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DE3001870A1 - Vorrichung zum anschliessen von elektronische bauelemente auf steckkarten enthaltenden steuer- und/oder regelschaltungen - Google Patents

Vorrichung zum anschliessen von elektronische bauelemente auf steckkarten enthaltenden steuer- und/oder regelschaltungen

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Publication number
DE3001870A1
DE3001870A1 DE19803001870 DE3001870A DE3001870A1 DE 3001870 A1 DE3001870 A1 DE 3001870A1 DE 19803001870 DE19803001870 DE 19803001870 DE 3001870 A DE3001870 A DE 3001870A DE 3001870 A1 DE3001870 A1 DE 3001870A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit board
plug
connection
elements
connection elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803001870
Other languages
English (en)
Other versions
DE3001870C2 (de
Inventor
Ulrich 6453 Seligenstadt Meinhardt
Roland 6464 Linsengericht Piwernetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19803001870 priority Critical patent/DE3001870A1/de
Publication of DE3001870A1 publication Critical patent/DE3001870A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3001870C2 publication Critical patent/DE3001870C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1438Back panels or connecting means therefor; Terminals; Coding means to avoid wrong insertion
    • H05K7/1447External wirings; Wiring ducts; Laying cables
    • H05K7/1449External wirings; Wiring ducts; Laying cables with connections to the back board
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K1/00Printed circuits
    • H05K1/02Details
    • H05K1/0286Programmable, customizable or modifiable circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anschließen von elektronische
  • Bauelemente auf Steckkarten enthaltenden Steuer-und/oder Regelschaltungen.
  • I)ie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen von elektronische Bauelemente auf Steckkarten enthaltenden Steuer- und/oder Regelschaltungen untereinander und mit zur Prozeßperipherie verlaufenden elektrischen Leitungen, wobei die Steckverbinder für die Steckkarten an einer rückseitig angeordneten Leiterplatte befestigt sind.
  • Bekannt ist eine Mehrlagenverbindunsplatte, die mehrere Löcher aufweisende Metallplatten und eine mit durchkontaktierten Löchern versehene Leiterplatte enthält. Auf der Mehrlagenverbindungsplatte ist ein Steckverbinder angeordet, dessen Kontakte in ein Gehäuse eingesetzt sind. Die Kontakte bestehen jeweils aus einem Federteil, einen sich an das Federteil anschließenden Mittelteil, einem vom Mittelteil ausgehenden Basisteil und einem von diesem vorspringenden Stift. Die fl'sisteile der Kontakte sind in durchkontaktierte Bohrungen der Leiterplatte eingefügt, die das Steckverbindergehxiuse trägt Verbindungen zwischen den Stiften und den Wänden der Rohrlllgen der Metallplatten werden durch auf die Stifte aufgeschobene Muffen hergestellt, die die Wände der Bohrungen berjihien.
  • (DT-OS 24 53 843).
  • Es ist auch bereits ein Steckverbinder vorgeschlagen worden, bei dem eine Verbindung der Kontakte und der Bohrungen sowohl im Leiterplatten als auch in Metallplatten ohne Muffen möglich ist. Bei diesem Steckverbinder ist das Basisteil als Einprtßzone ausgebildet, die in die Löcher der Metallplatte und der Leiterplatte im Preßsitz eingefügt ist. Die Länge des Basisteils des Steckverbinders ist dabei der Starke einer oder mehrerer, gegebenenfalls durch Isolierlagen voneinander getrennter Metallplatten sowie der Stärke der gegebenenfalls durch Isolierlagen voneinander getrennten Leiterplatten angepaßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung derart weiterzuentwickeln, daß sie bei einfachem Aufbau flexibel an Steuer- und/oder Regelschaltungen unterschiedlicher Art und Größe mit wenig Aufwand angepaßt werden kann und einen sehr einfachen und leichten Anschluß der Leitungen zuläßt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgem,'iß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst. Die Anschlußelemente werden über die Einpreßzonen zugleich elektrisch mit den Leiterbahnen verbunden und mechanisch an der Leiterplatte befestigt. Zusätzliche efestigungsmittel, wie z.B.
