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DE3003762A1 - Metallischer abschlussdeckel - Google Patents

Metallischer abschlussdeckel

Info

Publication number
DE3003762A1
DE3003762A1 DE19803003762 DE3003762A DE3003762A1 DE 3003762 A1 DE3003762 A1 DE 3003762A1 DE 19803003762 DE19803003762 DE 19803003762 DE 3003762 A DE3003762 A DE 3003762A DE 3003762 A1 DE3003762 A1 DE 3003762A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
metallic
insulator layer
end cover
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803003762
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 7896 Wutöschingen Klaschka
Franz Josef 6483 Bad Soden-Salmünster Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH
Original Assignee
Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH filed Critical Woco Franz Josef Wolf and Co GmbH
Priority to DE19803003762 priority Critical patent/DE3003762A1/de
Publication of DE3003762A1 publication Critical patent/DE3003762A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals
    • H01G4/236Terminals leading through the housing, i.e. lead-through
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/10Housing; Encapsulation
    • H01G2/103Sealings, e.g. for lead-in wires; Covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • B e 5 c h r e i b u n g
  • Die Erfindung betrifft einen metallischen Abschlußdeckel zum Verschließen des Gehäuses eines elektrischen Bauteils, insbesondere zum Verschließen eines Kondensatorgehäuses.
  • Deckel der genannten Art sind bekannt, beispielsweise aus der Druckschrift DE 26 45 323 B2.
  • Nachteil der bekannten metallischen Abschlußdeckel ist, daß sie zum Teil extrem kurze elektrische Kriechstrompfade aufweisen und Kondensatoren, die mit solchen Deckeln verschlossen werden, in aller Regel nachformiert werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abschlußdeckel der eingangs genannten Art zu schaffen, der permeationsfest ist, auch bei relativ hohen Temperaturen, insbesondere bei Temperaturen oberhalb ungefähr 120 OC einsetzbar ist, auch langfristig konstante elektrische Kenndaten gewährleistet und bei Verwendung in Elektrolytkondensatoren ein Nachformieren des Kondensators erübrigt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die Erfindung einen metallischen Abschlußdeckel der eingangs genannten Art, der erfindungsgemäß die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale aufweist.
  • Der Erfindung liegt demnach der wesentliche Gedanke zugrunde, einen metallischen Abschlußdeckel zum Verschließen des Gehäuses eines elektrischen Bauteils, insbesondere zum Verschließen des Bechergehäuses eines elektrischen Kondensators, nicht wie nach dem Stand der Technik in Form einer einzigen metallischen Scheibe, meist einer Aluminiumscheibe, sondern als mehrschichtige Verbundstruktur in der Weise auszubilden, daß der Deckel aus einer äußeren metallischen Scheibe und einer inneren metallischen Scheibe besteht, die durch eine zwischengefügte gegen die Diffusion von Gasen und Flüssigkeiten permeationsfeste elektrische Isolatorschicht gegeneinander isoliert sind. "Außen" und "innen" beziehen sich dabei auf das bestimmungsgemäß verschlossene Gehäuse.
  • Die Abschlußdeckel- Verbundstruktur wird dadurch zusammengehalten, daß der Außenrand der inneren metallischen Scheibe um den Außenrand der äußeren metallischen Scheibe herumgezogen, insbesondere herumgebördelt oder herumgefalzt ist, wobei die Isolatorschicht ebenfalls um den radial äußeren Rand der äußeren Scheibe einstückig oder mehrteilig herumgezogen ist, so daß die innere und die äußere Scheibe auch im Bereich dieser Umfalzung oder Umbördelung elektrisch gegeneinander isoliert sind.
  • Bei dieser Ausbildung des Abschlußdeckels kann die Unterseite bzw. Innenseite des Deckels gleichsinnig mit dem in aller Regel metallischen Gehäuse des elektrischen Bauteils gepolt sein, ohne daß die metallische Außenseite des Deckels elektrisch an diese Polung angeschlossen ist.
  • Dies ermöglicht die Befestigung von Durchführungen an der äußeren Metallscheibe, ohne daß dabei diese Metallscheibe an die Gehäusepolung angeschlossen ist. Dadurch können die Durchführungen trotz der aus Gründen der Temperaturbeständigkeit und der Permeationsfestigkeit verwendeten Metallscheibe elektrisch ausreichend von der Gehäusepolung isoliert am Deckel befestigt und angeordnet werden, ohne daß dabei ein mit einem solchen Deckel verschlossener Kondensator nachformiert zu werden braucht, da die von der Deckelaußenscheibe elektrisch isolierte Deckelinnenscheibe unabhängig von der Außenscheibe an die Gehäusepolung angeschlossen werden kann.
  • Bei Kenntnis dieses prinzipiellen Aufbaus des Abschlußdeckels stehen dem Fachmann im Rahmen seines Fachkönnens verschiedene Methoden der Ausbildung elektrischer Durchführungen zur Verfügung. So können entsprechende Durchführungselemente, die die elektrische Verbindung zwischen dem im Gehäuse eingeschlossenen elektrischen Bauteil und den äußeren Anschlüssen herstellen, in an sich bekannter und gebräuchlicher Weise an der äußeren Metall scheibe unter Zwischenlage elektrisch isolierender Dichtungsringe und Dichtungsscheiben befestigt sein oder, im Falle nur einer elektrischen Durchführung auch direkt an dieser angeformt oder angeschweißt sein. Zusätzlich kann, falls dies erforderlich ist, ein elektrischer Anschluß für die innere metallische Scheibe auf diese aufgelötet oder aufgeschweißt sein und durch eine Öffnung in der Isolatorschicht und der darüberliegenden äußeren metallischen Scheibe hindurch herausgeführt sein.
  • Die metallischen Scheiben des Abschlußdeckels der Erfindung bestehen vorzugsweise aus Aluminium. Als Werkstoff für die Isolatorschicht kommen sowohl organische als auch anorganische Werkstoffe in Frage. Mineralische Werkstoffe oder Werkstoffe, die überwiegend aus mineralischen Substanzen bestehen, werden vorzugsweise dann eingesetzt, wenn der Abschlußdeckel auch im Bereich relativ hoher Temperaturen einsetzbar sein soll. Dabei kommen als mineralische Werkstoffe insbesondere Glasflußmassen oder im wesentlichen faserige Substanzen, die vorzugsweise durch Bindemittel verdichtet sind, in Betracht. Als organische Werkstoffe kommen vor allem Elastomere in Betracht, die üblicherweise als Dichtungswerkstoffe und Verschlußstopfenwerkstoffe zum Verschließen der Gehäuse elektrischer Bauteile eingesetzt werden,insbesondere also Butylkautschukmischungen und EPDM-Kautschukmischungen. Auch Kunststoffe, insbesondere bis zu hohen Temperaturen wärmebeständige Kunststoffe, können als Werkstoff für die permeationsfeste Isolatorschicht eingesetzt werden. Dazu werden aus dem Bereich der Kunststoffe vorzugsweise die fluorhaltigen Kohlenstoffpolymeren eingesetzt.
  • Die Isolatorschicht kann als separates Teil vorgeformt werden, beispielsweise in Form einer Elastomerscheibe, kann vorab mit einer der beiden Scheiben fest verbunden werden, beispielsweise durch Aufkleben, Aufschweißen, Aufschmelzen oder Aufvulkanisieren, oder kann gleichzeitig mit beiden Scheiben fest verbunden werden, indem die Isolatormasse zunächst als grüne" Masse, beispielsweise also ungehärtet oder unvernetzt oder ungesintert, zwischen die beiden Scheiben eingebracht und nach abschließender Formgebung der inneren Scheibe, d.h. nach Umfalzen oder Umbördeln dieser Scheibe, beispielsweise durch Erwärmen gehärtet, vulkanisiert, reagiert oder in anderer Weise in den bestimmungsgemäßen Endzustand überführt wird.
  • Die Verbindung zwischen dem Abschlußdeckel der Erfindung und dem zu verschließender{ Gehäuse, das in aller Regel ein metallisches Gehäuse, insbesondere ein Aluminiumgehäuse sein wird, kann ebenfalls in verschiedener Weise erfolgen.
