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DE3000158A1 - Beschlag fuer ein fenster o.dgl. - Google Patents

Beschlag fuer ein fenster o.dgl.

Info

Publication number
DE3000158A1
DE3000158A1 DE19803000158 DE3000158A DE3000158A1 DE 3000158 A1 DE3000158 A1 DE 3000158A1 DE 19803000158 DE19803000158 DE 19803000158 DE 3000158 A DE3000158 A DE 3000158A DE 3000158 A1 DE3000158 A1 DE 3000158A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fitting
bolt
sections
guides
window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803000158
Other languages
English (en)
Inventor
Egon 7000 Stuttgart Kohler
Bernhard Schneider
Klaus 7250 Leonberg Weiß
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geze GmbH
Original Assignee
Geze GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geze GmbH filed Critical Geze GmbH
Priority to DE19803000158 priority Critical patent/DE3000158A1/de
Priority to AT636080A priority patent/AT369097B/de
Publication of DE3000158A1 publication Critical patent/DE3000158A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/06Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
    • E05C9/063Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars extending along three or more sides of the wing or frame
    • E05C9/066Locks for windows or doors specially adapted for tilt and turn
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/10Actuating mechanisms for bars
    • E05C9/12Actuating mechanisms for bars with rack and pinion mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Beschlag für ein Fenster oder dergleichen
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein gattungsgemäßer Beschlag ist beispielsweise aus der DE-OS 20 32 517 bekannt geworden. Mit einem um den Rahmen herumgeführten "Endlosband" oder "-Seil" (letzteres gemäß DE-OS 22 43 597), welches beim Fensterbauer gleichsam als Meterware von der Vorratsrolle her auf das Fenster übertragen wird, soll eine Art Universalbeschlag für alle Fenstergrößen geschaffen werden. Nachteilig ist dabei, daß der Fensterbauer jedes einzelne Beschlagteil, wie Riegel etc., überwiegend umständlich in die richtige Position am Rahmen bringen und mit dem Band oder Seil verbinden muß, so daß für ihn diese Beschlagskonzeption keine Arbeitserleichterung mit sich bringt.
  • Das Band muß mit den Riegeln so fest verbunden werden, daß sich die Position der Riegel entlang des Bandes auch bei Fehlbedienung nicht verändert, weil dies zu totaler Funktionsunfähigkeit des Beschlages führen könnte. Daher ist bei bekannten Konzeptionen eine Formschlußverbindung vorgesehen, die ein über seine gesamte Länge rasterartig vurgelochtes Stahlband voraussetzt (DE-OS 20 32 517, DE-OS 24 50 503, DE-OS 24 50 760). Die Beschlagteile können dabei nur in Stufen entsprechend dem Lochraster an die geforderte Lage angenähert werden. Demnach ist das Zusmmenwirken der Riegel mit den korrespondierenden Schließblechen häufig unvollkommen.
  • Da die Riegel nachträglich mit dem über den Rahmen gelegten Band zu kuppeln sind, ist systembedingt eine ausreichend stabile Führung der Riegel nur mittels einer von außen aufzusetzenden und die Riegel stützenden zusätzlichen Deckschiene möglich, die zwar wie im Fall der DE-OS 20 32 517 gegebenenfalls in das Rahmenprofil eingeschoben werden kann.
  • Bei Holzfenstern hingegen ist deren Verankerung problematisch, da ja die Befestigungsschrauben oder dgl. nur seitlich neben dem Band in das Holz eingreifen können. Dazu fehlt aber zumeist der Platz.
  • Aus demselben Grund kann beim Bekannten auch die Halteschiene der Ausstellvorrichtung nur seitlich neben dem umlaufenden Band verankert werden. Die Halteschiene wird dadurch an sich sehr breit. Es ist dann bei der. weitgehend standardisierten Falzausbildung der Holzfenster der nötige Einbauraum oft nicht ausreichend, so daß Sonderfräsungen erforderlich werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen gattungsgemäßen Beschlag so auszubilden, daß'er bei geringem Lageraufwand gleichsam universell für unterschiedliche Fenster- bzw.
