeßstreifenwägezellen in Vielfachanordnun-
!5 gen eingesetzt werden, kann auf diese Weise die früher
verwendete Methode des individuellen Abgleichs vor Ort bezüglich der Eckenempfindlichkeit elektromechanischer
Waagen eliminiert werden. Allein der Wegfall der Potentiometer ist bereits ein erheblicher Vorteil, da
jo die Verwendung einer Vielzahl μ Potentiometern
kostspielig ist, nicht nur, weil teurere Bauteile zusätzlich gebraucht werden. Es ist außerdem ein bedeutender
Zeitaufwand erforderlich, bis eine Brückenschaltung, die aus mehreren individuellen Einzelbrücken besteht,
4". gemäß den Erfordernissen - unter Umständen auch mehrfach - abgeglichen ist. Weiterhin vermindert die
Verwendung derartiger Potentiometer die Zuverlässigkeit einer solchen Gesamtanordnung, weil Potentiometer
von Hause aus unzuverlässig sind, besonders in
>o solchen Fällen, wo Waagen unter Umgebungsbedingungen
eingesetzt werden, die für den Dauerbetrieb von Potentiometern unvorteilhaft sind. So können z. B.
Feuchtigkeit und Schmutz in die Potentiometer eindringen, wodurch naturgemäß deren Zuverlässigkeit
V) noch weiter herabgesetzt wird.
Die Figuren zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Anordnung nach dem Stand der Technik mit mehreren Brückenschaltungen, in welcher Potentiometer in Reihe mit den Speisespannungsanschlüssen
Die Figuren zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Anordnung nach dem Stand der Technik mit mehreren Brückenschaltungen, in welcher Potentiometer in Reihe mit den Speisespannungsanschlüssen
M' jeder Brückenschaltiing geschaltet sind
F i g. 2 und 3 Mehrfachanordnungen von Brückenschaltiingen.
die nach dem neuen Verfahren abgeglichen sind.
In Fig. I ist eine Mehrfachanordnung von Brücken-
f Ί schaltungen I dargestellt, welche gemäß dem Stand der
Technik aus einer Anzahl individueller Aufnehmerbrükkenschaltungen oder Wägezeilen 2 besteht. Dargestellt
sind drei dieser Wägezellen, es kann jedoch jede
gewünschte Anzahl individueller Brückenschaltungen parallel geschaltet werden. Jede Brückenschaltung 2
bestelht aus vier DehnungsmeDstreifenelementen 3. Es
hat sich nun herausgestellt, daß auch bei konstanten Quellwiderständen, gemessen an der Ausgangsklemme
der jeweiligen Brückenschaltung gemäß der US-PS 31 73 507, weiterhin eine Anpassung des Kennwerts
jeder Brückenschaitung erforderlich ist.
Die Anordnung beruht auf folgenden Überlegungen, die auch verdeutlichen, weshalb der Stand der Technik
nicht befriedigend arbeitet. Es sei:
E Die Ausgangsempfindlichkeit der Brückenschaitung ohne Lastwiderstand bei Nennlast und
R der Quellwiderstand der betreffenden Brückenschaltung.
Die Indizes 1, 2, 3 beziehen sich auf die jeweilige Brückenschaltung. Das Ausgangssignal E0 zweier Briikkenschaltungen,
die parallel geschaltet sind, kann wie folgt ausgedrückt werden:
damit ergibt sich
El Rl +ElRl
R\ +Rl
In ähnlicher Weise kann das Ausgangssignal E0 von
drei parallelgeschalteten Aufnehmer-Brückenschaltungen gemäß Fig. 1 gemessen über die Ausgangsklemmen
6' wie folgt ausgedrückt werden:
E0
El R1R3+E1R1R3+E3R1 Rl
R1R2+R1R3+Rl Rl
E„ =
El +El
(3)
In gleicher Weise kann die Gleichung (2) unter den gegebenen Voraussetzungen wie folgt vereinfacht werden:
El + El + E3
3
3
(4)
Im Falle gleicher Quellwiderstände werden die Ausgangssignale aller Aufnehmer also einfach gemittelt.
