DE3005073C2 - - Google Patents
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H1/00—Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric
- B23H1/02—Electric circuits specially adapted therefor, e.g. power supply, control, preventing short circuits or other abnormal discharges
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Description
Die Erfindung betrifft eine Strom- bzw. Spannungsver
sorgungsschaltung zum funkenerosiven Bearbeiten nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine solche
Spannungsversorgungsschaltung ist aus der US-PS 39 74 357
bekannt.
Eine Speicher-Strom- bzw. Spannungsversorgung wird be
reits beim funkenerosiven Bearbeiten eingesetzt; dabei
wird ein Speicherkondensator durch eine Gleichstrom
quelle aufgeladen und die im Kondensator gespeicherte
Ladung wird über dem Bearbeitungsspalt zwischen der
Werkzeugelektrode und dem Werkstück entladen, um wie
derholt eine gepulste elektrische Entladung über dem
Bearbeitungsspalt zu erzeugen. Derartige Vorrichtungen
sind gegenüber einer speicherfreien, direkt schalten
den Vorrichtung insoweit vorteilhaft, als eine Folge
von Bearbeitungsimpulsen einer extrem kurzen Dauer in
der Größenordnung von µs, die für Abschluß- oder Fein
bearbeitungsoperationen erforderlich sind, sofort er
zeugt werden kann. Dennoch sind herkömmliche Speicher-
Strom- bzw. Spannungsversorgungsvorrichtungen in uner
wünschter Weise in ihrem Einsatz begrenzt, was auf eine
geringe Leistungsfähigkeit und eine unzureichende An
passsungsfähigkeit zurückzuführen ist.
Aus der US-PS 39 56 609 ist eine Strom- bzw. Spannungs
versorgungsschaltung zum funkenerosiven Bearbeiten be
kannt, mit einer Gleichstromquelle, einem Speicherkon
densator, einer die Gleichstromquelle mit dem Konden
sator verbindenden Ladeschaltung einschließlich einer
ersten Schalteinrichtung und einer den Kondensator mit
dem Arbeitsspalt zwischen einer Werkzeugelektrode und
einem Werkstück verbindenden Entladeschaltung ein
schließlich einer zweiten Schalteinrichtung, einem
ersten Impulsgeber zum gesteuerten Ein- und Ausschalten
der ersten Schalteinrichtung und einem zweiten Impuls
geber zum gesteuerten Ein- und Ausschalten der zweiten
Schalteinrichtung.
Diese Schaltung ermöglicht es, über dem Bearbeitungs
spalt Impulse zu erzeugen, deren Länge und Intensität
einstellbar sind. Eine weitere Beeinflussungsmöglich
keit der Form der Impulse ist nicht vorgesehen.
Die US-PS 39 74 357 zeigt eine Vorrichtung zur funken
erosiven Bearbeitung, bei der die Bearbeitungsimpulse in
ihrer Form eingestellt werden können. Die Dauer der Be
arbeitungsimpulse ist jedoch jeweils so lange, daß sie für
eine End- bzw. Feinbearbeitung von Werkstücken nicht in
Frage kommen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Strom- bzw. Spannungs
versorgungsschaltung der eingangs genannten Art so zu
verbessern, daß jede vorgewählte Signalform aus einer
Aufeinanderfolge extrem kurzer Bearbeitungsimpulse vor
gegebener Amplitude erzeugt werden kann.
Diese Aufgabe wird anspruchsgemäß gelöst.
Unteransprüche sind auf bevorzugte Ausgestaltungen der
erfindungsgemäßen Versorgungsschaltung gerichtet.
Dabei ist es aus der DE-AS 25 47 767 bekannt, beliebig
geformte Bearbeitungsimpulse zu erzeugen, deren Verlauf
mittels abgespeicherter Hüllkurven vorgegeben werden kann.
Insbesondere ist der zweite Impulsgeber im Zusammen
hang mit der als eine Schalteinheit von Transistoren
oder anderen elektronischen Schalt-Bauelementen aus
geführten zweiten Schalteinrichtung gestaltet, um ge
steuert die Schaltelemente anzusteuern, so daß der
Schalter in der Entladungsschaltung als ein veränder
licher Widerstand dient, der direkt den Stromverlauf
des Kondensator-Entladestromes bestimmt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend
beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1(a), 1(b), 1(c), 1(d), 1(e), 1(f)
schematisch den Verlauf einer Hüllkurve einer
Folge von Elementarimpulsen, die geformt ist,
um verschiedene stromändernde Kennlinien zu
erzeugen, und
Fig. 2 ein Schaltbild mit einer Strom- bzw. Spannungs
versorgungsschaltung nach der Erfindung.
