DE3004157A1 - Vorrichtung zur erzeugung von lauflichtern bei girlanden-beleuchtungsanlagen - Google Patents
Vorrichtung zur erzeugung von lauflichtern bei girlanden-beleuchtungsanlagenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung von Lauflichtern
- bei Girlanden-Beleuchtungsanlagen Bekanntlich ist es während bestimmter besonderer Festtage, Kundgebungen und ähnlichen Umständen sowie zur Ausschmückung von Rummelplätzen eine alte Übung, Beleuchtungsanlagen verschiedener Art einzurichten, unter welchen Girlanden von Lampen auffallen, die beispielsweise von der einen Seite zur anderen bei Straßen und Plätzen, von der einen Seite eines Baches, eines Flusses usw. zur anderen reichen und gegenwärtig hängt man solche "Girlanden"-Beleuchtungsanlagen mit bogenförmigen Verlauf an einem tragenden Stahlseil auf, an welchem ein Kabel mit zwei elektrischen Drähten befestigt wird, die ihrerseits mit den einzelnen Lampen durch Glühlampenfassungen verbunden sind. Auch im Falle von kurzen "Girlanden" sind mehrere Lampen vorgesehen, die auch eine Zahl von mehreren 10 Stück haben können. Wenn die Girlande jedoch von beträchtlicher Länge ist, kann auch die Zahl loo überschritten werden. Die elektrischen Verbindungen jeder Lampe müssen natürlich mit großer Sorgfalt technisch einwandfrei durchgeführt werden, da nicht nur die einschlägigen Vorschriften zu berücksichtigen sind, sondern auch der Verlauf des Bogens, bei gelöschten und bei eingeschalteten Lampen für eine gewünschte ästhetische Wirkung wichtig ist.
- Bei der üblichen Anlage leuchten alle Lampen dauernd, wenn der Strom eingeschaltet ist. Es ist auch bekannt, daß sie abwechselnd zum Leuchten gebracht werden können, wodurch sich 60 % Stromersparnis ergibt. Dadurch kann außerdem gleichzeitig eine spektakuläre Beleuchtungswirkung erzielt werden.
- Zu diesem Zweck wird bei festen Beleuchtungsanlagen das sogenannte "Lauflicht"-System verwendet, bei welchem von aufeinanderfolgenden Lampen in rascher Folge jeweils eine gelöscht und die folgende zum Leuchten gebracht wird, wodurch eine wandernde Lichtwirkung erzeugt wird, die das Leuchtbild belebt.
- Bei dieser Art wird immer nur eine Hälfte der Lampen eingeschaltet während die anderen gelöscht werden, wodurch eine erhöhte Einsparung an elektrischer Energie erreicht wird, jedoch aufgrund des Nachleuchtens des Bildes beim aufeinanderfolgenden Aufleuchten der verschiedenen Reihen der Eindruck bewahrt bleibt, daß alle Lampen im Leuchtzustand sind. Dieses Verfahren ist jedoch für sogenannte "Girlanden"-Beleuchtungen nicht geeignet, da wesentliche technische Probleme dadurch entstehen, daß bei den elektrischen Verbindungen jeder der vielen Lampen die Materialvorschriften zu beachten sind. AuBerdem verformen diese Verbindungen, die mit Reitern oder dergleichen oder Drahtgewinde ausgeführt sind, auch die Gestalt des Bogens, sodaß die Lampen schließlich in der Praxis anomale Stellungen einnehmen, die schlecht zu der gewünschten Endwirkung, das heißt zu einem Bogen mit regelmäßigem Verlauf passen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache, preiswerte Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche die Verwendung des Lauflicht-Systems auch bei "Girlanden"-Beleuchtungen ermöglicht, bei der jede Lampe bei fachgerechter elektrischer Verbindung die gewünschte Stellung einnimmt ohne den linearen Verlauf des Bogens zu stören.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einem Stromzuführungsband eine Anzahl von stromführenden Leitungen und einander abwechselnd eine um eine Einheit geringere Anzahl von Null-Spannungsleitern und in den Randbereichen des Bandes tragende Seile angeordnet sind und Lampen mittels Mehrfachsteckern an jeweils einen Stromkreis angeschlossen sind.
- Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben und zwar zeigen: Figur 1 das Band in schematischer Darstellung; Figur 2 eine Schnittansicht des Bandes; Figur 3 eine Ansicht im Schnitt des Steckers mit fünf Stiften mit eingesetztem Band; Figur 4 eine Draufsicht auf den Stecker nach Figur 3 in schematischer Darstellung; Figur 5 einen Schnitt durch einen Stecker mit zwei Stiften.
