DE3003436A1 - Vorrichtung zum spuelen von blumenzwiebeln u.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum spuelen von blumenzwiebeln u.dgl.Info
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Description
Von ausgegrabenen Blumenzwiebeln werden vor ihrer Lagerung in der Regel die anhaftende Erde und
mitgefUhrte lose Erdklumpen sowie lose Stengel- und Schalenteile entfernt, und hierzu werden
SpüJ.vorrichtungen verwende t.
Die für diesen Zweck vorgesehenen bekannten Vorrichtungen weisen ein trogförmiges Becken mit
einem an einem Ende vorgesehenen Einlaß für Spülwasser und einem am gegenüberliegenden Ende
vorgesehenen Austrittskanal auf, aus welchem die mit der Wasserströmung mitgenommenen, gespülten
Zwiebeln aus-getragen werden.
Die Zwiebeln werden mit dem Wasser durch das Becken mitgeführt, und der Boden des Beckens hat
einen in Richtung zum Austrittsende nach oben
geneigten Verlauf, um die Zwiebeln, die schwerer als Wasser sind, zum Austrittskanal mitzunehmen.
Dieser Austrittskanal führt zu einem die Zwiebeln
zurückhaltenden Sieb oder Gitterrost, durch welche Wasser und feinere abgewaschene Erdteilchen
hindurchtreten. Die Zwiebeln werden anschließend entfernt und in Luft getrocknet.
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Solche Vorrichtungen haben verschiedene Nachteil®0
Wenigstens ein Teil der an den Zwiebeln anhaftenden oder von ihnen abgelösten Erdklümpchen und darüber
hinaus auf* dem Wasser schwimmendes! Abfälle oder
Verunreinigungen, wie Stengel und Schalen oder Rindenteilchen sowie verdorbene Zwiebeln werden
ebenfalls vom Wasser mitgenommen und vom Sieb zurückgehalten. Dies verzögert die Trocknung der
Zwiebeln und die verdorbenen Zwiebeln, die beschädigt
oder angestoßen sein können, können in nassem Zustand die brauchbaren Zwiebeln während
des Trocknungsvorgang» anstecken» Wenn die Zwiebeln nicht in extrem zeitraubender und daher teurer
Handarbeit von den Verunreinigungen bzw. dem Abfall getrennt werden, ist die Reinigung dar
Zwiebeln ungenügend. Ein weiterer Nachteil besteht
darin, daß ein Teil der Erde sich als Sediment-Niederschlag am Boden des Beckens sammelt, so daß
dieses immer wieder gereinigt werden muß« Außerdem
erfordern solche Vorrichtungen ©inen leistungsstarken Wasserstrom und demzufolge, im Hinblick
auf die Quersctaittsausgestaltusig d©s Beckens
auch eine .Hochleistungs=Spülpumpe» Dies erfordert
einen großen Zustrom und Abstrom vom Spülwasser,
was oft unerwünscht ist9 insbesondere dann, wenn der
Spülort von einem Wasservorrat oder einem Gewässer entfernt liegt.
Der Erfindung liegt demgegenüber di© Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung für den hi©r in Frage stehen·= den Zweck zu schaffen^ bei welcher die geschilderten
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Nachteile vermieden sind.
Ausgehend von einer Vorrichtung zum Spülen von Blumenzwiebeln u.dgl. mit einem an einem Ende
mit einer Zuströmleitung für Spülwasser versehenen trogförmigen Becken, an dessen gegenüberliegendem
Ende ein Austrittskanal zum Austragen der von der Wasserströmung mitgeführten gespülten Zwiebeln
vorgesehen ist, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Becken zumindest
in der Nähe seines Bodens einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt hat, daß die Wasser-Zuströmleitung
nahe dem schmaleren Abschnitt des Bodens einen Einlaß in das Becken aufweist, daß
das Becken in seinem dem Einlaß der Zuströmleitung gegenüberliegenden Bereich durch eine in Aufwärtsrichtung
vom Einlaß weg schräg verlaufende Querwand geschlossen ist, welche das entlang des
Bodens strömende Wasser nach oben umlenkt und so in der Wasserfüllung eine rückwärts gerichtete
Wirbelströmung erzeugt, in welcher die von der Wasserströmung mitgenommenen Zwiebeln umgewälzt
werden, daß der Boden des Austrittskanals für die Zwiebeln und das Spülwasser etwa in Höhe des
oberen Teils der Wirbelströmung angeordnet ist, und daß in der Nähe des anderen Endes des Beckens
ein Austrittskanal für schwimmende Verunreinigungen in der Beckenwandung mündet.
