DE309316C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE309316C DE309316C DENDAT309316D DE309316DA DE309316C DE 309316 C DE309316 C DE 309316C DE NDAT309316 D DENDAT309316 D DE NDAT309316D DE 309316D A DE309316D A DE 309316DA DE 309316 C DE309316 C DE 309316C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- soap
- punch
- bar
- pressure
- pressing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000344 soap Substances 0.000 claims description 27
- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 6
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 10
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 7
- 208000036829 Device dislocation Diseases 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D13/00—Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
- C11D13/14—Shaping
- C11D13/18—Shaping by extrusion or pressing
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVr 309316 KLASSE 23/. GRUPPE
CE. ROST & CO. in DRESDEN.
Seifenprägepresse mit mehrfach wirkendem Preßdruck.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1917 ab.
Es ist bekannt, zur Erzielung besonders
" schön und sauber ausgeprägter Seiferistücke dieselben auf Seifenpressen bekannter Bauart,
ohne selbsttätige Zuführung und ohne Auswerfevorrichtung;
einem zweimaligen Preßdruck auszusetzen, wobei die Stücke Hochglanz erhalten, sowie Aufschriften und Zeichnungen
besonders scharf hervortreten. Es sind auch schon selbsttätig zuführende und auswerfende
ίο Seifenpressen verschiedener Bauart ausgeführt
worden, bei denen die Erzielung eines nochmaligen Preßdruckes angestrebt oder auch erreicht
ist. Von diesen unterscheidet sich aber vorliegende Erfindung in der Wirkungsweise
besonders dadurch, daß nach dem ersten Preßdruck sowohl der Oberstempel als auch der
Unterstempel sich vom Seifenstück vollständig lösen, worauf sie es beim zweiten Preßdruck
wieder berühren. Diese Arbeitsweise ist ganz besonders geeignet, sauber geprägte und glänzende
Seifenstücke zu erhalten und wird dadurch erreicht, daß zwischen die Preßstempelbewegung
und die Beschickungseinrichtung der Exzenterpresse eine Räderübersetzung 1:2 eingeschaltet
ist, in der Weise, daß die Preßstempel 2 Bewegungen ausführen, während die Beschickungsvorrichtung nur einmal betätigt
wird, so daß das in die Stanze eingelegte Seifenstück gepreßt, hierauf etwas hochgehoben
und vom Unterstempel gelöst, dann ein zweites Mal gepreßt und schließlich ausgeworfen
wird, worauf ein neues ungepreßtes Seifenstück in den Stanzkasten gelangt und der vorbeschriebene Vorgang sich wiederholt.
Der zweite Preßdruck erfolgt somit nach vollständigem Hochgehen des Oberstempels mit
demselben Hube und derselben Kraft wie der erste Druck, so daß hier genau die gleiche Wirkung
erzielt wird wie etwa bei einer beliebigen Seifenprägepresse ohne mechanische Beschikkung,
bei der nach der ersten Pressung das Seifenstück aus der Stanze herausgenommen, wieder eingelegt und dann ein zweites Mal
gepreßt wird, um den eingangs erwähnten Hochglanz und die saubere Ausprägung zu erzielen. Das vollständige Hochgehen des
Oberstempels vor dem zweiten Preßdruck und das Lösen des Seifenstückes vom Unterstempel
durch Anheben und Zurückgehen des letzteren sind die wesentlichsten Unterschiede der vorliegenden
Erfindung gegenüber bekannten sogenannten Doppelschlagpressen, bei welchen entweder vor dem zweiten Preßdruck überhaupt
keine Entlastung, sondern nur eine Ruhepause und hierauf ein Schlag erfolgt, oder
die Entlastung vor dem zweiten Preßdruck nur ganz unvollständig ist, während das Lösen
vom Unterstempel vor der zweiten Pressung überhaupt bei noch keiner anderen Doppelschlagpresse
angewandt wurde. Es handelt sich somit hier nicht um einen Doppelschlag,
sondern um eine aus zwei vollständigen Einzelpressungen bestehende Doppelpressung.
Der Unterstempel kann vor der zweiten Pressung beliebig hochgehoben werden, der
Hub ist hierbei nicht von Kniehebelanordnungen o. dgl. begrenzt.
Beim Pressen gewisser Seifensorten und besonders bei hohen Seifenstücken und Seifenriegeln
kann auf den verschiebbaren Teil d des Unterstempels verzichtet und der letztere ungeteilt
hergestellt werden.
Bei der in den Fig. ι bis 5 dargestellten
Presse wird der Oberstempel durch ein Exzenter, der verschiebbare Teil des Unterstempels
teils durch das gleiche Exzenter, teils durch einen Hebedaumen, die Beschickungseinrichtung
durch einen weiteren Hebedaumen bewegt. Zwischen die Exzenterwelle und die Daumenwelle ist eine Räderübersetzung 1:2
eingeschaltet.
In den Figuren ist das geprägte Seifenstück mit a, das ungeprägte neue Stück mit b, der
Oberstempel mit c, der verschiebbare Teil des Unterstempels mit d, der feststehende übrige
Teil des Unterstempels mit e, das Exzenter mit f, ein Hebebalken mit g, ein Hebedaumen
zum Hochheben des Unterstempels mit h, ein Hebedaumen zur Betätigung der Beschickungseinrichtung
mit i, ein Winkelhebel zum Hochheben des Unterstempels mit k, ein Winkelhebel
zur Betätigung der Beschickungseinrichtung mit I, der Vorschieber für die ungeprägten
Stücke mit m, der Füllschacht, aus dem der Vorschieber die zu pressenden Stücke entnimmt,
mit u, die Ausheberstange, durch die der verschiebbare Teil d des Unterstempels auf und
nieder bewegt wird, mit o, zwei Hebestangen mit p, das Pressenkopfstück mit q bezeichnet.
Fig. ι zeigt die Stanze im geschlossenen Zustande,
wobei das Seifenstück α zwischen Ober- und Unterstempel gepreßt ist und den ersten
Prägedruck erhält. In Fig. 2 bat sich der Oberstempel c nach oben bewegt, der verschieb-_
bare Teil d des Unterstempels hat sich um etwa 10 mm gehoben und hierbei das Seifenstück
α um diese Strecke vom Unterstempel entfernt. Hierauf bewegt er sich nach unten,
so daß das Seifenstück nach Fig. 3 frei zwischen Ober- und Unterstempel nur durch die
Reibung an der Stanzkastenwandung gehalten wird. Der Oberstempel geht nun weiter nach
unten, drückt hierbei das Seifenstück fest auf den Unterstempel, das Stück dabei zum
zweiten Male pressend; worauf nach Fig 4 sowohl der Oberstempel c als auch der vers,chiebbare
Teil d des Unterstempels in ihre höchste Stellung gehen und das nun fertig geprägte
Stück durch das neue ungeprägte Stück b seitlich abgeschoben wird.
Das vollständige Lösen des Seifenstückes vom Unterstempel nach dem ersten Prägedruck in
der vorbeschriebenen Weise hat noch den ganz besonderen Vorteil zur Folge, daß das fertig
geprägte Stück nach Empfang des zweiten Prägedruckes nur ganz lose am Unterstempel
haftet und daher von dem zu prägenden neuen Stück b leicht nach der Seite abgeschoben,
werden kann. Das Exzenter f ist durch einen Querbalken g, Fig. 5, und Hebestangen p mit
dem Pressenkopfstück q verbunden und bewirkt so ein Auf- und Niedergehen der Oberstempel.
Gleichzeitig bewirkt der Querbalken g, indem er gegen die Aushebestange 0, Fig. 5, stößt,
ein Lösen des Seifenstückes vom Unterstempel dadurch, daß der verschiebbare Teil d des
Unterstempels beim Hochgehen des Querbaikens g um etwa 10 mm gehoben wird und hierbei
das Seifenstück um ebensoviel vom übrigen Teil β des Unterstempels anhebt, worauf der
Ausheber d mit dem Querbalken g wieder zurückgeht, während das Seifenstück aber zunächst
in der abgehobenen Stellung verbleibt und erst durch den Oberstempel c wieder niedergedrückt
wird und hierbei den zweiten Preßdruck erhält.
Nachdem das Seifenstück-a die zweite Pressung
erhalten hat, wird durch den Daumen h, Fig. 4, und den Winkelhebel k der Ausheber d in
seine höchste Stellung gebracht, so daß das.geprägte
Seifenstück α vollständig aus dem Stanzkasten herausgehoben wird, worauf es durch das
ungeprägte Stück b, bzw. den Vorschieber m, beim Einführen des neuen Stückes in den
Stanzkasten nach der Seite abgeworfen wird. Der Vorschieber m wird, wie schon erwähnt,
durch den Hebedaumen i und einen Winkelhebel I hin und her bewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Seifenprägepresse mit mehrfach wirkendem Preßdruck, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem ersten Preßdruck, nachdem der Oberstempel hochgegangen Jst, das Seifenstück auf mechanischem Wege vom Unterstempel gelöst und hierauf ein zweites Mal gepreßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309316C true DE309316C (de) |
Family
ID=562481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309316D Active DE309316C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309316C (de) |
-
0
- DE DENDAT309316D patent/DE309316C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2041923A1 (de) | Hydraulische Presse | |
| DE1577221C3 (de) | Presse zum Verpressen von pulverförmigem Material | |
| DE1577951B2 (de) | Zu- und abfuehrvorrichtung an einer presse | |
| DE309316C (de) | ||
| DE19847794C1 (de) | Vorrichtung zum mechanischen Fügen flächig aufeinanderliegender Bleche durch Umformen | |
| DE1604463A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von pulverfoermigem Material | |
| DE539817C (de) | Durch Kolbendruck wirkende Giessmaschine | |
| DE964844C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Querlochziegeln unter Verwendung von in den Formhohlraum hinein- und aus diesem herausbewegbaren Lochwerkzeugen | |
| DE91018C (de) | ||
| DE507779C (de) | Druckluftblechhalter fuer Doppelzuege auf einfach wirkenden Pressen | |
| DE959787C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Hohlnieten | |
| DE289686C (de) | ||
| DE229237C (de) | ||
| DE200911C (de) | ||
| AT139074B (de) | Herstellung von Näpfchen, aus denen Patronenhülsen und Geschoßmäntel kalt gestoßen werden können. | |
| DE3404307C2 (de) | ||
| DE114607C (de) | ||
| DE51181C (de) | Schachtelpresse | |
| DE231283C (de) | ||
| AT56291B (de) | Bolzenstauchmaschine zur Herstellung von Nieten oder dgl. | |
| DE180475C (de) | ||
| DE277138C (de) | ||
| DE382162C (de) | Herstellung von Bolzen, Nieten o. dgl. | |
| DE715247C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengladungen, Zuendladungen o. dgl. | |
| DE164893C (de) |