DE3000937A1 - Schnellvor- und -ruecklaufmechanik fuer kassettenrecorder - Google Patents
Schnellvor- und -ruecklaufmechanik fuer kassettenrecorderInfo
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Description
M 4184
Minnesota Mining and Manufacturing Company, Saint Paul,
Minnesota, V. St. A.
Schnellvor- und -rücklaufmechanik für Kassettenrecorder
Die vorliegende Erfindung betrifft Antriebe für Magnetband-Aufzeichnungsgeräte
und insbesondere für Kassetten-Bandgeräteo
Derzeit sind insbesondere auf dem Gebiet der billigen Bandgeräte für Unterhaltungsmusik die Kassettenrecorder die vorherrschende
Gerätearto Da man Kassettenrecorder bereitstellen will, die im Gewicht leicht und auch verhältnismäßig billig sind,
hat man zahlreiche unterschiedliche Mechaniken entwickelt, um die Auf- oder die Abwickelspule schnell laufen zu lassen
und so einen Suchbetrieb im schnellen Vor- oder Rücklauf zuzulassen»
Die Kassettendecks haben sich in zwei verschiedenen Richtungen entwickelte Bei der einen liegt ein einziger Antriebsmotor vor,
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von dem die Drehbewegung auf die Tonwelle sowie die Spulenwellen übertragen wird; bei der anderen sind mehrere Antriebsmotoren vorgesehen, die die Tonwellen einerseits und die Auf—
und die Abwickelspulenwelle andererseits antreiben.
Bei den Kassettendecks der letzteren Art hat man bisher entweder vollständig getrennte Motoren zum Antriebs der Auf- und
der Abwickelspule oder eine Vielzahl von Mechaniken verwendet, um die Drehbewegung von einem einzelnen Motor abwechselnd
auf die beiden Spindeln zu übertragen, so daß diese in der gewünschten Richtung drehen; weiterhin hat man Bremseinrichtungen
vorgesehen, um die Spindeldrehung, wie erforderlich, zu unterbrechen. Bspw. lehrt die US-PS 3 495 789 eine Transportmechanik
für Bahnmaterial mit einem einzigen Motor, der über eine Wendel mit einer Scheibe gekoppelt ist, die zwischen
zueinanderpassenden Rädern angeordnet ist. Abhängig von der Drehrichtung des Motors und der Wendel wird die Scheibe
in Berührung mit dem einen oder dem anderen der Räder gebracht. Jedes der Räder ist mit einer der Spulenspindeln gekoppelt,
um die erforderliche Antriebskraft auf diese zu übertragen.
Hört die Wendel auf zu drehen, läuft die Scheibe unter ihrer eigenen Trägheit auf der Wendel entlang von einer Antriebsposition
an einem der Räder in eine Bremsposition am anderen der Räder. Während dieee Mechanik separate Bremselemente
auf diese Weise eliminiert, ist die Konstruktion uner-
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wünscht kompliziert und kann nicht bremsend auf beide Spindeln wirken, um die das Band zwischen den beiden Spulen so
straff wie möglich zu halten.»
Die US-PS 3 532 293 offenbart eine weitere Art eines Kassettendecks
mit separaten Motoren zum Antrieb der Tonwelle und der Spulenspindeln. In dieser Patentschrift schiebt ach eine Antriebsnabe
26, die mit einer Motorantriebsmechanik gekoppelt ist, an die Umfangsflache eines der beiden Drehteller heran,
an denen die Spindeln jeweils befestigt sind» Die Mittel, mit denen die erforderliche Bewegung erreicht v/ird, sind dort jedoch
nicht offenbart und die Patentschrift lehrt eine separate Bremseinrichtung, um die Drehbewegung der Drehteller zu
unterbrechen»
Im Gegensatz zu den oben erläuterten, vahältnismäßig komplizierten
Anordnungen weist der Recorder nach der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Antriebsmechanik für den schnellen
Vor- und Rücklauf auf, die aus einer einzigen einheitlichen Anordnung besteht, für die keine teueren !Oder genau tolerier=
ten Bestandteile wie ein Wendelantrieb und separate Bremselemente erforderlich sind«, Dabei weist der Recorder Drehteller
für die Auf- und die Abwickelspule in einer Magnetbandkassette auf. Die Schnellvor- und -rücklaufmechanik weist insbesondere
eine Antriebswelle auf? die im Uhrzeiger= oder im Gegenuhr=
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zeigersinn angetrieben werden kann und mit der die übrigen Elemente
zusammengebaut sind. Eine erste Antriebseinrichtung wie bspw. ein Antriebsrad ist mit der Welle verkoppelt, um Drehbewegung
von dieser abnehmen zu können. Eine Verbindungseinrichtung ist schwenkbar auf der Welle gemeinsam mit einer Kupplung
derart gelagert, daß die Drehbev/egung der Welle über die Kupplung auf die Verbindungseinrichtung übertragen wird, während
gleichseitig ein Durchrutschen der Bindungseinrichtung möglich ist, wenn deren Widerstand gegen die Drehung eine vorbestimmte
Höhe erreicht hat. Eine weite Antriebseinrichtung wie bspw. ein Leerlaufrad ist drehbar auf der Verbindungseinrichtung
gelagert und hat eine Umfangsflache, die in Antriebseingriff mit der ersten Antriebseinrichtung steht. Weiterhin
ist eine Bremseinrichtung beweglich gelagert und kann sich in einer ersten Stellung an die Drehteller anlegen, um deren Bewegung
zu unterbinden, und liegt in einer zweiten Stellung von den Drehtellern abgehoben, so daß diese sich unbehindert drehen
können. Die Mechanik liegt zwischen den Drehtellern des Recorders derart, daß die Schwenkbewegung der Vabindungseinrichtung
in beiden Richtungen infolge einer gegebenen Drehrichtung der Welle bewirkt, daß die zweite Antriebseinrichtung
mit dem Auf- oder dem Abwickeldrehteller gekoppelt wird und so Drehkraft auf diesen übertragen wird, und daß die Bremseinrichtung
von der ersten in die zweite Lage gebracht wird.
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In einer v/eiteren Ausführungsform weist die Mechanik weiterhin einen elektrisch umschaltbaren Motor auf, dessen Welle
mit der Antriebswelle gekoppelt ist oder diese selbst darstellen kann. Es lassen sich also sämtliche Teile der Schnellvorund
-rücklaufeinrichtung - mit Ausnahme der Bremseinrichtung - auf die Motorwelle aufsetzen und sind mit dem
Recorderdeck ausschließlich über die Motorbefestigung verbunden.
Recorderdeck ausschließlich über die Motorbefestigung verbunden.
Fig. 1 ist eine Draufsicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Antriebsmechanik nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine vergrößerte und weggeschnittene Draufsicht der in der Fig» I gezeigten Ausführungsform;
Fig. 3 ist eine teilweise weggeschnittene Sütenansicht auf
der Schnittlinie 3-3 der Fig» I; und
Fige 4 ist eine Seitenteilansicht auf der Schnittlinie 4-4
der Figo 1„
Eine bevorzugte Ausführungsform des Antriebsmechanik nach der
vorliegenden Erfindung ist in der Figo 1 dargestellt= Wie ersichtlich,
kann die Mechanik Io eine Kassette 12 auf einer Abwickelspindel 14 und einer Aufwickelspindel 16 aufnehmen« Eine
Tonwelle 18 wird in die Kassette 12 so eingeführt, daß das in dieser befindliche Band 2o zwischen der Tonwelle 18 und
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der zugehörigen Andrückrolle 22 hindurchgeführt wird. Die
Rolle 22 sowie ein Ton- und ein Löschkopf 24 bzw. 26 sind ihrerseits auf einem Schlitten 28 befestigt, der weggezogen
werden kann, damit sich die Kassette 12 einsetzen läßt. Die Tonwelle 18 ist koaxial mit einem Schwungrad 3o gelagert, das
seinerseits von einem Leerlaufrad 32 angetrieben wird, das
mit einem Tonwellen- Antriebsmotor 34 gekoppelt ist.
Weiterhin zeigt die Fig. 1 dne Schnellvor- und -rücklaufmechanik
36 mit einer Antriebswelle 38, die von einem (nicht gezeigten) Antriebsmotor angetrieben werden kann und an der
eine erste Antriebseinrichtung wie bspw. ein Antriebsrad befestigt ist, an deren Umfangsflache sich ein anderes Element
reibschlüssig anlegen kann. Weiterhin ist auf der Antriebswelle 38 ein Schaltarm 42 gelagert. Eine areite Antriebseinrichtung
wie bspw. ein weiteres Rad 44 mit einer Umfangsflache
ist auf der Schalteinrichtung 42 und so angeordnet, daß ihre Umfangsflache an der Umfangsflache des ersten Antriebsrads
4o anliegt und sie von diesem angetrieben wird. Diese Elemente der Mechanik 36 sind ihrerseits zwischen den
Auf- und Abwickeldrehtellern 46 bzw. 48 vorgesehen, die ihrerseits koaxial mit den zugehörigen £p.ndeln 14, 16 so liegen,
daß sich das zweite Antriebsrad 44 an sie anlegen kann.
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Der Recorder enthält weiterhin eine allgemein bei 5o gezeigte Bremsmechanik, die von der in Fig- I gezeigten ersten Lage,
in der die Bremsflächen 52, 54 an den Drehtellern 46, 48 anliegen und deren Drehung verhindern, in eine zweite Lage bewegbar
ist, in der die Bremsflächen 52, 54 von den Drehtellern abgehoben liegen und diese daher frei drehen können»
Wie ausführlicher in Fig» 2 gezeigt, weist die Bremsmechanik
5o vorzugsweise zwei Kunststoffformteile 56, 58 auf, die jeweils
drehbar auf einem der zugehörigen Pfosten 6o, 62 gelagert sind, die vom Recorderunterteil vorstehen. Das Element
56 ist mit einem Vorsprung 64 versehen, der von einer Ausnehmung 66 des zweiten Bremselements 58 derart aufgenommen werden
kann, daß bei einer Schwenkbewegung des Elements 56 oder des Elements 58 auch das entsprechende gegenüberliegende Element
schwenkt. Diese Schwenkbewegung erfolgt mittels der Verlängerungen 68, 7o auf dem Element 56 bzw» 58, die mit der Verlängerung
72 auf dem Schaltarm 42 zusammenwirken ο Wenn der Schaltarm 42 geschwenkt wird, legt die Verlängerung 72 sich
an den Vorsprung 68 oder 7o an, so daß die Bremsfläche 52 bzw. 54 vom Drehteller 46 bzw. 48 abgehoben wird« Infolge der Drehung
des Schaltarms 42 legt sich weiterhin das zweite Antriebsrad 44 an einen der Drehteller 46, 48 an, so daß dieser angetrieben
wird.
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Beim Entregen der Antriebswelle 3S drückt eine zwischen den Bremselementen 56, 58 liegende Feder 74 den Schaltarm 42 in
die in Fig. 1 gezeigte Mittellage, so daß die Bremsteile 52, 54 sich wieder an die Drehteller anlegen und das aweite Antriebsrad
44 von ihnen abgehoben wird.
Beim normalen Aufnahme- oder Löschbetrieb erfolgt das Abheben der Bremsteile 52, 54 mittels eines Vorsprungs 76 auf dem
zweiten Bremselement 58. An diesen Vorsprung kann sich wiederum eine Lasche 78 auf dem Schlitten 28 so anlegen, daß,
ivenn der Schlitten vorgeschoben wird, um die Andruckrolle 22
an die Tonwelle 18 anzulegen, die Bremselemente 56, 58 geschwenkt werden, v/de oben beschrieben.
Die gesteuerte Schwenkbewegung des Schaltarms 42 ist in der Fig. 3 ausführlich dargestellt; sie erfolgt mit einer Kupplungsmechanik
8o, die konzentrisch mit der Antriebswelle 38 angeordnet ist. Diese Kupplungsmechanik v/eist einen Lagerpfosten
82 auf, der eine Verlängerung des ersten Antriebsrades 4o darstellt und dieses Rad an der Welle 38 befestigt.
Am Pfosten 82 sind eine obere und eine untere Kupplungsscheibe 84, 86 befestigt, die folglich mit dem Pfosten 82 und der Antriebswelle
38 mitdrehen. Der Schaltarm 42 liegt zwischen der oberen und der unteren Kupplungsscheibe 84, 86 und wird von
den elastischen Kupplungsbelägen 88, 9o zwischen diesen fest-
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gehalten. Diese geschichtete Kupplungsanordnung wird mit einer Schraubfeder 92 zusammengedrückt, die in einer Ausnehmung im
ersten Antriebsrad 4o sitzt.
Damit zum Schwenken der Bremselemente 56, 58, zum Antrieo des
jeweiligen Drehtellers und zur Stabilisierung der Geschwindigkeit des Antriebsmotors ein ausreichendes Drehmoment zur Verfügung
steht, ist die Kupplungsmechanik wünschenswerterweise so konstruiert, daß ein erheblicher Anteil des verfügbaren
Drehmoments auf das Schaltelement 42 übertragen v/erden kann; bspw. werden etwa 5o % des verfügbaren Drehmoments auf diese
Weise übergekoppelt. Auf diese Weise entfallen die separaten Geschwindigkeitssteuerelemente, die ansonsten vielfach erforderlich
sind.
