DE3001346C2 - Verfahren zum automatischen Verfolgen von Schweißnähten beim Lichtbogenschweißen - Google Patents
Verfahren zum automatischen Verfolgen von Schweißnähten beim LichtbogenschweißenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/127—Means for tracking lines during arc welding or cutting
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Verfolgen von Schweißnähten beim Lichtbogenschweißen,
insbesondere beim Schutzgasschweißen mit Schweißpistolen, bei dem der Lichtbogen während seiner
Bewegung entlang der Schweißnaht quer zur Schweißnaht hin- und herbewegt wird und die Querbewegungen
des Lichtbogens in Abhängigkeit von dei kontinuierlich erfaßten Schweißstromstärke gesteuert
werden.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist z. B. aus der US-PS 32 04 081 bekannt, wobei die Schweißstromstärke
kontinuierlich erfaßt wird und Änderungen im elektrischen Strom festgestellt werden, wenn der Lichtbogen
die Naht abfährt. Zur Steuerung der Schweißpistole wird das dabei erfaßte Wechselstromsignal herangezogen
und mit einer Bezugsträgerfrequenz verglichen. Der Nachteil dieses aus der US-Patentschrift bekannten
Verfahrens besteht darin, daß der Lichtbogen erst dann wieder nachgeführt wird, wenn er bereits seine
vorgegebene Soll-Lage verlassen hat.
Aus der CH-PS 5 32 978 ist eine programmierbare Schweißanordnung mit einem Schweißbrenner bekannt,
die mit einem Verfahren arbeitet, bei dem von der Stellung des Brenners relativ zur Fuge abgeleitete Signale
automatisch eine Oszillatorregelanordnung aktivieren.
Die Folge ist, daß die Spitze des Schweißbrenners gegen die Fugenwand schwingt, doch nur soweit, wie zur Verankerung
der Schweißnaht mit dieser Wand erforderlich ist, worauf dann der Brenner in die Richtung auf die
andere Fugenwand bewegt wird. Das Signal für die Stellung wird durch einen Soll-Ist-Wertvergleich der Lichtbogenspannung
erzeugt.
Ferner ist aus der DE-OS 26 45 788 eine Steuerung für automatische Schweißanlagen bekannt, für die der
Umstand ausgenutzt wird, daß die Änderungen des Drahtabstandes beim Lichtbogenschweißen, insbeson-
dere beim MIG-MAG-Schweißen, eine meßbare Änderung
des Schweißstromes bewirken. Dieser Umstand wird in Verbindung mit einer Pendeleinrichtung für die
Schweißpistole zur Nachführung des Schweißkopfes durch elektromotorisch betätigte Schlitten benutzt
Hierbei besitzt die Pendeleinrichtung für die Schweißpistole fest einstellbare Endpositionen. Jeweils in den Endpunkten
und in der Mittelstellung der Pendelbewegungen wird der Schweißstrom und/oder die Spannung gemessen
und entsprechend der Abweichung von einem vorgegebenen Sollwert des Schweißstromes eine Ansceurung
der Schlittenbewegung eingeleitet. Dabei ist zu unterscheiden, ob eine Ecknaht oder eine Kehl- bzw.
V-Naht geschweißt werden soll, da die Stromstärkebzw. Spannungsänderungen jeweils Nachführungen der
Pistole in entgegengesetzte Richtungen bewirken müssen.