  • Türgrößen verwendbar ist, wobei die Anzahl der Riegel je nach Fenstergröße variierbar und deren Führung problemlos und stabil gestaltet sein soll. Insbesondere.soll die notwendige Verankerung aller Führungen und sonstiger rahmenfester Beschlagteile im Falle von Holzrahmen ausschließlich in der Standardnut möglich sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Kennzeichnungs merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die neue Konzeption besteht demnach darin, daß an jedem Beschlagteil ein Teilstück des später zu einem Ring zu schließenden Zugelementes fest angebracht ist. Die Teilstücke können zweckmäßigerweise fabrikseitig intfertigungstechnisch und festigkeitsmäßig optimaler Weise an den Beschlagteilen befestigt werden, beispielsweise durch Nietung.
  • Die in überschüssiger Länge frei abstehenden Enden der Band- oder Seilteilstücke lassen sich platzsparend für den Versand und die Lagerhaltung einrollen.
  • Zufolge der zunächst frei abstehenden Enden ist während der Montage der rahmenfesten Beschlagteile (wie Führungen, Lager etc.). der später im Betriebszustand vom Zugelement abgedeckte Rahmenbereich gut zugänglich, so daß Befestigungsschrauben auch nicht seitlich neben dem Zugelement angeordnet werden müssen.
  • Wenngleich das Zugelement auch ein Zugseil sein kann, hat es sich doch erwiesen, daß ein Stahlflachband weniger dehnungselastisch und daher besser geeignet ist. Die Verwendung beispielsweise von gewebeverstärkten Kunststoffflachbändern ist gleichfalls empfehlenswert. Zufolge der erfindungsgemäßen Konzeption kann das Flachband so breit als möglich gewählt werden, weil auf danebenliegende Befestigungsschrauben nicht zu achten ist, so daß das Flachband selbst die darunterliegende Beschlagsaufnahmenut abdecken kann. Die Verbindung der Teilstücke untereinander zu einem ringförmigen Endlosband läßt sich dabei vorteilhaft gemäß Anspruch 2 gestalten. Diese Art der Formschlußverbindung ist an sich in der Verpackungstechnik wohlbekannt. Es sind dazu auch kompakte Handwerkzeuge lieferbar.
  • Bei Anwendung dieser Verbindungstechnik braucht das Zugelement keinen durchgehenden Lochraster aufzuweisen, vielmehr bildet das Flachband eine geschlossene und daher ansprechend aussehende Nutabdeckung.
  • Die je nach Fenstergröße mehr oder weniger überschüssigen Abschnitte der Teilstücke sind gemäß Anspruch 3 vor oder nach der Herstellung der Endverbindung abzutrennen. Dies hängt unter anderem von der Leistungsfähigkeit des verwendeten Werkzeuges ab. In der Verpackungstechnik sind beispielsweise Werkzeuge gebräuchlich, die das Zueinanderspannen der Bandenden, das-Verbinden und Abtrennen des überstehenden Endes in einem Gang bewerkstelligen.
  • Wenn gemäß Anspruch 4 die Eckführungen zugleich als Riegelführung ausgebildet sind, ist damit -sofort eine exakte Positionierung der Riegel führungen am Rahmen in einfachster Weise gewährleistet.
  • Im Anspruch 5 wird eine im Sinne der Erfindung angepaßte Ausführung einer an sich bekannten Ausstellvorrichtung beschrieben, wie sie für Dreh-Kippfenster erforderlich ist.
  • Wenn hier die Treibstange als Teilstück des Zugelementes angesprochen ist, so ist dies funktionell zu verstehen.
  • Konstruktiv gesehen kann dieses Teilstück beispielsweise auch aus einem mittleren starren Stangenabschnitt mit den Längsschlitzen und zu beiden Seiten daran befestigten und frei über die Halteschiene hinaus wegstehenden biegeelastischen Flachbandstücken gebildet sein. Entscheidend ist, daß die Verbindung der Teilstücke zu einem ringförmig geschlossenen Zugelement nach der Befestigung der Beschlagbaugruppen und in einem zwischen diesen liegenden Bereich erfolgt.