  • In aller Regel wird zwischen der inneren Scheibe des Abschluß deckels und dem Gehäuse ein elektrisch leitender Kontakt hergestellt werden. Dabei kann der Deckel entweder mit dem Gehäuserand verschweißt oder verlötet werden, oder kann der elektrische Kontakt lediglich durch mechanischen Andruck hergestellt werden. Im letzten Fall erfolgt das Verschließen des Gehäuses vorzugsweise in an sich gebräuchlicher Weise dadurch, daß der Abschlußdeckel auf eine im oberen Becherrand ausgebildete Sicke aufgelegt und der überstehende Becherrand auf die nach außen weisende Oberseite des Abschlußdeckels umgebördelt wird. Bei dieser Art der Verschlußtechnik ist die Isolatorschicht des Abschluß deckels so weit nach radial innen auf die nach außen weisende Oberseite der äußeren Scheibe gezogen, daß diese Isolatorschicht auf der Außenseite des Abschluß deckels einen freiliegenden Kreisring bildet. Bei der Verwendung eines elastischen Werk stoffs für die Isolatorschicht kann der obere Rand des zu verschließenedne Gehäuses direkt in diesen Kreisring dichtend eingebördelt werden. Beider Verwendung nicht elastischer Werkstoffe erfolgt das Einbördeln des Becherrandes entweder vor dem Abbinden oder Aushärten des Werkstoffs der Isolatorschicht oder unter Verwendung zusätzlicher Dichtungselemente, beispielsweise unter Zwischenlage eines zusätzlichen elastischen Dichtungsringes oder unter Verwendung von gießfähigen Dichtungsmassen. Soll in Ausnahmefällen zwischem dem Abschlußdeckel und einem metallischen Gehäuse beim Verschließen des Gehäuses keine elektrisch leitende Verbindung hergestellt werden, so kann der Außenrand des Abschlußdeckels, also der Außenrand der umgefalzten oder umgebördelten inneren Scheibe, zusätzlich mit einer Schicht aus einem isolierenden Material umgeben werden, vorzugsweise einem elektrisch isolierenden Dichtungswerkstoff. Als solcher Werkstoff wird vorzugsweise ein Elastomer verwendet. Dieses kann entweder direkt auf die radial äußeren Randbereiche des Abschlußdeckels bzw. der inneren Scheibe des Abschlußdeckels aufvulkanisiert sein oder als separates Fertigteil um dieses Rand herum gelegt oder gespannt werden.
  • Der elektrische Kontakt zur metallischen Unterseite des Deckels, die von der metallischen Außenseite des Deckels elektrisch isoliert ist, kann in solchem Fall durch zusätzliche Lötverbindungen oder Klemmverbindungen hergestellt werden.
  • In einem so aufgebauten Abschlußdeckel kann weiterhin in einfacher Weise eine Überdruck sicherung nach Art eines Berstventils ausgebildet sein. Zu diesem Zweck weisen die äußere und die innere Scheibe in koaxialer Anordnung durchgehende Öffnungen auf, deren freier Durchgang durch die unverletzte permeationsfeste Isolatorschicht unterbrochen ist. In Abstimmung mit der Art und der Stärke des für die Isolatorschicht gewählten Werkstoffs können dabei die Durchmesser der Öffnungen in den Scheiben so gewählt und aufeinander abgestimmt werden, daß die Isolatorschicht bei Überschreiten eines kritischen Grenzdrucks im Inneren des verschlossenen Gehäuses birst.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert.
  • Dabei zeigt die einzige Fig. 1 in schematischer Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel des Abschlußdeckels der Erfindung.
  • Der in der Fig. 1 gezeigte Abschlußdeckel besteht aus einer inneren Scheibe 1 aus Aluminium, einer äußeren Scheibe 2, ebenfalls aus Aluminium, und einer zwischen beiden Scheiben liegenden Isolatorschicht 3, die in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aus Butylkautschuk besteht. Die Isolatorschicht ist auf die gesamte zum Inneren des zu verschließenden Gehäuses weisende Unterseite der äußeren ScheIbe 2 und um deren Außenrand herum unter Bildung eines kreisringförmigen Randbereiches 4 bis auf die nach außen weisende Oberseite 5 der äußeren Metallscheibe 2 aufvulkanisiert. Die innere Metallscheibe 1 ist unter Bildung einer festen Deckelverbundstruktur mit ihrem Außenrand fest um die Isolatorschicht und den Außenrand der äußeren Metallscheibe 2 herum umgefalzt. Der ursprüngliche flache Durchmesser der inneren Scheibe 1 ist dabei so bemessen, daß nach dem Umfalzen des äußeren Randes der Scheibe ein radial innenliegender Abschnitt des auf der Außenseite der äußeren Scheibe 2 liegenden Bereichs 4 der Isolatorschicht 3 freiliegend übersteht. Der radial innenliegende Rand 6 des umgefalzten Abschnitts 7 der innenliegenden Scheibe 1 ist dabei leicht abgekantet oder abgerundet, so daß er dichtend in den Abschnitt 4 der Isolatorschicht 3 eingepreßt ist.
  • Der als Ausführungsbeispiel in der Fig. 1 gezeigte Abschluß deckel weist weiterhin ein Durchführungselement 8 auf, das elektrisch isoliert und hermetisch abgedichtet an der äußeren Metallscheibe 2 befestigt ist. Das Durchführungselement 8 greift durch eine Öffnung 9 in der Isolatorschicht 3 und eine Öffnung 10 in der inneren Scheibe 1 hindurch in das Innere des zu verschließenden Gehäuses zu Anschluß zwecken hinein. Dabei ist der Durchmesser der Öffnung 10 in der inneren Scheibe 1 ausreichend größer als der Durchmesser des Durchführungselementes 8 an dieser Stelle bemessen, um jede Berührung und jeden elektrischen Überschlag zwischen der Scheibe lund dem Durchführungselement 8 auszuschließen. Zur Verminderung der Überschlagsgefahr kann die Isolatorschicht 3 das Durchführungselement 8 umgebend in die Öffnung 10 hineingezogen sein.
  • Das Durchführungselement 8 ist durch eine Öffnung 11 in der äußeren Scheibe 2 geführt, wobei die Öffnung mit einer nach radial innen vorspringenden flanschartigen Stufe 12 versehen ist. Das Durchführungselement 8 ist mit einem außenflanschartig abestehenden Ringabschnitt 13 versehen, der unter Zwischenschaltung eines elektrisch isolierenden Abdichtringes aus einem flexiblen elastischen Material, hier Butylkautschuk, auf der flanschartigen Stufe 12 aufliegt. Die Öffnung 11 und die Stufe 12 sind mit einem hochstehenden Rand 15 umgeben, dessen oberer Rand 16 nach innen umgebördelt ist und über den umgeschlagenen Abdichtungsring 14 von oben her den Ringabschnitt 13 des Durchführungselementes 8 elektrisch isoliert und gasdicht und flüssigkeitsdicht auf die Stufe 12 preßt.
  • Der einfacheren Darstellung halber ist in der Fig.1 nur ein solches Durchführungselement 8 dargestellt. In der Praxis weist die Abdeckscheibe der Erfindung jedoch in aller Regel mehrere solcher Durchführungselemente in räumlichem Abstand voneinander auf die Deckelfläche verteilt auf.
  • Dabei ist jedes dieser Durchführungselemente 8 sowohl gegen die äußere Metallscheibe 2 als auch gegen die innere Metallscheibe 1 des Abschlußdeckels elektrisch isoliert. Die einzelnen Durchführungselemente sind damit auch untereinander elektrisch voneinander isoliert.
  • In der Darstellung der Fig. 1 ist weiterhin ein Durchführungselement 17 gezeigt, das der Herstellung eines äußeren elektrischen Anschlusses zur inneren Metallscheibe 1 dient. Das Durchführungselemente 17 ist an der inneren Metallscheibe 1 angeschweißt, angelötet oder einstückig an dieser angeformt und greift durch eine Öffnung 18 in der Isolatorschicht 3 und eine Öffnung 19 in der äußeren Scheibe 2 hindurch nach außen hinaus. Dabei ist wiederum der Durchmesser der Öffnung 19 ausreichend größer als der Außendurchmesser des Durchführungselementes 17 an dieser Stelle, um beide Elemente elektrisch gegeneinander zu isolieren.
  • Weiterhin kann wie vorstehend bereits erläutert un in diesem Fall in der Figur angedeutet zur Verbesserung der Isolation die Isolatorschicht 3 in den Spalt zwischen der Öffnung 19 und dem Durchführungselement 17 hineingezogen sein.
  • Sowohl das Durchführungselement 8 als auch das Durchführungselement 17 können in an sich bekannter Weise mit Mitteln zur Herstellung äußerer Anschlüsse versehen sein, beispielsweise mit Anschlußgewinden oder Lötösen.
  • Der in der Figur gezeigte Abschlußdeckel ist weiterhin mit einer überdrucksicherung in Form eines Berstventils 20 versehen. Dieses steht aus einer Öffnung 21 in der äußeren Scheibe 2 und einer Öffnung 22 in der inneren Scheibe 1, wobei beide Öffnungen 21, 22 koaxial zueinander ausgerichtet sind. Der freie Durchgang durch die Öffnungen ist durch die zwischenliegende unverletzte Isolatorschicht 3 hermetisch verschlossen. Die Durchmesser der Öffnungen 21 und 22, die gleich groß oder ungleich groß sein können, sind so bemessen, daß beim Auftreten eines vorgegebenen Grenzdrucks im verschlossenen Gefäß die Membran 3 aufreißt und der aufgebautet Überdruck im Inneren des Gefäßes abgebaut werden kann.