— 7 —
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Die erfindungsgemäß© Vorrichtung hat wesentliche Vorteile im Vergleich zu den bekannten Vorrichtungen0
Die schwimmenden Verunreinigungen, einschließlich verdorbener Zwiebeln werden durch die rückwärts
gerichtete Wirbelströmung vom Zwiebel-Austrittskanal weggeführt und durch einen separaten Austrittskanal
abgeführt« Die nunmehr von den erwähnten Verunreinigungen getrennten Zwiebeln können dann
schneller getrocknet und nachbehandelt werden und werden von verdorbenen Zwiebeln nicht mehr
infiziert. In der Wirbelströmung werden die erwähnten Erdklütnpchen, die schwerer als die Zwiebeln
sind, in der Zirkulationsströmung gehalten und dabei
aufgelöst, so daß die Erde ggfo mit dem Wasserstrom
in suspendierter Form abgezogen wird und zusammen mit dem durch das Sieb abströmenden
Wasser weggeführt wird, so daß di© Zwiebeln ohne anhaftenden Schmutz gesammelt werden können.
Da das Wasser in den schmaleren unterem Teil des Beckens eingeführt wird, genügt ein relativ schwacher
Wasserstroni, der. gerade ausreicht, um dem Boden
rein und die Wirbelströmung aufrechtzmerhalten9
zumal der Reinigungseffekt nicht durch die direkte Einwirkung des Wassers selbsts sondern hauptsächlich
durch die Waschwirkung in den Wirbeln erzielt wird,,
wodurch erheblich geringer© Wasaarmengen erforderlich
sind. Außerdem wird das Becken wirksam von sedimentartigen Niederschlägen freigehalten.
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-S-
Der Austrittskanal für die Zwiebeln mündet
zweckmäßig in der Nähe der schräg verlaufenden Querwand in einer Seitenwand des Beckens, so
daß das Austragen der Zwiebeln aus der Wirbelströmung in seitlicher Richtung erfolgt, und die
senkrechte Wirbelbewegung hierdurch nicht behindert wird. Dieser horizontale Austrag kann
zu einer in Richtung der Wasseroberfläche gerichteten Strömungskomponente führen, die bei der
Anordnung des Austrittskanals für die Verunreinigungen berücksichtigt werden sollte.
Der Austrittskanal für die Zwiebeln bestimmt die
Höhe des normalen Wasserspiegels im Becken hauptsächlich. Der Austrittskanal für die Verunreinigungen
sollte solch eine Tiefe haben, daß Wasser aus einer schwimmende Verunreinigungen enthaltenden Oberflächenschicht
in ihm ausgetragen werden kann, und daß nur so viel Wasser ausströmt, wie dies zur
Entfernung der Verunreinigungen erforderlich ist. Daher kann es vorteilhaft sein, im Austrittskanal
für die Verunreinigungen eine in der Höhenlage einstellbare wehrähnliche Überströmwand vorzusehen,
welche eine Anpassung an möglicherweise auftretenden Schwankungen des Niveaus des Wasserspiegels
ermöglicht.
Wenn die zu behandelnden Zwiebeln auch Steine od. dgl. enthalten, kann es weiterhin von Vorteil
sein, im Bodenabschnitt des Beckens unterhalb des
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normalen entlang des Bodens verlaufenden Ströraungsweges
des Wassers und der Zwiebeln eine zusätzlich© Sammelkammer anzuordnen, die mit Mitteln zum
-zumindest periodischen Entfernen von ihr gesammelten
schwerem Material versehen iat9 und - falls erforderlich - kann zwischen dieser zusätzlichem Samm©!=
kammer und dem Hauptströmungsbereich entlang des Bodens des Beckens ein Gitterrost oder Sieb
angeordnet sein, durch welches Stein® oder dargleichen
in diese Kammer durchtreten können.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der
.Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt bzw« zeigern
Fig. 1 und 2 eine Draufsicht bzw» Seitenansicht einer erfimdungsgemäßen Vorrichtung?
und
Fig. 3 ©ine Schnittansicht entlang d©r
Linie III-III in den Figuren 1 und
Die dargestellte Vorrichtung umfaßt ein Becken 1 mit Seitenwändon 2P die schräg gonaigt zu einem
schmalen Boden 3 verlaufen. Außerdem weist die Vorrichtung eine geneigt verlaufend© Vorderwand k
und eine geneigt verlaufend© Rückwand 5 auf. Nahe dem Boden 3 ist eine Wasser-Zuströmleitung 6
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vorgesehen, deren in der Vorderwand mündender Auslaß einen Einlaß in den Behälter 1 darstellt.
