DE3001376C2 - Gleitbogenausbau - Google Patents
GleitbogenausbauInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
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Description
a) die Ausbaubögen (7,8) sind in an sich bekannter Weise fächerförmig angeordnet, derart, daß der
Baumittenabstand am Außenstoß (10) dem Ausbauwiderstand angepaßt ist und sich in
Richtung auf den Innenstoß (9) verjüngt;
b) von drei aufeinanderfolgenden Ausbaubögen (7, S) ist mindestens ein Ausbaubogen (8) uinfaiigsverküß.
lausgebildet;
c) der verkürzte Ausbaubogen (8) läuft in ein
Tragelement (12, 12', 12", 12'") ein, das am Innenstoß (9) im Abstand von der Streckensohle
an den benachbarten durchgehenden Ausbaubogen (7) befestigt ist
2. Gleitbogenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (12,12', 12",
12'") aus zwischen den durchgehenden Ausbaubogen (7) annähernd horizontal verspannten Querstreben
mit zur Firste (17) hin offenen Aufnahmetaschen (19) für die Enden (11) der verkürzten Ausbaubogen
(8) gebildet sind.
3. Gleitbogenausbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Querstreben (12,
12', 12", 12"') an den Ausbaubogen (7) angepaßte, mittels Hakenschrauben (24) an den Ausbaubögen
(7) festlegbare U-förmige Laschen (23) geschweißt sind.
4. Gleitbogenausbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmetaschen (19) aus
kurzen Rohrabschnitten bestehen, die firstseitig an die Querstreben (12, 12', 12", 12"') geschweißt sind.
5. Gleitbogenausbau nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmetaschen
(19) und die darin einlaufenden Enden (11) der verkürzten Ausbaubogen (8) durch Querbolzen (20)
miteinander verbunden sind.
6. Gleitbogenausbau nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (121)
zwischen den durchgehenden Ausbaubögen (7) starr verspannt sind.
7. Gleitbogenausbau nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (12') aus
Doppel-T-Profilen bestehen, deren Stege (16) etwa in Umfangsrichtung der Ausbaubogen (7, 8)
verlaufen, wobei die Aufnahmetaschen (19) auf den zur Firste (17) weisenden Flanschen (18) befestigt
sind.
8. Gleitbogenausbau nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (12'")
längenveränderbar ausgebildet sind.
9. Gleitbogenausbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (12'") aus
überlappend ineinandergelegten Rinnenprofilen (34, 35) bestehen, die durch Klemmschellen (36) miteinander
verbunden sind.
10. Gleitbogenausbau nach einem der Ansprüche
2 bis 4,8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Endabschnitten der Querstreben (12") Gelenke (30, 32,33) mit zu den durchgehenden Ausbaubogen (7)
etwa parallel verlaufenden Schwenkachsen vorgesehen sind.
11. Gleitbogenausbau nach Anspruch 3 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (30, 32, 33) aus auf die Laschen (23) im seitlichen Abstand
geschweißte Konsolen (32), zwischen die Konsolen
(32) eingreifende Endabschnitte (30) der plattenförmigen Querstreben (29) und die Konsolen (32) sowie
die Endabschnitte (30) durchsetzende Gelenkbolzen
(33) gebildet sind
Die Erfindung betrifft einen Gleitbogenausbau für einen spitzwinkligen Streckenabzweig gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer spitzwinklig von einer Durchgangsstrecke abzweigenden Nebenstrecke, insbesondere bei einem
Winkel unter 60°, ist bei Verwendung von Gleitbogenausbau ein systemgerechtes Setzen der Ausbaubögen im
bogenförmigen Abgang der Nebenstrecke nicht möglich. Da nämlich am Außenstoß ein bestimmter
Baumittenabstand nicht überschritten werden darf,
würden die Ausbaubogen am Innenstoß so eng nebeneinander einlaufen, daß die eine Relatiwerschiebung
von zwei in Umfangsrichtung eines Ausbaubogens überlappend ineinandergelegten Segmenten ermöglichenden
Klemmverbindungen sich gegenseitig behindern und damit die Funktion des Gleitbogenausbaus in
Frage stellen. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Ausbaubogen in einem ungünstigen Anstellwinkel zum
Innenstoß gesetzt werden müßten. Dies kann dann dazu führen, daß die Ausbaubogen trotz Verboizung
abwandern und damit erheblichen Torsionsbeanspruchungen unterworfen werden.