  • Schrauben oder Muttern, sind nicht notwendig. Die Einpreßung läßt sich mit geringem Aufwand durchführen.
  • Die in die Bohrungen der Metall- und Leiterplatte eingepreßten Stifte bewirken eine korrosionsdichte und vibrationsfeste Verbindung. Drahtleitungen können leicht und schnell an die Leiterbahllen der Leiterplatte und die Metallplatte angeschlossen werden. Nachträgliche Veränderungen der Leitungsführung sind ohne Schwierigkeitniöglich. Die peripheren Leitungen enden unmittelbar an den Anschlußelementen und lassen sich mit wenigen llandgriffen befestigen. Die Anordnung bietet die Möglichkeit, zahlreiclle zusätzliche Verbindungsleitungen, falls erforderlich, zu verlegen. So können auch Leitungen von Stiften der Steckverbinder zu Stiften anderer Steckverbinder gezogen werden.
  • Vorzugsweise geht die Einpreßzone in eine für den Anschluß von Drähten in Drahtwickeltechnik oder Klammertechnik ausgebildete Zone über. Hierdurch steht eine weitere Möglichkeit zum Verbinden der Schraubklemme mit anderen Teilen eines Steuerungs- oder Informationssystems zur Verfiigung. Beispielsweise können die Zonen für Drahtwickeltechnik oder Klammertechnili mittels entsprechender Leitungen an Stifte von Steckverbindern angeschlossen werden, die an der Mehrlagenverbindungsplatte befestigt sind und zur Aufnahme von Leiterplatten mit elekLr<>-nischen Bauteilen bestimmt sind Dadurch ist es möglich, Leitungen von Stiften der Steckverbinder direkt zu den Stiften der Anschlußelemente zu verlegen. Die Plexibilität der Vorrichtung für den Einsatz bei verschiedenartigen Anforderungen der Steuerung wird dadurch erhöht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß tlie Anschlußelemente nahe an einem oder an beiden seitlichen Plattenrändern angeordnet sind und daß von den Bohrungen d<r Leiterplatte Leitungen zu Anschlüssen von im mittleren Bereich der Mehrlagenverbindungsplatte angeordneten Steckverbindern verlegt sind, in die elektronische Bauelemente tragende Schaltungsmodule einsteckbar sind Bei dieser Anordnung dient die Mehrlagenverbindungsplatte zur Herstellung der Anschlüsse zwischen den Ausgngen der die elektronischen Bauteile tragenden Leiterplatten untereinaruler und mit externen Drahtleitungen. Bei entsprechender Bemessung der Anschlußelemente können massive und flexible Drähte bis 2 zu einem Querschnitt von beispielsweise 2,5 mm angeschlossen werden. Die Anordnung eignet sich daher besonders für den mechanischen Aufbau von kleinen bis mittelgroßen Steuerungsgeräten, die beispielsweise bei starkstromnahem Einsatz durch in der Starkstromsteuerungstechnik übliche Steuerleitungen 2 von 1,5 bis 2,5 mm Querschnitt mit den peripheren Geräten oder Einheiten in einer Anlage verbunden sind.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist die rückwärtige Leiterplatte senkrecht angeordnet, während die SchaltungsmoduLe und die Schraubklemmen auf der Vorderseite befestigt sind Diese Anordnung eignet sich für die Wandmontage. Sie hat den Vorteil, daß die Leiterplatten mit den elektronischen Bauteilen bei Anschlußarbeiten nicht erntfernt werden müssen, da die Anschlußelemente leicht von vorn zugänglich sind. Die Leiterplatten können ausgetauscht werden, ohne daß die von außen kommenden Drahtleitungen gelöst werden müssen.
  • Eine günstige Ausführungsform besteht darin, daß neben den Anschlußelementen auf der Oberfläche nahe an den seitlichen ndcrn ein oder mehrere Rangierverteiler angeordnet sind.
  • Diese Anordnung ermöglicht bei einer Steuerung auf einfache Weise die Vornahme von Änderungen am Aufstellungsort. Der Rangierverteiler ist von vorne leicht zugänglich.