  • Am rechten Rand der Fig. 1 ist weiterhin schematisch dargestellt, wie der Abschlußdeckel in den oberen Rand eines metallischen Bechergehäuses eingesetzt ist. In der Wand des Gehäuses 23 ist eine Sicke 24 ausgebildet, die die Unterseite des Abschlußdeckels trägt. Der überstehende Rand 25 des Gehäuses 23 ist um den Außenrand 7 der inneren Scheibe 1 herum in der Weise umgebördelt, daß die Kante 26 des Randes 25 dichtend in den freiliegenden Ringabschnitt 4 der Isolatorschicht 3 eingreift. Dabei stehen das Gehäuse 23 und die innere Scheibe 1 elektrisch leitend miteinander in Verbindung. Die innere Metallscheibe 1 des Deckels kann also mit derselben Polarität wie das Gehäuse 23 vorgespannt werden. Ein solcherart verschlossener Elektrolytkondensator braucht nicht nachformiert zu werden.

Claims (6)

1) WOCO Franz-Josef Wolf & Co.
Sprudelallee 19, 6483 Bad Soden-Salmünster und 2) Rudolf Klaschka Tannenweg 9, 7896 Wutöschingen Metallischer Abschlußdeckel Patentansprüche 1. Metallischer Abschlußdeckel zum Verschließen des Gehäuses eines elektrischen Bauteils, insbesondere zum Verschließen eines Kondensatorgehäuses, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Abschlußdeckel als Verbundelement aus einer, bezogen auf das bestimmungsgemäß verschlossene Gehäuse, äußeren metallischen Scheibe und einer inneren metallischen Scheibe und einer zwischen beiden Scheiben angeordneten permeationsfesten Isolatorschicht besteht, die die beiden metallischen Scheiben elektrisch gegeneinander isoliert, wobei die innere Scheibe und die Isolatorschicht um den Außenrand der äußeren Scheibe herumgezogen sind und die äußere Scheibe ringsum fest umschließen.
2. Abschlußdeckel nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß auf der äußeren Oberfläche der äußeren metallischen Scheibe des Abschluß deckels ein kreisringförmiger Abschnitt der Isolatorschicht zur dichtenden und elektrisch isolierenden Aufnahme des umgebördelten Randes des Gehäuses freiliegt.
3. Abschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Isolatorschicht zumindest mit einer der beiden metallischen Scheiben flächig fest verbunden ist, insbesondere aufgeklebt, aufgeschmolzen, oder, im Fall eines elastischen Werkstoffs für die Isolatorschicht, aufvulkanisiert ist.
4. Abschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Isolatorschicht aus einem mineralischen Werkstoff oder zumindest im wesentlichen aus einem mineralischen Werkstoff besteht.
5. Abschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Abschlußdeckel mindestens eine durch die äußere Scheibe, die Isolatorschicht und die innere Scheibe hindurchgehende Öffnung aufweist, daß die öffnung in der äußeren Scheibe eine nach radial innen vorspringende flanschartige Stufe aufweist, auf der unter Zwischenschaltung eines aus flexiblem Material gefertigten Abdichtungsringes ein außenflanschartig abstehender Ringabschnitt eines Durchführungs- oder Anschlußelementes aufliegt, daß der vom Abdichtring allseits umschlossene Ringabschnitt durch einen nach innen umgebördelten, an der einen Seite des Abdichtringes angreifenden Rand der öffnung in der äußeren Scheibe in der Weise gegen die Stufe gepreßt wird, daß das Durchführungselement oder Anschlußelement permeationsfest und elektrisch isoliert an der äußeren Scheibe befestigt ist, und daß das Durchführungs- oder Anschluß element dabei gleichzeitig durch die Öffnung in der inneren Scheibe hindurchgreift, ohne diese zu berühren.
6. Abschlußdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß in der äußeren Scheibe und der Isolatorschicht koaxial zueinander angeordnete Öffnungen ausgebildet sind, durch die hindurch ein Anschlußelement greift, das elektrisch leitend auf der darunterliegenden inneren Scheibe befestigt ist, insbesondere aufgeschweißt, aufgelötet oder aufgeschraubt ist.
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