Demzufolge ist das Nettoausgangssignal gleich der Summe aller Ausgangssignale der einzelnen Aufnehmer
geteilt durch die Anzahl der Aufnehmer im System. Genauso wie die Quellwiderstände der Aufnehmer von
Exemplar zu Exemplar schwanken, schwankt jedoch auch die Empfindlichkeit der einzelnen Aufnehmer. Es
",eien beispielsweise folgende Werte der Empfindlichkeit
angenommen:
L] = 1.1
El - 1.0
El - 1.0
und folgende Wet·; der Quellwiderstiinde
AI = Rl = R - /00 Ohm
AI = Rl = R - /00 Ohm
El
X
R + ElX R
R + R
(1,I)(IOQ)-Kl1O)(IOO)
100 + 100
100 + 100
110 + 100
200
200
= 1,05
Man bemerkt, daß der linke Zählerausdruck größer ist als der rechte Zählerausdruck. Wenn nun die Last auf
die Wägezelle EX (linker Zählerausdruck) übertragen wird, steigt das Ausgangssignal der Waage gegenüber
einer Belastung der Wägezelle 2 (rechter Ausdruck). Nun ist auch verständlich, weshalb eine Wägebrücke
nach der US-PS 31 73 507 nicht unabhängig vom Ort
-1H der Einleitung der Last ist.
Nun werde die Größe der Widr ,-tände für jeden
Kraftaufnehmer derart gewählt, daß der Quotient aus
Ausgangsempfindlichkeit dividiert durch Quellwiderstand für jeden Aufnehmer konstant ist. Im Ausfüh-
t runfesbeispiel werde also R 1 zu 110 Ohm gemacht, alle
anderer Daten bleiben ungeändert. Der neue Ausdruck für das Ausgangssignal der Waage ist:
r _ (1,1) (100. + (1,0) (110)
E° = - ~liö
Nun werde angenommen, daß gemäß der US-PS 31 73 507 die Quellwiderstände R 1 = R 2 = R 3 seien.
Dann ergibt sich aus Gleichung (1):
110+ 110
210
210
= 1,0476
Aus diesem Beispiel ist zu ersehen, daß die beiden Zählerausdrücke identisch sind und es deshalb keinen
Unterschied macht, ob die Last gleichmäßig verteilt ist oder ob sie gänzlich von einer oder der anderen
Aufnehmerbrückenschaltung aufgenommen wird. Die Gesamtempfindlichkeit ist lediglich durch einen Skalenfak'or
verändert, der berücksichtigt werden kann, insbesondere weil dieser Faktor jeden der einzelnen
Aufnehmer in gleicher Weise beeinflußt Selbstverständlich werden normalerweise auch die Quellwiderstände
der Aufnehmer unterschiedlich sein. Es kommt lediglich auf das Verhältnis der Ausgangsempfindlichkeit und des
Quellwiderstandes an. Beispielsweise betrage die nominelle Ausgangsempfindlichkeit im Leerlauf bei
Nennlast eines Aufnehmers 2 Millivolt/Volt und der nominelle Quellwiderstand 350 0hm, dann ist das
Verhältnis £/« = 0,0056 Ohm.-'.
Dieses Standardverhältnis kann nun entweder durch Veränderung des Quellwiderstandes - wie in Fig. 2
dargestellt - oder durch Veränderung der Empfindlichkeil - wie in F i g. J* dargestellt - erreicht w erden.
Gemäß F i g. 2 wird jeder Aufnehmer mit seiner
Nennlast belastet und die Leerlaufempfindlichkeit sehr genau gemessen. Die ursprünglichen Quellwiderstände
der Aufnehmer wt ,den auch gemessen und durch das Hinzufügen von Widerständen r I. rl, r3 in ihrem Wert
so geändert, daß das Verhältnis Empfindlichkeit zu Quellwiderstand beispielsweise 0,0056 0hm-1 beträgt.
So benötigt, wie leicht nachzurechnen ist, beispielsweise ein Aufnehmer mit einer Empfindlichkeit von 2,002
Millivolt/Volt einen gesamten Quellwiderstand von 2,002/0.0056 = 357,5 Ohm. Ein Aufnehmer mit einer
Emofindlichkeit von 1.998 Millivolt nro Volt benötist
demgemäß einen Quellwiderstand von 356,78 Ohm. Wie erwähnt werden die ursprünglichen Quellwiderstände
der Aufnehmer gemessen und danach zwei kleine Widerstände in Reihe mit den Ausgangsanschlüssen
eingefügt, so daß der gesamte Quellwiderstand entsprechend den oben berechneten Werten ist. Da das
Ausgangssignal
R + r
für jeden Aufnehmer gleich ist. ergibt sich entsprechend
den obigen Ausführungen für zwei Aufnehmer (auch für -- wie in der F i g. 2 dargestellt - drei oder mehrere
Aufnehmer), daß das Ausgangssignal aller Aufnehmer unabhängig davon ist. an welcher Stelle die Last
eingeleitet wird. Durch das Einfügen kleiner Widerstände in Reihe mit den Ausgangsklemmen der Aufnehmer
dergestalt, daß das Verhältnis Ausgangsempfindlichkeit
genormte Aufnehmer. Wenn derartig genormte Aufnehmer in einer Mehrfachanordnung von Aufnehmerbrücken
geschaltet sind, werden weitere Abgleichvorgänge umgangen, wenn die mechanische Struktur der
Wägebrücke keinen Anteil an der Eckenlastempfindlichkeit hat.
