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DE3003686A1 - Verfahren und vorrichtung zum auffahren von raeumen des untertagebetriebes, insbesondere des steinkohlenbergbaus, z.b. der fuer den hydromechanischen teilsohlenbruchbau benoetigten oerter - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum auffahren von raeumen des untertagebetriebes, insbesondere des steinkohlenbergbaus, z.b. der fuer den hydromechanischen teilsohlenbruchbau benoetigten oerter

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Publication number
DE3003686A1
DE3003686A1 DE19803003686 DE3003686A DE3003686A1 DE 3003686 A1 DE3003686 A1 DE 3003686A1 DE 19803003686 DE19803003686 DE 19803003686 DE 3003686 A DE3003686 A DE 3003686A DE 3003686 A1 DE3003686 A1 DE 3003686A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
break
hydromechanical
nozzle
water
widening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803003686
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl.-Ing. Johann 4300 Essen Harzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAG AG
Original Assignee
Ruhrkohle AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruhrkohle AG filed Critical Ruhrkohle AG
Priority to DE19803003686 priority Critical patent/DE3003686A1/de
Publication of DE3003686A1 publication Critical patent/DE3003686A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/60Slitting by jets of water or other liquid
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C41/00Methods of underground or surface mining; Layouts therefor
    • E21C41/16Methods of underground mining; Layouts therefor
    • E21C41/18Methods of underground mining; Layouts therefor for brown or hard coal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auffahren von Räumen des Untertagebetriebes, insbesondere des Steinkohlenbergbaus, z.B. der für den hydromechanischen Talsohlenbruchbau benötigten wörter, wobei wenigstens ein Teil des Ausbruches hydromechanisch hereingewonnen und vorzugsweise hydraulisch abgefördert wird, in dem abschlagsweise zunächst ein Einbruch durch den hydromechanischen Angriff mindestens eines aus ender Düse austretenden Wasserstrahles hergestellt und durch Erweitern des Einbruches der Rest des Ausbruches hereingewonnen wird, worauf die Düse nachgeführt und ein weiterer Abschlag hereingewonnen wird.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf das Auffahren von Flözstrecken, die für das eingangs erwähn-te hydromechanische Abbauverfahren benötigt werden,u.a. weil diese Strecken mit einem bestimmten Anstiegswinkel aufgefahren werden, der für die hydraulische Abförderung des Haufwerkes in offenen Rinnen Voraussetzung ist. Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise auf die Hereingewinnung des Kohlenanteiles am Streckenquerschnitt und auf ein Bergemittel beschränkt, das ähnliche Gewinnungseigenschaften wie der Kohleanteil aufweist.
  • Deswegen kann das erfindungsgemäße Verfahren auch auf die Hereingewinnung des gesamten Ausbruches angewandt werden, wenn das anstehende Gebirge die für die hydromechanische Hereingewinnung erforderlichen Eigenschaften besitzt.
  • Im einzelnen hängt die Beurteilung bislang- von der wirksamen Reichweite des aus der Düse austretenden Wasserstrahles ab, der mit zunehmender Entfernung von der Düse stark an Energie verliert. Es kommt außerdem auf das Druck-Mengen-Verhältnis und auf die Eigenschaften des hydromechanisch zu bearbeitenden Minerals an, wobei die Zusammensetzung und die Struktur eine Rolle spielen. Beim hydromechanischen Abbau rechnet man diesbezüglich mit Pfeilerhöhen, die sich aus einem örterabstand von 15-18 m ergeben.
  • Es ist bereits bekannt, die Abbaustrecken eines hydromechanisch hereinzugewinnenden Steinkohlenabbaus ihrerseits ganz oder teilweise hydromechanisch auf zufahren und das Haufwerk hydraulisch abzufördern; bei teilweise hydromechanischer Hereingewinnung des Ausbruches wendet man für die Hereingewinnung des Restausbruches konventionelle Verfahren, zoBo die Schießarbeit an (US-PS 40 94 549). Das bekannte Verfahren beginnt damit, daß man möglichst auf einer leicht gewinnbaren Stelle des Kohlenstoßes, jedoch mit genügendem Abstand von den Begrenzungen des Streckenquerschnittes einen Hohlraum mit einem Wasserstrahl ausspritzt, der von einem Wasserwerfer ausgeht Bekannte Wasserwerfer sind an eine Hochdruckwasserleitung angeschlossen und mit mindestens einem, vorzugsweise ferngesteuerten beweglichen Strahlrohr versehen, das eine Austrittsdüse aufweist und auf einer umbaubaren Konsole schwenkbar befestigt ist.
