DE3002139A1 - Hubtrommelantrieb - Google Patents
HubtrommelantriebInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
- B66D1/22—Planetary or differential gearings, i.e. with planet gears having movable axes of rotation
Landscapes
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Description
-
- Hubtrommelantrieb
- Die Erfindung betrifft einen Hubtrommelantrieb mit einem mehrstufigen, aus mindestens einem Planetengetriebe und einem diesem nachgeschalteten Verzweigungsgetriebe beseehenden Getriebe, das in die Hubtrommel einsteckbar und mit dieser lösbar verbunden ist.
- Bekannt sind Hubtrommelantriebe dieser Art mit mehreren hintereinandergeschalteten Planeten- und Verzweigungsgetrieben im Innern der Trommel, wobei das Verzweigungsgetriebe die Trommel über ein in diese eingeschnittenes äußeres Zentralrad antreibt. Das Ausbauen solcher Getriebe ist verhältnismäßig kompliziert, insbesondere in den Fällen, in denen der Einbauraum in der Trommel sehr lang ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hubtrommelantrieb mit einem einsteckbaren mehrstufigen Getriebe zu schaffen, welches besonderes kompakt ist und leicht ein- und ausgebaut werden kann.
- Die Erfindung besteht in einem Hubtrommelantrieb mit einem mehrstufigen, aus mindestens einem Planetengetriebe und einem diesem nachgeschalteten Verzweigungsgetriebe bestehenden Getriebe, das in die Hubtrommel einsteckbar und mit -2- dieser lösbar verbunden und entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 ausgebildet ist.
- Der erfindungsgemäße Hubtrommelantrieb hat insbesondere den Vorteil, daß das im wesentlichen aus dem Planetengetriebe und dem nachgeschalteten Verzweigungsgetriebe bestehende Getriebe einen kompakten Bausatz bildet und als Einsteckgetriebe in die Hubtrommel eingesetzt sowie bei Bedarf aus dieser wieder entfernt werden kann.
- Vorzugsweise ist in die innere Umfangsfläche des topfartigen Körpers in bekannter Weise eine Verzahnung eingearbeitet, so daß der topfartige Körper mit der genannten Verzahnung das äußere Zentralrad des Planetengetriebes bildet.
- Eine vorteilhafte weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß der Planetenträger des als Eingangsstufe verwendeten Planetengetriebes mit dem inneren Zentralrad des Verzweigungsgetriebes mittels frei einstellbarer ungelagerter Welle verbunden ist. Durch diese Getriebeausbildung wird eine besonders günstige Bauweise erreicht, da die Reaktionskräfte der Eingangsstufe und die der Abtriebsstufe, die einander entgegengesetzt wirken, von ein und demselben Teil, nämlich dem topfartigen Körper aufgenommen werden.
- Dies hat den Vorteil, daß die nach außen gelangenden, von dem den Antrieb tragenden Rahmen od.dgl. abzustützenden Kräfte, die über Befestigungsschrauben aufgenommen werden müssen, entsprechend vermindert sind. Durch die ungelagerte Verbindungswelle zwischen dem Planetengetriebe und dem Verzweigungsgetriebe wird außerdem ein weitgehender Belastungsausgleich beider Getriebestufen erreicht.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß dem Verzweigungsgetriebe eine weitere Planetenstufe vorgeschaltet und räumlich hinter dem Verzweigungsgetriebe angeordnet ist, also in der Reihenfolge: Planetengetriebe (Eingangsstufe), Verzweigungsgetriebe (Abtriebsstufe) zweite Planetenstufe. Dabei ist die Anordnung in der Weise getroffen, daß die Planetenrädser dieser zweiten Planetenstufe ebenfalls in das abtreibende äußere Zentralrad des Verzweigungsgetriebes eingreifen und das innere Zentralrad der letztgenannten Planetenstufe mit dem die Eingangsstufe bildenden Planetengetriebe durch eine frei einstellbare ungelagerte Welle verbunden ist, wobei ihr Planetenträger mit einer Verzahnung in die Verzahnung des inneren Zentralrades des Verzweigungsgetriebes eingreift und auf diese Weise gelenkig gelagert ist.
- Ferner ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Getriebeaußenmantel an seiner Außenseite einen Flansch aufweist und nur an diesem mittels Schrauben mit der Hubtrommel lösbar verbunden ist. Bei dieser Bauweise ist das Getriebe von allen auf die Hubtrommel einwirkenden Kräften entlastet, so daß seine Zahneingriffe in keiner Weise gestört werden.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen Fig 1 einen Hubtrommelantrieb mit einem zweistufigen Einsteckgetriebe, Fig. 2 einen Hubtrommelantrieb mit einem dreistufigen Einsteckgetriebe.
- Mit 1 ist die Hubtrommel bezeichnet, in welche das erfindungsgemäße Einsteckgetriebe mit Spiel eingesetzt ist.
- Der Getriebeaußenmantel 2 weist einen Flansch 20 auf, mit dem das Getriebe an der Stirnseite der Hubtrommel 1 mit Schrauben 3 gehalten ist.
- In Fig. 1 ist im Getriebeaußenmantel 2 als Eingangsstufe ein Planetengetriebe 1 angeordnet, dem als Abtriebsstufe ein Verzweigungsgetriebe II nachgeschaltet ist. Die Zwischenräder 4 des Verzweigungsgetriebes II greifen in den Zahnkranz 5 ein, der in die Innenfläche des Getriebeaußenmantels 2 eingeschnitten ist und mit diesem zusammen das äußere Zentralrad bildet. Die Zwischenräd'er 4 sind durch das innere Zentralrad 6 des Verzweigungsgetriebes II angetrieben, das mit dem Planetenträger 7 des Planetengetriebes I durch eine frei einstellbare ungelagerte Welle 8 verbunden ist, an deren Ende der Planetenträger 7 in üblicher Weise mittels Verzahnung gelenkig gelagert ist. Der Lagerung der Zwischenräder 4 dient ein Reaktionsteil (Steg) 9, der als topfartiger Körper 19 zur Getriebeeingangsseite aus der Hubtrommel 1 herausgeführt und mit dem die Hubtrommel 1 tragenden Rahmen 10 od.dgl. mittels Schrauben 18 verbunden ist.
- In dem topfartigen Körper 19 ist das Planetengetriebe I angeordnet, dessen äußeres Zentralrad 11 in den topfartigen Körper 19 eingeschnitten ist und dessen Planetenräder 12 vom Planetenträger 7 gehalten sind; letztere sind vom inneren Zentralrad 13 des Planetengetriebes I angetrieben.
- Durch die gelenkige Anordnung des Planetenträgers 7 sowie des inneren Zentral rades 6 ist sowohl bei dem Planetengetriebe I als auch bei dem Verzweigungsgetriebe II ein selbsttätiger Belastungsausgleich gegeben. Der Getriebeaußenmantel 2 und damit auch die Hubtrommel 1 sind auf dem topfartigen Körper 19 etwa in der Ebene des Planetengetriebes I mit den Wälzlagern 17 gelagert.
- In dem Beispiel der Fig. 2 ist zwischen dem Planetengetriebe I und dem Verzweigungsgetriebe II eine weitere Planetenstufe III angeordnet, die jedoch räumlich hinter dem Verzweigungsgetriebe II gelegen ist. Das Planetengetriebe 1.
- und das Verzweigungsgetriebe II stimmen im wesentlichen mit der Ausführung nach Fig. 1 überein, jedoch durchsetzt die ungelagerte Welle 25 mit Spiel das innere Zentralrad 23 des Verzweigungsgetriebes II und treibt das innere Zentral- rad 14 der Planetenstufe III an, deren Planetenräder 15 ebenfalls in die Verzahnung 5 des abtreibenden äußeren Zentralrades eingreifen, die entsprechend verlängert ist.
- Der Planetenträger 16 der Planetenstufe III greift mit einer Verzahnung 24 in die entsprechend verlängerte Verzahnung 22 des inneren Zentralrades 23 des Verzweigungsgetriebes II ein und ist auf diese Weise gelenkig gelagert.
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Hubtrommelantrieb mit einem mehrstufigen, aus mindestens einem Planetengetriebe und einem diesem nachgeschalteten Verzweigungsgetriebe bestehenden Getriebe, das in die Hubtrommel einsteckbar und mit dieser lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeaußenman tel (2) mittels Schrauben (3) od.dgl. mit'der Hubtrommel (1) lösbar verbunden ist und auf seiner Innenseite einen Zahnkranz (5) aufweist, der das äußere Zentralrad des als Abtriebsstufe angeordneten Verzweigungsgetriebes (Il) bildet, und daß das äußere Zentralrad (11) des als Eingangsstufe angeordneten Planetengetriebes (I) auf der Innenseite eines von dem Reaktionsteil - Steg - (9) des Verzweigungsgetriebes (II) gebildeten topfartigen Körpers (19) angeordnet ist, auf dessen Außenseite der Getriebeaußenmantel (2) des Verzweigungsgetriebes (II) drehbar gelagert und der stirnseitig mittels Schrauben (18) od.dgl. lösbar mit dem die Hubtrommel (1) tragenden Rahmen (10) od.dgl. verbunden ist.
- 2. Hubtrommelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die innere Umfangsfläche des topfartigen Körpers (19) in an sich bekannter Weise eine das äußere Zentralrad (11) des Planetengetriebes (I) bildende Verzahnung eingearbeitet ist.
- 3. Hubtrommelantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenträger (7) des Planetengetriebes (I) mit dem inneren Zentralrad (6, 23) des Verzweigungsgetriebes (II) mittels frei einstellbarer, ungelagerter Welle (8, 25) verbunden ist.
- 4. Hubtrommelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem dreistufigen Getriebe, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verzweigungsgetriebe (II) eine weitere Planeten- stufe (III) vorgeschaltet und räumlich in der Reihenfolge Planetengetriebe (I), Verzweigungsgetriebe (II) und Planetenstufe (III) angeordnet ist, und daß die Planetenräder (15) der Planetenstufe (III) ebenfalls in den das äußere Zentralrad des Verzweigungsgetriebes (II) bildenden Zahnkranz (5) eingreifen und das innere Zentralrad (14) der Planetenstufe (III) mit dem die Eingangsstufe bildenden Planetengetriebe (I) durch eine frei einstellpare, ungelagerte Welle (25) verbunden ist, wobei der Planetenträger (16) mit einer Verzahnung (24) in die Verzahnung (22) des inneren Zentralrades (23) des Verzweigungsgetriebes (II) eingreift und auf diese We-ise gelenkig gelagert ist.
- 5. Hubtrommelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeaußenmantel (2) an seiner Außenseite einen Flansch (20) aufweist und nur an diesem mittels Schrauben (3) lösbar mit der Hubtrommel (1) ver- bunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803002139 DE3002139A1 (de) | 1980-01-22 | 1980-01-22 | Hubtrommelantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803002139 DE3002139A1 (de) | 1980-01-22 | 1980-01-22 | Hubtrommelantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3002139A1 true DE3002139A1 (de) | 1981-07-23 |
Family
ID=6092638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803002139 Withdrawn DE3002139A1 (de) | 1980-01-22 | 1980-01-22 | Hubtrommelantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3002139A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2608578A1 (fr) * | 1986-12-23 | 1988-06-24 | Kone Oy | Transmission a engrenages pour appareil elevateur |
| DE4202199A1 (de) * | 1992-01-28 | 1993-07-29 | Neuhaus J D Fa | Untersetzungsgetriebe fuer ein pneumatisches hebezeug |
| DE19717808C2 (de) * | 1996-05-30 | 2000-06-08 | Siebenhaar Antriebstechnik Gmb | Freifallwinde mit einem zweistufigen Getriebe |
Citations (5)
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| FR1278238A (fr) * | 1960-11-30 | 1961-12-08 | Inst Schiffbau | Cabestan |
| DE7006045U (de) * | 1970-02-20 | 1970-09-17 | Dickertmann Hebezeugfab Ag | Trommelkoerper als antriebsorgan, insbesondere fuer hebe- und foerdermittel. |
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-
1980
- 1980-01-22 DE DE19803002139 patent/DE3002139A1/de not_active Withdrawn
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