In der F i g. 2 wurde gezeigt, daß durch den Abgleich
des Quellwiderstandes jedes Aufnehmers ein gleiches Verhältnis Ausgangsempfindlichkeit zu Quellwiderstand
und damit eine Unabhängigkeit von dem Angriffspunkt der Last erreicht werden kann.
Dasselbe konstante Verhältnis Ausgangsempfindlichkeit zu Quellwiderstand kann auch erreicht werden
durch den Abgleich der Leerlaufempfindlichkeit jeden Aufnehmers in Verbindung mit seinem bekannten
gemessenen Quellwiderstand. Eine derartige Ausführung zeigt F i g. 3. Dabei werden die teueren Abgleichpotentiometer
4 im Stand der Technik (vgl. Fig. I) durch Festwiderstände 7 ersetzt. Im Stand der Technik
werden die Potentiometer 4 abgeglichen ohne Rücksicht auf den Quellwiderstand des Aufnehmers, der von
Exemplar zu Exemplar variieren kann. Demzufolge ist die Konstanz der Ausgangsempfindlichkeit zum Quellwiderstand
durch das Verfahren aus dem Stand der Technik nicht erfüllt.
Gemäß Fig. 3 wird das Ziel des konstanten Verhältnisses von Ausgangsempfindliohkeit ?ii Quellwiderstand
durch den Abgleich der l.eerlnufempfindlichkciten
f:\, F.2 und E 3 erreicht Da <?' rrfordrrlii-h
ist. alle Zählerausdrücke in Gleichung (I) oder (2) einander gleich /u machen, muß man den Quullwiderstand
jedes einzelnen Aufnehmers genau messen und die Leerlaufempfindlichkeit jedes Aufnehmers derart
abgleichen, daß beispielsweise EIR gleich 0.005b Ohm
κ,... i'_nnnu
werden die Ausdrücke E\IR\\ E 2/ R 2; EHIRi
untereinander gleich und es macht keinen Unterschied, ob die Last auf der Waage gleichmäßig verteilt ist oder
ob sie ganz von einem beliebigen Aufnehmer aufgenommen wird.
Die Leerlaufempfindlichkeit der Aufnehmer wird abgeglichen durch die Wahl des jeweiligen Widerstandes
7. der zur Erzielung der gewünschten Empfindlichkeit
g- braucht wird. Veränderungen in den Werten der
Widerstände 7 haben keinen Einfluß auf den Quellwiderstand des Aufnehmers. Demgemäß kann die
Leerlaufempfindlichkeit des Aufnehmers unabhängig von dem Brücken-Quellwidersiond abgeglichen werden
und der genormte Verhältniswert EIR ist einfach zu erreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Justierverfahren für parallelgeschaltete Kraftaufnehiner
mit je mehreren Dehnungsmeßstreifen in BrOckenanordnung durch Schalten von Widerständen
zwischen Spannungsquelle und Brückenanordnung und/oder zwischen BrOckenanordnung und
Meßausgang, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Widerstände für jeden Kraftaufnehmer
derart gewählt wird, daß der Quotient aus Ausgangsempfindlichkeit bei Nennlast und ohne
Lastwiderstand dividiert durch die Größe des Quellwiderstands, gemessen an den Ausgangsklemmen,
für jeden Kraftaufnehmer gleich ist
2. Parallelgeschaltete Kraftaufnehmer mit je mehreren Dehnungsmeßstreifen in Brückenanordnung,
bei denen Widerstände zwischen Brückenanordnung und Meßausgang geschaltet sind zur
Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Festwiderstände zum
Brückenausgang derart in Reihe geschaltet sind, daß der Quotient aus Ausgangsempfindlichkeit bei
Nennlast und ohne Lastwiderstand dividiert durch die Größe des Quellwiderstands, gemessen an den
Ausgangsklemmen, für jeden Kraftaufnehmer gleich ist
3. Parallelgeschaltete Kraftaufnehmer mit je mehreren Dehnungsmeßstreifen in Brückenanordnung,
bei denen Widerstände zwischen Spannungsquelle und Brückenanordnung geschaltet sind zur
Durchführur.? des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Festwiderstände zwischen
Spannungsquelle und Brückenanordnung derart geschaltet sind, daß der Quotient aus
Ausgangsempfindlichkeit bei l<ennlast und ohne Lastwiderstand dividiert durch die Größe des
Quellwiderstands, gemessen an den Ausgangsklemmen, für jeden Kraftaufnehmer gleich ist
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