DE3003574C2 - Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger für Bremsen an Anhängern hinter Zugfahrzeugen - Google Patents
Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger für Bremsen an Anhängern hinter ZugfahrzeugenInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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Description
Die Erfindung betrifft einen mit Massenkraft arbeitenden Bremskrafterzeuger für Bremsen an Anhängern
hinter Zugfahrzeugen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Bremseinrichtung an Anhängern kann mit dem Hydraulik- oder Pneumatiksystem für die Bremsanlage
des Zugfahrzeugs gekoppelt sein, so daß bei Betätigung des Bremspedals des Zugfahrzeugs auch die Bremsen
des Anhängers ansprechen.
Es besteht auch die Möglichkeit, durch eine entsprechende Konstruktion der Deichsel über die
Deichsel die Bremskraft zu erzeugen. Es handelt sich in solchen Fällen um Auflaufbremsen. Die Bremskraft wird
dadurch erzeugt, daß im vorderen Bereich der Deichsel das Anschlußstück teleskopartig in dem Zugrohr
geführt ist, und beim Bremsen die Bewegung des Anschlußstücks im Zugrohr als Krafterzeuger ausgenutzt
wird. Je intensiver die Abbremsung erfolgt, um so größer ist der Auflaufweg und um so härter die
Abbremsung des Anhängers.
Bei Anhängern für Schnelläufer bis 7,51 zulässigem Gesamtgewicht und bei Ackerwagen mit höherem so
zulässigem Gesamtgewicht wird in der Regel die Kopplung der Bremsanlage an die Bremsanlage der
Zugmaschine aus Kostengründen nicht vorgenommen. Das System der Auflaufbremse findet Anwendung, ist
aber kostenaufwendig.
Aus der DD-PS 1 11 178 ist eine andere Variante eines Bremskrafterzeugers bekannt. Dort befindet sich
in einem bestimmten Abstand von einem Drehpunkt eine Masse, die bei einer Verzögerung oder bei
Gefällefahrt eine Auslenkung in Fahrtrichtung erfährt. Diese Bewegung wird auf einen auf der anderen Seite
des Drehpunkts liegenden Hebelarm übertragen.
Hier ist ein Hauptzylinder angeordnet, der durch die Masse unter Druck gesetzt wird und somit die
hydraulisch betätigten Bremsen anlegt.
Bei diesem Bremskrafterzeuger ist nachteilig, daß eine relativ teure hydraulische Bremsanlage verwendet
wird, die außerdem noch wartungsempfindlich ist Um einen ausreichenden Bremsdruck erzeugen zu können,
muß eine große Masse verwendet werden, da die hydrauüsche Obersetzung infolge der gegebenen
Wegverhältnisse begrenzt ist. Insbesondere bei kleineren Anhängern führt das zu einer aufwendigen
Sonderkonstruktion der Achsen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Bremskrafterzeuger
so weiterzuentwickeln, daß er ohne Auflaufeinrichtung und hydraulische Bremsen auskommt und bei
geringem Massengewicht die Verwendung einer mechanischen Bremse erlaubt
Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst
Die Vorteile, die mit der Erfindung erreicht werden, bestehen darin, daß zwei Massengewichte besser in den
Anhänger eingegliedert werden können, da sie kleinere Obersetzungen benötigen. Desgleichen kann die Bremskraft
für jedes Rad extra eingestellt werden. Dadurch sind unterschiedliche Bremskräfte — wie sie auch bei
der hydraulischen Bremsanlage in der Praxis auftreten, vermeidbar.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Massengewichte in einer Zwangsführung
geführt sind und über ein Hebelsystem auf die Betätigungselemente der Bremse wirken.
Die Kosten für die beweglichen Massengewichte sind gering, und der Kopplungsmechanismus in Form von
Hebel- oder Zwangsführungen mit den Betätigungselementen für die Anhängerbremse ist einfach im Aufbau
und kostengünstig.
Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Figuren im Prinzip am Ausführungsbeispiel näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit Anbringung der Massengewichte an einer Hebelanordnung;
F i g. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung, wobei das Massengewicht in einer Zwangsführung
geführt ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 sind die Massengewichte 1 jeweils an einem Hebelarm 2
angebracht. Die Hebelarme 2 sind auf einem Träger 4 bei 3 drehbar angelenkt. Mit den Hebelarmen 2 sind bei
dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 die Bremsseilzüge 5 verbunden. Ein Anschlag 6 auf dem Träger 4 dient zur
Begrenzung des Ausschlages der Hebelarme 2 entgegen der Fahrtrichtung F. Wird nun über das Zugfahrzeug die
Geschwindigkeit des Anhängers verringert, so bewegen sich die Massengewichte 1 in Pfeilrichtung F und
betätigen die Bremsseilzüge 5. Die Bremskraft ist um so größer, je stärker die Verzögerung ist. Bei Wiederanziehen
des Zugfahrzeuges bewegen sich die Massengewichte in entgegengesetzter Richtung und heben die
Bremskraft auf.
In der Fig.2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
dargestellt. Dort ist das Massengewicht 1 in einer Zwangsführung 7 geführt. Das Massengewicht 1 ist an
dem Hebelarm 2 befestigt, der am Träger 4 drehbar angelenkt ist. Die Bremsseilzüge 5 sind am Hebelarm 2
befestigt. Die Zwangsführung 7 ist an der Rahmenkonstruktion des Anhängers befestigt. Die Wirkungsweise
ist die gleiche wie beim Ausführungsbeispiel der F i g. 1. Das in der F i g. 2 dargestellte System kann jedem Rad
oder jeder Achse eines Anhängers als Bremskrafterzeuger zugeordnet sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger für Bremsen an einem Anhänger hinter einem
Zugfahrzeug, wobei der Bremskrafterzeuger aus einer Hebelanordnung mit an einem Hebel befestigten
Massengewicht besteht, das bei Verzögerung des Zugfahrzeugs und/oder bei Gefällefahrt ausgehend
von einem Anschlag in Fahrtrichtung ausgelenkt wird und die dabei entstehende Massenträgheitskraft
und/oder Schwerkraftkomponente durch die Hebelübersetzung auf die Bremse als alleinige
Bremsbetätigungskraft wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung aus
zwei an einem Träger (4) angelenkten Hebeln (2) mit endseitigen Massengewichten (1) besteht und jedem
Hebel (2) ein Bremsseilzug (5) einer mechanischen Bremse zugeordnet ist
2. Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Massengewichte (1) in einer Zwangsführung (2) geführt sind und die Hebel (2) auf die Bremsseilzüge
(5) wirken.
25
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803003574 DE3003574C2 (de) | 1980-02-01 | 1980-02-01 | Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger für Bremsen an Anhängern hinter Zugfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803003574 DE3003574C2 (de) | 1980-02-01 | 1980-02-01 | Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger für Bremsen an Anhängern hinter Zugfahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3003574A1 DE3003574A1 (de) | 1981-08-06 |
| DE3003574C2 true DE3003574C2 (de) | 1983-04-28 |
Family
ID=6093434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803003574 Expired DE3003574C2 (de) | 1980-02-01 | 1980-02-01 | Mit Massenkraft arbeitender Bremskrafterzeuger für Bremsen an Anhängern hinter Zugfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3003574C2 (de) |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE1082514B (de) * | 1954-04-07 | 1960-05-25 | Hermann Schilling Dipl Ing | Bremssystem fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1555483A1 (de) * | 1965-08-12 | 1969-10-30 | Otto Gerhard | Bremshilfe-Vorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DD111178A1 (de) * | 1974-04-26 | 1975-02-05 |
-
1980
- 1980-02-01 DE DE19803003574 patent/DE3003574C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3003574A1 (de) | 1981-08-06 |
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