Nahe der Wand 5 mündet ein Zwiebel-Austrittskanal 7 in eine Seitenwand 2, und in der gleichen Seitenwand
2 mündet in der Nähe der Vorderwand k auch ein Auetrittskanal 8 für Verunreinigungen. Der
Kanal 7 führt in bekannter Weise zu einem nicht gezeigten Sieb oderfcitterrost, mit dem die gespülten
Zwiebeln vom Spülwasser getrennt werden können.
Die Zuströmleitung 6 ist an eine Wasserpumpe angeschlossen, mit welcher Wasser in das Becken
gepumpt werden kann. Der Wasserspiegel 9 erreicht dann eine Höhe, die bestimmt wird, von der Austrittsströmung
durch den Austrittskanal 7* Der Boden des Kanals 8 ist etwas niedriger als der
Wasserspiegel 9 angeordnet, so daß im Wasser schwimmende Verunreinigungen zusammen mit dem Wasser
einer Oberflächenschicht 10 abgezogen werden. Im Kanal 8 ist schematisch eine in Höhenrichtung
einstellbare wehrartige Überströmwand 11 eingezeichnet, mit welcher die Menge des durch den Kanal 8 abgeführten
Wassers eingestellt und/oder eine Anpassung an den Wasserspiegel erhalten werden kann.
Die zu spülenden Zwiebeln werden über die Wand k
in das Becken 1 eingefüllt und sinken entlang der Wand k abwärts. In der Nähe des Bodens werden die
-11-
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Zwiebeln demzufoig© von dem aus d@r Zuström·=
leitung 6 austretendes ¥asserstr©ni mit genommen,
und dieser Wasserstrom wird von der Wand 5 nach
oben umgelenkt. Di© Neigung der Wand 5 ist so gewählt, daß der Wasserstrom zusammen mit
den von ihm getragenen Zwi©b@lm ©ine schematisch
bei 12 angezeigte Wirbelströmung erhält9 im welcher
die Zwiebeln umgewälzt werden. Die bereits im
Wasser enthaltenen oder von d©a Zwiebeln abgelöst
Erdklürapchen sind schwerer al© Wasser und die vom Erdreich entfernten Zwiebeln werden leichter
und daher nach oben geführt. Diese Zwiebeln werden
schließlich zusammen mit dem Wasserstrom seitlich aus dem Kanal 7 ausgetragen. Die verbleibendem
Brdklümpchen werden in der Wirbelströmung 12 allmählich aufgelöst und gegebenenfalls ebenfalls
über den Kanal 7 mit dem Wasserstrom abgeführt.
Die in das Becken 1 eingeschütteten Zwiebeln sind. außerdem mit losen ¥erunr@inigung©siL8 beispielsweise
Stengeln, Rindes oder Schalen vermischt. Diese Verunreinigungen
schwimmen ebenso wi© di® verdorbenen
oder kranken Zwiebeln auf dmm Wassere Infolge
der Wirbelströmung 12 entsteht ein© sum Kanal 8
gerichtete Strömung in der Oberflächenschicht 1O0 welche die schwimmenden Teilchen zum Kanal δ
führt, wo sie dann gegebenenfalls durch diesen Kanal 8 entfernt werdeno
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Da die Wasserströmung aus der Zustrumleitung 6
am Boden 3 entlang gerichtet ist, werden die sich gegebenenfalls auf dem Boden absetzenden
NiederecUäge wieder mitgerissen und werden
schließlich durch den Kanal 7 ausgetragen. Die größeren Schmutzteilchen gelangen nicht mit
den Zwiebeln in den Kanal 7t sondern werden im Wirbel aufgelöst und nur allmählich im Wasser
suspendiert abgeführt. Das Becken 1 bleibt daher sauber und keine Erdteilchen haften mehr
an den zu trocknenden Zwiebeln, da diese Teilchen zusammen mit dem Wasser durch das Trennsieb abströmen.
