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DE3004037C2 - Fernwirksystem mit zyklischer Weiterzählung - Google Patents

Fernwirksystem mit zyklischer Weiterzählung

Info

Publication number
DE3004037C2
DE3004037C2 DE19803004037 DE3004037A DE3004037C2 DE 3004037 C2 DE3004037 C2 DE 3004037C2 DE 19803004037 DE19803004037 DE 19803004037 DE 3004037 A DE3004037 A DE 3004037A DE 3004037 C2 DE3004037 C2 DE 3004037C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
telegram
station
sending
receiving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19803004037
Other languages
English (en)
Other versions
DE3004037A1 (de
Inventor
Dieter Dipl.-Ing. 7151 Allmersbach Rupp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
ANT Nachrichtentechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANT Nachrichtentechnik GmbH filed Critical ANT Nachrichtentechnik GmbH
Priority to DE19803004037 priority Critical patent/DE3004037C2/de
Publication of DE3004037A1 publication Critical patent/DE3004037A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3004037C2 publication Critical patent/DE3004037C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Fernwirksystem mit zyklischer Weiterzählung der im Gemeinschaftsverkehr stehenden Stationen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches I. Ein solches System ist aus der deutschen Auslegeschrift 24 49 660 bekannt. Bei diesem System berechnet eine Station nach Empfang einer Adresse ihren eigenen Sendezeitpunkt und sperrt dann den Empfang weiterer Adressen. Dazu ist es notwendig, daß alle Zyklen gleich lang sind und daß jeder Station innerhalb eines jeden Zyklus eine feste Sendezeit zugeordnet ist.
Um dies bei ungleich langen Telegrammen zu erreichen, werden ihnen Füllzeiten angefügt- Ferner arbeitet nach einer Unterbrechung des Ubertragungsweges jedes Teilnetz mit dem Zyklus des Gesamtnetzes "weiter. So entstehen unnötig lange Pausen zwischen den Telegrammen.
Nach Betriebsaufnahme einer Station sendet sie ihr Telegramm nach einer voreinstellbaren, jedoch festen Zeit aus. Bei der Betriebsaufnahme von mehr<ren Stationen können dadurch mehrere Stationen gleichzeitig senden, wodurch die Auswertung ihrer Telegramme unmöglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fernwirksystem der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem sich die Zykluszeit an die Telegrammlänge und an die Zahl der betriebsfähigen Stationen anpaßt Ferner soll nach der Betriebsaufnahme von mehreren Stationen das gleichzeitige Aussenden von Telegrammen sehr unwahrscheinlich sein.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die Anpassung der Zykluszeit an die Telegrammlänge und an die Anzahl der in Betrieb befindlichen Stationen stellt sich selbsttätig die kürzest mögliche Zykluszeit ein, so daß Zustandsänderungen zum frühest möglichen Zeitpunkt übertragen werden können.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Es folgt nun die Beschreibung anhand der Figur, die ein Ablaufdiagramm für die n-te Station insgesamt von π Stationen des erfindungsgemäSen Fernwirksystems mit der zyklischen Sendereihenfolge... π — 1. η, η + 1, ... π, 1, 2,... in einem Ausführungsbeispiel zeigt. Dabei erfolgt der normale Betriebsvorgang derart, daß bei Empfangspegel auf der Empfangsleitung, der zum Erhalt eines kompletten Telegramms führt, eine Abfrage der im Telegramm enthaltenen Adresse erfolgt. Ist diese Adresse nicht gleich der um 1 verminderten Stationsadresse n, so werden zwei Zeitglk der Ti und T2 zurückgesetzt und angestoßen, und es wird anschließend in eine Wartestellung gesprungen. Gehört jedoch die empfangene Adresse der n— lten Station, so wird, wenn mindestens eine bestimmte Zeit lang kein Pegel auf der Empfangsleitung empfangen wird, von der Station η ein Telegramm ausgesendet und anschließend wieder in Wartestellung gesangen. Die empfangspegelfreie Wartezeit setzt sich dabei zusammen aus der doppelten maximalen Laufzeit des Fernwirknetzes, einer Schaltzeit und einer zusätzlichen Sicherheitszeit. Üblicherweise ist das ausgesendete Telegramm entweder ein Kurztelegramm, wenn keine Änderungsmeldungen z·' verzeichnen sind oder ein entsprechend der Meldung codiertes Langtelegramm.
Ein erster Störungsfall sei, daß der empfangene Pegel nicht zu einem kompletten Telegramm führt oder Störpegel ist. Diese Störzeit wird von den normalerweise angelassenen Überwachungszeitgliedern Ti und T2 mitgezählt. Bei einem zweiten Störfall sei eine Station derart gestört, daß keine Telegramme ausgesendet werden. Hier ist der Zyklus zunächst unterbrochen, da die in der Reihenfolge nächstsendende Station und damit alle folgenden vergeblich auf ein die Telegrammaussendung fortsetzendes Auslösetelegramm warten. Es wird jedoch nach Ablauf einer ersten Zeit 11 das Zeitglied TI ausgelöst, wodurch in allen betriebsbereiten Fernwirksiationen eine Staffelzeitberechnung erfolgt. Diese Berechnung erfolgt nach der Formel tn = a ■ sn ■ T wobei a ein Faktor > I und sn = (ή i + n)m,xiuinn — 1