- In den Zeichnungen sind mit 1, 2 und 3 die Leitungen bezeichnet, die zur Stromführung bestimmt sind und mit x und x' diejenigen, welche nach der herkömmlichen Praxis als Null-Voltleiter bezeichnet werden. Diese Leitungen sind gleichmäßigen Abständen von einander in ein Band A aus elastischem, elektrisch isolierendem Material eingebettet.
- Mit 4 sind die Metallkontaktstifte eines Mehrfachsteckers S bezeichnet.
- Mit 5 ist ein Druckelement des Mehrfachsteckers S bezeichnet.
- Mit 6 und 7 sind Metallseile bezeichnet, die in den Randbereichen des Bandes A über seine volle Länge verlaufen und dort in das Bandmaterial eingebettet sind.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Null-Voltleiter, die mit x und x' bezeichnet sind, jeweils zwischen zwei stromführenden Leitungen 1, 2, 3 angeordnet, sodaß das Band A beispielsweise fünf Drähte enthält, welche, wie in Figur 1 gezeigt, in der Folge: 1, x, 2, x', 3 angeordnet sein können. So können beispielsweise Stromkreise unter Benutzung der Drähte 1 und x, darauf x und 2, oder 2 und xX, oder auch x' und 3 hergestellt werden. Es könnte beispielsweise die Anordnung auch so vorgesehen werden: x, 1, 2, x', 3 oder nach Wahl auch in anderer Weise. Die Drähte werden in der Praxis immer paarweise elektrisch benutzt, das heißt mit einem stromführenden Draht und einem Null-Voltleiter, sodaß jeweils nur die Lampen einer Leitung zum Leuchten gebracht werden können, während die anderen erloschen bleiben. Die elektrischen Verbindungen werden bei Anbringung der Lampen automatisch hergestellt ohne daß eine Verwendung von Isolierbändern, Drahtgewinden oder dergleichen erforderlich ist. Sie ergeben ein fachgerechtes technisches Endergebnis.
- Zur Verbindung des Steckers nach Figur 3 mit dem Kabelband A wird der Teil 8 des Steckers S, der die Spitzen 4 trägt, so gegen das Band gelegt, daß die Spitzen 4 auf die Leitungen 1, x, ... gerichtet sind. Die beiden Leitungen 1, x, etc., die hier an die Lampe 15 angeschlossen werden sollen, werden andererseits durch ein Druck stück 5 abgedeckt und anschließend wird der Deckel 12 des Steckers aufgebracht und mittels der Befestigungsschrauben 13, 14 am Stecker befestigt. In die mit dem Druck stück 5 fluchtende Bohrung 9 wird eine Druckschraube 20 eingesetzt und diese soweit angezogen, daß die Leitungen 1, x, etc. über das Druckstück 5 soweit gegen die Stifte 4 gedrückt werden, daß diese die Isolierung der Leitungen 1, x, etc. durchdringen und in Kontakt mit den Leitungsdrähten kommen. In die für diese Lampe 15 nicht benötigte Gewindebohrungen 1o, 11 werden Verschlußschrauben 18 aus Gummi etc. eingeschraubt, die bis zum Band A reichen, jedoch keinen Druck auf dieses ausüben.
- Zwischen dem Band A und den hier nicht benötigten Spitzen 4 kann ein Streifen 19 aus festem Isoliermaterial eingelegt werden.
- Die Schraube 20 dreht sich auf 5, ohne dieses mitzunehmen.
- Die Lampen 15 sind in der Mittelzone des Steckers mittels des Lampensockels 16 angeordnet, sodaß, welches auch die beiden betroffenen Drähte sind, alle Lampen der Girlande nach der Längsachse des Bandes ausgefluchtet sind und senkrecht vom Band abstehen.
- Die tragenden Seile 6 und 7 bleiben im Band selbst eingeschlossen und sind daher nicht sichtbar, sind jedoch elektrisch isoliert und zum Strecken der Girlande genügt es, das Band selbst zu strecken, das auf alle Erfordernisse anspricht. Da der Abstand zwischen den Leitungen gleich und konstant ist, können die Spitzen des Steckers feste Abstände haben unabhängig davon, ob so viel Stifte wie Drähte oder nur zwei Stifte vorhanden sind, da mit Sicherheit in jeder Stellung die beiden gewählten Drähte getroffen werden, wodurch die elektrische Verbindung der beiden betroffenen Drähte sichergestellt wird.