Im Becken 1 werden die Zwiebeln effektiv von losen Verunreinigungen getrennt, und die
letzteren werden separat über den Kanal 8 ausgetragen.
Die Zwiebeln trocknen daher schneller und werden von kranken Zwiebeln nicht angesteckt.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung hat einen extrem einfachen Aufbau und weist keinerlei
bewegliche Teile auf, die getrennt betätigt werden müssen. Während bei den bekannten Vorrichtungen
teilweise rotierende Trommeln mit inneren schneckenförmigen Rippen und/oder Förderbänder zur
Entfernung der Erdklumpen verwendet werden, um den Reinigungseffekt zu verbessern, erfolgt die
Reinigung bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausschließlich durch die Wasserströmung, so daß
eine erhebliche Vereinfachung erreicht wird und Fehler vermieden werden.
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Da die Wasserströmung in der Nähe des Bodens
konzentriert ist, ist eine geringere Wassermenge
erforderlich und demzufolge können kleinere Pumpen verwendet werden und die Zu- und Abfuhr des Wassers
verursacht geringere Schwierigkeiten. Die Abtrennung von Verunreinigungen und kranken Zwiebeln
erfordert keine Handausleseo
Der Austrittskanal 7 ist, x^ie gezeigt, vorzugsweise
in einer Seitenwand 2 angeordnet„ da dann die Wirbelströmung
12 am wenigsten behindert wird. Der Aus= trittskanal 8 wird vorzugsweise ebenfalls in einer
Seitenwand, und zwar genauer an einer Stelle angeordnet,
an welcher die Einbringung der zu reinigenden Zwiebeln keinen Einfluß auf den Austragsvorgang
hat. Dieser Kanal kann auch in der gegenüberliegenden
Seitenwand angeordnet sein, was von der Richtung der durch den Wirbel 12 verursachten Oberflächenströmung
abhängt» Diese Richtung kasin durch den seitlichen Wasseraustritt durch den Kanal 7 beeinflußt
werden. Es kann von Vorteil sein, den Kanal 8 mit einem im wesentlichen ebenen Boden au versehen,
da dies das Austragen von längeren Stangelteilen usw. erleichtert«,
Die Wände des Beckens sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen eben, was bei der Herstellung
aus Blechen durch Kanten und Verschweißen zu bevorzugen ist* Es ist jedoch klar, daß auch gekrümmt©
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Wandteile verwendet werden können, und daß das
Becken nicht notwendigerweise über seine gesamte Länge einen V-förmigen Querschnitt haben muß.
Dieser ist in erster Linie nur in der Nähe des Bodens 3 erforderlich, um die zur Bildung der
Wirbelströmung 12 erforderlichen Bedingungen zu erhalten.
Wenn die Zwiebeln einen hohen Anteil von Erdteilchen
enthalten, kann es in einigen Fällen vorteilhaft sein, ein Austrageband für die Erde in der Nähe
des Bodens des Beckens anzuordnen, wie dies bei bekannten Vorrichtungen üblich ist. In diesem Fall
und auch dann, wenn die zugeführten Zwiebeln Steine enthalten, kann es außerdem zweckmäßig sein,
im Bodenabschnitt des Beckens 6 eine zusätzliche
Sammelkammer 13 vorzusehen, wie dies in den
Figuren 2 und 3 in gestrichelten Linien angedeutet
ist. Diese Kammer kann vom eigentlichen Becken durch einen Gitterrost od.dgl. getrennt sein.
Der normale, die Zwiebeln durch die Wirbelströmung 12 mitnehmende Wasserstrom wird durch diese
zusätzliche Sammelkammer nicht .merklich beeinflußt, jedoch fallen schwere Teilchen, z.B. Steine, in
diese Kammer hinab. Ventile, Hähne oder ähnliche Einrichtungen sollten dann zur zumindest periodischen
Entfernung dee sich sammelnden schweren Materials vorgesehen sein. Außerdem ist es möglich, ein sich
an diesem Ende bis über den Wasserspiegel erstreckendes Förderband zu verwenden, wie es in den bekannten
Vorrichtungen zur Entfernung von Niederschlägen verwendet wird.