der Zeitstaffelungsfaktor, fi die Gesamtzahl der Stationen und /die gestörte Station sind. Nach dieser Formel errechnet sich für die / + 1. Station die kürzeste Staffelzeit, bei deren Erreichen ein Telegramm von dieser Station ausgesendet wird, wodurch wieder der Zyklus ausgestoßen ist und die folgenden Stationen zyklisch weiterzählend aussenden.
Im dritten Störungsfall iiaben Fernwirkstationen längere Zeit kein ordnungsgemäßes Telegramm mehr empfangen. Nach Ablauf einer zweiten Zeit 12, die beispielsweise mindestens gleich der maximalen Zykluszeit ist, wird das zweite Zeitglied Ti ausgelöst, wodurch in jeder Station eine Zufallszeit txn berechnet wird und bei Erreichen derselben die Telegrammaussendung bei der betroffenen Station veranlaßt wird. Bei Empfang dieses Telegramms durch andere* wieder betriebsbereite Stationen kann der Betriebszyklus wieder angefacht werden.
Nach dem Aussenden eines Telegramms sowie bei Start einer Fernwirkstation wird nun das zweite Zeitglied T2 zurückgesetzt und angesto3en. Dadurch wird erreicht, daß bei Inbetriebnahme einer weiteren Station dieselbe leicht in den Ablaufzyklus eingebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fernwirksystem mit zyklischer Weiterzählung der im Gemeinschaftsverkehr stehenden, Telegramme sendenden und empfangenden Stationen, wobei jedes Telegramm die Adresse der sendenden Station enthält und jede empfangende Station aus der empfangenen sowie der eigenen Adresse die Differenz bildet und aus der Differenz den eigenen Sendezeitpunkt bestimmt, wobei ferner nach Inbetriebnahme einer Station die Aussendung ihres Telegrammes verzögert wird und wobei ferner nach einer Störung die Aussendung eines Telegrammes von einem Zufallsgenerator abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Station die Adressen aller empfangenen Telegramme auswertet und eine Station mit der Adresse π nach Empfang eines Telegrammes mit der Adresse (n — 1) ein Telegramm sendet, daa eine Station ein Telegramm sendet, wenn nach Empfang eines letzten Telegrammes eine erste Zeit (t 1) zuzüglich einer Staffelzeit (tn) vergangen ist, wobei die erste Zeit (t 1) gleich der doppelten maximalen Laufzeit (T) des Fernwirknetzes zuzüglich einer Schaltzeit sowie einer zusätzlichen Sicherheitszeit ist und wobei die Staffelzeit tn = a - sn ■ T ist, wobei a ein Faktor gleich oder größer 1 und sn der Zeitstaffelungsfaktor ist, der nach sn = (ή — i + ^„miuion — 1 berechnet wird, wobei /eine gestörte Station, η die sendende Station und ή die Ar -zahl aller Stationen ist, daß eine Station ein Telegramm sendet, wenn nach Empfang oder Aussendung des letzten Teiegrammes eine zweite Zeit (t 2) zuzüglich einer /.ufaltezeit (txn) vergangen ist, wobei die zweite Zeit (t 2) etwa gleich der Zykluszeit tz ist, und daß nach Betriebsaufnahme einer Station diese ihr erstes Telegramm nach Ablauf der zweiten Zeit (t 2) zuzüglich der Zufallszeit (txn) aussendet.
2. Fernwirksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stationen jeweils ein erstes (TV) bzw. ein zweites (T2) Zeitglied vorgesehen im, das bei Ablauf der ersten (t 1) bzw. zweiten Zeit (t 2) die Berechnung der Staffeizeit tn bzw. der Zufallszeit txn auslöst und das bei Empfangspegel rückge- setzt und angestoßen wird.
3. Fernwirksystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Start bzw. nach Aussendung eines Telegramms das zweite Zeitglied (T2) rückgesetzt und angestoßen wird.
4. Fernwirksystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Empfangspegel die Zeitglieder (T\,T2) und der Ablauf der Staffel- bzw. Zufallszeit angehalten werden.
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DE19803004037 1980-02-05 1980-02-05 Fernwirksystem mit zyklischer Weiterzählung Expired DE3004037C2 (de)

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DE3004037A1 DE3004037A1 (de) 1981-08-06
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2449660C3 (de) * 1974-10-18 1982-12-16 Theimeg-Elektronikgeräte GmbH & Co, 4060 Viersen Verfahren und Einrichtung zur Synchronisation von im Zeitmultiplex arbeitenden, untereinander gleichberechtigten autonomen Geberstationen

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DE3004037A1 (de) 1981-08-06

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