DE3004819A1 - Vorrichtung zum herstellen von stielbonbons - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von stielbonbonsInfo
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Description
":::'L;.;:i' O\) 30Q4819
-3-
Vorrichtung zum Herstellen von Stielbonbons
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Stielbonbons aus Toffeemasssestücken, bestehend aus einem
periodisch angetriebenen Einwickelrad mit radialen Haltebacken
zur Aufnahme der mit einem Hüllblatt versehenen Toffees, an dessen Umfang am Gehäuse ortsfeste Paltelemente vor einer
Ausstoßstation angeordnet sind, sowie einem Lochstößel zum Vorstechen einer Aufnahmebohrung für einen Tragstiel und einer
Tragstielzuführvorrichtung mit einem Schieber zum Einschieben
der Tragstiele in diese Bohrung.
Bs ist bereits bekannt, vorgeformte Bonbonstücke einzuwickeln,
sie dann mit einer an der Einwickelmaschine befindlichen Vorrichtung an einer Seite mit einem LoGh zu versehen, wobei ein
hin- und hergehender Lochstößel die Einwickelhülle durchdringt. Anschließend werden die eingewickelten und gelochten Bonbonstücke
dann mit einem in das Loch eingeschobenen Tragstiel versehen (US-2667 847). Diese Ausführung ist nur für vorgeformte
Bonbonstücke geeignet und es ist damit nicht möglich, vom Massestrang aus die fertigen Packungen mit Einwickelhülle zu fertigen.
Schließlich ist es noch bekannt, einen schrittweise geförderten Bonbonstrang in Bonbonstücke zu zerschneiden und die noch weichen
Bonbonstücke beim Weiterbefördern mit einem Tragstiel zu versehen, wobei die Tragstiele in einem zugeordneten Stielmagazin
vorrätig gehalten und einzeln durch einen hin- und hergehenden Schieber unter gleichzeitigen Formpressen in den Bonbonkörper
eingesteckt werden (GB-7O1 927)· Bei dieser Ausführung müssen zunächst die Tragstiele in die Bonbonstücke eingesteckt werden,
bevor der EinwickelVorgang beginnen kann. Diese Vorrichtung läßt
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sich einem Toffeeeinwickelrad nicht zuordnen, da vor den FaIt-βlementen
ke-in Platz-fä^-di-e SrsgstieleißsteckvorricStung"vorhanden
ist. Weiterhin arbeitet die Vorrichtung mit zwei Einwickelrädern, wodurch eine geringe Leistung und ein hoher
baulicher Aufwand erforderlich ist. Bekannt sind außerdem noch weitere Vorrichtungen mit einer Förderscheibe, die am Rand Aufnahmetaschen
aufweisen, Die in den Aufnahmetaschen der horizontalen Förderseheiben befindlichen Bonbonkörper erhalten von
außen durch einen Lochstößel eine Bohrung. An einer nachfolgenden Arbeitsstation werden die Tragstiele in diese Bohrung eingesteckt.
Nachfolgend müssen die mit dem Tragstiel versehenen Bonbonkörper noch eingewickelt werden. (DS-AS 1265 560; DE-OS 274-9 291$
US-3 541 973| üS-3879 162$ GB 1 123158$ GB 1371 419)
Diese Vorrichtungen lassen sich ebenfalls an einem Blnwickelrad
nicht unterbringen. Dadurch benötigen diese Vorrichtungen viel Platz und Raum.
Die Erfindung bezweckt, den technischen Aufwand zur Herstellung
einer Toffeeverpackung mit Tragstiel zu senken und eine höchstmögliche
Leistung der automatischen Stielzuführung zu gewährleisten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, an einer der üblichen Toffeeeinwickelmaschinen eine Packung mit Tragstiel
herzustellen. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß in Drehrichtung gesehen, hinter der Binstoßstation für die Toffees
eine Faltstation zum Bilden einer Stirnseitenfaltung für die schlauchförmig überstehenden Enden der Einwickelhülle angeordnet
ist, die aus zwei radial gegenläufig bewegbaren Seitenfaltern mit einem tangential nachlaufenden Stirnfalter besteht, der sich eine
weitere Arbeitsstation zum Einstechen des Lochstößels mittig durch
die fertiggestellte Faltung, sowie vor der Ausstoßstation eine Arbeitsstation zum axialen Einstoßen der durch die Tragstielzuführeinrichtung
transportierten Tragstiele mittels des Schiebers anschließt.
Diese Anordnung schafft die Voraussetzung, die Faltung und die
Anbringung der Tragstiele im Bereich der zur Verfugung stehenden Arbeitsstationen an dem Einwickelrad herstellen zu können. Damit
kann auch eine relativ hohe Leistung- erreicht werden. Nach einem
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weiteren Merkmal ist an der Arbeitsstation zum Einstellen des Lochstößels auf der dem Tragstiel abgewandten Seite des Binwickelrades
ein, die überstehende Hülle fassender Drehgreifer im Gehäuse gelagert. Mit diesem Drehgreifer kann ohne hohen
Aufwand ein für die Packung vorteilhafter Dreheinschlag auf einer Seite hergestellt werden. Die Erfindung ist weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstie!zuführeinrichtung aus
einer am Umfang radiale Nuten für die Tragstiele aufweisenden Aufnahme trommel "besteht, die im Gleichlauf mit dem Einwickelrad
periodisch angetrieben ist und deren Nuten jeweils radial oben unter einem Füllschacht und mit einer außen angeordneten
Sicherung gegen Herausfallen versehen, an der Einstoßstelle zum Stillstand kommen. Diese Tragstielzuführung weist den Vorteil
auf, daß durch die mehrfach zur Verfügung stehenden Nuten die Vereinzelung und Zuführung der Tragstiele zeitlich günstiger
und sicherer abläuft. Die Symmetrieebene der radialen Nuten in
der Aufnähmetrommel tangiert dabei den durch die eingestochene
Öffnung festgelegten Teilkreis dös Einwickelrades. Dadurch kann
das Einwickelrad sofort weitertransportiert werden, ohne das der Tragstiel durch die Aufnähmetrommel behindert wird.
Die Erfindung ist auch dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstößel zum Einstechen der Aufnahmebohrung und der Schieber zum
Einstoßen der Tragstiele jeweils mittels eines Hebels auf einer axial verschiebbar gelagerten Antriebsachse angeordnet sind.
Damit ist es möglich, beide axiale Arbeitsbewegungen mit nur einem Antrieb durchzuführen. Zur sicheren Führung der Tragstiele
beim Einstoßen, ist an der Einstoßstelle neben der Aufnahmetrommel ein vor die radialen Nuten einschwenkender Winkelhebel
gelagert. ,
Ein in die Nuten eingreifender Tastfühler an der Aufnahmetrommel
soll dabei die Voraussetzung schaffen, die Maschine beim Fehlen von Tragstielen abschalten zu können. Ebenso dient ein neben
dem vertikalen Zuführschacht für die Tragstiele angeordneter Sperrschieber, der mit einem Taster an der Toffeezuführung schaltbar
verbunden ist, dem Zweck, die Stielzufuhr bei Fehlen von Toffeemasse abzuschalten. Damit die in den Haltebacken befindlichen
Toffees während des Einstechens, bzw. des Einstoßens nicht zu hoch belastet werden, ist an der Arbeitsstation zum Einstechen
des Lochstößels und der Arbeitsstation zum Einstoßen der Trag-
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stiele auf der gegenüberliegenden Seite des Einwickelrades
jeweils ein sich von hinten an die Toffees anlegender Gegenhai ber gelagert«
Die Erfindung ist schließlich noch dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstielzuführung mit dem Lochstößel und Schieber vor dem
Einwickelrad abschwenkbar angeordnet ist· Dadurch sind vorteilhaft
alle Teile der Vorrichtung zur Wartung besser zugänglich.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert;
Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie A-A Pig. 2 eine Ansicht in Fig. 2
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem periodisch angetriebenen Einwickelrad 1 mit verschiedenen im folgenden
beschriebenen Arbeitselementen. Das Einwickelrad 1 ist mit radialen Halbebacken 2 zur Aufnahme der Toffees T versehen.
Die Toffees T werden an einer nicht dargestellten Sinstoßstation mit der Einwickelhülle H zwischen die Haltebacken 2
eingeschoben. Am Umfang des Einwickelrades 1 befinden sich am Gehäuse 3 ortsfeste Faltelemente 4 zum Umschlagen der
Hülle H gegen die Drehrichtung. In der Zeichnung ist zunächst in Drehrichtung des Einwickelrades gesehen, eine nach der nicht
mit dargestellten Einstoßstation liegende leere Arbeitsstation I zu sehen. An dieser Arbeitsstation befindet sich auf der vorderen
Seite ein Haltebackenpaar 2 mit einem Toffee T, dessen Hülle H noch schlauchförmig nach außen ragt. An der nächsten
Arbeitsstation ist eine Faltstation II zum Bilden einer Stirnseitenfaltung für die schlauchförmig überstehenden Enden der
Hülle H angeordnet. Diese Faltstation II besteht aus zwei radial gegenläufig bewegbaren Seitenfaltern 5 mit einem tangential
nachlaufenden Stirnfalter 6. Wach der Faltstation II ist am Gehäuse
eine ortsfeste Faltplatte 7 angeordnet und es folgt eine Arbeitsstation III zum Einstechen eines Lochstößels 8 mittig durch
die fertiggestellte Faltung. Auf der anderen Seite des Einwickelrades 1 ist im Gehäuse 3 ein, die überstehende Hülle H fassender
Drehgreifer 9 im Gehäuse 3 gelagert, der jedoch nur in der Fig.
dargestellt ist. Dieser Arbeitsstation III folgt eine weitere Arbeitsstation IV zum axialen Einstoßen eines Tragstieles S
mittels eines Schiebers 10.
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Im Bereich dieser beiden Arbeitsstationen Ills IV ist eine,
ohne Bezugszeichen versehene Tragstielzuführvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem Vorratsbehälter 11 mit einem
vertikalen Füllschacht 12 am Ausgang, unter dem eine Aufnahtnetrommel
I3 angeordnet ist. Die Aufnahmetrommel I3 weist am
Umfang radiale Nuten 14 zur Aufnahme der Tragstiele S auf und ist im Gleichlauf mit dem Einwickelrad 1 periodisch angetrieben.
Diese Nuten 14 kommen dabei jeweils radial oben unter den Füllschacht 12 und an der Einstoßstelle zum Stillstand.
Damit die Tragstiele S während der Förderbewegung nicht herausfallen können, ist außen eine Sicherung I5 vorgesehen. Die Nuten
in der Aufnahmetrommel I3 kommen an der Einstoßstelle derart zu
liegen, daß die Symmetrieebene derselben den durch die eingestochene
Öffnung festgelegten Teilkreis des Einwickelrades 1 tangieren. Damit werden die Tragstiele S beim Weiterschalten des
Einwickelrades 1 beim Ausbringen aus den Nuten 14 nicht behindert. Die Trägstie!zuführeinrichtung wird noch vervollständigt durch
einen schwenkbar auf der Antriebswelle 16 der Aufnahmetrommel gelagerten Winkelhebel I7, der sich an der Einstoßstelle IV vor
die entsprechende Nut 14 schwenkt, um eine sichere Führung während des Einstoßens zu erreichen. Neben der Aufnahmetrommel
ist weiterhin ein in.die Nuten 14 eingreifender Tastfühler 18 gelagert, der bei Fehlen von Tragstielen S über einen nicht mit
dargestellten Schalter die Maschine stillsetzt. Neben dem vertikalen Zuführschacht für die Tragstiele S ist noch ein Sperrschieber
19 angeordnet, der mit einem nicht mit dargestellten
Taster an der Toffeezuführung schaltbar verbunden ist. Dieser
Sperrschieber I9 ist an einem Elektromagneten 20 angeordnet.
Der Lochstößel 8 zum Einstechen der Aufnahmebohrung und der Schieber 10 zum Einstoßen der Tragstiele S sind jeweils mittels
eines Hebels 21 auf einer axial verschiebbar gelagerten Antriebsachse
22 angeordnet, die damit beide Werkzeuge 10, 21 gleichzeitig betätigt. An der Arbeitsstation III zum Einstechen des
Lochstößels 8 und der Arbeitsstation IV zum Einstoßen der Tragstiele S ist auf der hinteren Seite des Einwickelrades 1 jeweils
ein sich von hinten an die Toffee T anlegender Gegenhalter 23, 24 gelagert, damit beim Einstechen bzw. Einschieben
der Toffee T sicherer gefaßt ist. Die Trägstielzüführung mit dem
Lochstößel 8 und Schieber 10 ist insgesamt vor dem Einwickelrad
abschwenkbar angeordnet· Q3QQ38/062S
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Dqix "beiden Arbeitsstationen III, 17 schließt sich, eine Auswerfstation
V an. An dieser Station V is-t im Gehäuse 3 ein Auswerfhebel 25 und zentral innen ein Aufreihschieber 26 gelagert.
Unter dieser Station V ist ein horizontales Transportband 27 zur Aufnahme der ausgestoßenen fertigen Stieltoffees
'JJ angeordnet. Zur Sicherung des Anstapelns und der Übergabe auf dem Transportband 27 dient ein Stapelschieber
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist dem folgenden Abschnitt zu entnehmen.
Von einem nicht mit dargestellten Toffeemassestrang werden einzelne Toffees T abgeschnitten und mit einem Hüllblatt H
in die Haltebacken 2 eingeschoben. Diese Einstoßstation am Einwickelrad 1 ist in der Zeichnung nicht mit enthalten.
Das Einwickelrad 1 ist periodisch angetrieben und der eingestoßene Toffee T gelangt, nach dem die Hülle H außen durch das
Faltelement 4- umgeschlagen worden ist, zu einer leeren Arbeitsstation I. Nach dem Passieren dieser Arbeitsstation I werden
die schlauchförmigen Enden der Hülle an den Toffee T auf der
vorderen Seite an der Faltstation II durch die radial von außen einlaufenden Seitenfalter 5 eingeschlagen. Während des
Zürückschwenkens dieser Seitenfalter 5 bewegt sich der Stirnfalter
6 von außen auf den Toffee T zu· Die Stirnseitenfaltung ist dann abgeschlossen, nachdem die Faltplatte 7 passiert
würde. An der nächsten Arbeitsstation III sticht der Lochstößel 8 mittig durch die Stirnfaltüng hindurch in den Toffee T
und stellt damit eine Aufnahme für den Tragstiel S her. Auf der gleichen Arbeitsstation wird auf der anderen Seite des
Einwickelrades 1 durch den Drehgreifer 9 das schlauchförmige
Ende eingedreht. Gleichzeitig tommt dort ein Gegenhalter 23
zur Anlage, der eine Aussparung im Bereich des eingedrehten Zipfels aufweist.
Das Einstoßen des Tragstieles S wird an der nachfolgenden Arbeitsstation
IV vorgenommen. Der dafür bestimmte Tragstiel S gelangt dabei aus dem Vorratsbehälter 11 über den am Ausgang
befindlichen vertikalen Füllschacht 12 in einer der axialen Nuten 14 in der Aufnahmetrommel 13 bis vor den Schieber 10 an
der Arbeitsstation IV.
Die Aufnahmetrommel 13 bewegt sich ebenfalls periodisch, so daß
die entsprechende Nut 14 an der Binstoßstelle im Stillstand ist.
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Um eine sichere Führung beim Binstoßvorgang zu erhalten, wird
an dieser Stelle in der Zeit der Zulaufbewegung des Schiebers
ein Winke !hebel 17 vor die Nut 14 geschwemmt. Der Winkelhebel
erzeugt gleichzeitig über eine Nooke eine Rüttelbewegung am Boden des Vorratsbehälters 11. Danach wird der Schieber 1
betätigt, dar den Tragstiel S in den Toffee T einschiebt. Der
Zulauf des Schiebers 10 wird antriebsmäßig von der gleichen Antriebsachse
22 eingeleitet wie der Zulauf des Lochstößels 8, so daß während auf der Arbeitsstation III die Aufnahme eingestochen
wird,·.auf der nachfolgenden Arbeitsstation IV gleichzeitig
ein Tragstiel S durch den Schieber 10 eingeschoben wird.
