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DE300476C - - Google Patents

Info

Publication number
DE300476C
DE300476C DENDAT300476D DE300476DA DE300476C DE 300476 C DE300476 C DE 300476C DE NDAT300476 D DENDAT300476 D DE NDAT300476D DE 300476D A DE300476D A DE 300476DA DE 300476 C DE300476 C DE 300476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
knives
knife
sheets
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT300476D
Other languages
English (en)
Publication of DE300476C publication Critical patent/DE300476C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B17/00Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact
    • B26B17/02Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact with jaws operated indirectly by the handles, e.g. through cams or toggle levers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 300476 KLASSE 87 ö. GRUPPE
WILHELM HÜCKINGHAUS in REMSCHEID.
Schneidzange für harte Drähte und Bleche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1915 ab,
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schneidzange, welche dazu bestimmt ist, harte Drähte und Bleche zu durchschneiden, und zwar nicht solche von gewöhnlicher, sondern von ganz außergewöhnlicher Härte, die noch außerdem mit Einlagen, Auflagen usw. versehen sind. Sämtliche bisher vorgeschlagenen Zangen haben sich nur in ganz verschwindendem Maße einer solchen Aufgabe gewachsen
ίο gezeigt, da die Schneidbacken, mochten sie auch noch so standhaft ausgeführt werden, doch nicht die erforderliche Führung für die an sie gestellten Beanspruchungen erhalten konnten. Mittels der neuen Schere jedoch ist es ermöglicht, auch die stärksten und härtesten Drähte und Bleche zu durchschneiden.
Erreicht wird der gewollte Zweck dadurch, daß die Schneidbacken nicht aus gewöhnlichen Messern bestehen, sondern aus Metallplatten, die in U-Form gebogen sind und in welche die Messer nachstellbar eingebettet werden. ■ Zugleich sind die Backen an beiden Außenseiten an Halteplatten gelagert und geführt, und nehmen gerade in ihrer Mitte auch noch eine weitere solche Halteplatte auf, haben also eine dreifache Führung. Durch die Biegung in U-Form und die dreifachen Halte- und Führungsplatten wird eine solche sichere Lagerung der Backen erreicht, daß ein Ausweichen beim Schneiden ganz unmöglich ist, wozu noch kommt, daß außer zwei Führungsbolzen als Gewerbe noch ein dritter hinzutritt. Die Messer als solche können nachgestellt werden, und zwar vermittels Schrauben oder auch dadurch, daß sie an einer schrägen Wandung der Backen anliegen und mittels einer Schraube hebbar sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die neue Schneidzange, und zwar ist Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 ein der Fig. 1 ähnlicher Schnitt, und Fig. 3 ein Schnitt rechtwinklig zur Fig. 1.
Fig. 4 und 5 zeigen Horizontalschnitte.
Fig. 6 und 7 verbildlichen eine Abänderung.
Es sind a, b die Backen, welche nicht wie gewöhnlich aus einem massiven, an der Innenseite zu dem Messer geformten Metallstück bestehen, · sondern aus Platten, die U-förmig gebogen sind. Mittels der Bolzen f und g sind die Backen an den Griff schenkein i, k angelenkt, welche entsprechend der zu leistenden Schneidarbeit eine beträchtliche Länge haben. Unter sich sind die Griffschenkel i, k durch einen Bolzen h gelenkig verbunden. Die Backen a, b sind drehbar um die Bolzen c, d, und es sind zu ihren beiden Seiten die Halteoder Führungsplatten oder Laschen v, u gelagert, während im Innern der beiden Backen eine dritte Platte χ Aufnahme 'findet, durch die die Bolzen c, d gleichfalls hindurchgehen. e, e1 sind zu beiden Seiten dieser Platte und zwischen den Platten u, ν lose gelagerte Drehbolzen für die Backen a, b. Durch die dreifache Laschenanordnung in Verbindung mit den dreifachen Führungsbolzen wird eine außerordentlich sichere und jedes Ausweichen verhütende" Backenlagerung erreicht, was eben ermöglicht, daß die härtesten Drähte und Bleche durchschnitten werden können. Ausgeübt wird diese Schneidwirkung durch die kräftigen Messer 0, j>, welche in die U-förmigen
Backen a, b lose eingesetzt sind. Diese Messer ruhen dabei auf der Platte χ und sind schließend in den Backen a, b geführt. Sie können beide durch Schrauben s nachgestellt werden, 5 oder eine einzige Schraubenreihe kann an einer Backe allein vorgesehen sein. Man ist also auch in der Lage, die Messer verhältnismäßig bequem auswechseln zu können, so daß beschädigte Messer leicht zu ersetzen sind.
ίο In den Fig. 6 und 7 ist eine Anordnung -gezeigt, die die Verstellung eines oder auch beider Messer dadurch ermöglicht, daß ein Bolzen ζ in die Platten v, u eingesetzt ist, der in seinem mittleren Teil z1, also dort, wo das Messer ft auf ihm ruht, unrund ist, so daß, wenn dieser Bolzen ζ an seinem Kopfe 1 mittels eines entsprechenden Schlüssels gedreht wird, dieser unrunde Teil z1 ein Heben des Messers φ verursacht. Da das Messer aber mit einer schrägen Außenkante gegen eine entsprechend schräge Fläche der Backe anliegt, so wird es beim Heben gleichzeitig quer gegen das andere Messer verschoben und auf diese Weise eingestellt.

Claims (2)

  1. Patent-An sprüch e:
    ι. Schneidzange für harte Drähte und Bleche, dadurch gekennzeichnet, daß die, wie bekannt, zwischen seitlichen Laschen (m, v) drehbaren und U-förmig gebogenen Backen (a, b) ihre U-öffnungen einander zukehren und darin nicht nur die Messer (0, ft), sondern noch eine dritte Versteifungsplatte (x) zwischen sich aufnehmen, gegen die sich in den Backen (a, b) gelagerte und von den seitlichen Laschen (μ, υ) gehaltene Stützzapfen (e, β1) anlehnen.
  2. 2. Schneidzange für harte Drähte und Bleche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten der Messer (0, ft) sowohl wie die Innenkanten der Backen (α, b) eine schräge Richtung besitzen und ein drehbarer Hubbolzen (z, ^1) die Messer durch Drehung hebt, um sie durch das Gleiten ihrer schrägen Außenkanten an den schrägen Innenkanten der Backen gegeneinander zu bewegen und auf diese Weise einzustellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT300476D Active DE300476C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE300476C true DE300476C (de)

Family

ID=554468

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT300476D Active DE300476C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE300476C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991007255A1 (de) * 1989-11-18 1991-05-30 GÖHRIG, Gudrun Flechterzange

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991007255A1 (de) * 1989-11-18 1991-05-30 GÖHRIG, Gudrun Flechterzange

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