  • Eine besonders kompakte und anschlagfreundliche Weiterbildung ergibt sich mit den Merkmalen des Anspruchs 6.
  • Die bevorzugten Weiterbildungsmerkmale der -Ansprüche 7 und 8 dienen der raschen und genauen Positionierung der einzelnen Beschlagteile im Zuge der Herstellung des geschlossenen Zugelementes, worauf bei der Beschreibung des Ausführungsbeispiels noch näher eingegangen wird.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 in schematischer Übersicht einen Beschlag für ein Dreh-Kippfenster gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Betätigungsgetriebe gemäß Fig. 1, Fig. 3 ein Riegel-Kipplager gemäB Fig. 1, Fig. 4 eine Ausstellvorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 5 ein Dreh-Ripplager gemäß Fig. 1, Fig. 6 eine Mittelverriegelung gemäß Fig. 1, Fig. 7 eine Formschlußverbindung gemäß Fig. 3 in perspektivischer Darstellung.
  • In Fig. 1 ist schematisch ein Gesamtbeschlag für ein Dreh-Kippfenster im montagebereiten Zustand dargestellt. Die nachfolgend noch einzeln gezeigten Beschlagbaugruppen (deren Funktionen an sich bekannt sind), sollen in einer Falznut 11 eines Fensterflügels 1 verankert werden. Diese Verankerung kann durch strammen Sitz der Beschlagbaugruppen in der Falznut 11 oder mittels Schrauben in bekannter Weise bewirkt werden. Deshalb sind die Befestigungselemente in Fig. 1 der besseren Übersichtlichkeit wegen auch nicht gezeichnet.
  • De Beschlagbaugruppen umfassen ein Betätigungsgetriebe 2, ein Riegel-Kipplager 3, eine Eckführung 3a, eine Ausstellvorrichtung 4, ein Dreh-Kipplager 5 sowie eine (oder mehrere) Mittelverriegelung 6. Diese Numerierung korrespondiert mit der Figurennummer und innerhalb jeder Figur ist der fortlaufenden Einzelteilnummer die Figurennummer vorangestellt.
  • Die somit gebildeten Bezugszahlen aus den Figuren 2 bis 6 kennzeichnen dann die gleichen Teile in Fig. 1, soweit dies für das Verständnis förderlich ist. In den Figuren 2 bis 6 sind die Beschlagbaugruppen im Zustand unmittelbar nach vollendeter Montage dargestellt.
  • Gemäß Fig. 2 besteht das Betätigungsgetriebe 2 aus einem Getriebegehäuse 21, welches in der Falznut 11 verankert ist.
  • Im Getriebegehäuse 21 ist bekanntermaßen ein Ritzel 22 gelagert, das im Bereich der Rahmenbohrung 12 im Fensterflügel 1 liegt und mittels eines in einer nicht dargestellten Olive gelagerten Hahdgriffes bewegt werden kann. Dieses Ritzel 22 kämmt mit einer Getriebezahnstange 23, die in einer Führung 24 des Getriebegehäuses 21 längsverschieblich gelagert ist. Um nun die Stellbewegung von der Getriebezahnstange 23 auf die anderen Beschläge zu übertragen, ist an ihr mittels zweier Nietblöcke 25 und 26 ein Stahlband 27 starr angebracht. Der Nietblock 25 ist vorteilhafterweise zugleich mit einem als Riegel 28 dienenden Fortsatz versehen. Das Stahlband 27 ragt um ein der größten Flügelhöhe entsprechendes Übermaß zu beiden Seiten über die Getriebezahnstange 23 hinaus (Fig. 1).
  • Das Riegel-Kipplager 3 gemäß Fig. - 3 besteht aus einem Eckgehäuse 31, welches im Eckbereich in der Falznut 11 verankert ist. In Riegelführungen 32 und 33 des Eckgehäuses 31 sind ein Riegel 34 und ein Auf laufblock 35 in Nutlängsrichtung. verschiebbar geführt. Die Eckzone ist als bogenförmige Eckführung 36 für ein Stahlband 37 ausgebildet, welches formschlüssig und starr mit dem Riegel 34 und dem Auflaufblock 35 verbunden ist, wodurch diese zu gemeinsamer Bewegung miteinander gekoppelt sind. Das Stahlband 37 ragt um ein gewisses übermaß über die Beschlagsbaugruppe hinaus (Fig. 1).
  • Der oberen Eckführung 3a (Fig. 1) ist keine Detailzeichnung zugeordnet, da sie im wesentlichen identisch ist mit dem Riegel-Kipplager 3. Sie unterscheidet sich nur darin, daß die Form ihres Riegels 34a als einfacher Riegelzapfen gestaltet ist und daß kein Auflaufblock vorgesehen ist.
  • Ansonsten ist das Eckgehäuse 31a identisch mit dem Eckgehäuse 31 und das Stahlband 37a entspricht dem Stahlband 37.
  • Die Ausstellvorrichtung 4 gemäß Fig. 4 weist als zentrales Element eine Halteschiene 41 auf, die über Distanzblöcke 42 und 42' sowie ein Eckgehäuse 43 in der Falznut 11 verankert ist. Zufolge des mit ihr verschraubten Eckgehäuses 43 ist ihre Ausrichtung am Fensterflügel 1 unproblematisch.
  • An der Halteschiene 41 ist bekanntermaßen eine Ausstellschere gelagert, beispielsweise bestehend aus einem Ausstellarm 44 und einem Zusatzarm 44'. Unter der Halteschiene 41 befindet sich ein Stahlband 47, welches in den Bereichen der Distanzblöcke 42, 42' und der Befestigungsschraube am Eckgehäuse 43 mit einer entsprechenden Anzahl von Längsschlitzen 45 versehen ist, um die erforderliche Längsbeweglichkeit zu gewährleisten. Das Eckgehäuse 43 stellt einerseits eine Eckführung 46 für das Stahlband 47 dar und weist andererseits eine Riegelführung 48 für einen Riegel 49 auf, der dazu dient,-den Ausstellarm 44 für die Funktion "Drehen" am Fensterflügel 1 zu verriegeln. Der Riegel 49 ist dazu am Stahlband 47 angenietet, das diese Beschlagsbaugruppe zu beiden Seiten überragt (Fig-. 1).
  • Das Dreh-Kipplager 5 gemäß Fig. 5 besteht aus einem in der Falznut 11 verankerten Stützwinkel 51, dessen Eckzone als Eckf-ührung 52- für das von der Ausstellvorrichtung 4 ausgchendc Stahlband 47 ausgebildet ist. Am Stützwinkel 51 ist beispielsweise mittels mehrerer Holzschrauben 53 ein Hlteschenkel 54 einer Lagerhülse 55 befestigt, in die ein Drehzapfen 56 eines am Mauerrahmen (nicht gezeigt) anzubringenden Lagerbockes 57 eingreift. Der Halteschenkel 54 wird vom Stahlband 47 abgedeckt.
  • Die Mittelverriegelung 6 gemäß Fig. 6 besteht aus einer Riegelführung 61, welche in der Falznut 11 verankert ist.
  • In die einseitig durch einen Anschlag 62 geschlossene Riegelführung 61 ist ein Riegel 63 längsverschiebbar eingesetzt, der an einem Stahlband 67 angenietet ist. Das Stahlband 67 überragt mit seinen Enden die Baugruppe (Fig. 1).
  • In Fig. 7 ist eine bevorzugte Formschlußverbindung zweier Bandenden veranschaulicht. Hier sind beispielsweise die Stahlbänder 37 und 67 übereinandergelegt und straff zueinandergezogen und dann in ihrer Deckungslage mittels eines Hilfswerkzeuges durch gegenseitiges Ineinanderverschränken von Teilbereichen 71 ihrer Seitenflanken ineinanderverhakt. Eine Klammer 72 aus Blech verhindert ein Abheben der Stahlbänder 37 und 67 voneinander. Zumindest der bezüglich der Falznut 11 außenliegende überschüssige Abschnitt des Stahlbandes 67 wird abgetrennt.
  • Damit beim Straffspannen und Verbinden der Bandenden die Riegel ohne besondere Aufmerksamkeit zueinander richtig positioniert werden, bedient man sich vorteilhafterweise eines Kniffes. Dazu ist die Getriebezahnstange 23 mittels eines Sperrstiftes 29 (am besten schon werksseitig) in einer Schiebeendlage arretiert. Entgegengesetzt zu dieser Endlage werden aufeinanderfolgend die Bandenden verbunden.
  • Im Ausführungsbeispiel ist die Getriebezahnstange 23 in ihrer oberen Endlage festgelegt und demnach wird zuerst das Stahlband 27 mit dem ihm zugewandten Ende des Stahlbandes 37 verbunden. Die beiden übereinandergelegten Bänder werden so weit gegeneinandergezogen, bis der Auflaufblock 35 in die gezeichnete Anschlaglage kommt. Sodann wird der Formschluß hergestellt. Als Folge dieses Systems befinden sich nunmehr die Riegel 28 und 34 exakt in ihren oberen Schiebeendstellungen und sind gemeinsam mittels des Sperrstiftes 29 festgelegt.
  • Nunmehr Wird in gleicher Weise das Stahlband 37 mit dem Stahlband.7 verspannt und verbunden, wobei der Riegel 63 gegen den Anschlag 62 gezogen wird. Zur exakten Positionierung des Riegels 63 ist es also lediglich erforderlich, die Riegelführung 61 beispielsweise mittels einer Schablone in genauer Lage anzubringen.
  • Aufeinanderfolgend werden sodann die Stahlbänder 67 und 47, dann 47 und 37a (Fig. 1) und schließlich 37a und 27 in der vorstehenden Weise gespannt und miteinander verbunden. Aus den Teilstücken 27, 37, 67, 47 und 37a wird somit ein zu einem Ring geschlossenes Zugelement gebildet. Nach dem Abtrennen aller überschüssigen Bandabschnitte und dem Entfernen des Sperrstiftes 29 ist der flügelseitige Gesamtbeschlag betriebsbereit.
  • Es wurde schon-darauf- hingewiesen, daß das Spannen und Verbinden der Bandenden sowie das Abtrennen überschüssiger Bandabschnitte rationell mit Hilfe eines Werkzeuges ausgeführt werden kann. Die Bauart des Werkzeuges macht es insbesondere bei einem die Falznut 11 voll abdeckenden Stahlband erforderlich, die zu verbindenden Bandenden etwas über die Falznut 11 hochzuheben. Die dadurch entstehende Längenverfälschung macht einen Bruchteil eines Millimeters aus und ist daher vernachlässigbar. Zufolge des vorhin beschriebenen Systems tritt keine Addition der Längenverfälschung an den einzelnen Verbindungsstellen auz.
  • Dadurch, daß die Eckgehäuse 31 und 31a zugleich als Riegelführung ausgebildet sind, ist die Positionierung der Riegel 34 und 34a zwangsläufig exakt. Die Riegel 28, 34, 34a, 49 und 63 sind jeweils unmittelbar in stabilen Längsführungen geführt so daß sie stabil und verkantungsfrei gehalten sind und große Schließkräfte aufnehmen können. Der Gesamtbeschlag kann problemlos an unterschiedlich großen Fensterflügeln angebracht und mit weiteren zusätzlichen Mittelverriegelungen (z. B. an der vertikalen Bandseite) erweitert werden. Gleichfdlls kann natürlich auch auf die Einschaltung der Mittelverriegelung 6 im Falle eines schmalen Fensters verzichtet werden.
  • Die Bandenden können auch in anderer Weise verbunden werden! beispielsweise durch Kleben oder Punktschweißen. Insbesondere bei Kunststoffbändern ist wegen der niedrigeren Schweißtemperatur dieses in der Verpackungstechnik praktizierte Verfahren zweckmäßig. Da die Bandenden selbst in keiner Führung gehalten sind, können sie problemlos senkrecht zu ihrer Flachseite ausreichend weit angehoben werden, um den Zugriff der Verbindungswerkzeuge bzw. -Geräte zu ermöglichen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Beschlag für ein Fenster od. dgl. mit einem um die vier Rahmenecken an Eckführungen herumgeführten und kräftemäßig zu einem Ring geschlossenen Zugelement, welches mit in rahmenfesten Führungen längsverschiebbar geführten Beschlagteilen, wie Getriebezahnstange und Riegel etc., starr verbindbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Zugelement aus mehreren Teilstücken (27,37,37a,47,67) besteht, daß jedes Te-ilstück zwischen seinen frei abstehenden Enden starr mit zumindest einem Beschlagteil (23,34-,35, 34a,49,63) verbunden ist und daß bei in montagefertigem Zustand in ihren Führungen (24,32,33,48,61) positionierten Beschlagteilen die aufeinanderfolgenden Enden der Teilstücke kraft- oder formschlüssig verbindbar sind.
  2. 2. Beschlag nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Teilstücke aus zugfestem Flachband, insbesondere Stahlflachband (27,37,37a, 47,67) bestehen und daß deren Enden einander überlappend durch gegenseitiges Ineinanderverschränken von Teilbereichen (71) ihrer Seitenkanten formschlüssig kuppelbar sind und durch eine zumindest diese Teilbereiche übergreifende Klammer (72) in dieser Uberlappungslage sicherbar sind.
  3. 3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die freie Länge der Teilstücke der größten Fenstergröße entsprechend festgelegt ist und daß überschüssige Abschnitte unmittelbar vor bzw. nach der Herstellung der Endverbindung abtrennbar sind.
  4. 4. Beschlag nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Eckführungen (36,46) an einem zugleich Riegelführungen (32,33,48) aufweisenden -Eckgehäuse (31,43) ausgebildet sind.
  5. 5. Beschlag nach Anspruch 1 für ein Dreh-Kippfenster, mit einer Ausstellvorrichtung, deren Ausstellarm an iner Halteschiene gehalten und geführt wird und mittels eines die Halteschiene durchgreifenden Riegels wahlweise am Fensterflügel verriegelbar ist, wobei die Halteschiene über einer den Riegel treibenden Treibstange angeordnet und mittels Längsschlitze der Treibstange durchgreifender Schrauben am Rahmen anzubringen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i-c h ne t , daß die Treibstange-als mit den Längsschlitzen (45) versehenes Teilstück (47) des Zugelementes ausgeführt ist, dessen freie Enden die Halteschiene (41) überragen.
  6. 6. Beschlag nach Anspruch 4 und 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Halteschiene (41) im Rahmeneckbereich an einer Eckführung (43) anschraubbar ist, in deren Riegelführung (48) zugleich der zur Festlegung des Ausstellarmes (44) dienende Riegel (49) geführt ist.
  7. 7. Beschlag nach Anspruch 1 oder 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die rahmenfest anzubringenden Führungen (33,48,61) mit den Schiebeweg der Riegel (49,63) oder damit gekoppelter Beschlagteile (35) nach einer Richtung begrenzenden Anschlägen (62) versehen sind.
  8. 8. Beschlag nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Getriebezahnstange (23) des Betätigungsgetriebes (2) in einer Schiebeendstellung lösbar mittels Sperrschraube, Sperrstift (29) od. dgl.
    festlegbar ist.
DE19803000158 1980-01-04 1980-01-04 Beschlag fuer ein fenster o.dgl. Withdrawn DE3000158A1 (de)

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