Die fertig eingewickelten und mit einem Tragstiel S versehenen Toffees T werden dann durch das Binwickelrad 1 zur Auswerfstation
V gefördert. Der Auswerfhebel 25 stößt die fertigen
Toffees T aus den Haltebacken 2 auf das Transportband 27. Zum Anreihen der Toffees T kommt danach der Aufreihschieber 26 zur
Wirkung, währenddessen der Stapelschieber 28 vorübergehend nach unten wegschwenkt.
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Claims (10)
- 30ÜA819PatentansprücheVorrichtung' sum Herstellen von Stielbonbons aus i'offeemassestücken, "bestehend aus einem periodisch angetriebenen Eindickelrad mit radialen Haltebacken zur Aufnahme der mit einem Hüllblatt versehenen Toffees, an dessen Umfang am· Gehäuse ortsfeste Faltelemente vor einer Ausstoßstation angeordnet sind sowie einem Lochstößel zum Vorstechen einer Aufnahmebohrüng für einen Tragstiel und einer Tragstie!zuführeinrichtung mit einem Schieber zum Einschieben der Tragstiele in diese Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung gesehen, hinter der Einstoßstation für die Toffees eine Faltstation II zum Bilden einer Stirnseitenfaltung für die schlauchförmig überstehenden Enden der Einwickelhülle (H) angeordnet ist, die aus zwei radial gegenläufig bewegbaren Seitenfaltern (5) mit einem tagential nachlaufenden Stirnfalter (6) besteht, der sich eine weitere Arbeitsstation (III) zum Einstechen des Lochstößels (8) mittig durch die fertiggestellte faltung sowie vor der Ausstoßstation (V) eine Arbeitsstation (IV) zum axialen Einstoßen der durch die Tragstie!zuführvorrichtung transportierten Tragstiele (S) mittels des Schiebers (10) anschließt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Arbeitsstation zum Einstechen (III) des Lochstößels (8) auf der dem Tragstiel (S) abgewandten Seite des Einwickelrades (1) eine die überstehende Hülle (H) fassender Drehgreifer (9) im Gehäuse (3) gelagert ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstielzuführeinrichtung aus einer am Umfang radiale Nuten (14·) für die Tragstiele (S) aufweisenden Aufnahmetrommel (13) besteht, die im Gleichlauf mit dem Einwickelrad (1) periodisch angetrieben ist, und deren Nuten (14) jeweils radial oben unter einem Füllschacht (12) und mit einer außen angeordneten Sicherung (15) gegen Herausfallen versehen, an der Einstoßstelle zum Stillstand kommen.030030/0628 -9.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 Ms 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Symmetrieebene der radialen Nuten (14) in der Aüfnahmetrommel (I3) an der Einstoßstelle des Tragstieles den durch die eingestochene öffnung festgelegten Teilkreis des Einwickelrades (1) tangiert,
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstößel (8) zum Einstechen der Aufnahmebohrung und der Schieber (10) zum Einstoßen der Tragstiele (S) jeweils mittels eines Hebels (21) auf einer axial verschiebbar gelagerten Antriebsachse (22) angeordnet sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß an der Einstoßstelle neben der Aufnahmetrommel (I3) ein vor die radialen Nuten (14) einschwenkender Winkelhebel (I7) gelagert ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufnähmetrommel (I3) ein in die Nuten (14) eingreifender Tastfühler (18)angeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß neben dem vertikalen Füllschacht (12) für die Tragstiele (S) ein Sperrschieber (I9) angeordnet ist, der mit einem Taster an der Toffeezuführung schaltbar verbunden ist.
- 9» Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Arbeitsstation (III) zum Einstechen des Lochstößels und der Arbeitsstation (IV) zum Einstoßen der Tragstiele (S) auf der gegenüberliegenden Seite des Einwickelrades (1) jeweils ein sich von hinten an die Toffees (T) anlegender Gegenhalter (23, 24) gelagert ist.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstielzuführung mit dem Lochstößel (8) und Schieber (10) vor dem Einwickelrad (1) abschwenkbar angeordnet ist.030038/0628BAD ORIGINAL
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