  • Die Verschwenkung erfolgt mit einem meist hydraulischen Antrieb und läßt sich fernsteuern. Durch die beschriebene Arbeitsweise entsteht der eingangs erwähnte Einbruch, der seinerseits freie Flächen für das Hereingewinnen des Restausbruches schafft, der in nachfolgenden Arbeitsgängen von außen nach innen in den Einbruch hydromechanisch gedrückt wird Im allgemeinen geht nach 6-8 m die Energie des Wasserstrahles so weit zurück, daß der Wasserwerfer vorgebaut werden muß. Je nach den örtlichen Verhältnissen kann es sich aber auch als erforderlich erweisen, den Wasserwerfer häufiger z.B. in 1 bis 2 m Schritten umzubauen. Im einzelnen gilt, daß der Vortrieb der Stirnseite des Ausbruches wegen der fehlenden Freiflächen mit geringerer Leistung vor sich geht und daß beim Her eingewinnen des Restausbruchs, beispielsweise durch Schrämen, die Leistung auf das Mehrfache, z.B. bis auf das Fünffache ansteigt.
  • Da sich der Wasserstrahl mit zunehmender Entfernung von der Düse verbreitert, hat das vorbekannte Verfahren den Nachteil, daß der Anteil des mit geringer Leistung auf zufahrenden Einbruches am insgesamt hydromechanisch hereingewinnbaren Streckenquerschnitt verhältnismäßig groß ist. Die Verbreiterung des Wasserstrahls hat auch zur Folge, daß man den Streckenquerschnitt nur ungenau hereingewinnen kann. Dadurch kommt es stellenweise zu unerwünschten Ausbrüchen, aber auch dazu, daß besonders harte Partien des Ausbruches stehenbleiben. Diese müssen in aufwendiger Nacharbeit beseitigt werden, bevor die Strecke ausgebaut werden kann. Außerdem führt jede Veränderung in der Gewinnbarkeit des Ausbruches zu erheblichen Leistungsverminderungen und zu Änderungen der Strählführung. Besonders unter solchen Umständen kann das Hereinbrechen von Nebengesteinsschichten und das Auswaschen der Streckensohle nicht verhindert werden, was eine entsprechende Vermehrung des Bergeanteils in der Förderung führe.
  • Deswegen muß die Strahlführung hauptsächlich auf die Vermeidung solcher Nachteile abgestellt werden und kann sich deswegen nicht auf die Gewinnung eines fördergerechten Haufwerkes konzentrieren, das andererseits für die störungsfreie hydraulische Abförderung Bedingung ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das vorbekannte Verfahren so zu führen, daß große Anteile des Ausbruchquerschnittes mit verhältnismäßig hoher Leistung hereingewonnen werden können und daß eine scharfe Begrenzung des mit den Wasserstrahlen erzeugten Ausbruches ermöglicht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufhabe verfahrensmäßlq dadurch gelöst, daß bei der flerstellunq des Einbruches (8) die Düse (12, 13) der Vertiefung des Einbruches entsprechend nachqefUhrt und der Einbruch mit einem das Einführen von quer zur Bohrlochachse gerichteten Wasserstrahlen (26, 27) ermöglichendem Mindesquerschnitt aufgefahren wird, mit denen anschließend die Erweiterung des Einbruches (8) vom Inneren her durch hydromechanischen Eingriff auf die Einbruchsstöße (18, 19) vorgenommen wird.
  • Hierdurch wird zunächst erreicht, daß die Reichweite des Wasserstrahles von dem Düsenaustritt bis zur Angriffsfläche im wesentlichen konstant gehalten werden kann, so daß während der Hereingewinnung des Abschlages nennenswerte Energieverluste niche mehr auftreten und bis zu einem gewissen Grade durch die Nachführung der Düse die Energie der örtlich unterschiedlichen Gewinnbarkeit des Ausbruches angepaßt werden kann. Das gestattet einen Einbruch mit wesentlich verkleinertem Querschnitt und von vergleichsweise großer Tiefe, die nur durch die maximale Nachf ührstrecke begrenzt ist. Ein solcher z.B. bohrlochartiger Einbruch läßt sich weichen leicht in besonders /Partien ansetzen und halten. Da man erfindungsgemäß ferner den Einbruch durch in ihn eingeführte Wasserstrahlen von innen nach außen erweitert, kann man trotz der verringerten Querschnittsabmessungen des Einbruches genügend freie Flächen schaffen, um die beim Erweitern des Einbruches höhere Leistung zu erreichen und auszunutzen.