Die Drehung der Antriebswelle 38 erfolgt mit einem herkömmlichen Gleichstrommotor 96, der elektrisch in der Drehrichtung
umschaltbar ist. Abhängig von der Polung der angelegten Spannung kann die Drehrichtung der Welle 38 umgekehrt v/erden,
so daß das Drehmoment von der Welle 38 auf die Kupplung So und von dieser zum Schaltarm 42 übergeht. Dieses übergekoppelte
Drehmoment bewirkt, daß der Arm 42 sich entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn dreht, bis eine weitere
Drehung nicht mehr möglich ist, weil das zweite Antriebsrad
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44 sich an einen der Drehteller 46, 48 anlegt. Weiterhin zeigt die Fig. 3 die Lagerung des zweiten Antriebsrads 44 auf dem
Schaltarm 42 sowie die federvorgespannte Lagereinrichtung 94.
Die Seitenansicht der Fig. 4 zeigt die Art und Weise, auf die die Bremselemente 56, 58 miteinander zusammenwirken. Wie dargestellt,
sind die Elemente 56, 58 drehbar auf Pfosten 6o, 62 gelagert derart, daß die Bremsteile 52, 54 steuerbar in
Berührung mit der Umfangsflache der Drehteller 46, 48 gebracht
werden. Diese Figur zeigt auch, v/ie der Vorsprung 64 auf dem ersten Bremselement 52 in die Ausnehmung 66 im zweiten Element
58 eingreift. Wie dargestellt, befindet der Vorsprung 72 auf dem Gestängearm 42 sich zwischen den Verlängerungen 68
bzw. 7o auf den Bremselementen 56, 58 und wird bei einer Drehung des Schaltarms betätigt.
Zusätzlich zu der oben offenbarten Ausführungsform, in der
an der Bremseinrichtung direkt an einem Vorsprung auf einem Schaltarm angreift, liegt es im Rahmen der vorliegenden Erfindung,
eine Schaltanordnung vorzusehen, die über mehrere separate Elemente den Bremsvorgang steuert. In einer solchen
Ausführungsform kann die Schaltanordnung bspw. einen Elektromagneten enthalten, der gleichzeitig mit einem eine geeignete
Spindel antreibenden Motor erregt wird und die Bremseinrichtung ausrückt.
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Die in den oben erläuterten Ausführungsformen verwendeten Bestandteile sind aus herkömmlichen Werkstoffen gefertigt,
wie sie dem Fachmann bekannt sind. Bspw. sind die Bremselemente 56, 58 wunschenswerterweise spritzgeformte Kunststoffteile.
Die Kupplungsscheiben 84, 86 in der Kupplungsanordnung sind wünschenswerterweise aus einem verschleißfesten
Stoff wie "Delrin", einem von der Fa= E.I. duPont Corp.
hergestellten Acetalpolymerisat gefertigt, während die Kupplungsbeläge 88, 9o wünschenswerterweise aus einem Werkstoff
mit einem verhältnismäßig hohen Reibungsbeiwert bestehen bspv/. Kork, Filz oder dergl.
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Claims (9)
1BERLIN33 ^9 y y <W ^ ^ ί/ SMÜNCHEN80
Auguste-Viktoria-Straße 65 n pilQPUI/i: ί DADTMCD PienzenauerstraBe 2
Pat.-Anw. Dr. Ing. Ruschke Ur. KUbOMfVtOi, PAK I NtK
Fat.-Anw.Dipl.-lng.- DATCMTAMiAf W I Tt? Pat.-Anw.Dipl.-lng.
