DE3001902A1 - Befestigungselement aus metall fuer die verankerung in einem eine hinterschneidung aufweisenden bohrloch - Google Patents
Befestigungselement aus metall fuer die verankerung in einem eine hinterschneidung aufweisenden bohrlochInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/04—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
- F16B13/06—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
- F16B13/063—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
- F16B13/065—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander fastened by extracting the screw, nail or the like
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Description
- Befestigungselement aus Metall für die Veranke-
- rung in einem eine Hinterschneidung aufweisenden Bohrloch Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement aus Metall für die Verankerung in einem eine Hinterschneidung aufweisenden Bohrloch,'bestehend aus einem Bolzen, der einen Abschnitt mit Außengewinde zum Aufdrehen einer Mutter oder ein Innengewinde zum Eindrehen einer Befestigungsschraube, sowie an seinem vorderen Ende einen Bund aufweist, und einer über den Bolzen gestülpten Spreizhülse.
- Die bekannten Befestigungselemente dieser Art weisen in der Regel einen Bolzen auf, der mit einem als Spreizkonus ausgebildeten Bund versehen ist. Beim Einziehen des Bolzens in die geschlitzte Spreizhülse wird diese im Bohrloch aufgespreizt und im wesentlichen radial gegen die Bohrlochwandung gepreßt.
- Um hohe Verankerungswertezuerhalten ist eine sehr starke Pressung erforderlich, die ein entsprechend hohes, in der Regel durch eine Mutter aufzubringendes Anzugsmoment erforderlich macht. Dadurch wird das Befestigungselement bereits in der Verankerungsphase sehr starken Beanspruchungen unterworfen, die gelegentlich zu einem Bruch des Befestigungselementes oder des zu befestigenden Gegenstandes führen können. Ferner ergeben sich durch diese Art der Verankerung hohe in radialer Richtung wirkende Spreizdruckkräfte, die bei dünneren Betonbauteilen eine Sprengung des'Bauteiles bewirken können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungselement zu schaffen, bei dem die oben angeführten Nachteile vermieden sind.
- ErfindungsgemäX wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Befestigungselemene der eingangs erwähnten Art der Übergang vom Bolzen zum Bund mit einer Ausrundung versehen ist, an der beim Einziehen des Bolzens in die Spreizhülse die Stirnseite der mehrfach über einen Teil ihrer Länge geschlitzten SpreizhUlse in die Hinterschneidung des Bohrloches aufgebördelt wird.
- Nach der Herstellung des Bohrloches und der Hinterschneidung in der Bohrlochtiefe mit einer dafür geeigneten Bohrvorrichtung wird das Befestigungselement soweit in das Bohrloch eingeschoben, bis der Bund des Bolzens und der vordere Teil der Spreizhülse sich im Bereich der Hinterschneidung befindet.
- Beim Anziehen des Befestigungselementes bspw. durch Aufschrauben einer sich am zu befestigenden Gegenstand oder der Mauer-Werksoberfläche abstützenden Mutter wird der Bolzen in Richtung Bohrlochmündung gezogen. Durch die Abrundung am Bund des Bolzens werden die durch die Mehrfachschlitzung der Spreizhülse sich ergebenden Schenkel der Spreizhülse aufgebördelt und in die Hinterschneidung des Bohrloches eingebogen. Gleichzeitig legen sich diese Schenkel an der zur Bohrlochmündung weisenden Stirnseite und der Wandung der Hinterschneidung an, so daß ein Formschluß zwischen Befestigungselement und Bohrloch entsteht. Die erfindungsgemäße Gestaltung ermöglicht damit eine sehr weite Aufspreizung des Befestigungselementes mit einem relativ geringen Anzugsmoment, da keine Verpressung des Befestigungselementes im Bohrloch erfolgt, sondern lediglich der Aufweitwiderstand der Spreizhülse überwunden werden muß.
- Aufgrund der sehr starken Aufspreizung der Spreizhülse und der daraus resultierenden hohen Haltekraft, sowie der im wesentlichen ohne Erzeugung einer Sprengkraft möglichen Verankerung ist das erfindungsgem4ße Befestigungselement insbesondere für die Verankerung in dünnen Betonbauteilen sowie an Rändern geeignet.