  • Vorzugsweise und gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung schwenkt man während der Erweiterung des Einbruches die quer zur Einbruchachse gerichteten Wasserstrahlen und erzielt dadurch einen Schram, den man so einrichten kann, daß genügend Haufwerk von selbst und in der für die hydraulische Abförderung geeigneten Körnung hereinbricht.
  • Die geringe Flächenausdehnung des Einbruches ermöglicht bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens das gleichzeitige Auf fahren mehrerer Einbrüche und gegebenenfalls deren gleichzeitige Erweiterung. Dadurch lassen sich die Vordrucksgeschwindigkeit entsprechend steigern und die Leistung entsprechend erhöhen. Man kann diese Technik auch dazu verwenden, Teilquerschnitte hereinzugewinnen, die man ausbaut, bevor man weitere Teilquerschnitte hereingewinnt.
  • Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie eine beispielsweise Ausführungsform der für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen Vorrichtungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren in der Zeichnung es zeigen Fig. 1 schematisch und in Seitenansicht die Herstellung eines Einbruches im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens, Fig. 2 eine Stirnansicht des Streckenortes nach Fig. 1, Fig. 3 in vergrößerter Darstellung die Wirkung der Wasserstrahlen beim Auffahren des Einbruches, Fig. 4 einen Wasserwerfer gemäß der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 5 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 4, Fig. 6 schematisch die Erweiterung des Einbruches auf den vollen Streckenquerschnitt, Fig. 7 in vergrößerter Darstellung; jedoch schematisch die Wirkung der Wasserstrahlen beim Erweitern des Einbruches und Fig. 8 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem gleichzeitig mehrere Einbrüche hergestellt und Teilquerschnitte nacheinander hereingewonnen werden.
  • Gemäß der Darstellung in den Fig. 1 bis 3 wird in einem Steinkohlenflöz 1 mit einem aus Fig. 2 ersichtlichen Einfallen eine Flözstrecke 2 hergestellt, die gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Türstöcken 3 ausgebaut ist. Da der gesamte Streckenquerschnitt im Flöz 1 aufgefahren wird, ist bei dem Ausführungsbeispiel vorgesehen, den Gesamtausbruch nur mechanisch hereinzugewinnen.
  • Zur hydromechanischen Gewinnung dient ein allgemein mit 4 bezeichneter Wasserwerfer, dessen Einzelheiten weiter unten beschrieben werden. Zur Abförderung des hereingewonnenen Haufwerkes dient eine am Unterstoß 5 der Strecke 1 auf dem dort befindlichen Stempel 6 liegende Trapezrinne 7. Die Strecke wird mit etwa 70 Ansteigen aufgefahren, was aus den Figuren wegen des geringen Winkels nicht ersichtlich ist. Diese geringe Neigung ermöglicht die hydraulische Abförderung.
  • Die Hereingewinnung eines durch die Tiefe eines Einbruches 8 bestimmten Abschlages beginnt mit der Herstellung des Einbruches. Dazu weist der Wasserwerfer 4 eine Lanze 9 auf, die V-förmig ist und aus einem oder mehreren Rohren zusammengeschraubt sein kann. Das vorderste Rohr 10 hat einen Düsenkopf 11 mit je einer Strahldüse 12 bzw. 13. Die Düsenachsen der Düsen 12 und 13 schließen einen Winkel ein. Dadurch entsteht eine in Richtung der geometrischen Achse 14 des Strahlrohres 10 wirkende Reaktionskraft, die zur Führungdes Strahlrohres 9 auf der Konsole 15 des mit je einem Stempel 16 bzw. 17 abgestützten Wasserwerfers ausgenutzt wird.