In den Fig. 1(a), 1(b), 1(c), 1(e) und 1(f) sind ver
schiedene typische Signalformen eines Entladestromes
gezeigt, der durch den Arbeitsspalt fließt, die
durch den Impulsgeber erzeugbar sind, der auf den Ent
ladungsschalter einwirkt, um gesteuert die im Konden
sator gespeicherte Ladung über den Arbeitsspalt
zu entladen. Das Signal in Fig. 1(a) ist sägezahnförmig
und weist seinen Spitzenwert in der mittleren Zeitdauer
der Entladung auf; das Signal in Fig. 1(b) ist sägezahn
förmig und weist seinen Spitzenwert in einer End-Zeit
dauer der Entladung auf; das Signal in Fig. 1(c) ist
sägezahnförmig und weist seinen Spitzenwert in einer
Anfangs-Zeitdauer der Entladung auf; das Signal in Fig.
1(d) ist stufenförmig mit einem erhobenen Plateau in
der Mitte der Hüllkurve der Entladungsimpulse, das
Signal 1 e ist stufenförmig mit einem erhobenen
Plateau in einer End-Zeitdauer der Entladung. Jede
dieser verschiedenen Entladungssignal-Kennlinien
wird durch Steuern des Schaltens des Entladungsschal
ters mit einem Impulsgeber erhalten.
In Fig. 2, die ein Auführungsbeispiel der Erfindung
zeigt, ist ein Speicherkondensator 1 durch eine Gleich
stromquelle 2 aufladbar und über einen Arbeitsspalt
3 zwischen einer Werkzeugelektrode E und einem Werk
stück W entladbar. Die die Gleichstromquelle 2 mit dem
Kondensator 1 verbindende Ladeschaltung umfaßt einen
Schalter 4, der durch einen Transistor dargestellt ist,
jedoch insbesondere als eine Schalteinrichtung von Tran
sistoren oder anderen elektronischen Schalt-Bauelementen
einer vorbestimmten Anzahl ausgeführt wird, die parallel
miteinander verbunden sind, um einen vorbestimmten
Höchst-Ladestrom zu führen. Mit der Entladeschaltung für
den Kondensator 1 ist ein zweiter Schalter 5 verbunden,
der wieder symbolisch durch einen einzigen Transistor
dargestellt ist, jedoch tatsächlich eine Schalteinheit
von Transistoren oder anderen elektronischen Schaltern
einer vorbestimmten Anzahl aufweist, die parallel zu
einander geschaltet sind. Die zuletzt genannten Tran
sistoren oder Schalter, die auch hier als ein veränder
licher Widerstand für den Entladestrom des Kondensators 1
dienen, sind während der Zeit, in der jeder Impuls gebil
det wird, wahlweise in die Schaltung eingeführt oder ein
geschaltet, so daß der sich ergebende Entladestrom durch
den Bearbeitungsspalt 3 jeden gesteuerten Verlauf, wie
dies in Fig. 1 dargestellt ist, oder einen sonstigen
Verlauf besitzt.
Der Schalter 4 in der Ladeschaltung wird abhängig von
einem durch einen Impulsgenerator 6 erzeugten Impuls
ein- und ausgeschaltet. Der Schalter 5 in der Ent
ladeschaltung wird abhängig von einem durch einen
Impulsgeber 7 erzeugten Impuls und abhängig von den
durch den zweiten Impulsgeber 8 erzeugten Impulsen
ein- und ausgeschaltet.
Der Speicherkondensator 1 hat eine Fühlerschaltung 9,
der zur Erfassung der Ladespannung vorgesehen ist und
deren Ausgangssignal mit dem Ausgangssignal des ersten
Impulsgebers 6 bei einem UND-Glied 10 gemischt wird,
das seinerseits in die gesteuerten Elektroden des Schal
ters 4 geführt ist. Die Fühlerschaltung 9 hat einen zu
sätzlichen Ausgangsanschluß, der über einen Inverter bzw.
ein NICHT-Glied 12 an einem ersten Eingang eines UND-
Gliedes 11 liegt. Das UND-Glied 11 hat einen zweiten und
einen dritten Eingang, die Ausgangssignale des Signal
impulsgebers 7 bzw. 8 empfangen, und einen Ausgang, der
zu den Steuerelektroden des Schalters 5 geführt ist.
