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Beschlag für ein Fenster oder dergleichen
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Ein gattungsgemäßer Beschlag ist beispielsweise aus der DE-OS 20 32
517 bekannt geworden. Mit einem um den Rahmen herumgeführten "Endlosband" oder "-Seil"
(letzteres gemäß DE-OS 22 43 597), welches beim Fensterbauer gleichsam als Meterware
von der Vorratsrolle her auf das Fenster übertragen wird, soll eine Art Universalbeschlag
für alle Fenstergrößen geschaffen werden. Nachteilig ist dabei, daß der Fensterbauer
jedes einzelne Beschlagteil, wie Riegel etc., überwiegend umständlich in die richtige
Position am Rahmen bringen und mit dem Band oder Seil verbinden muß, so daß für
ihn diese Beschlagskonzeption keine Arbeitserleichterung mit sich bringt.
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Das Band muß mit den Riegeln so fest verbunden werden, daß sich die
Position der Riegel entlang des Bandes auch bei Fehlbedienung nicht verändert, weil
dies zu totaler Funktionsunfähigkeit des Beschlages führen könnte. Daher ist bei
bekannten Konzeptionen eine Formschlußverbindung
vorgesehen, die
ein über seine gesamte Länge rasterartig vurgelochtes Stahlband voraussetzt (DE-OS
20 32 517, DE-OS 24 50 503, DE-OS 24 50 760). Die Beschlagteile können dabei nur
in Stufen entsprechend dem Lochraster an die geforderte Lage angenähert werden.
Demnach ist das Zusmmenwirken der Riegel mit den korrespondierenden Schließblechen
häufig unvollkommen.
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Da die Riegel nachträglich mit dem über den Rahmen gelegten Band zu
kuppeln sind, ist systembedingt eine ausreichend stabile Führung der Riegel nur
mittels einer von außen aufzusetzenden und die Riegel stützenden zusätzlichen Deckschiene
möglich, die zwar wie im Fall der DE-OS 20 32 517 gegebenenfalls in das Rahmenprofil
eingeschoben werden kann.
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Bei Holzfenstern hingegen ist deren Verankerung problematisch, da
ja die Befestigungsschrauben oder dgl. nur seitlich neben dem Band in das Holz eingreifen
können. Dazu fehlt aber zumeist der Platz.
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Aus demselben Grund kann beim Bekannten auch die Halteschiene der
Ausstellvorrichtung nur seitlich neben dem umlaufenden Band verankert werden. Die
Halteschiene wird dadurch an sich sehr breit. Es ist dann bei der. weitgehend standardisierten
Falzausbildung der Holzfenster der nötige Einbauraum oft nicht ausreichend, so daß
Sonderfräsungen erforderlich werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen gattungsgemäßen Beschlag
so auszubilden, daß'er bei geringem Lageraufwand gleichsam universell für unterschiedliche
Fenster- bzw.
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Türgrößen verwendbar ist, wobei die Anzahl der Riegel je nach Fenstergröße
variierbar und deren Führung problemlos und stabil gestaltet sein soll. Insbesondere.soll
die notwendige Verankerung aller Führungen und sonstiger rahmenfester Beschlagteile
im Falle von Holzrahmen ausschließlich in der Standardnut möglich sein.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Kennzeichnungs merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
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Die neue Konzeption besteht demnach darin, daß an jedem Beschlagteil
ein Teilstück des später zu einem Ring zu schließenden Zugelementes fest angebracht
ist. Die Teilstücke können zweckmäßigerweise fabrikseitig intfertigungstechnisch
und festigkeitsmäßig optimaler Weise an den Beschlagteilen befestigt werden, beispielsweise
durch Nietung.
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Die in überschüssiger Länge frei abstehenden Enden der Band- oder
Seilteilstücke lassen sich platzsparend für den Versand und die Lagerhaltung einrollen.
