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DE3004949C2 - Gleitstuhlseitige Befestigungsvorrichtung für Backenschienen von Weichen - Google Patents

Gleitstuhlseitige Befestigungsvorrichtung für Backenschienen von Weichen

Info

Publication number
DE3004949C2
DE3004949C2 DE19803004949 DE3004949A DE3004949C2 DE 3004949 C2 DE3004949 C2 DE 3004949C2 DE 19803004949 DE19803004949 DE 19803004949 DE 3004949 A DE3004949 A DE 3004949A DE 3004949 C2 DE3004949 C2 DE 3004949C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
rail
fastening device
chair
sliding chair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19803004949
Other languages
English (en)
Other versions
DE3004949A1 (de
Inventor
Horst 4509 Herringhausen Schwarzbach
Lothar 4500 Osnabrück Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmiedewerke Krupp Kloeckner GmbH
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Werke AG filed Critical Kloeckner Werke AG
Priority to DE19803004949 priority Critical patent/DE3004949C2/de
Priority to AT619580A priority patent/AT371514B/de
Priority to CH48981A priority patent/CH652426A5/de
Priority to FR8102377A priority patent/FR2475594A1/fr
Publication of DE3004949A1 publication Critical patent/DE3004949A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3004949C2 publication Critical patent/DE3004949C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/22Special sleepers for switches or crossings; Fastening means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