Das Justieren und Verschieben der Werkzeugelektrode E
bezüglich des Werkstückes W wird durch eine Servo-
Steuereinheit 13 bewirkt. Die Versorgungsschaltung weist
auch einen Mikroprozessor 14 mit einer Zentraleinheit
14 a, einem Schreib-Lese-Speicher (RAM) 14 b und einem
Festwertspeicher (ROM) 14 c. Die Speicher 14 b und 14 c
sind vorgesehen, um numerische Daten über verschiedene
Bearbeitungszustände zu speichern, die in die Signal
geber 6, 7 (Signalverlauf) und 8, die Fühlerschaltung 9
und die Servo-Steuereinheit 13 einzugeben sind. Die
Zentraleinheit 14 a spricht auf Hand-Eingangssignale,
eine Änderung im Bearbeitungszustand im Spalt 3 anzei
gendes Signal oder ein eine gewünschte Änderung in auf
einanderfolgenden Bearbeitungsschritten befehlendes
Signal an, um die gespeicherten numerischen Daten zu
verarbeiten und dann Ausgangssignale zu erzeugen, die
auf die Bauelemente 6, 7, 8 sowie 8 und 13 einwirken.
Im Betrieb beginnt der Kondensator 1 zu laden, wenn der
Schalter 4 eingeschaltet ist, und wird weiter aufge
laden, bis dieser ausgeschaltet ist. Die Ladeenergie
für den Kondensator 1 wird durch die Ein-Zeit des
Schalters 4 bestimmt, die beim Signalimpulsgeber 6 ein
gestellt ist. Die entladbare Speicherenergie eines
Pegels, der am besten an eine vorgewählte Bearbeitungs
art und Bedingungen angepaßt ist, wird so gewährleistet,
indem die Ein-Zeit für den Schalter 4 eingestellt wird.
Wenn der Kondensator 1 das Laden auf einen gewünschten
Pegel abschließen, wird der Schalter 5 in der Entlade
schaltung eingeschaltet, um eine elektrische Entladung
einer Ein-Zeit oder einer Zeitdauer T ein , die im Signal
impulsgeber 7 bestimmt wird, über dem Arbeitsspalt
3 zu erzeugen. Während der Einzel-Impulsentladung wird
die Anzahl der Transistoren, die den Schalter 5 in einer
Schaltung zwischen dem Kondensator 1 und dem Arbeits
spalt 3 bilden, abhängig von dem durch den Impuls
geber 7 erzeugten Signal geändert, um kontinuierlich
oder stufenweise den wirksamen oder effektiven Wider
stand in der Entladeschaltung zu ändern, so daß die ge
pulste elektrische Entladung eines gewünschten Verlaufes
durch den Arbeitsspalt 3 erfolgt. Im dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiel beaufschlagt der zweite
Impulsgeber 8 das UND-Glied 11 mit einer Folge von
Elementarsignalimpulsen einer Mindest-Zeitdauer oder
Ein-Zeit τ ein und eines Mindest-Impulsintervalles oder
Aus-Zeit τ aus . Die Folge der Elementarsignalimpulse,
die im UND-Glied 11 mit einem Signalimpuls der längeren
Ein-Zeit T ein gemischt sind, der vom Generator 7 einge
speist ist und damit für die Zeitdauer T ein fortdauern
kann, liegt am Schalter 5. Während der Zeit T ein wird
der Schalter 5 periodisch angesteuert und leitend ge
macht mit der Zeitdauer τ ein und nichtleitend gemacht
mit dem Intervall t aus . Das Ergebnis ist der Durchgang
eines zusammengesetzten oder gemischten Entladeimpulses
T ein eines gesteuerten Verlaufes, der aus periodisch
auftretenden oder ununterbrochenen Elementarentladeim
pulsen τ ein , τ aus über dem Arbeitsspalt 3 be
steht, wie dies schematisch in Fig. 1 gezeigt ist.