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Zufolge der zunächst frei abstehenden Enden ist während der Montage
der rahmenfesten Beschlagteile (wie Führungen, Lager etc.). der später im Betriebszustand
vom Zugelement abgedeckte Rahmenbereich gut zugänglich, so daß Befestigungsschrauben
auch nicht seitlich neben dem Zugelement angeordnet werden müssen.
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Wenngleich das Zugelement auch ein Zugseil sein kann, hat es sich
doch erwiesen, daß ein Stahlflachband weniger dehnungselastisch und daher besser
geeignet ist. Die Verwendung beispielsweise von gewebeverstärkten Kunststoffflachbändern
ist gleichfalls empfehlenswert. Zufolge der erfindungsgemäßen Konzeption kann das
Flachband so breit als möglich gewählt werden, weil auf danebenliegende Befestigungsschrauben
nicht zu achten ist, so daß das Flachband selbst die darunterliegende Beschlagsaufnahmenut
abdecken kann. Die Verbindung der Teilstücke untereinander zu einem ringförmigen
Endlosband läßt sich dabei vorteilhaft gemäß Anspruch 2 gestalten. Diese Art der
Formschlußverbindung ist an sich in der Verpackungstechnik wohlbekannt. Es sind
dazu auch kompakte Handwerkzeuge lieferbar.
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Bei Anwendung dieser Verbindungstechnik braucht das Zugelement keinen
durchgehenden Lochraster aufzuweisen, vielmehr
bildet das Flachband
eine geschlossene und daher ansprechend aussehende Nutabdeckung.
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Die je nach Fenstergröße mehr oder weniger überschüssigen Abschnitte
der Teilstücke sind gemäß Anspruch 3 vor oder nach der Herstellung der Endverbindung
abzutrennen. Dies hängt unter anderem von der Leistungsfähigkeit des verwendeten
Werkzeuges ab. In der Verpackungstechnik sind beispielsweise Werkzeuge gebräuchlich,
die das Zueinanderspannen der Bandenden, das-Verbinden und Abtrennen des überstehenden
Endes in einem Gang bewerkstelligen.
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Wenn gemäß Anspruch 4 die Eckführungen zugleich als Riegelführung
ausgebildet sind, ist damit -sofort eine exakte Positionierung der Riegel führungen
am Rahmen in einfachster Weise gewährleistet.
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Im Anspruch 5 wird eine im Sinne der Erfindung angepaßte Ausführung
einer an sich bekannten Ausstellvorrichtung beschrieben, wie sie für Dreh-Kippfenster
erforderlich ist.
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Wenn hier die Treibstange als Teilstück des Zugelementes angesprochen
ist, so ist dies funktionell zu verstehen.
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Konstruktiv gesehen kann dieses Teilstück beispielsweise auch aus
einem mittleren starren Stangenabschnitt mit den Längsschlitzen und zu beiden Seiten
daran befestigten und frei über die Halteschiene hinaus wegstehenden biegeelastischen
Flachbandstücken gebildet sein. Entscheidend ist, daß die Verbindung der Teilstücke
zu einem ringförmig geschlossenen Zugelement nach der Befestigung der Beschlagbaugruppen
und in einem zwischen diesen liegenden Bereich erfolgt.
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Eine besonders kompakte und anschlagfreundliche Weiterbildung ergibt
sich mit den Merkmalen des Anspruchs 6.
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Die bevorzugten Weiterbildungsmerkmale der -Ansprüche 7 und 8 dienen
der raschen und genauen Positionierung der einzelnen Beschlagteile im Zuge der Herstellung
des geschlossenen
Zugelementes, worauf bei der Beschreibung des
Ausführungsbeispiels noch näher eingegangen wird.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
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Es zeigt: Fig. 1 in schematischer Übersicht einen Beschlag für ein
Dreh-Kippfenster gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Betätigungsgetriebe gemäß Fig.
1, Fig. 3 ein Riegel-Kipplager gemäB Fig. 1, Fig. 4 eine Ausstellvorrichtung gemäß
Fig. 1, Fig. 5 ein Dreh-Ripplager gemäß Fig. 1, Fig. 6 eine Mittelverriegelung gemäß
Fig. 1, Fig. 7 eine Formschlußverbindung gemäß Fig. 3 in perspektivischer Darstellung.
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In Fig. 1 ist schematisch ein Gesamtbeschlag für ein Dreh-Kippfenster
im montagebereiten Zustand dargestellt. Die nachfolgend noch einzeln gezeigten Beschlagbaugruppen
(deren Funktionen an sich bekannt sind), sollen in einer Falznut 11 eines Fensterflügels
1 verankert werden. Diese Verankerung kann durch strammen Sitz der Beschlagbaugruppen
in der Falznut 11 oder mittels Schrauben in bekannter Weise bewirkt werden. Deshalb
sind die Befestigungselemente in Fig. 1 der besseren Übersichtlichkeit wegen auch
nicht gezeichnet.
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De Beschlagbaugruppen umfassen ein Betätigungsgetriebe 2, ein Riegel-Kipplager
3, eine Eckführung 3a, eine Ausstellvorrichtung 4, ein Dreh-Kipplager 5 sowie eine
(oder mehrere) Mittelverriegelung 6. Diese Numerierung korrespondiert mit der Figurennummer
und innerhalb jeder Figur ist der fortlaufenden Einzelteilnummer die Figurennummer
vorangestellt.
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Die somit gebildeten Bezugszahlen aus den Figuren 2 bis 6 kennzeichnen
dann die gleichen Teile in Fig. 1, soweit dies für das Verständnis förderlich ist.
In den Figuren 2 bis 6 sind die Beschlagbaugruppen im Zustand unmittelbar nach vollendeter
Montage dargestellt.
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Gemäß Fig. 2 besteht das Betätigungsgetriebe 2 aus einem Getriebegehäuse
21, welches in der Falznut 11 verankert ist.
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Im Getriebegehäuse 21 ist bekanntermaßen ein Ritzel 22 gelagert, das
im Bereich der Rahmenbohrung 12 im Fensterflügel 1 liegt und mittels eines in einer
nicht dargestellten Olive gelagerten Hahdgriffes bewegt werden kann. Dieses Ritzel
22 kämmt mit einer Getriebezahnstange 23, die in einer Führung 24 des Getriebegehäuses
21 längsverschieblich gelagert ist. Um nun die Stellbewegung von der Getriebezahnstange
23 auf die anderen Beschläge zu übertragen, ist an ihr mittels zweier Nietblöcke
25 und 26 ein Stahlband 27 starr angebracht. Der Nietblock 25 ist vorteilhafterweise
zugleich mit einem als Riegel 28 dienenden Fortsatz versehen. Das Stahlband 27 ragt
um ein der größten Flügelhöhe entsprechendes Übermaß zu beiden Seiten über die Getriebezahnstange
23 hinaus (Fig. 1).
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Das Riegel-Kipplager 3 gemäß Fig. - 3 besteht aus einem Eckgehäuse
31, welches im Eckbereich in der Falznut 11 verankert ist. In Riegelführungen 32
und 33 des Eckgehäuses 31 sind ein Riegel 34 und ein Auf laufblock 35 in Nutlängsrichtung.
verschiebbar geführt. Die Eckzone ist als bogenförmige Eckführung 36 für ein Stahlband
37 ausgebildet, welches formschlüssig und starr mit dem Riegel 34 und dem Auflaufblock
35 verbunden ist, wodurch diese zu gemeinsamer
Bewegung miteinander
gekoppelt sind. Das Stahlband 37 ragt um ein gewisses übermaß über die Beschlagsbaugruppe
hinaus (Fig. 1).