- In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Radius der Ausrundung gleich oder größer als die Wandungsdicke der Spreizhülse sein, Durch diese Gestaltung wird eine starke Aufspreizung bei relativ geringen Einzugskräften des Bolzens in die Spreizhülse erreicht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Das Befestigungselement 1 besteht aus einem Bolzen 2, der an seinem vorderen Ende einen Bund 3 und an seinem rückwärtigen Ende ein Außengewinde 4 aufweist. Über den Bolzen 2 ist eine Spreizhülse 5 gestülpt, die mit mehreren, von der vorderen Stirnseite der Spreizhülse 5 ausgehenden Längsschlitzen 6 versehen ist. Als Drehsicherung sind an der Spreizhülse 5 ferner Vorsprünge 7 angeordnet, die durch Ausprägungen der Wandung der Spreizhülse hergestellt sein können. Der Übergang vom Bolzen 2 zum Bund 3 ist mit einer Ausrundung 8 versehen, deren Radius gleich oder größer als die Wandungsdicke der Spreizhülse 5 ist.
- Zur Verankerung wird das Befestigungselement 1 in das Bohrloch 9 im Mauerwerk 10 soweit eingeschoben, bis der geschlitzte Teil der Spreizhülse 5 sich im Bereich der Hinterschneidung 11 des Bohrloches 9 befindet. Durch Einziehen des Bolzens 2 mit der auf dem Gewinde 4 des Bolzens 2 aufgeschraubten und sich an der Außenfläche des zu befestigenden Gegenstandes 12 abstützenden Mutter 13 wird die Stirnseite der Spreizhülse 5 in die Hinterschneidung 11 aufgebördelt. Durch das Aufbördeln der Spreizhülse in den freien Raum der Hinterschneidung 11 ist nur ein geringes Anzugsmoment zum Einziehen des Bolzens und zur Verankerung des Befestigungselementes erforderlich. Durch die Ausrundung 8 wird im Gegensatz zu einem Spreizkonus eine sehr starke Aufweitung der Spreizhülse 5 erreicht, die in Verbindung mit der Hinterschneidung 11 des Bohrloches 9 einen hohen Auszugswert £ur das Befestigungselement ergibt. Da die Aufweitung der Spreizhülse im Bereich der Hinterschneidung erfolgt, wird bei der Verankerung des Befestigungseiementes kein bzw. nur ein geringer Spreizdruck erzeugt.
- Leerseite
Claims (2)
- Patentansprüche Befestigungselement aus Metall für die Verankerung in einem eine Hinterschneidung aufweisenden Bohrloch, bestehend aus einem Bolzen, der einen Abschnitt mit Außengewinde zum Aufdrehen einer Mutter oder ein Innengewinde zum Eindrehen einer Befestigungsschraube, sowie an seinem vorderen Ende einen Bund aufweist, und einer über den Bolzen gestülpten Spreizhülse, dadurch gekennæeichnet, daß der übergang vom Bolzen zum Bund mit einer Ausrundung versehen ist, an der beim Einziehen des Bolzens in die Spreizhülse die Stirnseite der mehrfach über einen Teil ihrer Länge geschlitzten Spreizhülse in die H.interschneidung des Bohrloches aufgebördelt wird.
- 2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius der Ausrundung gleich oder größer als die Wandungsdicke der gpreizhUlse ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803001902 DE3001902A1 (de) | 1980-01-19 | 1980-01-19 | Befestigungselement aus metall fuer die verankerung in einem eine hinterschneidung aufweisenden bohrloch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803001902 DE3001902A1 (de) | 1980-01-19 | 1980-01-19 | Befestigungselement aus metall fuer die verankerung in einem eine hinterschneidung aufweisenden bohrloch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3001902A1 true DE3001902A1 (de) | 1981-07-23 |
Family
ID=6092483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803001902 Withdrawn DE3001902A1 (de) | 1980-01-19 | 1980-01-19 | Befestigungselement aus metall fuer die verankerung in einem eine hinterschneidung aufweisenden bohrloch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3001902A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4678383A (en) * | 1983-08-17 | 1987-07-07 | Hilti Aktiengesellschaft | Expansion anchor assembly |
-
1980
- 1980-01-19 DE DE19803001902 patent/DE3001902A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4678383A (en) * | 1983-08-17 | 1987-07-07 | Hilti Aktiengesellschaft | Expansion anchor assembly |
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