  • Die aus den Düsen 12 und 13 austretenden Wasserstrahlen bzw. sind in Wirklichkeit enger gebündelt als die Darstellung der Fig. 3 erkennen läßt. Sie treffen in kurzer Entfernung auf die Sohle 18 des Einbruches 8, die dadurch hydromechanisch bearbeitet wird. Die Teile des anstehenden Minerals werden dadurch ausgebrochen und von dem entspannten Wasser der Strahlen und 171aus dem Einbruch 8 herausgetragen. Bei der Darstellung der Fig. 3 ergibt sich, daß dies wohl die Sohle 18 wie die Stöße 19 des Einbruches 8 unregelmäßig ausgebildet sind. Der Querschnitt 20 des Einbruches 8 ist gemäß der Darstellung der Fig. 2 unter diesen Einschränkungen im wesentlichen rund. Er kann aber auch einen anderen Umriß haben. Bedingung ist lediglich, daß sich in den Einbruch 8 ein anderer Düsenkopf 22 einführen läßt, der in Fig. 7 im einzelnen dargestellt ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 wird nur ein Einbruch aufgefahren. E* ist jedoch auch möglich, wie u.a. im Zusammenhang mit der Fig. 8 noch erläutert werden wird, mehrere Einbrüche anzusetzen. Man setzt im übrigen den Einbruch 8 an einer Stelle des Flözes an, die sich besonders leicht hereingewinnen läßt. Dadurch erzielt man bei der Herstellung des Einbruches 8 eine verhältnismäßig höhere Leistung als bei auf Angriff/weniger gut gewinnbare Partien. Im übrigen richtet sich der Ansatz des Einbruches nach den örtlichen Gegebenheiten, zu denen auch die Eigenschaften des Nebengesteins 21 gehören, das den Querschnitt der Strecke 1 umgibt.
  • Nach der Herstellung des Einbruches 8 wird dieser auf den vollen Streckenquerschnitt erweitert. Dazu verwendet man-den bereits erwähnten Düsenkopf 22 (Fig. 7). Er unterscheidet sich im wesentlichen von dem Düsenkopf 11, der für die Herstellung des Einbruches 8 Verwendung findet dadurch, daß seine Düsen 23, 24 radial gerichtet sind, so daß die aus ihnen austretenden Wasserstrahlen 26, 27 die Stöße 19 des Einbruches hydromechanisch angreifen und von innen nach außen mit im wesentlichen senkrecht zur Achse 29 des Einbruches 8 in der Angriffsrichtung erweitern. Wie aus der Darstellung der Fig. 6 hervorgeht, kann diese Erweiterung dadurch erfolgen, daß man den Düsenkopf 22 mit Hilfe der ihm zugeordneten Lanze 28 entsprechend dem Fortschritt der Hereingewinnung längs der Achse 25 des Einbruches 8 nach vorne fährt. Das setzt allerdings voraus, daß die Reichweite der Strahlen 26, 27 voll ausreicht, um das anstehende Mineral hereinzugewinnen. Das ist häufig wenigstens in streichends Richtung des Flözes nicht der Fall.
  • Zu diesem Zweck sitzt das Strahlrohr 28 in einer Längsführung 29, die um eine senkrecht zur Grundplatte 30 verlaufende Achse 31 gemäß dem Doppelpfeil 32 der Fig. 5 mit Hilfe eines Antriebes verschwenkbar ist. Dieser Antrieb besteht aus einem hydraulischen Schubkolbengetriebe 33, dessen Zylinder 34 über ein Gelenk 35 an eine Säule 36 angeschlossen ist, wobei man durch Verstellen der elenkbuchse 37 den Ausschlag des Strahlrohres einstellen kann. Die Kolbenstange 38 ist über ein Gelenk 39 mit der Führung 29 verbunden.
  • Das Strahlrohr 28 ist in der Führung 29 längs der Achse 25 des Einbruches 8 mit Hilfe eines Antriebes verschieblich, der allgemein mit 40 bezeichnet ist. Für den Antriebsmotor dient ein Schubkolbengetriebe, dessen Zylinder 41 an den Grundrahmen der Konsole 42 des Wasserwerfers bei 43 angeschlossen ist. Die Kolbenstange 44 ist ebenso wie der Zylinder 41 verhältnismäßig lang, so daß die abgebrochene Darstellung der Fig. 4 und 5 den Anschluß der Kolbenstange an die Lanze 28 nicht erkennen läßt.
  • Dazu dient jedoch ein Querhaupt, an das einerseits die Kolbenstange 44 mit ihrem Ende gelenkig angeschlossen ist und das andererseits das Strahlrohr 28 umspannt.
  • In die beschriebenen Wasserwerfer läßt sich der Düsenkopf 22 einerseits in Richtung der Achse 25 des Einbruches hin- und herbewegen und andererseits in Richtung des Pfeiles 32 schwenken.
  • Dadurch können Schlitze geschrämt werden, die zweckmäßig im wesentlichen parallel zum Liegenden 48 bzw. Hangenden 49 des Flözes 1 verlaufen (Fig. 2). Die Anzahl der Düsen 23 und 24 und ihre Verteilung auf den Kreisbogen des Strahlrohrquerschnittes ist so gewählt, daß die erwähnten Schlitze gleichzeitig mit der Hereingewinnung in bankrechter Richtung hergestellt werden können.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 8, in der die Strecke in Draufsicht und im Streichen des Flözes 1 wiedergegeben ist, wird ein oberer Teilquerschnitt 50 nach den beschriebenen Verfahren mit einem Wasserwerfer 52 vorgetrieben, während ein weiterer Teilquerschnitt 51 mit einem anderen Wasserwerfer 53 nachgeführt wird.
  • Der vorgetriebene Streckenabschnitt 54 ist wie bei 55 schematisch dargestellt, vorläufig ausgebaut. Die Strecke wird wie bei 56 schematisch bezeichnet, hinter dem nachgeführten Streckenabschnitt 57 endgültig ausgebaut.

Claims (7)

  1. "Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Räumen des Untertagebetriebes, insbesondere des Steinkohlenbergbaus, z=B. der für den hydromechanischen Rílsohlenbruchbau benötigten ortes" Patentansprüche 1. Verfahren zum Auffahren von Räumen des Untertagebetriebes, insbesondere des Steinkohlenbergbaus, z.B. der für den hydromechanischen Wllsohlenbruchbau benötigten wörter, wobei wenigstens ein Teil des Ausbruches hydromechanisch hereingewonnen und vorzugsweise hydraulisch abgefördert wird-, in dem abschlagsweise zunächst ein Einbruch durch den hydromechanischen Angriff mindestens eines aus einer Düse austretenden Wasserstrahles hergestellt und durch Erweitern des Einbruches der Rest des Ausbruches hereingewonnen wird, worauf die Düse nachgeführt und ein weiterer Abschlag hereingewonnen wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t o daß bei der Herstellung des Einbruches (8)« die Düse (12, 13) der Vertiefung des Einbruches entsprechend nachgeführt und der Einbruchmit einem das Einführen von quer zur Bohrlochachse gerichteten Wasserstrahlen (26, 27) ermögliceendem Mindestquerschnitt aufgefahren wird, mit denen anschließend die Erweiterung des Einbruches (8) vom Inneren her durch hydromechanischen Eingriff auf die Einbruchsstöße (t8, 19) vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß mehrere Einbrüche (8) gleichzeitig oder nacheinander aufgefahren und die Restausbrüche gleichzeitig oder nacheinander hereingewonnen werden.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Vortrieb des Einbruches (8) mit mehreren, einen Winkel (oil) einschliessenden Wasserstrahl (16', 171) erfolgt und dabei eine in die Nachführrichtung (25) fallende Komponente der Reaktionskräfte erzeugt wird.
  4. 4.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei der hydromechanischen Bearbeitung der EinbruchsstöBe(l9) Schlitze geschrämt werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Nachführen der Strahlen (16', 171) im wesentlichen kontinuierlich erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der wenigstens ein an eine Hochdruckwasserschlauchleitung angeschlossener Wasserwerfer mit mindestens einem, vorzugsweise ferngesteuerten, beweglichen Strahlrohr, das wenigstens eine Austrittsdüse aufweist und auf einer umbaubaren Konsole angebracht ist, Verwendung findet , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Strahlrohr als Lanze (10) mit einem Düsenkopf (11) ausgebildet ist und die Lanze (10) auf der Konsole (42) in Achsrichtung des Strahlrohres (10) geführt und angetrieben ist, und daß die Austrittsdüse (all) des Strahlrohres (10) gegen einen Düsenkopf (22) austauschbar ist, welcher eine oder mehrere radial gerichtete Düsen (23, 24) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6 , d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t ,daß die Längsführung (29) des Strahlrohres (28) um eine senkrecht die Konsole (42) durchsetzende Achse (31) schwenkhar und angetrieben ist
DE19803003686 1980-02-01 1980-02-01 Verfahren und vorrichtung zum auffahren von raeumen des untertagebetriebes, insbesondere des steinkohlenbergbaus, z.b. der fuer den hydromechanischen teilsohlenbruchbau benoetigten oerter Withdrawn DE3003686A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0247799A1 (de) * 1986-05-22 1987-12-02 Flowmole Corporation Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren eines unterirdischen Tunnels
US4867255A (en) * 1988-05-20 1989-09-19 Flowmole Corporation Technique for steering a downhole hammer

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