oif Rhk PATENTANWÄLTE Hana E·Ruschke
ÄE
Tel. (030)8 2638 95/8 28 44 81 BERLIN - MÜNCHEN Τβ'' <089) 9S Ο3 24 ' 93 72
Telegramm-Adresse: Telegramm-Adresse:
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Patentansprüche
Magnetbandrecorder mit Auf- und Abwiclceldrehtellern und Spindeln
auf diesen, die die Auf- bzw= Abwickelspule einer Magnetbandkassette aufnehmen können, wobei der Recorder auf den schnellen
Vor- und Rücklauf einstellbar ist, gekennzeichnet durch eine Schnellvor- und -rücklaufmechanik (36) mit einer im Uhrzeigeroder
im Gegenuhrseigersinn antreibbaren Antriebswelle (38), einer an der Antriebswelle befestigten ersten Antriebseinrichtung
(4o), die Drehbewegung von der Welle abnehmen kann, mit einer schwenkbar auf der Antriebswelle angebrachten Schalteinrichtung
(42), einer auf der Antriebswelle gelagerten Kupplung (So), die deren Drehbewegung auf die Schalteinrichtung übertragen
kann und ein Durchrutschen derselben erlaubt, wenn deren Widerstand gegen die Drehbewegung einen vorbestimmten Wert übersteigt,
mit einer zweiten Antriebseinrichtung (44), die drehbar
auf der Schalteinrichtung gelagert ist und die an ihrer Umfangsfläche in Antriebs.oerührung mit der ersten Antriebseinrichtung
steht, und mit einer Bremseinrichtung (do), die in eine erste Stellung,.in der sie die Drehteller berührt, um deren Bewegung
zu unterbinden, und in eine zweite Stellung bewegbar ist, in der
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sie von den Drehtellern abgehoben liegt und diese sich frei drehen läßt, wobei die Mechanik zwischen den Drehtellern so
angeordnet ist, daß infolge der Schwenkbewegung der Schalteinrichtung in beliebiger Richtung als Ergebnis einer gegebenen
Drehrichtung der Antriebswelle bewirkt, daß die zweite Antriebseinrichtung mit entweder dem Auf- oder dem Abwickeldrehteller
gekoppelt wird und Kraft auf diesen überträgt und daß die Bremseinrichtung aus der ersten in die zweite Stellung übergeht.
2. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste und die zweite Antriebseinrichtung Räder sind, deren Antriebsflächen sich reibschlüssig aneinanderlegen können, wobei
das erste Antriebsrad an der Antriebswelle und das zweite Antriebsrad drehbar auf der Schalteinrichtung angeordnet sind,,
um als Leerlaufrad die Drehbewegung von dem ersten Antriebsrad auf einen gewählten der Drehteller zu übertragen.
3. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein plattenartiges Element mit einer Öffnung,
um das Element auf der Antriebswelle lagern zu können, und mit einer Verlängerung ist, an der die sweite Antriebseinrichtung
schwenkbar gelagert ist»
4. Recorder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplung mindestens ein ebenes Element (84, 86) aufweist, das
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an der ersten Antriebseinrichtung befestigt ist und mit diesem dreht, und daß eine Antriebsfläche dem plattenartigen Element
gegenüber angeordnet und auf dieses hinzu mechanisch vorgespannt ist, um Drehbewegung auf es zu übertragen ο
5. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung (42) einen schwenkbaren Ansatz (72) aufweist, der an der Bremseinrichtung angreifen kann, um diese zu bewegen»
6ο Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bremseinrichtung Bremselemente (56, 58) jeweils für den Aufbzw, den Abwickeldrehteller aufweist und diese schwenkbar an
einem zugehörigen Drehteller (46 bzw= 48) angeordnet sind und je einen vorspringenden Teil (68 bzw» 7o) aufweisen, mit dem sie
sich an den zugehörigen Drehteller anlegen können, wobei die Bremselemente weiterhin gegenüberliegende Teile (64, 66) aufweisen,
die ineinander greifen können, um dem einen erteilte Bewegung auf das andere zu übertragene
7. Recorder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bremseinrichtung weiterhin eine Einrichtung (76) aufweist, an die sich ein entsprechender Teil (78) eines beweglich gelagerten
Schlittens anlegen kann, auf dem Wandler für die Aufnahme und Wiedergabe angeordnet sind, so daß, wenn der Schlitten in
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die Aufnahme- bzw. Wiedergabelage bewegt wird, er die Bremseinrichtung
in eine Stellung mitnimmt, in der die Drehteller frei drehen können.
8. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bremseinrichtung weiterhin eine Einrichtung (74) aufweist, die die Bremseinrichtung in die erste Lage hinein so vorspannt,
daß, wenn der Antrieb der Antriebswelle entfällt, die Einrichtung zum Bewegen der Bremseinrichtung die Schalteinrichtung
in eine Mittellage bringt, in der die zweite Antriebseinrichtung mit keinem der Drehteller gekoppelt ist.
9. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mechanik weiterhin einen in der Drehrichtung elektrisch umschal tbaren Motor )96) aufweist, der mit der Antriebswelle
gekoppelt ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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