Um dennoch den Gleitbogenausbau auch im bogenförmigen Abgang einer spitzwinklig abzweigenden
Nebenstrecke einsetzen zu können, hat man bislang dort die Ausbaubogen entsprechend dem jeweils erforderlichen
Bauabstand parallel zu den in der Nebenstrecke gesetzten Ausbaubogen angeordnet. Dies hat aber zur
Folge, daß jeder Ausbaubogen im Vergleich zum Nachbarbogen immer mit einem anderen Winkel
sowohl zum Innenstoß als auch zum Außenstoß gesetzt wird. Außerdem muß in der vertikalen Übergangsebene
von der Durchgangsstrecke auf die Nebenstrecke ein stabiler Polygonzug gesetzt werden, in den die im
bogenförmigen Abgang gesetzten, unterschiedlich umfangsverkürzten Ausbaubogen einlaufen können.
Eine derartige Ausbauweise ist jedoch mit dem Nachteil verbunden, daß jeder Ausbaubogen im
bogenförmigen Abgang jeweils für sich an die Kontur der Erstreckungsebene angepaßt werden muß, in
welcher der Ausbaubogen gesetzt werden soll. Dies bedeutet nicht nur eine aufwendige, kostenintensive
Einzelanfertigung, sondern erfordert auch eine sehr sorgfältige Kennzeichnung der einzelnen Segmente, um
Verwechslungen bei der Montage zu vermeiden. Die logistischen Schwierigkeiten, insbesondere unter Tage,
sind damit erheblich.
fi5 Ferner ist es erforderlich, aufwendige Verbindungselemente
zwischen den umfangsverkürzten Ausbaubogen im bogenförmigen Abgang und dem Polygonzug
vorzusehen. Die hiermit verbundenen Schwierigkeiten
erhöhen sich noch, wenn die Verbindungen gelenkig ausgestaltet werden sollen. Selbst wenn die Verbindungen
starr sind, ist zu berücksichtigen, daß durch die Schrägstellung der Ausbaubögen erhebliche Kräfte mit
unterschiedlichen Größenordnungen auf den Polygonzug ausgeübt werden. Der Polygonzug muß folglich
entsprechend den maximal zu erwartenden Belastungen ausgelegt werden. Darüber hinaus wird über den
Polygonzug auch auf die in der Durchgangsstrecke gesetzten und am Polygonzug angeschlagenen Ausbaubögen
eine sehr ungünstige Krafteinleitung ausgeübt. Da die in der Durchgangsstrecke gesetzten Ausbaubögen
in der Regel mit dem von der Streckenfirste abfallenden Ast am Polygonzug angeschlagen sind,
können folglich diese abfallenden Äste in Richtung auf die vertikale Mittellängsebene der Durchgangsstrecke
eingedrückt werden. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist man folglich gezwungen, die im Bereich des Streckenabzweigs
in der Durchgangsstrecke gesetzten Ausbaubögen querschnittsmäßig stärker zu bemessen, als dies
vom Ausbauwiderstand eigentlich notwendig wäre.
Eine weitere Einbauversion ist das Auffächern von Bögen in der Nebenstrecke, wobei zwangsläufig eine
Komprimierung der Ausbausegmente am Innenstoß erfolgt Diese Variante weist nicht nur alle wesentlich
vorstehend erwähnten Nachteile auf, sondern ist auch nur begrenzt durchführbar, da sonst der vorgegebene
Bauabstand am Außenstoß überschritten würde.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Gleitbogenausbau für den bogenförmigen
Abgang einer ansonsten spitzwinklig von einer Durchgangsstrecke abzweigenden Nebenstrecke zu schaffen,
der unabhängig von der Größe des Winkels zwischen der Durchgangsstrecke und der Nebenstrecke systemgerecht
gesetzt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe verkörpert sich nach der Erfindung in den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1.
Jeder im bogenförmigen Abgang der Nebenstrecke gesetzte Au„baubogen wird folglich im wesentlichen
radial zwischen dem Außenstoß und dem Innenstoß gesetzt. Unabhängig davon, ob jetzt ein Ausbaubogen
vollständig oder verkürzt gesetzt wird, ist damit auf alle Fälle gewährleistet, daß bei maximalem Bauabstand am
Außenstoß jeder Ausbaubogen systemgerecht entsprechend dem Konturenverlauf der Nebenstrecke quer zu
dieser gesetzt werden und damit seine volle Unterstützungskraft entfalten kann. Da nicht jeder Ausbaubogen
über den gesamten stoß- und firstseitigen Umfang der Nebenstrecke gesetzt wird, verbleibt zwischen den
durchgehenden Ausbaubögen dann so viel Raum, daß die Klemmorgane für die Segmente der durchgehenden
Ausbaubögen ihre volle Bewegungsfreiheit haben und dadurch auch ihre einwandfreie Funktion gewährleistet
ist.
Die zwischen den durchgehenden Ausbaubögen gesetzten verkürzten Ausbaubögen laufen in einem
Höhenbereich des Innenstoßes in die an den benachbarten durchgehenden Ausbaubögen befestigten Tragelemente
ein, der gewährleistet, daß sich die Klemmorgane aller Ausbaubögen bei Gebirgsbewegungen gegenseitig
nicht behindern. Die Ausbildung der Tragelemente stellt sicher, daß die in sie eingeleiteten Gebirgsdrücke
einwandfrei auf die benachbarten durchgehenden Ausbaubögen übertragen werden. Dabei kann es je nach
den gegebenen Verhältnissen möglich sein, daß jeder zweite Ausbaubogen urr,fangsverkürzt ist. Denkbar ist
es allerdings auch, daß zwischen zwei durchgehenden Ausbaubögen mindestens zwei umfangsverkürzte Ausbaubögen
gesetzt sind, In diesem Fall besitzen die Tragelemente entsprechend der Anzahl der verkürzten
Ausbaubögen Aufnahmen für die innßnstoßseitigen Enden der umfangsverkürzten Ausbaubögen.
Die Tragelemente bestehen nach der Erfindung aus zwischen den durchgehenden Ausbaubögen annähernd
horizontal verspannten Querstreben mit zur Firste hin offenen Aufnahmetaschen für die Enden der verkürzten
Ausbaubögen. Die Querstreben sind dabei biege- und verwindungssteif gestaltet Die Aufnahmetaschen sind
weitgehend an den Querschnitt der Ausbaubögen bzw. deren Segmente angepaßt, so daß keine Bewegungen in
Querrichtung der Aufnahmetaschen möglich sind.
Eine vorteilhafte Verbindung der Tragelemente mit den durchgehenden Ausbaubögen wird nach der
Erfindung darin gesehen, daß die Erden der Querstreben an den Ausbaubögen angepaßte, mittels Hakenschrauben
an den Ausbaubögen festlegbare U-förmige Laschen geschweißt sind. Für diesr Laschen können
beispielsweise diejenigen Teile der die Segmente verbindenden Klemmorgane verwendet werden, welche
die rinnenförmigen Ausbaubögen übergreifen. Auch die Hakenschrauben sind Bestandteil üblicher Klemmverbindungen.