Wenn die Ladung auf dem Kondensator 1 als Ergebnis der
gesteuerten Erzeugung einer vollständigen oder zusammen
gesetzten elektrischen Entladung durch den Arbeits
spalt 3 verbraucht wird, fällt dessen Anschlußspannung
ab und wird durch die Fühlerschaltung 9 mit einem darin
eingestellten Schwellenwert erfaßt. Die Fühlerschaltung
hat so Schwellenwert-Funktionen und kann z. B. durch einen
Schmitt-Trigger gebildet werden. Wenn die Anschluß
spannung des Kondensators 1 kleiner als dieser Wert wird,
arbeitet die Fühlerschaltung 9, um ein "1"-Ausgangssignal
zu erzeugen. Das Ausgangssignal liegt am Glied 10, um
dieses freizugeben, damit ein Signalimpuls des Generators
6 dort hindurchgeführt und zum Ladeschalter 4 gespeist
werden kann. Mit dem leitend gemachten Schalter 4 beginnt
der Kondensator 1 ein erneutes Laden.
Das Ausgangssignal "1" der Fühlerschaltung 9 wird da
gegen durch das NICHT-Glied 12 in ein "0"-Signal umge
kehrt, das am UND-Glied 11 liegt, um dieses abzuschalten,
damit der Schalter 5 nichtleitend gehalten wird. Die
Fühlerschaltung 9 hat auch einen darin voreingestellten
zweiten Schwellenwert. Wenn das Ladepegel oder die An
schlußspannung des Kondensators 1 diesen Wert überschrei
tet, tritt eine Umkehrung im Zustand der Fühlerschaltung
9 ein, um ein "0"-Ausgangssignal zu erzeugen, das einer
seits am UND-Glied 10 und andererseits nach einer Um
kehrung in ein "1"-Signal durch die NICHT-Stufe 12 am
UND-Glied 11 liegt. Nunmehr wird das Glied 10 abgeschal
tet, um das Leiten eines Signalimpulses des Generators 6
zum Schalter 4 zu sperren, wodurch dieser nichtleitend
gemacht wird, und das Glied 11 wird eingeschaltet oder
freigegeben, damit ein Signalimpuls des Gebers 7 zum
Schalter 5 geschickt werden kann, wodurch dieser lei
tend gemacht wird. Auf diese Weise werden die Lade- und
Entladezyklen des Kondensators 1 genau durch die Lade-
und Entladeschalter 4 und 5 gesteuert, die zu allen
Zeiten in konjugierte Stufen oder Zustände gebracht und
gehalten sind, so daß eine genau gesteuerte Wiederholung
der Speicherung eines vorbestimmten Betrages einer elek
trischen Energie und deren anschließende Entladung mit
einem gewünschten Stromverlauf gewährleistet sind. In
aufeinanderfolgenden Entladezyklen wird der Schaltung 5
gesteuert mittels des gesteuerten Ausgangssignales des
Gebers 7 leitend gemacht, um einen vollständigen (inte
gralen) oder periodisch unterbrochenen zusammengesetzten
Bearbeitungsimpuls einer Entlade-Signalform zu ent
wickeln, die entsprechend einer bestimmten gewünschten
Bearbeitungsart vorgewählt ist.
Im dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein
zweiter Signalimpulsgeber 8 vorgesehen, um eine Reihe
kurzzeitiger Signalimpulse zu liefern, die an die Ent
ladeschaltung 5 für die Zeitdauer eines Signalimpulses
zu legen sind, der durch einen Haupt-Entladesignal-
Impulsgeber 7 abgegeben ist, so daß der Spalt-Entlade
strom der gesteuerten Signalform im Verlauf eines ge
mischten oder zusammengesetzten Impulses vorliegt, der
aus mehreren periodisch unterbrochenen Elementarimpulsen
besteht.
Eine Folge von Elementarimpulsen, die einen zusammen
gesetzten Entladestrom bilden, kann eine Ein-Zeit oder
Zeitdauer τ ein und eine Aus-Zeit oder ein Impulsinter
vall τ aus jeweils im Bereich zwischen 1 und 100 µs auf
weisen, die im zweiten Signalimpulsgeber 8 voreinge
stellt sind. Bei der Wiederholung des Ladens und Ent
ladens des Kondensators 1 in der gezeigten Vorrichtung
wird so beim Bearbeitungsspalt 3 eine Folge periodisch
auftretender Folgen von Elementarbearbeitungsimpulsen
erzeugt, wobei jede Folge eine voreingestellte Anzahl
von periodisch unterbrochenen Elementarimpulsen auf
weist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt in der Ver
wendung des Mikroprozessors 14 mit den Speichern 14 b,
14 c, in denen vorprogrammierte Aufzeichnungssignale ent
sprechend einer Anzahl von Signalformen des selektiv zu
erzeugenden Spalt-Kondensator-Entladestroms gespeichert
sind. Die Zentraleinheit 14 a wird abhängig von Hand-
Betriebssignalen und/oder einem
Signal, das Kenndaten des Arbeitsspalts
wiedergibt, wirksam, um
dadurch ein vorbestimmtes Signal zu entnehmen, das am
Signalimpulsgeber 7 liegt, um darin entsprechend die Ein
stellungen vorzunehmen. Der Signalgeber 7 kann dann die
entsprechenden Signalimpulse zum Schalter 5 abgeben. Der
letztere wird so gesteuert leitend gemacht, damit die im
Kondensator gespeicherte Ladung über den Spalt 1 mit dem
Stromverlauf entladen wird, der durch den Mikroprozessor
14 befohlen wird.
Somit kann ein gewünschtes Bearbeitungsbetrieb mit einer
verbesserten Stabilität und höherer Wirksamkeit durchge
führt werden, bei der in einheitlicher Weise ein Speicher
kondensator 1 gesteuert aufgeladen und danach entladen
wird, um aufeinanderfolgende Bearbeitungs-Impulse
einer vorbestimmten Form zu erzeugen. Es hat sich ge
zeigt, daß die gesteigerte Leistungsfähigkeit doppelt so
hoch wie bei herkömmlichen Speicherkondensator-Vorrich
tungen ist. Die Erfindung erlaubt auch die Auswahl der
Bearbeitungsimpule über einem ausgedehnten Bereich von
extrem kurzen Impulsen bis zu Impulsen einer maximal
praktischen Zeitdauer mit einer einzigen Ausrüstung.
Das Erzeugen einer Folge von Kurzzeit-Elementarim
pulsen für jede Kondensator-Einladung bietet besondere
Vorteile hinsichtlich der erzielbaren Oberflächen-End
bearbeitung und der Bearbeitungsstabilität, wie sich
gezeigt hat. Der gesamte Bereich der funkenerosiven
Bearbeitung, der sich von einer rauhen bis zu einer
extrem feinen Endbearbeitung erstreckt, wird somit über
deckt.
Claims (4)
1. Strom- bzw. Spannungsversorgungsschaltung zum funken
erosiven Bearbeiten, mit
- - einer Gleichstromquelle (2),
- - einem Speicherkondensator (1),
- - einer die Gleichstromquelle mit dem Kondensator ver bindenden Ladeschaltung einschließlich einer ersten Schalteinrichtung (4), und
- - einer den Kondensator mit dem Arbeitsspalt zwischen einer Werkzeugelektrode (E) und einem Werkstück (W) verbindenden Entladeschaltung einschließlich einer zweiten Schalteinrichtung (5),
- - einem ersten Impulsgeber (6) zum gesteuerten Ein- und Ausschalten der ersten Schalteinrichtung (4), und
- - einem zweiten Impulsgeber (7, 8) zum gesteuerten Ein- und Ausschalten der zweiten Schalteinrichtung (5),
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in einem Mikroprozessor (14) mit einer Zentralein heit (14 a) und Speichern (14 b, 14 c) verschiedene Signalformen abgespeichert sind,
- - daß der zweite Impulsgeber (7, 8) eine Folge von Elementarimpulsen erzeugt, um die zweite Schalt einrichtung (5) zu steuern, wobei die Amplituden der Elementarimpulse einer jeden Impulsfolge der art eingestellt werden, daß deren Hüllkurve einer ausgewählten Signalform entspricht, wobei die Aus wahl der Signalform entweder in Abhängigkeit von einem Hand-Betriebssignal und/oder von einem Signal, das einer Änderung von Kenndaten des Ar beitsspalts wiedergibt, erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Schalteinrichtung (5) eine Schaltein
richtung oder eine Reihe elektronischer Schalter auf
weist, die parallel miteinander zwischen dem Konden
sator (1) und dem Bearbeitungsspalt (3) liegen und
wahlweise durch die zweite Schalteinrichtung (5)
leitend gemacht werden, um einen veränderlichen
Widerstand in der Entladeschaltung zu bilden, damit
der vorbestimmte Verlauf des Entladestroms erzeugt
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine Fühlerschaltung, die am Kondensator (1) liegt
und einen ersten und zweiten Schwellenwert besitzt,
die darin voreingestellt sind, um die Schaltoperation
der ersten und zweiten Schalteinrichtung (4, 5)
zu steuern.
Applications Claiming Priority (1)
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1980
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