- Bei einer Abänderungsform hat das Band A zwischen einem Draht und den anderen eine Längsbruchzone 17, beispielsweise von geringerer Dicke, sodaß die Drähte voneinander entfernt und auch normale Stecker S' mit zwei Stiften, wie in Figur 5 gezeigt, verwendet werden können, da die anderen nicht betroffenen Drähte für jede Lampe in diesem Falle außen am Stecker vorbeigeführt werden, wobei das Endergebnis zwar eine einwandfreie technische Verbindung ergibt, das Aussehen der Girlande jedoch weniger ansprechend ist, da die aufeinander folgenden Stecker mit ihren Lampen jeweils an einer anderen Seite bezüglich der Breite des Bandes angeordnet sind, um sie abwechselnd den verschiedenen Stromkreisen zuzuordnen.
- Obwohl der Stecker S in Figur 3 mit fünf Stiften dargestellt ist, kann auch eine billigere Steckerform mit einer solchen Breite vorgesehen werden, daß der Stecker S das Band ganz aufnehmen kann, er jedoch mit nur drei Metallstiften in Abständen voneinander ausgerüstet ist, die immer der für das Band festgelegten Teilung entsprechen, wobei nur zwei Druckstellen vorgesehen sind.
- Dadurch kann die Verbindung zu zwei Stromkreisen hergestellt werden.
- Es genügt, diesen Stecker um 1 O um die Achse des Lampensockels zu drehen, um den Anschluß an die anderen Stromkreise zu ermöglichen.
Claims (8)
- ANSPRtJCHE 1. Vor richtung zur Erzeugung von Lauflichtern bei Girla en-Beleuchtungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Stromzuführungsband (A) eine Anzahl von stromführenden Leitungen (1, 2, 3) und einander'abwechselnd eine um eine Einheit geringere Anzahl von Null-Spannungsleitern (x, x') und in den Randbereichen des Bandes (A) tragende Seile (6, 7) angeordnet sind und Lampen (15) mittels Mehrfachsteckern (S) an jeweils einen Stromkreis (1, x; oder x, 2; oder 2, x'; oder x', 3) angeschlossen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den Leitungen (1 ,x, 2, xl, 3) gleich und über die Länge des Bandes (A) konstant sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrfachstecker (S) so viele Kontaktspitzen (4) aufweisen wie Leitungen (1, x, 2, x', 3) vorhanden sind, jedoch nur jeweils zwei Spitzen (4) die Ummantelung der Leitungen (1, x; etc.) durchdringen und den Anschluß an einen Stromkreis herstellen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Mehrfachsteckergehäuse einschraubbare Stellschrauben (20) vorgesehen sind, von denen eine auf ein Druckstück (5) einwirkt, durch das zwei Leitungen (1, x; etc.) gegen die Spitzen (4) gedrückt werden, sodaß die Spitzen (4) die Ummantelung der Leitungen (1, x; etc.) durchdringen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spitzen (4) eines Mehrfachsteckers (S) und den nicht benötigten Leitungen (2, x'; etc.) ein Isoliermaterial angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stecker mit nur zwei Kontaktspitzen (4) vorgesehen ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker (S, mit einem Lampensockel (16) versehen ist und dieser in der Mitte des Steckers (S) selbst angeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker (S) mit einer Zahl von Spitzen (4) versehen ist, die größer als zwei und geringer als die Zahl der Leitungen des Bandes ist, wobei die Verbindung mit dem gewünschten Stromkreis durch Drehung des Steckers um die Achse des Lampensockels (16) um 180° hergestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT46856/79A IT1125128B (it) | 1979-07-02 | 1979-07-02 | Metodo e dispositivo per poter ottenere luci cosidette a rincorsa nelle luminarie a festoni |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3004157A1 true DE3004157A1 (de) | 1981-01-08 |
Family
ID=11259770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803004157 Withdrawn DE3004157A1 (de) | 1979-07-02 | 1980-02-05 | Vorrichtung zur erzeugung von lauflichtern bei girlanden-beleuchtungsanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3004157A1 (de) |
| IT (1) | IT1125128B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016512A1 (de) * | 2005-04-11 | 2006-10-12 | Ingo Maurer Gmbh | Beleuchtungssystem |
| EP1848005A3 (de) * | 2006-04-21 | 2008-03-26 | Weidmüller Interface GmbH & Co. KG | Drehstrom-Anschlusssystem und Drehstromsystem-Flachkabel |
-
1979
- 1979-07-02 IT IT46856/79A patent/IT1125128B/it active
-
1980
- 1980-02-05 DE DE19803004157 patent/DE3004157A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016512A1 (de) * | 2005-04-11 | 2006-10-12 | Ingo Maurer Gmbh | Beleuchtungssystem |
| EP1848005A3 (de) * | 2006-04-21 | 2008-03-26 | Weidmüller Interface GmbH & Co. KG | Drehstrom-Anschlusssystem und Drehstromsystem-Flachkabel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT7946856A0 (it) | 1979-07-02 |
| IT1125128B (it) | 1986-05-14 |
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