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Obwohl es in vielen Fällen vorteilhaft ist, einen seitlich angeordneten Austrittskanal 7
für die Zwiebeln vorausehea, ist es in anderen
Fällen auch möglich, diesen Kanal an der rückwärtigen Querwand 5 anzubringen. Dies hängt
im wesentlichen von der Art .und Größe der Zwiebeln und ihrem Verhalten in der Wirbelströmung ab. Die Position d©s anderen Austrittskanals 8 hängt von der Richtung der di<s schwimmenden
Verunreinigungen tragenden Oborflächen-Strömung
ab«, und es ist klar, daß dieser Kanal an der am besten geeigneten Stelle angebracht
wLrd.
In vielen Fällen können di© Austrittskanäl© 7
8 in Form und Größe gleich gemacht und an der gleichen Seitenwand dos Beckens angebracht werden,
so daß sie je xnach Wunsch als Zwi©bel~ oder
unreinigungs-Austrittskanal vorwesidet warden
können. Dies erleichtert in vielen Fällen di© Montage des Beckens an der günstigsten Stelle
oder Position im Hinblick auf die verfügbaren Einrichtungen zur. Wasseraufuhr, Abflußrisman
usw.
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Leerseite
Claims (3)
- PATENTANWÄLTE HELBER & ZENZ- G I E S S ü R W c"G 47 '61442 WlKlÜENSERQ TEL. O BHSI-741D6P 8001Potveer B.V., West h9, Avenhorn/NiederlandeVorrichtung zum Spülen von Blumenzwiebeln u.dgl,PatentansprüchesassaassssssssasQaaaaasBsaaaa.!- Vorrichtung zum Spülen von Blumenzwiebeln u.dgl,, — mit einem an einem Ende mit einer Zuströmleitung für Spülwasser versehenen trogförmigen Becken, an dessen gegenüberliegendem Ende ein Austrittskanal zum Austragen der von der Wasserströmung mitgeführten, gespülten Zwiebeln vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Becken (i) zumindest in der Nähe seines Bodens (3) einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt hat, daß di© Wasser-Zuströmleitung (6) nahe dem schmaleren Abschnitt des Bodens (3) einen Einlaß in das Becken (1) aufweist, daß das Becken (1) in seinem dem030035/0656-Z-Einlaß der Zuströmleitung (6) gegenüberliegenden Bereich durch, eine in Aufwärtsrichtung vom Einlaß weg schräg verlaufende Querwand (5) geschlossen ist, welche das entlang des Bodens (3) strömende Wasser nach oben umlenkt und so in der Vaseerfüllung eine rückwärts gerichtete Wirbelströmung (12) erzeugt, in welcher die von der Wasserströmung mitgenommenen Zwiebeln umgewälzt werden, daß der Boden des Austrittskanals (7) für die Zwiebeln und das Spülwasser etwa in Höhe des oberen Teils der Wirbelströmung (12) angeordnet ist, und daß in der Nähe des anderen Endes des Beckens (1) ein Austrittskanal (8) für schwimmende Verunreinigungen in das Becken (1) mündet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittskanal (7) für die Zwiebeln in der Nähe der schräg verlaufenden Querwand (5) in einer Seitenwand (2) des Beckens(I) mündet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittskanal (8) für Verunreinigungen mit einer in ihrer Höhenlage einstellbaren wehrähnlichen Überströmwand(II) versehen ist.3 -030035/0656k. Vorrichtung nach einem der Anspruch® 1 bis 39 . dadurch gekennzeichnet,, daß im Bodenabschnitt des Beckens (i) unterhalb des normalen, entlang des Bodens (3) verlaufandsn .Strömungsweges des Wassers und der Zwiebeln ©la© zusätzlich© Samme!kammer (13) angeordnet ist, die mit Mitteln zum zumindest periodischen Entfernen von in ihr gesammeltem schwerem Material versehen ist ο5, Vorrichtung nach Anspruch 49 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zusätzlichen Sammelkammer (13) w^ö dem Hauptströmungebereich entlang des Bodens (3) des Beckens (1) ©in Gitterrost oder Sieb angeordnet ist.k -03003 5/0656
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| NL172725B (nl) | 1983-05-16 |
| DK48680A (da) | 1980-08-09 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |