DE309812C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
Landscapes
- Pipe Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 309812 KLASSE 21 h. GRUPPE
HERBERT GUTZWILLER in THERWIL, Schweiz.
v Elektrische Rohrinnenheizung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1917 ab.
In der Praxis der elektrischen Wärmetechnik, und zwar namentlich in Fällen, wo es
sich um beträchtliche Stromaufnahmen handelt, zeigt sich häufig der Wunsch, die elektrische
Heizung auf die Außen- oder Innenfläche zylindrischer Rohrwandungen anzubringen; demgemäß
unterscheidet man Rohraußen- und Rohrinnenheizungen.
Die bisher bekannten Heizkörper für Rohraußenheizungen ergeben der leichten Anpressungsmöglichkeit
wegen im allgemeinen guten Wärmeübergang vom Heizwiderstand an die im Rohrinnern sich befindende Flüssigkeit,
und aus diesem Grunde ist der nötige Wider-Standsmaterialaufwand für solche Heizungen
ein relativ geringer; nachteilig, dagegen ist der Umstand, daß die Wärmeausstrahlung nach
außen bei solchen Anordnungen sehr beträchtlich und' kaum zu vermeiden ist; ferner ist
an solchen Apparaten das Abmontieren der Heizung in häufigen Fällen ohne deren Zerstörung
unmöglich oder zum mindesten sehr umständlich. Aus konstruktiven Gründen ist in zahlreichen \ Fällen die Rohraußenheizung
unzweckmäßig,1 so z.B. für eingebaute elektrische Kesselheizkörper.
Der Bau elektrischer. Kessel mit eingebautem Heizkörper, die Konstruktion von Durchlaufapparäten
für Zirkulationsheizungen, von Ein-
30' tauchsiedern und dergleichen Apparate gestaltet sich in den häufigsten Fällen sehr ein
fach bei Anwendung der Rohrinnenheizung. Bisher bekannte, leicht abnehmbare Rohrinnenheizungen
ergeben im allgemeinen infolge ungenügender Berührung der Heizelemente mit der Rohrwandung schlechten Wärmeübergang
vom Heizwiderstand an die das Rohr umgebende Flüssigkeit; infolgedessen ist ein großer
Widerstandsmaterialaufwand und möglichst große Heizfläche für solche Heizungen uhumgänglich
notwendig und der Bau von Apparaten mit großer Stromaufnahme bietet daher mit den bisherigen Anordnungen große Schwierigkeiten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen einen Heizkörper, eingesetzt in das Siederohr α eines elektrisch geheizten
Kessels, dargestellt in Längs- und: Querschnitt. Das gezeichnete Siederohr ist dem Ausführungsbeispiel entsprechend auf
einer Seite verschlossen und auf der anderen Seite trägt es zum Einsetzen in das Handloch
des Kessels einen Flansch; im übrigen ist es vollkommen glatt und ohne irgend welche
eingeschweißte Bolzen und dergleichen, Auf drei entsprechend dem innern Rohrdürchmesser
gewölbte Eisenschienen δ sind die Heizelemente c befestigt. Die gewölbten Eisenschienen b mit
den darauf befestigten Heizelementen c seien in der Folge als Heizschienen bezeichnet. Die
drei Heizschienen sind mit der im Rohrzentrum
liegenden Anzugschraube d durch je zwei Streben
e so verbunden, daß jede Heizschiene mit den zugehörigen zwei Streben und der für
alle drei Heizschienen gemeinsamen Anzugschraube je ein hochziehbares Trapez bildet.
Der Heizkörper wird bei gelöster Anzugschraube und niedrig gestellten Trapezen in das Siederohr
eingeführt. Durch Anziehen der Anzugschraube werden die drei Trapeze hochgezogen
ίο und es erfolgt dadurch die in allen Punkten
der Heizschienen homogene und intensive Ahpressung der Heizelemente an die Rohrinnenwandung.
In analog einfacher Weise erfolgt das Abmontieren des Heizkörpers.
Die an Hand des obigen Ausführungsbeispieles beschriebene Heizkörperkonstruktion istsehr
zweckmäßig für Siederohre mit etwa 15 bis 30 cm Durchmesser. Bei größeren Rohren
würden evtl. sechs Heizschienen gebaut, je zwei benachbarte derselben durch je zwei Querstangen
miteinander verbunden und die drei so entstehenden Heizschienenpaare angepreßt durch einen ähnlichen Mechanismus, bestehend
aus Anzugschraube und Streuen, welche letztere an den Querstangen der Heizschienenpaare
angreifen würden. Bei langen Rohren, wo die Baulänge des Heizkörpers beträchtlich wird,
ist es der Materialausdehnung wegen zu empfehlen,, die Heizschienen in der Mitte quer
zu zerschneiden und die so entstehenden Heizschienenhälften durch federnde Längsschienen
zu verbinden; in diesem Falle greift jede Strebe bei Pressung an einer Heizschienenhälfte an.
Es können bei langen Rohren auch mehrere Heizkörper hintereinander eingesetzt werden.
Bei Heizkörpern für kleinere Siederohre als
solche mit etwa 15 cm Durchmesser, wo dieser für die oben beschriebene Anpressungsvorrichtung
nicht ausreicht, können an Stelle der Streben Keile oder Konusse oder überhaupt
ein anderer Anpressungsmechanismus angewendet werden zum Anpressen der Heizschienen
an die Rohrinnenwandung.
Bei Verwendung von anderer Anzahl als drei oder sechs Heizschienen sind analoge An-Ordnungen
möglich; dagegen wird in solchen Fällen die Anpressung der Heizschienen an die Rohrwandung nicht so einwandfrei homogen
erfolgen.
Claims (4)
1. Elektrische Rohrinnenheizung, dadurch gekennzeichnet,. daßä Heizelemente auf entsprechend
dem innern Rohrdurchmesser gewölbten Schienen befestigt sind und mit denselben an die Rohrinnenwandung angepreßt
werden.
2. Elektrische Rohrinnenheizung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Anpressung eine im Rohrzentrum liegende Anzugschraube dient.
3. Elektrische Rohrinnenheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Heizschiene durch zwei Streben derart mit der im Rohrzentrum liegenden Anzugschraube
in beweglicher Verbindung steht, daß jede Heizschiene mit den zugehörigen zwei Streben und der Anzugschraube
je ein durch die Anzugschraube hochziehbares Trapez bildet.
4. Elektrische Rohrinnenheizung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß, um beim Anziehen der Anzugschraube eine in allen Punkten möglichst gleichmäßige
Anpressung der Heizschienen zu erzielen, drei Heizschienen verwendet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309812C true DE309812C (de) |
Family
ID=562946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309812D Active DE309812C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309812C (de) |
-
0
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