Bei diesem bekannten Steuerungssystem muß die Pendeleinrichtung auf einen so großen Ausschlag eingestellt
werden, daß die Schweißstromänderungen an allen Stellen einer Naht ausreichend groß sind, um Steuerbefehle
für den Schweißkopf auslösen zu können. Hierdurch wird die so erzeugte Schweißnaht breiter als unbedingt
erforderlich und es ergeben sich auch langsamere Schweißgeschwindigkeiien. Ein weiterer Nachteil
liegt darin, daß die Steuerung gemäß der DE-OS 26 45 788 am Beginn einer Naht eine längere Schweißfahrt
benötigt, bis nach Schweißbeginn und mehreren Pendelhüben die gewünschte Position überhaupt erreicht
wird. Es ergeben sich daher insbesondere am Nahtanfang fehlerhafte Schweißungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, welches
ein schnelles Auffinden der zu verschweißenden Fugenmitte erlaubt, um am Beginn eines Schweißvorganges
eine längere Schweißfahrt entbehrlich zu machen und auch die Herstellung schmaler Schweißnähte zu ermöglichen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des
Anspruches 1 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden also keine absoluten Stromwerte mehr gemessen, sondern
lediglich festgestellt, ob der Schweißstrom ansteigt oder abfällt. Dabei wird so vorgegangen, daß nach dem Zünden
des Lichtbogens die Schweißpistole quer zur Schweißnahtrichtung bewegt wird und gleichzeitig die
Veränderungen des Schweißstromes festgestellt werden. Je nach der Art der auszuführenden Naht fällt
(Kehl- oder V-Naht) oder steigt (Ecknaht) der Schweißstrom, wenn sich der Lichtbogen auf die Mitte der Naht
zu bewegt. Sobald sich der Trend der Änderungen des Schweißstromes umgekehrt hat, wird die Bewegung des
Lichtbogens ebenfalls umgedreht. Diese Bewegungsrichtung wird dann solange beibehalten, bis nach dem
Überschreiten der optimalen Position (Nahtmitte) eine weitere Trendumkehr des Schweißstromes festgestellt
wird, worauf dann die Bewegung erneut umgekehrt wird usf. Nach diesem Kriterium des Wechsels von
Stromanstieg und Stromabfall wird die Bewegungsrich-
&5 tung des Lichtbogens jeweils umgekehrt und dadurch eine schmale Schweißnaht und in weiterer Folge eine
höhere Schweißgeschwindigkeit erreicht.
Durch die erfindungsgemäße Steuerung wird ein
3 4
schnelles Auffinden der Nahtposition schon während rung des Schweißstromes mit B bezeichnet
der ersten Bewegung des Lichtbogens quer zur Die Steuerung erfolgt nun so, daß im Beispiel gemäß
Schweißnaht gewährleistet, so daß sich fehlerfreie Fig. Ib) die Bewegungsrichtung der Schweißpistole 4
Nahtanfangsstellen ergeben. nach einer Zeitspanne (a und ö/nach der Trendumkehr
Wenn breitere N ähte geschweißt werden sollen, dann 5 B der Änderung des Schweißstromes geändert wird,
kann in Ausgestaltung des Verfahrens nach Patentan- Werden besonders schmale Schweißnähte gespruch 1 so vorgegangen werden, daß man die Richtung wünscht dann kann die Änderung der Bewegungsrichder Bewegung des Lichtbogens eine vorgegebene ins- tung unmittelbar nach dem Auftreten der Trendumkehr besondere einstellbare Zeitspanne nach der Trendum- B erfolgen. In diesem Fall ergeben sich die Pendelbewekehr der Änderung des Schweißstromes umdreht Zu- io gungen durch die Trägheit der Steuerung und des Ansätzlich besteht noch die Möglichkeit, die Verweilzeiten triebssysiems für die Schweißpistole 4.
in den Endlagen der hin- und hergehenden Bewegungen Bei einer Abweichung der Schweißpistole von der der Schweißpistole entsprechend auszulegen. vorgegebenen Stellung über der Naht zwischen den In der Praxis tritt, häufig der Fall ein, daß sich der Werkstücken 1 und 2 wurden sich ohne entsprechende Lichtbogen in der Mittelläge seiner hin- und hergehen- is Steuerung die in F i g. 2a) bzw. 2b) gezeigten Verhältnisden Bewegungen nicht in der Symmetrieebene der se mit unterschiedlich langen Zeitspannen c und d erge-Schweißnaht befinden. Dies ist beispielsweise dann der ben und eine schlechte Schweißung entstehen.