  • Eine andere günstige Ausführungsform besteht darin, daß die Anschlußelernente unterhalb der Steckverbinder für die Steckkarten außerhalb der Steckkartenplätze angeordnet sind und daß gegenüber der den Steckverbindern abgewandten Seite der Anschlußelemente ein kabelkanal mit Schlitzen in den an die Anschlußelemente angrenzenden Wandbereichen vorgesehen i.st. Die peripheren Leitungen werden bei dieser Anordnung an ihren Enden durch die Einspannung in die Schlitze zusätzlich gehalten. Neben der weiteren rialterung durch die übrigen im Kabelkanal parallel verlaufenden Leitungen sind keine zusa"tzlichen mechanischen Befestigungsmittel erforderlich.
  • Vorzugsweise sind die Anschlußelemente außerhalb einer für die Steckkarten vorgesehenen Abdeckung angeordnet. Veilegearbeiten oder Änderungen der Anschlüsse lassen sich daher ohne Abdeckung der Steckkarten dllrchführen.
  • Bei einer weiteren zweckmäßigen Vorrichtung ist vorgesehen, daß die Schraubklemmen Klemmeinsätze enthalten, die für di< Aufnahme von Drahtenden Löcher aufweisen, in denen dies Dralltenden mittels Schrauben festklemmbar sind, und daß von ein<r Außenseite des jeweiligen Klemmeinsatzes der Stift vorspringt.
  • Mit der Leiterplatte läßt sich diese Schraubklemme in eine! unkomplizierten Arbeitsgang verbinden. Die Schraubklemme wird lediglich mit ihren Stiften in dafür vorgesehene I3ohrtingen der Leiter- und Metallplatte eingepreßt. Hierbei entsteht eine stabile mechanische und niederohmige elektrische Verbindung.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Eland eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus dem sich weitere Merkmale sowie Vorteile ergeben.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Anschließen von auf einer rückwärtigen Leiterplatte angeordneten Steckverbindern untereinander und mit zur Prozeßperipherie verlaufenden elektrischen Leitungen, Fig. 2 eine Ansicht von vorne, teilweise im Schnitt, einer Mehrlagenverbindungsplatte mit einer Schraubklemme, Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linien I-I der in Fig. i dargestellten Anordnung, Fig. 4 einen Schnitt durch ein Flachsteckelement, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer mit Schraubklemmen, llangierverteilern und Steuerungsbausteinen bestückten Mehrlagenverbindungsplatte.
  • Die elektronischen Bauelemente von Steuer- und/oder Regelschalzungen sind häufig auf Steckkarten angeordnet, die an einer Seite mit Steckverbindern versehen sind. Die elektrischen Verbindungen zwischen den einzelnen Steckkarten einer mehrere Steckkarten aufweisenden Anordnung sowie zu den von der Prozeßperipherie kommenden Leitungen verlaufen über diese Steckverbinder. In Fig. 1 sind in Vorderansicht eine Reihe von Steckverbindern 1 dargestellt, die auf einer rückseitigen Leiterplatte 2 befestigt sind. In die Steckverbinder 1 werden die nicht dargestellten, an sich bekannten Leiterplatten rnit den elektronischen Bauelementen eingesetzt. Diese Leiterpiattei stehen senkrecht auf der rückseitigen Leiterplatte 2. Jedem Steckverbinder 1 ist ein sog. ,1Kart enplatz" zugeordnet. Der Kartenplatz beansprucht auf der rückseitigen Leiterplltte eine gewisse Fläche, die von der Art des Gehäuses für die Steckkarten abhängt. Ist ein gemeinsames Gehäuse für mehrere Steckkarten vorgesehen, dann kann der Kartenplatz je Steckkarte eine geringere Fläche einnehmen als bei Steckkarten, die jede für sich ein Gehäuse, z.B. aus Metall, enthält. I)ie Seitenwände dieses nicht dargestellten Gehäuses ragen vn der riitkseitigen Leiterplatte 2 unter einem rechten Winkel nach vorne.
  • Es können auf der rückseitigen Leiterplatte 2 Halteelemente vorhanden sein, in die sich das bzw. die Gehäuse einhängen lassen. In Fig. 1 ist der von den Seitenwänden eines für die fünf Kartenplätze gemeinsamen Gehäuses auf der rückseitigeti Leiterplatte 2 beanspruchte Raum durch eine strichpunktierte Linie 3 dargestellt, die einen Flächenbereich 4 einschließt.
  • Die rückseitige Leiterplatte 2 enthält nahe an den Seiten 5 vier Langlöcher 6 für die Befestigung an Tragelementen. AlS Tragelement kann z.B. ein senkrecht aufgestellter Rahmen verwendet werden, der nicht dargestellt ist.
  • Unterhalb der rückseitigen Leiterplatte 2 ist im Abstand v(>n dieser eine weitere Leiterplatte 7 angeordnet. Zwischen de Leiterplatten 2 und 7 ist ein waagrechter Kabelkanal R nngeordnet, der beispielsweise aus einen Ktinststoff besteht llnd ein U- förmiges Profil hat.
  • Unterhalb des Flächenbereichs 4 sind auf der rückseitigen Leiterplatte 2 Anschlußelemente 9 befestigt, die einzeln oder zu mehreren jeweils einem Steckverbinder 1 zugeordnet sind.
  • weitere Anschlußelemente 9 befinden sich nahe an den seitlichen Rtndarn 5 der Leiterplatte 2 auf einem hierfür vorgesehenen freien Raum 10.
  • Auf der Leiterplatte 2 verlaufen nicht näher dargestellte Leiterbahnen von Anschlußpunkten der Kontaktelemente der Steckverbinder 1 zu Anschlußpunkten der Anschlußelemente 9. Die Steclcverbinder 1 sind vorzugsweise mit Stiften in Einpreßtechiiik in durchkontaktierte Löcher der Leiterplatte 2 eingesetzt. Es ist mfivglich, Leiterbahnen zwischen Anschlußpunkten der Steckverbinder 1 vorzusehen, wenn das Verbindungsmuster für eine bestimmte Steuer- oder Regelschaltung festliegt. Dann ist eine solcl)e Leiterplatte 1 nur für eine bestimmte Steuerschaltung verwendbar. Vorzugsweise sind alle Anschlußpunkte der Steckverbinder über Leiterbahnen an die Anschlußelemente 9 gelegt.
  • Von den Anschlußelementen 9 verlaufen elektrische Leitungen 11 zu dem waagrechten Kabelkanal 8 und einen senkrechten Kabelkanal 12. Die Kabelkanäle 8 und 12 sind mit Schlitzen 13 in den Wänden versehen, in denen tlie Leitungen 11 festgeklemmt werden. Weitere Leitungen ist sind zwischen verschiedenen Anschlllßclementen 9 verlegt.
  • Als Anschlußelementen 9 können Schraubklemmen 15 die in Fig. 2 näher erläutert sind, oder Flachsteckelemente 16 verwendet werden, deren Aufbau aus der Fig. 4 hervorgeht.
  • Bei der rückwärtigen Leiterplatte 2 handelt es sich v(>rzugs weise um eine Mehrlagenverbindungsplatte 17, die aus einer Metallplatte 18 und einer gedruckten Leiterplatte 19 besteht Zwischen der Metallplatte 18 und der Leiterplatte 19 befindet sich eine Zwischenlage 20 aus einem elektrisch isolierenden Material, bei dem es sich z.B. um eine Polyesterfolie handelt.
  • In der Metallplatte 18 sind Bohrungen 21 vorgesehen. I)ie Laitelplatte 19 enthält ebenfalls Bohrungen 22, die durchplttierte Wände 23 aufweisen. Auf der Unterseite der Leiterplatte 19 befinden sich Leiterbahnen 43, die je nach dem LeitIIngsmuster bedarfsweise mit den durchplattierten Wanden 23 verbunden sind.
  • Die aufeinander gestapelten Platten 18 und 19 sind so zueinander ausgerichtet, daß die Bohrungen 22 und 23 fluchtend zueinander verlaufen.
  • Die Metallplatte 18 trägt die Schraubklemme 15 die aus einem Gehäuse 24 mit Aussparungen 25 und in den Aussparungen 25 tnngeordneten Klemmeinsätzen 2 besteht. Die Klemmeinsätze 26 sind durch nicht näher bezeichnete Wände des Gehäuses 2 vl,neinander isoliert. Die Klemineinsätze 26 bestehen aus Metall und weisen jeweils einen quaderförmigen Grundkörper 27 mit einer Bohrung 28 sowie eine Gewindebohrung 29 auf die rechtwinklig zur Bohrung 28 verleiuft. In die Bohrung 2') ist eine Schraube 30 eingefiigt, die mit einem nicht näher bezeichneten Sctilitzkopf versehen ist. Es können in die Bohrungen 28 nicht dargestellte Enden der Drähte 11, 14 eingeschoben werden, die durch Anziehen der Schrauben 30 festgeklemmt werden.
  • Jeder Klemmeinsatz 26 ist auf seiner der Gewindebohrung 29 abgewandten Außenseite 31 mit einem Stift 32 versehen, der eine Einpreßzone 33 für die Verbindung mit den Wänden 23 der Bohrungen 22 oder den Wänden der Bohrungen 21 aufweist. Die Stifte 32 können mit einem nicht näher bezeichneten Stirnende am Grundkörper 27 angelötet oder angeschweißt sein.
  • Bei der Einpreßzone 33 handelt es sich um einen besonders geformten Stiftabschnitt, über den in eingepreßtem Zustand eine korrosionsdichte, vibrationsfeste, niederohmige Verbindung zu den Wänden der Bohrungen 21 und 22 hergestellt wird. Die Einpreßzonen können federnd oder massiv ausgebildet sein. In Fig. 1 sind Stifte 32 mit massiven Einpreßzonen 33 dargestellt, wobei jeweils der Stift 32 einen rechteckigen Querschnitt mit scharfen Ecken hat. Diese Ecken werden beim Einpressen in die Wände der Bohrungen 21 und 22 eingedrückt, rufen also eine Verformung der Wände hervor. Dabei verformen sich auch die Ecken in gewissem Umfang. Elastische Einpreßzonen bestehen beispielsweise aus einem federnden, mit einem Längsschnitt versehenen Metallzylinder.
  • Die Schraubklemmen 15 können in einem einfachen Arbeitsgang durch Einpressen der Stifte 32 in die Bohrungen 21, 22 an der Mehrlagenplatte 17 befestigt werden, weitere Befestigingsmi ttei sind nicht erforderlich, da die Haltekräfte zwischen den Einpreßzonen 33 und den Wänden der Bohrungen 21, 22 hinreichend groß sind.
  • Die Einpreßzonen 33 setzen sich in Zonen 34 fort, die für <len Anschluß von Drähten in Drahtwickeltechnik bestimmt sein können. Die Zonen 34 ermöglichen die Verlegung zusätzlicher Leitungen, die zwischen den Klemmeinsätzen 26 und beispielsweise Stiften von Steckverbindern gezogen werden. Die Schrlut)-klemme 15 kann auch in einlagige, nicht näher dargestellte Leiterplatten eingepreßt werden. Die Zonen 34 können auch für Anschlüsse in Klammertechnik ausgebildet sein.
  • Das in Fig. 4 gezeigte Flachsteckelement 16 besteht aus in einen Isolierkörper 35 eingesetzte Steckkontakte 36, die je einet Grundkörper 37,einen flachen Ansatz 38 für das Aufschieben von mit einem Drahtende verbundenen Steckschuh und den Stift 3',3 aufweisen, an den sich die Zone 34 anschließt. Die Steckkontakte 36 werden mit ihren-Stiften 18 in gleicher Weise wie die Schraubklemmen 15 in Leiterplatten 2 bzw. 17 eingepreßt.
  • Bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung bildet die Flehrlagenverbindungsplatte 17 eine rückwärtige Verdralltungsplat,te für die Herstellung von Verlindungen zwischen auf der Platte 17 angeordnetten Steckverbinderanschlüssen untereinander sowie zu Schraubklemmen 15. In die Steckverbinder 39 sind Schaltungsmodelle 40 mit ihren Gegensteckelementen eingesetzt. Die Schaltungsmoduele 40 können beispielsweise aus gedruckten Le'itrplatten mit elektronischen Bauteilen bestehen, die von nicht näher bezeichneten Abdeckkappen umgeben sind. Die Mehrlagenverbindungsplatte 17 ist für eine senkrechte Wandmontage bestimmt. Die Schaltungsmodule 40 sind im mittleren Bereich der Mehrlagenverbindungsplatte l angeordnet. Nahe an den beiden seitlichen Rändern lll der Platte befinden sich die Schraubklemmen 17 und Rangierverteiler 42. Die Anzahl der z.B. senkrecht angeordneten Schraubklemmen 15 richtet sich u.a.
  • nach der Zahl der von außen auf die Platte 17 zu verlegenden Draht leitungen.
  • 1) i.e i)urchmesser der Bohrungen 28 sind so bemessen, daß massive und flexible Leitungen bis zu einem Querschnitt von 2,5 mm2 anbeschlossen werden können. Daher ist es möglich, die in industriellen Steuerungen als Verbindungsleitungen zu peripheren Anlagenteilen häufig verwendeten Starkstromleitungen mit Quer-2 schntter von i,5 bzw. 2,5 mm direkt bis zu den Schraubklemmen 1 5 zu führen. Eine gesonderte auf einer eigenen Schiene angeordnete Reihe von Klemmen als Endpunkte solcher Leitungen läßt sich hierbei einsparen. Weiterhin ist es nicht mehr nötig, Drahtleitungen mit bei spielswei se kleinerem Querschnitt von den Reihenklemmen der Schiene zu Anschlüssen auf oder neben den Schaltungsmodulen o ZU verlegen. Daraus resultiert eine erhebli che Einsparung an Verdrahtungsaufwand. Eine nach der vorstehend erläuterten mechanischen Konzeption basierende Steuerung oder Informationsverarbeitungseinrichtung l'ißt i sich daher kostengünstig herstellen und warten. Hinzu kommt, dall die Schaltungsmodule lio bei Anschlußarbeiten nicht entfernt werden müssen. Die seitlich angeordneten Schraubklemmen 15 sind von vorne leicht zugänglich. Die Schaltungsmodule 40 können leicht ausgetauscht werden. Dabei müssen keine Drähte abgeklemmt und wieder neu angeschlossen werden All die e unterhalb der Schraubklemmen angeordneten Ranglerverteiler 42 sind Leiterbahnen angeschlossen, deren Verbindung e nach Ausballstufe und Steuerungsart den verwendeten Schaltungsmodulen angepaßt werden muß Da die Rangierverteiler leicht von vorne zugänglich sind, können nachträgliche Änderungen der Verbindungen ohne Schwierigkeit noch vorgenommen werden.
  • Es ist hervorzuheben, daß sich das vorstehend erläuterte System an die Art und die Größe der jeweiligen Steuer- oder Regelschaltung flexibel anpassen Iäßt. Die Anpassung erfolgt durch die Herstellung der Leitungen zwischen den Steckkarten iibeldie Anschlußelemente 9. Eine Herstellung gesonderter Leltczplatten 1, 17 für die jeweilige spezielle Steuer- oder Regelschaltung ist nicht mehr notwendig. Durch die vielseitige Anwendbarkeit kann das System in entsprechend hohen Stückzahlen und daher kostengünstig hergestellt werden. Andereriieits ist auch der konstruktive Aufbau des Systems einfach Irnd trägt zur der wirtschaftlichen Fertigung bei. Darüber hinaus bietet <1 System den Vorteil, daß periphere Leitungen mit sehr geringem konstruktiven und zeitlichen Aufwand angeschlossen werden können. Die Mehrlagenverbindungsplatte 17 kann auch aus mehr als zwei Leiterplatten zusammengesetzt sein.
  • Arbeiten an den oben erl'uterten System werden auch durch die leichte Zugänglichkeit erleichtert. Sofern die rückwärtige Leiterplatte nicht einer Wand gegenjibersteht, sind die Stifte der Steckverbinder und Anschlußelemente für Verdrahtungsarbeiten sowie Messungen der an ihnen anstehenden Spannungen bzw. Ströme leicht zuginglich.
