DE309267C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE309267C DE309267C DENDAT309267D DE309267DA DE309267C DE 309267 C DE309267 C DE 309267C DE NDAT309267 D DENDAT309267 D DE NDAT309267D DE 309267D A DE309267D A DE 309267DA DE 309267 C DE309267 C DE 309267C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bomb
- chain
- rope
- detonators
- bombs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/32—Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
- F42B10/48—Range-reducing, destabilising or braking arrangements, e.g. impact-braking arrangements; Fall-retarding means, e.g. balloons, rockets for braking or fall-retarding
- F42B10/56—Range-reducing, destabilising or braking arrangements, e.g. impact-braking arrangements; Fall-retarding means, e.g. balloons, rockets for braking or fall-retarding of parachute or paraglider type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/58—Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
- F42B12/66—Chain-shot, i.e. the submissiles being interconnected by chains or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Bombenkette, d. h. eine Reihe zusammenhängender
Bomben, welche aus einem Fahrzeuge beliebiger Art abgeworfen werden soll.
Die Bombenkette setzt sich zusammen aus einem Fallschirm,-an-dem mittels Wirbels ein Seil oder Kette befestigt ist, an der eine Mehrzahl von Bomben in .gewissen Abständen . voneinander befestigt sind, die jedoch jede für sich mit Schlag-, gegebenenfalls auch mit Zeitzündern versehen sind. Am freien Ende des Seiles ist zweckmäßig ein Anker angebracht, welcher sich beim Berühren der Erde in das Erdreich oder in irgendeinen Wider-
Die Bombenkette setzt sich zusammen aus einem Fallschirm,-an-dem mittels Wirbels ein Seil oder Kette befestigt ist, an der eine Mehrzahl von Bomben in .gewissen Abständen . voneinander befestigt sind, die jedoch jede für sich mit Schlag-, gegebenenfalls auch mit Zeitzündern versehen sind. Am freien Ende des Seiles ist zweckmäßig ein Anker angebracht, welcher sich beim Berühren der Erde in das Erdreich oder in irgendeinen Wider-
X5 stand festhakt, wodurch die an dem Seil aufgereihten
Bomben durch den am oberen Ende des Seiles befestigten Fallschirm an einem
Herabstürzen als zusamenhängende Fallmasse verhindert werden. Sie sollen von vornherein
durch die Fortbewegung des Luftschiffes beim Abwurf in eine schräge Lage gebracht werden,
in mehr oder weniger gestreckter Lage nacheinander den Erdboden erreichen und in
kurzen . Abständen nacheinander zur Explosion kommen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise
Ausführungsform eines solchen Luftschiffes
. mit Bombenketten schematisch durch Fig. 1 dargestellt. Bei der Fahrt nehmen die Seile
schon beim Abwurf schräge Lage ein; der Fallschirm verlangsamt das Niedergehen zwar wenig, bewirkt aber, daß das Seil straff
bleibt und die einzelnen Bomben b in den
• ihnen gegebenen Abständen den Erdboden erreichen.
Der Fallschirm d gewöhnlicher Art öffnet sich sofort nach dem Abwurf; die Spannstäbe
f sind an ihren freien Enden mit Ringen /' versehen, durch welche die bei g' mit
dem Seil α verknoteten Schnüre g gezogen sind, welche das Überschlagen des Schirmes
verhindern. Am unteren Ende des. Schirmseiles ist bei //.' ein Wirbel Ii festgehalten, der
die Verbindung ' mit dem folgenden, eine Bombe b tragenden (Seilstück herstellt; die
Anzahl der Seillängen und Bomben kann somit durch Herausnahme oder Hinzufügung,
einzelner Längen Seiles mit Bomben gleichen oder ungleichen Gewichtes verkleinert oder
vergrößert werden. 5t>
: Als Bomben sollen hauptsächlich Brandbomben verwendet werden. ' Sie hängen im
Bombenraum des Luftschiffes nebeneinander, genau so wie jetzt die einzelnen Bomben.
Auch sind die Bomben vor der Abfahrt des -55 Schiffes bereits gefechtsklar gemacht, d. h. die
Bomben sind schon durch das Seil mitein-, ander verbunden. Jede einzelne Bombe muß
aber durch besonderen Druck am Knopf der Abwurfvorrichtung losgelassen werden; genau
so wie jetzt. Die Bomben bestehen, wie in Fig. 4 in verhältnismäßig größerem Maßstabe
dargestellt, aus einem dünnwandigen, mit Einkerbungen η versehenen Mantel, der mit einem
Explosivstoff gefüllt ist, durch dessen Entzündung der Mantel in viele Stücke zerrissen
und der Zündstoff umhergeschleudert wird.
Die Bombe b liegt in einem Eisen- oder Metallring V, an dem die Wirbel Ii zum Anschluß
nach oben und unten angreifen. Oberhalb der Brandbombe und ungefähr drei
Fünftel im Umfange der Bombe selbst, kann
ein Stück starkes Segeltuch b" angebracht sein, dessen Zweck folgender ist: Beim Herabfallen
der Kette bläht sich das Segeltuch auf, der darunter entgegenwirkende Luftdruck
drückt die Bombe selbst in eine senkrechte Lage und so wird der senkrechte Fall und
ein glattes Aufschlagen des Ganzen sichergestellt. Der untere Rand des Segeltuches
ist durch Schnüre ρ am Gehäuse b und am
ίο Ring b' befestigt.
Am äußeren unteren Rand der Bombe b sind eine Anzahl Zünder k befestigt, deren
Schlagbolzen ¥ in das Innere der Bombe hineinragen und gegen eine durch Stoß oder
!5 Schlag entzündbare Masse wirken. Die
Bomben werden mit ihrem sich am unteren Ende ein wenig verbreiternden Umfange auf
den Boden schlagen und sich wälzend ein Stück fortbewegen, wenn nicht sofort Explosion
erfolgt. Dadurch kommt sicher der eine oder der andere Zünder k zur Entzündung.
Die Zünder k sind je mit beispielsweise zwei Sicherungsstiften m gegen vorzeitige
oder nicht gewollte Explosion gesichert. Diese Sicherungen müssen entfernt
werden, bevor die Bombe herabfällt. Dies geschieht in folgender Weise: An jedem der
Sicherungsstifte m ist nach unten eine kleine Schnur m' befestigt, welche mit dem därunterliegenden
Bombenseil α fest verbunden ist. Die Schnüre sind etwas kürzer, als der Abstand
der Zünder der einen Bombe von den Zündern der nächsten Bombe, bzw. vom Anker beträgt. Beim Ab\vurf des Seiles wird zuerst
der Anker ins Fallen kommen; dieser strafft das darüber befindliche Seilende und zieht
mittels der Schnüre m' die Sicherungsstifte m
unter den Zünderköpfen k heraus. Auf gleiche Weise werden die Sicherungen in' jeder
Bombe von jeder der vorhergehenden Bomben beim Abwerfen herausgezogen. Die Schlagköpfe
der Zünder k können sich nun unschwer einwärts bewegen und durch die Zündstangen
k' die Explosion bewirken. Die Zündstangen k' sind eckig, um eine Drehung
des Schlagkopfes k während des Abfallens zu verhüten.
Um eine gleichmäßige Spannung des Seiles α während des Abfallens herbeizuführen,
empfiehlt es'sich, in das, Seil eine starke so Spiralfeder e einzubauen, welche der Waffe
beim Sturz mehr Ruhe gibt und dadurch ihre Wirkung erhöht (Fig. 6). Die Feder verhütet
auch ein Reißen des Seiles. Der am unteren Ende des Seiles α befestigte Anker c (Fig. 3)
ist mit mehreren spitzigen Armen versehen, welche sich an vorspringenden Teilen, die sich
dem Anker beim Fortschleifen in den Weg stellen können, festhaken. In der Regel soll
sich der Anker beim Aufschlagen mit der Spitze in den Erdboden einbohren und dort
festhalten.
Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der linie A-B in Fig. 4.
Claims (7)
- Patent-Ansprüche:j. Bombenkette zum Abwurf aus Flugschiffen, gekennzeichnet durch eine Anzahl an einem sie in Abständen verbindenden \^erbindungsgliede (α) (Schnur, Kette, Seil o. dgl.) aufgereihten Bomben (b), welche mit Schlag- oder Zeitzündern (k) versehen sind.
- 2. Bombenkette nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Kette tragenden Fallschirm (rf).
- 3. Bombenkette nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß jede Bombe mit einem Fallschirm (b2) versehen ist.
- 4. Bombenkette nach, Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Umfange des in einem Ringe (&') liegenden Bombengehäuses mehrere Zünder (k) angebracht sind.
- 5. Bombenkette nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwischen den Zündern (k) und dem Bombenmantel eingefügte Stifte (m), welche beim Abstürzen der Bombenkette durch Straffung des Seiles herausgezogen werden und die Zünder entsichern.
- 6. Bombenkette nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in das Tragseil (a) eingeschaltete Spiralfedern (e).
- 7. Bombenkette nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit spitzigen Armen versehenen Anker (c) am freien Ende der Kette.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309267C true DE309267C (de) |
Family
ID=562440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309267D Active DE309267C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309267C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175117B (de) * | 1958-07-08 | 1964-07-30 | Boelkow Entwicklungen Kg | Geschoss |
| DE1199162B (de) * | 1958-07-08 | 1965-08-19 | Boelkow Entwicklungen Ges Mit | Splittergebende Sprengladung |
-
0
- DE DENDAT309267D patent/DE309267C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175117B (de) * | 1958-07-08 | 1964-07-30 | Boelkow Entwicklungen Kg | Geschoss |
| DE1199162B (de) * | 1958-07-08 | 1965-08-19 | Boelkow Entwicklungen Ges Mit | Splittergebende Sprengladung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE698264C (de) | Allseitsaufschlagzuender | |
| DE309267C (de) | ||
| DE3318827A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur gewinnung von materialien in unkontrollierbaren grubenraeumen durch schlagwettersicheres schiessen mit grosser ladung | |
| DE1506101A1 (de) | Vorrichtung zur einwandfreien Entfaltung von Fallschirmen | |
| DE307149C (de) | ||
| DE1955777C3 (de) | Gefechtskopf | |
| DE612042C (de) | Schlagzuender fuer Granaten und andere Geschosse | |
| DE275186C (de) | ||
| DE288151C (de) | ||
| DE283374C (de) | ||
| DE3402239C2 (de) | ||
| DE308314C (de) | ||
| DE262073C (de) | ||
| DE258783C (de) | ||
| DE161490C (de) | ||
| DE102021004527B3 (de) | Anstichnadelbeschleuniger und Verfahren zum reproduzierbaren Auslösen einer Mine | |
| DE739933C (de) | Aus von Fallschirmen herabhaengenden Draehten bestehende Luftsperre | |
| DE324901C (de) | Bei jeder Aufschlagslage ansprechender Aufschlagzuender | |
| DE254356C (de) | ||
| DE31921C (de) | Selbstthätige Regelung der Flughöhe von Luftballons mit selbsttätiger Auslösung niedergehender Geschosse | |
| DE2300230B2 (de) | Springmine | |
| DE270033C (de) | ||
| AT63290B (de) | Vorrichtung zum Entfalten von Fallschirmen. | |
| DE328409C (de) | Sprenggreifer fuer Minen | |
| DE266556C (de) |