Sonderanfertigungen entfallen damit
Eine entsprechend den untertägigen Gegebenheiten zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet
sich dadurch, daß die Aufnahmetaschen aus kurzen Rohrabschnitten bestehen, die firstseitig an die
Querstreben geschweißt sind. Der Bergmann kann folglich die freien Enden der verkürzten Ausbaubögen
beim Setzen ohne Schwierigkeiten in diese kurzen Rohrabschnitte einführen, bis die Stirnseiten der
Endsegmente auf die Querstreben aufsetzen. Der Innendurchmesser der Rohrabschnitte ist im Vergleich
zum Querschnitt der eingesetzten Ausbaubögen dabei so bemessen, daß die Enden der Ausbaubögen leicht,
jedoch ohne allzu großes Spiel, eingesetzt werden können.
Zur Festlegung der Enden der verkürzten Ausbauböger in den Aufnahmetaschen sieht die Erfindung vor,
daß die Aufnahmetaschen und die darin einlaufenden Enden der verkürzten Ausbaubögen durch Querbolzen
miteinander verbunden sind. Es handelt sich hierbei vorzugsweise um zylindrische Bolzen, die endseitig mit
Gewinden versehen sind. Auf diese Gewinde werden dann außenseitig der Rohrabschnitte Muttern aufgeschraubt.
Diese Bolzen dienen lediglich der Lageorientierung und haben keine Gebirgsdrücke zu übertragen.
Lassen die örtlichen Gegebenheiten eines Streckenabzweigs es zu, so können nach der Erfindung die
Querstreben zwischen den durchgehenden Ausbaubogen starr verspannt sein. In diesem Falle sieht die
Erfindung dann vor, daß die Querstreben aus Doppel-T-Profilen bestehen, deren Stege etwa in Umfangsrichtung
der Ausbaubögen verlaufen, wobei die Aufnahmetaschen auf den zur Firste weisenden Flanschen
befestigt sind. Die Befestigung erfolgt bevorzugt durch Schweißen.
Für andere Ausbausituationen kann es sinnvoll sein, daß die Querstreben längenveränderbar ausgebildet
sind. In diesem Fall können die Qutrstreben aus überlappend ineinandergelegten Rinnenprofilen bestehen,
die durch Klemmschellen miteinander verbunden sind.
Während sich eine starre Ausbildung der Querstreben für diejenigen Streckenabzv, cige anbietet, bei denen die
Nebenstrecke weitgehend im Höhenniveau der Durch-
gangsstrecke abzweigt, ist gemäß der Erfindung für einen Streckenabzweig mit fallend oder steigend
abzweigender Nebenstrecke vorgesehen, daß in den Endabschnitten der Querstreben Gelenke mit zu den
durchgehenden Ausbaubögen etwa parallel verlaufen- >
den Schwenkachsen vorgesehen sind.
Auf diese Weise kann das jeweilige Tragelement nicht nur einwandfrei an den Winkel zwischen zwei im
bogenförmigen Abgang aufeinander folgenden durchgehenden Ausbaubögen im Bereich des Innenstoßes in
angepaßt werden, sondern auch zusätzlich an den jeweiligen Neigungs- oder Steigungswinkel. Dabei sieht
eine bevorzugte Ausführungsform vor, daß die Gelenke aus auf die Laschen im seitlichen Abstand geschweißte
Konsolen, zwischen die Konsolen eingreifende Endab- ιί
schnitte der plattenförmigen Querstreben und die Konsolen sowie die Endabschnitte durchsetzende
Gelenkbolzen gebildet sind.
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Regel der Gleitbogenausbau an. Wo es allerdings :«
zulässig ist, einen starren bogenförmigen Ausbau oder einen Türstockausbau setzen zu können, ist es unter
entsprechender konstruktiver Anpassung der Einzelteile ohne weiteres möglich, auch diese Ausbauformen in
der erfindungsgemäßen Art und Weise verwenden zu :■
können.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen nähererläutert.
Es zeigt
F i g. 1 im Schema in der Draufsicht einen Ausbau für '!
den bogenförmigen Abgang einer Nebenstrecke, die spitzwinklig von einer Durchgangsstrecke abzweigt.