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Der oberen Eckführung 3a (Fig. 1) ist keine Detailzeichnung zugeordnet,
da sie im wesentlichen identisch ist mit dem Riegel-Kipplager 3. Sie unterscheidet
sich nur darin, daß die Form ihres Riegels 34a als einfacher Riegelzapfen gestaltet
ist und daß kein Auflaufblock vorgesehen ist.
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Ansonsten ist das Eckgehäuse 31a identisch mit dem Eckgehäuse 31 und
das Stahlband 37a entspricht dem Stahlband 37.
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Die Ausstellvorrichtung 4 gemäß Fig. 4 weist als zentrales Element
eine Halteschiene 41 auf, die über Distanzblöcke 42 und 42' sowie ein Eckgehäuse
43 in der Falznut 11 verankert ist. Zufolge des mit ihr verschraubten Eckgehäuses
43 ist ihre Ausrichtung am Fensterflügel 1 unproblematisch.
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An der Halteschiene 41 ist bekanntermaßen eine Ausstellschere gelagert,
beispielsweise bestehend aus einem Ausstellarm 44 und einem Zusatzarm 44'. Unter
der Halteschiene 41 befindet sich ein Stahlband 47, welches in den Bereichen der
Distanzblöcke 42, 42' und der Befestigungsschraube am Eckgehäuse 43 mit einer entsprechenden
Anzahl von Längsschlitzen 45 versehen ist, um die erforderliche Längsbeweglichkeit
zu gewährleisten. Das Eckgehäuse 43 stellt einerseits eine Eckführung 46 für das
Stahlband 47 dar und weist andererseits eine Riegelführung 48 für einen Riegel 49
auf, der dazu dient,-den Ausstellarm 44 für die Funktion "Drehen" am Fensterflügel
1 zu verriegeln. Der Riegel 49 ist dazu am Stahlband 47 angenietet, das diese Beschlagsbaugruppe
zu beiden Seiten überragt (Fig-. 1).
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Das Dreh-Kipplager 5 gemäß Fig. 5 besteht aus einem in der Falznut
11 verankerten Stützwinkel 51, dessen Eckzone als Eckf-ührung 52- für das von der
Ausstellvorrichtung 4 ausgchendc Stahlband 47 ausgebildet ist. Am Stützwinkel 51
ist beispielsweise mittels mehrerer Holzschrauben 53 ein
Hlteschenkel
54 einer Lagerhülse 55 befestigt, in die ein Drehzapfen 56 eines am Mauerrahmen
(nicht gezeigt) anzubringenden Lagerbockes 57 eingreift. Der Halteschenkel 54 wird
vom Stahlband 47 abgedeckt.
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Die Mittelverriegelung 6 gemäß Fig. 6 besteht aus einer Riegelführung
61, welche in der Falznut 11 verankert ist.
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In die einseitig durch einen Anschlag 62 geschlossene Riegelführung
61 ist ein Riegel 63 längsverschiebbar eingesetzt, der an einem Stahlband 67 angenietet
ist. Das Stahlband 67 überragt mit seinen Enden die Baugruppe (Fig. 1).
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In Fig. 7 ist eine bevorzugte Formschlußverbindung zweier Bandenden
veranschaulicht. Hier sind beispielsweise die Stahlbänder 37 und 67 übereinandergelegt
und straff zueinandergezogen und dann in ihrer Deckungslage mittels eines Hilfswerkzeuges
durch gegenseitiges Ineinanderverschränken von Teilbereichen 71 ihrer Seitenflanken
ineinanderverhakt. Eine Klammer 72 aus Blech verhindert ein Abheben der Stahlbänder
37 und 67 voneinander. Zumindest der bezüglich der Falznut 11 außenliegende überschüssige
Abschnitt des Stahlbandes 67 wird abgetrennt.
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Damit beim Straffspannen und Verbinden der Bandenden die Riegel ohne
besondere Aufmerksamkeit zueinander richtig positioniert werden, bedient man sich
vorteilhafterweise eines Kniffes. Dazu ist die Getriebezahnstange 23 mittels eines
Sperrstiftes 29 (am besten schon werksseitig) in einer Schiebeendlage arretiert.
Entgegengesetzt zu dieser Endlage werden aufeinanderfolgend die Bandenden verbunden.
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Im Ausführungsbeispiel ist die Getriebezahnstange 23 in ihrer oberen
Endlage festgelegt und demnach wird zuerst das Stahlband 27 mit dem ihm zugewandten
Ende des Stahlbandes 37 verbunden. Die beiden übereinandergelegten Bänder werden
so weit gegeneinandergezogen, bis der Auflaufblock 35 in die gezeichnete Anschlaglage
kommt. Sodann wird der
Formschluß hergestellt. Als Folge dieses
Systems befinden sich nunmehr die Riegel 28 und 34 exakt in ihren oberen Schiebeendstellungen
und sind gemeinsam mittels des Sperrstiftes 29 festgelegt.
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Nunmehr Wird in gleicher Weise das Stahlband 37 mit dem Stahlband.7
verspannt und verbunden, wobei der Riegel 63 gegen den Anschlag 62 gezogen wird.
Zur exakten Positionierung des Riegels 63 ist es also lediglich erforderlich, die
Riegelführung 61 beispielsweise mittels einer Schablone in genauer Lage anzubringen.
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Aufeinanderfolgend werden sodann die Stahlbänder 67 und 47, dann 47
und 37a (Fig. 1) und schließlich 37a und 27 in der vorstehenden Weise gespannt und
miteinander verbunden. Aus den Teilstücken 27, 37, 67, 47 und 37a wird somit ein
zu einem Ring geschlossenes Zugelement gebildet. Nach dem Abtrennen aller überschüssigen
Bandabschnitte und dem Entfernen des Sperrstiftes 29 ist der flügelseitige Gesamtbeschlag
betriebsbereit.
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Es wurde schon-darauf- hingewiesen, daß das Spannen und Verbinden
der Bandenden sowie das Abtrennen überschüssiger Bandabschnitte rationell mit Hilfe
eines Werkzeuges ausgeführt werden kann. Die Bauart des Werkzeuges macht es insbesondere
bei einem die Falznut 11 voll abdeckenden Stahlband erforderlich, die zu verbindenden
Bandenden etwas über die Falznut 11 hochzuheben. Die dadurch entstehende Längenverfälschung
macht einen Bruchteil eines Millimeters aus und ist daher vernachlässigbar. Zufolge
des vorhin beschriebenen Systems tritt keine Addition der Längenverfälschung an
den einzelnen Verbindungsstellen auz.
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Dadurch, daß die Eckgehäuse 31 und 31a zugleich als Riegelführung
ausgebildet sind, ist die Positionierung der Riegel 34 und 34a zwangsläufig exakt.
Die Riegel 28, 34, 34a, 49 und 63 sind jeweils unmittelbar in stabilen Längsführungen
geführt
so daß sie stabil und verkantungsfrei gehalten sind und große Schließkräfte aufnehmen
können. Der Gesamtbeschlag kann problemlos an unterschiedlich großen Fensterflügeln
angebracht und mit weiteren zusätzlichen Mittelverriegelungen (z. B. an der vertikalen
Bandseite) erweitert werden. Gleichfdlls kann natürlich auch auf die Einschaltung
der Mittelverriegelung 6 im Falle eines schmalen Fensters verzichtet werden.
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Die Bandenden können auch in anderer Weise verbunden werden! beispielsweise
durch Kleben oder Punktschweißen. Insbesondere bei Kunststoffbändern ist wegen der
niedrigeren Schweißtemperatur dieses in der Verpackungstechnik praktizierte Verfahren
zweckmäßig. Da die Bandenden selbst in keiner Führung gehalten sind, können sie
problemlos senkrecht zu ihrer Flachseite ausreichend weit angehoben werden, um den
Zugriff der Verbindungswerkzeuge bzw. -Geräte zu ermöglichen.