a) die beiden Schenkel (7 bzw. 10) Z-förmig gegeneinander versetzt angeordnet und über den als Torsionsstab wirkenden Steg (11) miteinander verbunden sind.
b) der Steg (11) und der eine Schenkel (10) zam Niedersten des Fußes der Backenschiene (2) in eine Aussparung (14) des Gleitstuhls (3) seitlich eingreifen,
c) der andere Schenkel (7) zum Spannen des Spannbügels (4) neben dem Gleitstuhl (3) angeordnet ist und
d) der Steg (11) des gespannten Spannbügels (4) gegen einen Niederhalter(6) gedrückt ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Gleitstuhl (3) ein Spannklot? (5) für das Spannen des Schenkels (7) des Spannbügels (4) angeordnet isL
3. Befestigungsvorrichtung n*ich Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da3 der Spannklotz (5) mit einer Aussparung (8) zum Einlege.·, des Schenkels (7) des Spannbügels (4) versehen ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (10) einen Bogen (12) aufweist, der den Fuß der Backenschienc (2) niederdrückt.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (6) als Anschlag für den Steg (11) für eine Bewegung in Richtung Backenschiene (2) dient.
6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannklotz (5) als Anschlag für den Schenkel (7) für einen von der Backenschiene (2) abgewandte Bewegung eine Schulter (9) aufweist.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitstuhl (3) im Bereich des Bogens (12) des Spannbügels (4) eine Aussparung (13) aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine gleitstuhlseitige Befestigungsvorrichtung für Backenschienen von Weichen, bestehend aus einer Unterlagsplatte für die Bakkenschiene, einem darauf befindlichen Gleitstuhl für die Weichenzunge und einem unterhalb der Gleitfläche des Gleitstuhls angeordneten, aus Stabslah! gebogenen elastischen SpannbUgel zum Niederhalten des Fußes der Backenschiene, der Schenkel aufweist, die durch einen Steg miteinander verbunden sind.
Derartige gleitstuhlseitige Befestigungsvorrichtungen für Backenschienen sind im Stand der Technik be
reits bekannt.
Aus der DE-OS 22 59 683 ist eine Konstruktion bekannt, bei der ein stabförmiges Federelement mit einer Abwinklung in eine bis über den Schienenfuß reichende Ausnehmung des Gleitstuhles eingeschoben wird, wobei das Federelement durch den Gleitstuhl gespannt wird. Dabei wird es zunächst spannungslos in den Gleitstuhl eingelegt und dann durch eine um seine Längsachse um 90° erfolgende Drehung mit Hilfe der ALwink- lung gespannt Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, daß es sich um eine Biegefeder handelt und Federbrüche kaum feststellbar sind, weil bis auf die Abwicklung das gesamte Federelement im Gleitstuhl versteckt ist und somit schlecht kontrolliert werden kann.
Weiterhin gehört zum Stand der Technik das DE-GM 70 37 186. Diese Uteraturstclle weist einen U-förmigen Spannbügel auf, der den Zungengleitstuhl an drei Seiten umgibt. Auch hierbei handelt es sich wieder ilti eine Biegefeder. Die Sichtbarkeit von Federschäden ist hier zwar gut, weil der gesamte Spannbügel sichtbar ist, doch hat sich diese Konstruktion praktisch nicht durchsetzen können, weil das Befestigungselement sehr groß und damit auch sehr teuer wird, was gerade bei großen Stückzahlen ein ganz wesentlicher Nachteil ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine materialsparende Federbügelbefestigung für Backenschienen von Weichen anzv^eben, bei welcher Beschädigungen der Federbügel zuverlässig feststellbar sind. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß
a) die beiden Schenkel Z-förmig gegeneinander versetzt angeordnet und über den als Torsionsstab wirkenden Steg miteinander verbunden sind,
b) der Steg und der eine Schenkel zum Niederhalten des Fußes der Backenschiene in eine Aussparung des Gleitstuhls seitlich eingreifen.
c) der andere Schenkel zum Spannen des Spannbügcls neben dem Gleitstuhl angeordnet ist und
d) der Steg des gespannten Spannhebels gegen einen Niederhalter gedrückt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung weist gegenüber dem bekannten Stand « der Technik den Vorteil auf. daß man mit einem relativ kleinen Federbügel auskommt und trotzdem Federschäden zuverlässig feststellbar sind. Das isi darauf zurückzuführen, daß der Federbügel teils im und teils neben dem Gleitstuhl angeordnet ist und das Federeleso ment aus einem Sonderprofil besteht, dessen Schenkel gegeneinander versetzt und durch einen Torsionsstab miteinander verbunden sind. Das im Stand der Technik bekannte Prinzip der Biegefeder wurde somit verlassen. Die Schenkel dienen als Hebelarm zum Spannen bzw. Absetzen der elastischen Federkraft, wobei das Spannen außerhalb des Gleitstuhls und das Absetzen der Kraft im Gleitstuhl erfolgt. Da die Hcbelarmvcrhältnisse entsprechend günstig gewählt werden können, können mit einer relativ kleinen Feder relativ große Fedcrw> kräfte zum Niederhalten des Backenschienenfußes erzeugt werden. Auch der Verbrauch an Federstahl ist relativ gering, was sich bei Massenartikeln besonders günstig auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt. Da das Spannen außerhalb des Gleitstuhles erfolgt, kann es mit br> einfachen Werkzeugen und daher auch relativ schnell durchgeführt werden. Da ein wesentlicher Teil des Spannbügcls außerhalb des Glcilstuhles angeordnet ist und sich im wesentlichen nur der die Backenschiene
niederhaltende Teil innerhalb des Gleitstuhles befindet, ist auch die Montage dieser Spannbügel relativ leicht durchführbar, so daß also sowohl für das Ein- als auch das Ausbauen relativ wenig Zeit erforderlich ist. Federschäden sind leicht sichtbar, weil sich ein wesentlicher Teil der Federn außerhalb des Gleitstuhles befindet. Federschäden fallen praktisch schon dadurch auf, daß eine beschädigte Feder nicht mehr fest sitzt
Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für Backenschienen ergeben sich aus der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung mit einem Z-förmigen Spannbügel, F i g. 2 eine zugehörige Draufsicht,
F i g. 3 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