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Claims (11)

  1. Patentansprüche Vorrichtung zum Anschließen von elektronisch Bauelemente auf Steckkarten enthaltenden Steuer- und/ oder Regelschaltungen untereinander und mit zur Prozeßperipherie verlaufenden elektrischen Leitungen, wobei die Steckverbinder für die Steckkarten an einer rückseitig angeordneten Leiterplatte befestigt sind, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t , daß die rückseitige Leiterplatte (2, 17) mit von den Steckverbindern (17, 39) zu außerhalb der Steckkartenplätze für die Steckkarten verlaufenden Leiterbahnen (43) versehen ist, die an Anschlußelementen (9) enden, die für den Anschlup mit Leitungen (11, 14) Flachsteckelemente (16) oder Schraubklemmen (15) enthalten, deren einzelne Kontaktelemente (26, 36) voneinander iso]iert durch ein Gehäuse (24, 35) gehalten sind, und daß die Kontaktelemente (26, 36) je einen Stift (32) aufweisen, der eine Einpreßzone (33) für die Verbindung mit durchkontaktierten Löchern (22) der Leiterplatte (2, 17) und/oder Löchern (21) einer Metall- bzw. Leiterplatte (18) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die rückseitige Leiterplatte (1) eine Mehrlagenverbindungsplatte (17) mit mindestens eine die durchkontaktierten Löcher (22) aufweisenden Leiterplatte (17) und mindestens einer Löcher (21) aufweisenden Metallplatte (18) ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Einpreßzone (33) in eine für den Anschluß von Drähten (11, 14) in Drahtwickeltechnik oder Klammertechnik ausgebildete Zone (34) übergeht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Anschlußelemente (9) nahe an oder an einem der beiden seitlichen Plattenränder (5, 41) angeordnet sind und daß von den Bohrungen (22) der Leiterplatte (X, 17) Leitungen (43) zu Anschlüssen von im mittleren Bereich (4) der Mehrlagenverbindungsplatte (2, 17) angeordneten Steckverbindern (1, 39) verlegt sind, in die elektronische Bauelemente tragende Schaltungsmodule (22) einsteckbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine senkrechte Anordnung der Leiterplatte (1, 17) und durch auf der Vorderseite befestigte Anschlußelemente (9, 17) rind Schaltungsmodule (22).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß neben den Anschlußelementen (9) auf der Oberfläche nahe an den seitlichen Rändern (41) ein oder mehrere Rangierverteiler (4o) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Anspriiche, dadurch k c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Anschlußelemente (9) unterhalb der Steckverbinder (1) für die Steckkarten außerhalb der Steckkartenplätze angeordnet sind und daß gegenüber der den Steckverbindern (i) abgewandten Seite der Anschlußelemente (9) ein Kabelkanal (8) mit Schlitzen (13) in den an die Anschlußelemente (9) angrenzenden Wandbereichen vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Anspriiche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß neben den seitlichen Anschlußelementen (9) außerhalb der Steckkartenplätze ein senkrechter Kabelkanal (12) mit Schlitzen (13) in den an die Anschlußelemente (9) angrenzenden Wandbereichen vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Anschlußelemente (9, 16, 17) außerhalb eine für die Steckkarten vorgesehenen Abdeckung angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß für die Anschlußelemente (9, 16, 17) eine gesonderte Abdeckung vorhanden ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schraubklemmen (17) Klemmeinsätze (26) enthalten, die für die Aufnahme von Drahtenden Löcher (28) aufweisen, in denen die Drahtenden mittels Schrauben (29) festklemmbar sind, rind daß von einer Außenseite (31) des jeweiligen Klemmeinsatzes (26) der Stift (32) vorspringt.
DE19803001870 1980-01-19 1980-01-19 Vorrichung zum anschliessen von elektronische bauelemente auf steckkarten enthaltenden steuer- und/oder regelschaltungen Granted DE3001870A1 (de)

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