Fig. 2 ebenfalls im Schema einen vertikalen Querschnitt
des bogenförmigen Abgangs entsprechend der Linie H-Ii der Fig. I,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung in der Draufsicht
ein an zwei durchgehende Ausbaubögen angeklemmtes Tragelement für einen verkürzten Ausbaubogen gemäß
dem Ausschnitt III der Fig. I,
Fig.4 eine Stirnansicht auf das Tragelement der
F i g. 3 gemäß dem Pfeil IV,
Fig. 5 in der Draufsicht eine weitere Ausführungsform eines an zwei durchgehende Ausbaubögen
angeklemmten Tragelements für einen verkürzten Ausbaubogen,
F i g. 6 das Tragelement der F i g. 5 in der Stirnansicht
gemäß dem Pfeil V,
F i g. 7 in der Draufsicht eine dritte Ausführungsform eines an zwei durchgehenden Ausbaubögen angeklemmten
Tragelements für einen verkürzten Ausbaubogen und
Fig. 8 die Stirnansicht auf das Tragelement der F i g. 7 gemäß dem Pfeil VIII.
Mit 1 ist in der F i g. 1 eine untertägige Durchgangsstrecke
bezeichnet, die mit Gleitbogenausbau 2 "■
ausgebaut ist. Von der Durchgangsstrecke 1 zweigt im spitzen Winkel eine Nebenstrecke 3 ab. die ebenfalls mit
Gleitbogenausbau 2 ausgebaut ist Die Nebenstrecke 3 schließt mit einem bogenförmigen Abgang 4 an die
Durchgangsstrecke 1 an.
Im Bereich des Streckenabzweigs 5 ist ein Spezi al ausbau 6 gesetzt, in den sowohl umfangsverkürzte
Ausbaubögen 2s der Durchgangsstrecke 1 als auch umfangsverkürzte Ausbaubögen 2" der Nebenstrecke 3
einlaufen.
im bogenförmigen Abgang 4 der Nebenstrecke 3 sind
Ausbaubögen 7, 8 fächerförmig angeordnet Sie verlaufen entsprechend dem Radius des Abgangs 4 im
wesentlichen radial vom Innenstoß 9 zum Außenstoß 10. Der Abstand der Ausbaubögen 7, 8 am Außenstoß 10
entspricht dem erforderlichen Bauabstand.
Beim Ausführungsbeispiel ist jeder zweite Ausbaubogen 7 im bogenförmigen Abgang 4 vom Außenstoß 10
zum Innenstoß 9 durchgeführt. Die zwischen den durchgehenden Ausbaubögen 7 gesetzten Ausbaubögen
8 sind umfangsverkUrzt ausgebildet. Sie laufen mit ihren innenstoßseitigen Enden Π in Tragelemente 12 ein (s.
auch F i g. 2), die an die jeweils benachbarten durchgehenden Ausbaubögen 7 angeklemmt sind. Auf diese
Weise ist zwischen den am Innenstoß 9 einlaufenden Enden 13 der durchgehenden Ausbaubögen 7 ein
Abstand gewährleistet, der es sicherstellt, daß sich die Klemmorgane 14. welche die Segmente 15 eines
Ausbaubogens 7 oder 8 klemmschlüssig miteinander verbinden, bei einsetzenden Gebirgsbewegungen und
sich in Umfangsrichtung verkürzenden Ausbaubögen 7,
Eine erste konkrete Ausführungsform eines in den Fig. I und 2 nur schematisch dargestellten Tragelements
12 geht aus den Fig. 3 und 4 hervor. Hierbei besteht das Tragelement 12' aus einer doppel-T-förmigen
Querstrebe, deren Steg 16 etwa in Längsrichtung der Ausbaubögen 7, 8 verläuft. Auf dem der Firste 17
zugewendeten Flansch 18 der Querstrebe 12' ist ein kurzer Rohrabschnitt 19 geschweißt, dessen Innendurchmesser
an den Querschnitt eines Ausbaubogens 8 angepaßt ist. Das Ende 11 eines verkürzten Ausbaubogens
8 ist damit in Querrichtung fixiert und kann sich gegen den Flansch 18 der Querstr«;be 12' abstützen. Zur
Lagesicherung kann bei Bedarf eirs Bolzen 20 quer durch den Rohrabschnitt 19 und das Ende 11 des Ausbaubogens
8 geführt und durch endseitig aufgeschraubte Muttern 21 festgelegt werden.
Die Stirnseiten 22 der Querstreben 12' sind abgeschrägt und an zwei U-förmige Laschen 23
geschweißt, die an die Außenkontur der durchgehenden Ausbaubögen 7 angepaßt sind. Zur Festlegung der
Laschen 23 an den Ausbaubögen 7 dienen Hakenschrauben 24, die durch Bohrungen 25 der Laschen 23 gesteckt
und mit den Haken 26 hinter die Flansche 27 der Ausbaubögen 7 greifen. Mittels Muttern 28 werden
dann die Hakenschrauben 24 und die Laschen 23 gegeneinander und gegen die Ausbaubögen 7 verspannt.
Bei der in den F i g. 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsform eines Tragelements 12" ist dessen
Mittelteil 29 plattenförmig gestaltet und mit abgewinkelten Endabschnitten 30 versehen, wobei die Abwicklung
an den Winkel angepaßt ist, der zwischen τ ei im Innenstoß 9 einlaufenden durchgehenden Ausbaubögen
7 vorhanden ist. Auch hierbei ist auf der zur Firste 17 gewandten Fläche 31 des plattenförmigen Mittelteils 29
ein kurzer Rohrabschnitt 19 geschweißt, der das Ende 11 eines verkürzten Ausbaubogens 8 aufnimmt Der
Lagesicherung des Endes 11 des verkürzten Ausbaubogens 8 in der Aufnahmetasche 19 dient auch in diesem
Fall ein Bolzen 20 mit Muttern 21, der den Rohrabschnitt 19 und das Ende 11 des Ausbaubogens 8
durchsetzt
Die abgewinkelten Endabschnitte 30 des plattenförmigen Mittelteils 29 greifen jeweils zwischen zwei
stegartige Konsolen 3Z die auf die Außenseite von zwei U-förmigen Laschen 23 geschweißt sind, welche in der
anhand der Ausführungsforin der Fig.3 und 4
geschilderten Weise ausgebildet und an den durchgehenden Ausbaubögen 7 festgelegt sind. Die Endab-
schnitte 30 des plattenförmigen Mittelteils 29 und die Konsolen 32 werden von Gelenkbolzen 33 durchsetzt,
welche somit eine Relativbewegung des Tragelements 12" zu den durchgehenden Ausbaubögen 7 erlauben.
Bei der Ausführungsform der F i g. 7 und 8 besteht das zwischen den an die durchgehenden Ausbaubögen 7
angeklemmten U-förmigen Laschen 23 befestigte Tragelement 12'" aus zwei überlappend ineinandergelegten
Rinnenprofilen 34, 35, die durch Klemmschellen 36 miteinander verbunden sind. Ein derartiges Tragelement
12"' ist dann längenveränderbar.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Gleitbogenausbau für den bogenförmigen Abgang einer ansonsten spitzwinklig von einer
Durchgangsstrecke abzweigenden Nebenstrecke, bei dem jeder Ausbaubogen aus rinnenförmigen
Segmenten besteht, die mit ihren benachbarten Endabschnitten überlappend ineinandergelegt und
durch Klemmorgane miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
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| DE19803001376 DE3001376C2 (de) | 1980-01-16 | 1980-01-16 | Gleitbogenausbau |
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| DE3001376C2 true DE3001376C2 (de) | 1982-06-16 |
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Also Published As
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