Fall wenn sich das Zentrum der Pendelbewegungeen Der in Fig.2a) gezeigte Fall tritt jedoch bei dem außerhalb der Symmetrieebene der Schweißnaht befin- erfindungsgemäßen Verfahren gar nicht ein, da die Bedet Dies stört an sich nicht, da sich ja die Pendelhübe 20 wegungsrichtung der Schweißpistole bei ihrer Bewebei der erfindungsgemäßen Steuerung auf beiden Seiten gung quer zur Schweißnaht in Abhängigkeit von der der Schweißnaht gleich weit erstrecken, in bestimmten Trendumkehr B des Schweißstromes »«steuert wird. Im Fällen, beispielsweise um für weitere Nachr>gelungen vorliegenden Fall wird die Bewegungsrichtung auch im genügend Spielraum zu besitzen, kann man in Ausge- Beispiel gemäß F i g. 3a) und b) Zeitspannen a und b staltung der Verfahren nach den Patentansprüchen 1 25 nach der Trendumkehr B umgesteuert. Auch wenj: sich oder 2, die Mittellage der hin- und hergehenden Bewe- also das Zentrum 4' der Pendelbewegungen der gungen des Lichtbogens durch Bewegungen beispiels- Schweibpistole 4 nicht genau oberhalb der Schweißnaht weise der Schweißpistolen entlang der Hauptverfah- (in der Symmetrieebene 3) befindet erstrecken sich die renswerksachse so nachregeln, daß die Trendumkehr Pendelbewegungen gleich weil auf beiden Seiten der eintritt wenn sich der Lichtbogen bei seinen hin- und 30 Schweißnaht
kann in Ausgestaltung des Verfahrens nach Patentan- Werden besonders schmale Schweißnähte gespruch 1 so vorgegangen werden, daß man die Richtung wünscht dann kann die Änderung der Bewegungsrichder Bewegung des Lichtbogens eine vorgegebene ins- tung unmittelbar nach dem Auftreten der Trendumkehr besondere einstellbare Zeitspanne nach der Trendum- B erfolgen. In diesem Fall ergeben sich die Pendelbewekehr der Änderung des Schweißstromes umdreht Zu- io gungen durch die Trägheit der Steuerung und des Ansätzlich besteht noch die Möglichkeit, die Verweilzeiten triebssysiems für die Schweißpistole 4.
in den Endlagen der hin- und hergehenden Bewegungen Bei einer Abweichung der Schweißpistole von der der Schweißpistole entsprechend auszulegen. vorgegebenen Stellung über der Naht zwischen den In der Praxis tritt, häufig der Fall ein, daß sich der Werkstücken 1 und 2 wurden sich ohne entsprechende Lichtbogen in der Mittelläge seiner hin- und hergehen- is Steuerung die in F i g. 2a) bzw. 2b) gezeigten Verhältnisden Bewegungen nicht in der Symmetrieebene der se mit unterschiedlich langen Zeitspannen c und d erge-Schweißnaht befinden. Dies ist beispielsweise dann der ben und eine schlechte Schweißung entstehen.
Fall wenn sich das Zentrum der Pendelbewegungeen Der in Fig.2a) gezeigte Fall tritt jedoch bei dem außerhalb der Symmetrieebene der Schweißnaht befin- erfindungsgemäßen Verfahren gar nicht ein, da die Bedet Dies stört an sich nicht, da sich ja die Pendelhübe 20 wegungsrichtung der Schweißpistole bei ihrer Bewebei der erfindungsgemäßen Steuerung auf beiden Seiten gung quer zur Schweißnaht in Abhängigkeit von der der Schweißnaht gleich weit erstrecken, in bestimmten Trendumkehr B des Schweißstromes »«steuert wird. Im Fällen, beispielsweise um für weitere Nachr>gelungen vorliegenden Fall wird die Bewegungsrichtung auch im genügend Spielraum zu besitzen, kann man in Ausge- Beispiel gemäß F i g. 3a) und b) Zeitspannen a und b staltung der Verfahren nach den Patentansprüchen 1 25 nach der Trendumkehr B umgesteuert. Auch wenj: sich oder 2, die Mittellage der hin- und hergehenden Bewe- also das Zentrum 4' der Pendelbewegungen der gungen des Lichtbogens durch Bewegungen beispiels- Schweibpistole 4 nicht genau oberhalb der Schweißnaht weise der Schweißpistolen entlang der Hauptverfah- (in der Symmetrieebene 3) befindet erstrecken sich die renswerksachse so nachregeln, daß die Trendumkehr Pendelbewegungen gleich weil auf beiden Seiten der eintritt wenn sich der Lichtbogen bei seinen hin- und 30 Schweißnaht
hergehenden Bewegungen im wesentlichen in der Sym- Es ist ersichtlich, daß mit dem erfindungsgemäßen
metrieebene der Schweißnaht befindet Verfahren beim Lichtbogenschweißen Schweißnähte
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfah- automatisch ohne weiteres verfolgt werden können, in-
rens werden nachstehend unter Bezugnahme auf die dem die Änderungen des Schweißstromes kontinuier-
Zeichnungen am Beispiel des Schweißens einer Ecknaht 35 lieh erfaßt werden.