F i g. 4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit einem L-förmigen Spannbügel, der jedoch ebenfalls eine Z-förmige Grundform aufweist, F i g. 5 eine zugehörige Draufsicht und
F i g. 6 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie Vi-Vl in Fig. 4.
Auf der Unterlagsplatte 1, die auf einer {nicht dargestellten) Schwelle befestigt wird, befindet sich die Bakkenschiene 2. Außen wird die Backenschiene mit einer (nicht dargestellten) Schienenbefestigung auf der Unterlagsplatte befestigt Auf der inneren Seite der Bakkenschiene 2 bewegt sich die (zeichnerisch ebenfalls nicht dargestellte),Zunge auf dem Gleitstuhl 3. Der Spannbügel ist mit 4, der Spannklotz mit 5 und der Niederhalter mit 6 bezeichnet
Gemäß F i g. 2 weist der Spannbügel 4 eine Z-förmige Gestalt auf. Der außen befindliche Schenkel 7 des Spannbügels 4 liegt im Spannklotz S in einer als Rille ausgebildeten Ausspannung 8, um die Lage in Schienenlängsrichtung zu fixieren. Um ein Herausfallen des Spannbügels 4 senkrecht zur Schiene zu verhindern, ist der Spannklotz 5 mit einer Schulter 9 versehen. Der Steg des Spannbügels 4 zwischen den Schenkeln 7 und 10 ist mit 11 bezeichnet. Am Ende des Schenkels 10 befindet sich der Bogen 12, der auf dem Fuß der Backenschiene 2 aufliegt und dort die Backenschiene niederhält. Im Bereich dieses Bogens 12 ist der Gleitstuhl mit einer Aussparung 13 versehen. Innerhalb des Gleitsiuhles befindet sich die Aussparung 14, um den Spannbügel von der Seite des Gleitstuhles aus in seine Lage bringen und aus dieser auch wieder herausnehmen zu können. Das Spannen findet außerhalb des Gleitstuhles statt, indem das Ende de? Schenkels 7 in die Ausspannung 8 des Spannklotzes 5 gehoben und dadurch der Steg Il auf Torsion beansprucht wird, so daß die Niederhaltekraft des Bogens 12 entsteht.
Das Herausnehmen eines Spannbügels erfolgt in der Weise, daß der Schenkel 7 vom Spannklotz heruntergenommcn wird, so daß das ganze Spannelemenc dann auch seitlich wieder aus dem Gleitstuhl herausgezogen werden kann.
Aus der F i g. 3 ist besonders deutlich zu ersehen, wie das Ende des Schenkels 7 des Spannbügels 4 in die Aus- w> sparung 8 des Spannklotzes 5 eingebettet ist. Auch hier ist die Schulter 9 als Wegbegrenzung deutlich zu erkennen.
Bei der Darstellung in F i g. 4 wird der Spannbügel 4 nicht wie bei der Konstruktion in Fig. I zur Unlcrlagsplatte hin, sondern durch einen durch die Unterlagsplatte gebildeten Niede-halter 6 zu dem ebenfalls durch den Gleitstuhl gebildeten Absatz 15 hin gedrückt.
Aus F i g. 5 ist zu ersehen, daß auch hei dieser Konstruktion der Spannbügel 4 mit dem Ende seines Schenkels 7 in einer als Rille ausgebildeten Aussparung 8 eines Spannklotzes 5 liegt, um die Federkraft zum Niederhalten des Fußes der Backenschiene 2 zu erzeugen. An den winkelförmig zum Schenkel 7 verlaufenden Schenkel 16 schließt sich auch bei dieser Konstruktion ein Bogen 12 an, der auf dem Fuß der Backenschiene 2 aufliegt An diesen Bogen 12 schließt sich weiterhin ein parallel zum Schenkel 7 verlaufender Schenkel 18 des Spannbügels 4 an, der in eine Bohrung 19 des Gleitstuhles 3 eingreift. Neben der Aussparung 8 dient auch diese Bohrung 19 dazu, den Spannbügel 4 in seiner Lage in Schienenlängsrichtung zu fixieren. Die Montage des Spannbügels 4 erfolgt so, daß er von der Schienenseite aus eingeführt und dann wie die andere Konstruktion außerhalb des Gleitstuhles mit Hilfe des SpannkJotzes 5 gespannt wird. Zum Entfernen muß der Spannbügel dann in Richtung auf die Backenschiene 2 wieder zurückgedreht werden, was auf einfache Weise dadurch erfolgt, daß man im Bogen 12 ein-. Xnippstange ansetzt.
Auch bei dem Spannbügei gemao cieser zweiten AuS-führungsform handelt es sich um eine Torsionsfeder, wobei die Torsionsspannung, die die Niederhaltekraft auf dem Schienenfuß erzeugt, durch das Spannen des Schenkels 7 entsteht Der gegenüber dem Schenkel 7 versetzt angeordnete Steg ist hier ebenfalls mit 10, der Torsionsstab mit 11 und der Niederhalter mit 6 bezeichnet.
Fig.6 veranschaulicht für diesü· Konstruktion den Spannklotz 5 mit der eingearbeiteten Rille 8 und dem darin liegenden Schenkel 7 des Spannbügels 4.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.4—6 erübrigt sich eine Schulter am Spannklotz 5, weil der Spannbügel in dieser Richtung mit seinem Schenkel 16 am Gleitstuhl anliegt, so daß ein Herausfallen in dieser Richtung unmöglich ist. In Richtung auf die Backenschiene 2 ist er dadurch gegen selbsttätiges Herausfallen gesichert, daß der Schienenfuß in Richtung auf die Schiene ansteigt, so daß die größer werdenden Federkräfte praktisch ein Herausfallen aus der Spannverbindung verhindern.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. GIeitstuhlseitige Befestigungsvorrichtung für Backenschienen von Weichen, bestehend aus einer Unterlagsplatte für die Backenschiene, einem darauf befindlichen Gleitstuhl für die Weichenzunge und einem unterhalb der Gleitfläche des Gleitstuhls angeordneten, aus Stabstahl gebogenen elastischen Spannbügel zum Niederhalten des Fußes der Bakkenschiene. der Schenkel aufweist, die durch einen Steg miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
DE19803004949 1980-02-09 1980-02-09 Gleitstuhlseitige Befestigungsvorrichtung für Backenschienen von Weichen Expired DE3004949C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803004949 DE3004949C2 (de) 1980-02-09 1980-02-09 Gleitstuhlseitige Befestigungsvorrichtung für Backenschienen von Weichen
AT619580A AT371514B (de) 1980-02-09 1980-12-18 Gleitstuhlseitige befestigung fuer backenschienen von weichen
CH48981A CH652426A5 (en) 1980-02-09 1981-01-26 Slide chair-side fastening for rigid rails of points
FR8102377A FR2475594A1 (fr) 1980-02-09 1981-02-06 Dispositif de fixation, cote plaque de glissement, de contre-rails d'aiguilles

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Publication Number Publication Date
DE3004949A1 DE3004949A1 (de) 1981-08-20
DE3004949C2 true DE3004949C2 (de) 1985-01-17

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Date Code Title Description
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Owner name: SCHMIEDEWERKE KRUPP-KLOECKNER GMBH, 4630 BOCHUM, D

8363 Opposition against the patent
8331 Complete revocation