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DE309701C - - Google Patents

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Publication number
DE309701C
DE309701C DENDAT309701D DE309701DA DE309701C DE 309701 C DE309701 C DE 309701C DE NDAT309701 D DENDAT309701 D DE NDAT309701D DE 309701D A DE309701D A DE 309701DA DE 309701 C DE309701 C DE 309701C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leather
sole
rubber
rubber body
covering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT309701D
Other languages
English (en)
Publication of DE309701C publication Critical patent/DE309701C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/08Turned footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRiFT
klasse 7ίβ. Gruppe
V. St. A. ■:■■
Wendeschuhwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1916 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gewendetem Schuhwerk mit Gummisohlen. Sowohl rahmengenähtes wie durchgenähtes Schuhwerk mit Gummisohlen ist bereits bekannt und hat sich mit Rücksicht auf die Lederteuerung rasch eingebürgert.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zu schaffen, gemäß dem auch gewendetes Schuhwerk mit Gummisohlen hergestellt werden kann, indem das Oberleder mit einer Sohle vereinigt wird, die aus einem Gummikörper und einem gelippten, zur Aufnahme der Nähstiche dienenden Belag aus Leder, Faserstoff
o. dgl. besteht, die beide in bekannter Weise durch Vulkanisierung miteinander vereinigt sind; das Neue ist, daß die Sohle eine dem Fuß zugekehrte, aus Faserstoff bestehende Fläche besitzt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Schaubild einer solchen Sohle. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch einen Teil des Schuhes.
Fig. 3 ist ein Schaubild des fertiggemachten Schuhes, unter Ausschnitt eines Teiles desselben.
Der Belag der Sohle besteht aus einem Lederschrötling, dessen Dicke das Einschneiden eines Risses zwecks Bildung der Nählippe zuläßt. Rotgegerbtes oder löhgegerbtes Leder eignet sich am besten zur Herstellung der Sohle, weil das kräftige Fasergewebe solchen Leders dem zur Vulkanisierung erforderlichen Wärmegrad genügenden Widerstand bietet, was bei sämischgegerbtem Leder nicht der Fall ist. Der weiche Belag an der Fleischseite des Lederschrötlings soll vor dem Vulkanisieren entfernt werden, damit sich das Leder innig mit dem Gummikörper 6 vereinigen kann. An dem Lederschrötling 2 werden Öffnungen 3 angebracht, die in solcher Entfernung von dem Sohlenrand stehen, daß sie das Rissen und Abschultern des Sohlenrandes nicht beeinträchtigen. Vor dem Vulkanisieren muß alle Feuchtigkeit des Leders soweit als möglich beseitigt werden, damit es nicht spröde oder schwammig wird; die Feuchtigkeit wird in der Regel durch Anwendung von Hitze beseitigt.'
Ein verhältnismäßig dicker, plastischer Gummikörper 6 wird dann auf ; die Fleischseite der Ledersohle 2 aufgebracht, worauf die Teile 2 und 6 in eine geeignete Vulkanisiervorrichtung eingeführt werden. Während des Vulkanisieren werden beide Teile fest zusammengedrückt, so .daß die Lederfasern in den plastischen Gummikörper eindringen und die öffnungen 3 mit Gummimasse 7 aufgefüllt werden. Die; in die öffnungen 3 eintretenden Gummipfropfen 7 bilden kegelstumpfförmige Teile des Gummikörpers 6, und stellen nicht nur eine innige Verbindung der beiden Sohlenteile her, sondern sie verhindern auch jede Verschiebung des Lederschrötlings 2 und des Gummikörpers,
wenn die Sohle des in Gebrauch genommenen Schuhes beim Gehen durchgebogen wird.
In die Lederseite der Sohle wird ein Riß 12 hineingeschnitten, dessen Tiefe selbstverständlich geringer ist als die Dicke des Lederschrötlinges 3. Sodann wird der Sohlenrand derart abgeschultert, daß er durch eine dünne sich bis zu der äußeren, Kante der . Gummisohle erstreckende Lederschicht 19 bedeckt ist. Die Sohle wird dann mit der dem Leistenboden zugekehrten Gummiseite - auf einen Leisten 16 aufgebracht, wobei sie sich mit Leichtigkeit der Gestalt des Leistenbodens anpaßt.· Das Oberleder 18 wird alsdann über die abgeschulterte Kante 19 gezwickt und durch Stiche 20 mit dem gerißten und abgeschulterten Lederbelag 2 vereinigt.
Die Dicke des Lederbelages 2 ist so gewählt, daß die einzelnen Stiche 20 nur durch das Leder hindurchgehen, damit der Gummikör- 2( per der Sohle nicht beschädigt wird und die Ahle und Nadel nicht durch'Zusammentreffen mit. dem Gummi während des Nähvorganges übermäßig erhitzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sohle zur Herstellung von Wendeschuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Gummikörper (6) mit durch Vulkanisieren damit verbundenem Belag 3c (2) aus Leder, Faserstoff usw. besteht, welch letzterer die zum Annähen des Oberteiles dienenden Lippen und Risse (12, 19) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT309701D Active DE309701C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE309701C true DE309701C (de)

Family

ID=562840

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT309701D Active DE309701C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE309701C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167221B (de) * 1964-04-02 Rieker & Co Schuhfabriken Schuh mit anvulkanisierter Lauf- oder Zwischensohle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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