näher erläutert Es zeigt Weiterhin bietet das erfindungsgemäße Verfahren,
Fig. la) die optimalen Verhältnisse beim Schweißen bei dem die Änderungen des Schweißstromes kontinu-
einer Ecknaht ierlich erfaßt werden, die Möglichkeit, aus den in
Fig. Ib) den Verlauf der Stromstärke hierzu, Fig. 3a) gezeigten Verhältnissen wieder zu den in
F i g. 2a) eine Abweichung von den Idealverhältnissen 40 F i g. 1 a) gezeigten Verhältnissen zu kommen, indem das
und Zentrum 4' der Pendelbewegungen der Schweißpistole
F i g. 2b) den Stromstärkeverlauf hierzu, 4 w'^der in die Symmetrieebene 3 der Schweißnaht ver-
F i g. 3a) das Ergebnis einer Nachregelung und legt wird, so daß wie bei den in F i g. 1 a) gezeigten Ver-
F i g. 3b) den Stromstärkeverlauf hierzu. hältnissen Trendumkehr B dann eintritt, wenn nicht nur
In F i g. la) sind schematisch zwei Werkstücke 1 und 2 45 die Mittellage A der Schweißpistole 4 im Zeitpunkt der
und eine Schweißpistole 4 eines nicht näher gezeigten Trendumkehr erreicht wird, sondern auch die Scbweiß-
Schweißaiiiomaten gezeigt. Die Schweißpistole 4 und pistole 4 bzw. der Lichtbogen im wesentlichen in der
die durch diese zugeführte Drahtelektrode 5 pendelt Symmetrieebene 3 der Schweißnaht angeordnet ist
längs des Doppelpfeiles 6, wobei das Zentrum der Pen- Auf diese Weise werden Abweichungen des Zen-
delbewegung mit 4' bezeichnet ist. Es ist ersichtlich, daß 50 trums 4' der Pendelbewegung von der Symmetrieebene
sich der Abstand der Drehelektrode 5 von den Werk- 3 festgestellt und abhängig von dieser Abweichung eine
stücken 1,2 beim Hin- und Herbewegen der Schweißpi- Nachregelung der Hauptfahrwerksachsen bewirkt.
stole 4 periodisch ändert, so daß sich auch die Stärke des Weiterhin kann durch Vergleich des mittlereii
Schweißstromes periodisch ändert, wie dies in Fig. Ib) Schw^ißstromwertes mit einem Sollwert eine Nachre-
dargestellt ist. 55 gelung zur Konstanthaltung der Länge des Lichtbogens
Ausgehend von der in Fig. la) linken Endstellung erfolgen.
der Schweißpistole 4 wird die Stromstärke /vom Wert Durch die ständige Kontrolle der Schweißstromver-/0
bis zum Wert /m„ ansteigen. Dieser höchste Wert der änderungen ist es auch möglich, abrupte Veränderun-Stromstärke
wird erreicht, wenn sich die Schweißpistole gen, die sich am Nahtende durch plötzliche Verlänge-4
bzw. der Lichtbogen in der Symmetrieebene 3 der 60 rung des Lichtbogens (Schweißung zu einer Kante) oder
Schweißnaht befindet, was bei den in Fig. la)gezeigten Verkürzung (Schweißung in eine Ecke) ergeben, geVerhältnissen
dann eintritt, wenn sich die Schweißpisto- trennt zu erfassen und für den weiteren Abteuf des
Ie in ihrer Mittellage befindet. Gleichzeitig beginnt die Schweißvorganges zu verwerten.
Stromstärke wieder vom Wert W abzufallen, bis sie Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auch zur beim Erreichen der in Fig. la) rechten Endlage der 65 Verfolgung von Kehl- oder V-Nähten verwenden. Der Pendelbewegung wieder den Wert /0 erreicht hat. Im einzige Unterschied DC-stehl darin, daß die Umkehr des Diagramm gemäß Fig. Ib) ist die Mittellage der Trends der Schweißstromänderung in einem Minimum SchweißDistole mit A umj die Trendumkehr der Ände- des Schweißstromes auftritt.
Stromstärke wieder vom Wert W abzufallen, bis sie Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auch zur beim Erreichen der in Fig. la) rechten Endlage der 65 Verfolgung von Kehl- oder V-Nähten verwenden. Der Pendelbewegung wieder den Wert /0 erreicht hat. Im einzige Unterschied DC-stehl darin, daß die Umkehr des Diagramm gemäß Fig. Ib) ist die Mittellage der Trends der Schweißstromänderung in einem Minimum SchweißDistole mit A umj die Trendumkehr der Ände- des Schweißstromes auftritt.
Aus Fig.3a) und b) ist noch ersichtlich, daß die
.Schweißstromstärken in den Endpunkten der Pendelhübe nicht gleich groß sein müssen. Im gezeigten Beispiel
betragen die Stromstärken la bzw. I0". Dennoch erstrecken
sich die Pendelbewegungen gleich weit auf beiden Seiten der Naht, so daß eine fehlerfreie Schweißung
erreicht wird.
Obwohl in den Fig.3b) und Ib) davon ausgegangen
wurde, daß die Zeitspannen a und b gleich groß sind, kann es für Sonderfälle vorteilhaft sein, das erfindungsgemäße
Verfahren so abzuwandeln, daß die Zeit zwischen Trendumkehr der Änderung des Schweißstromes
und Bewegungsumkehr auf der einen Seite der Schweißnaht größer ist als auf der anderen Seite. Der
Grenzfall wäre, daß die Bewegungsrichtung auf der einen Seite sofort nach der Trendumkehr und auf der
anderen Seite eine Zeitspanne nach der Trendumkehr umgedreht wird.
Die Bewegungen des Lichtbogens quer zur Schweißnaht müssen nicht unbedingt Pendelbewegungen sein.
Vielmehr können diese Bewegungen auch durch Verschieben eines die Schweißpistole tragenden Schlittens
erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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45
Claims (3)
1. Verfahren zum automatischen Verfolgen von Schweißnähten beim Lichtbogenschweißen, insbesondere
beim Schutzgasschweißen mit Schweißpistolen, bei dem der Lichtbogen während seiner Bewegung
entlang der Schweißnaht quer zur Schweißnaht hin- und herbewegt wird und die QuerbewegURg
des Lichtbogens in Abhängigkeit von der kontinuierlich erfaßten Schweißstromstärke gesteuert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der quer zur Schweißnaht verlaufenden
Bewegung des Lichtbogens bereits umgedreht wird,
nachdem ein Obergang von einer Zunahme zur Abnahme der Schweißstromstärke oder umgekehrt
festgestellt wurde.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtung der Bewegung des Lichtbogens eine vorgegebene", insbesondere einstellbare
Zeitspanne tuch dem Obergang von einer Zunahme zur Abnahme der Schweißstromstärke, oder umgekehrt,
umgedreht wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellage der hin-
und hergehenden Bewegungen des Lichtbogens durch Bewegen beispielsweise der Schweißpistolen
entlang der Hauptfahrwerksachsen verstellt wird, bis der Übergang von einer Zunahme zur Abnahme
der Schweißstromstärken oder umgekehrt bei im wesentlichen in der Symmetrieebene der Schweißnaht
befindiicnem Lichtbogen eintritt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT65079A AT362976B (de) | 1979-01-29 | 1979-01-29 | Verfahren zum automatischen verfolgen von schweissnaehten beim lichtbogenschweissen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3001346A1 DE3001346A1 (de) | 1980-08-07 |
| DE3001346C2 true DE3001346C2 (de) | 1985-01-24 |
Family
ID=3496188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803001346 Expired DE3001346C2 (de) | 1979-01-29 | 1980-01-16 | Verfahren zum automatischen Verfolgen von Schweißnähten beim Lichtbogenschweißen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3001346C2 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5985374A (ja) * | 1982-11-09 | 1984-05-17 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | 溶接線自動倣い方法 |
| US4544825A (en) * | 1983-01-05 | 1985-10-01 | Crc Welding Systems, Inc. | Adaptive control system for welding inverted seams |
| DE3608631A1 (de) * | 1985-06-28 | 1987-01-08 | Igm Ind Geraete Maschf Gmbh | Verfahren zum lichtbogenschweissen |
| DE3545505C2 (de) * | 1985-12-20 | 1995-08-10 | Kuka Schweissanlagen & Roboter | Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen und Verfolgen einer Kehlnaht beim Schutzgas-Lichtbogenschweißen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3204081A (en) * | 1962-11-16 | 1965-08-31 | Air Reduction | Seam follower with arc scanning |
| US3646309A (en) * | 1971-01-26 | 1972-02-29 | Atomic Energy Commission | Self-adaptive welding torch controller |
-
1979
- 1979-01-29 AT AT65079A patent/AT362976B/de not_active IP Right Cessation
-
1980
- 1980-01-16 DE DE19803001346 patent/DE3001346C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3001346A1 (de) | 1980-08-07 |
| AT362976B (de) | 1981-06-25 |
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Legal Events
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |