DE309194C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE309194C DE309194C DENDAT309194D DE309194DA DE309194C DE 309194 C DE309194 C DE 309194C DE NDAT309194 D DENDAT309194 D DE NDAT309194D DE 309194D A DE309194D A DE 309194DA DE 309194 C DE309194 C DE 309194C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mine
- parts
- bayonet lock
- walls
- conical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B30/00—Projectiles or missiles, not otherwise provided for, characterised by the ammunition class or type, e.g. by the launching apparatus or weapon used
- F42B30/08—Ordnance projectiles or missiles, e.g. shells
- F42B30/10—Mortar projectiles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHR
- JVs 309194 -KLASSE
72 d GRUPPE AUSGEGEBEN
AM 6. MÄRZ 1920
Die Zusammensetzung von mehrteiligen Minen im Felde verlangt vor allem einfache
Handhabung seitens der Bedienungsmannschaft. Weiter muß die Verbindung derart sein, daß sie eine Lösung der Teile im
Werfer, während des Fluges und beim Auftreffen1
der Mine auf das Ziel ausschließt. Die Verbindungsteile dürfen gegen. Stöße
beim Transport und bei der Zusammensetzung"
ίο der Minenteile nicht allzu empfindlich sein.
Der sich ansetzende Schmutz oder Sand muß leicht entfernt werden können.
Gemäß der Erfindung wird die Verbindung von zwei Minenteilen α, b (Fig. ι und 3)
durch Anwendung eines: in der Minenachse gelegenen Bajonettverschlusses, von welchem
der eine Teil h mit dem hinteren, der andere Teil i mit dem vorderen Minenteil ein Stück
bildet, erreicht. Während Fig. 1 und 2 die Minenteile vor dem unmittelbaren Aufeinanderliegen
darstellt, zeigt Fig. 3 und 4 die bereits vollzogene Verbindung'.
Die zwei, zu verbindenden Minenteile a, b werden dadurch zentrisch auf einandergebracht,
daß die Wandung/ des einen Minenteils b einen konisch geformten Ansatz g trägt, der
sich leicht in die Innenwandung e1 des anderen Minenteils α einführen läßt. Keine der
beiden Wandungen verliert also an Wandstärke, und deshalb wird unnötiger Materialaufwand
vermieden. Da der Konus immerhin zum Einführen wegen der Vertauschbarkeit
der Teile von verschiedenen Minen einen gewissen Spielraum auch in seinem stärksten
Teile in der Innenwandung e1 haben muß, so
wäre bei ebenen Flächen der Minenwandungen immer noch ein exzentrisches Aufeinanderliegeh
nicht ausgeschlossen. Dieses letztere soll nun dadurch vermieden werden, daß die Flächen e% nicht eben, sondern konisch
geformt sind und die beiden Wandungen beim Aufeinanderpressen gezwungen werden,
sich zentrisch einzustellen. '"■_..■
Damit der Bajonettverschluß beim Verdrehen des einen Minenteils gegen den anderen
gleichzeitig die sich nahezu schon berührenden M inen wandungen aufeinanderpreßt,
sind die Segmentstücke schraubenförmig hergestellt. Die Verdrehung erfolgt
so lange,: bis die entstehende Reibung zwisehen
den beiden Zylinderwandungen ein gewisses Maß erreicht hat.
In der Zeichnung ist der Bajonettverschluß aus zwei Segmenten k, I und h1, I1 bestehend
dargestellt. Diese Zahl der Segmente kann natürlich beliebig" sein. Der Bajonetteil kann
entweder mit dem Boden des Minenteils oder mit dem Deckel desselben ein Stück, bilden
oder besonders eingesetzt sein.
Um der Bedienungsmannschaft, das Zusammensetzen
zu erleichtern, sind auf den zwei Minenteilen je eine Linie m markiert
(Fig. 1).. Fallen diese zwei Linien zusammen, so können die beiden Teile vollständig
aufeinandergeschoben werden, und durch nachfolgendes Drehen in der angedeuteten
Pfeilrichtung werden die Minenwandungen. alsdann aufeinandergepreßt (Fig. 3). Hat
der Minenwerfer Rechtsdrall, so müssen die Schraubenflächen Rechtsgewinde tragen, und
die Drehung muß in der angegebenen Pfeilrichtung erfolgen. Bei Linksdrall ist das
Umgekehrte der Fall. In beiden Fällen wird
auch der Luftwiderstand auf die Spitze und beim Auftreffen der Terrainwiderstand durch
die entstehende Reibung den Vorderteil in der Drehung zu verlangsamen suchen, wodurch
wiederum eher ein festeres Zusammenpressen als eine Lösung zu befürchten ist.
Claims (3)
- P ATENT- AN SPRUCH E:i. Mehrteilige Mine, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen in der Minenachse gelegenen Bajonettverschluß die einzelnen Teile {a, V) verbunden sind und die Kupplungsfiächen (c, d) des Bajonettverschlusses schraubenförmig verlaufen.
- 2. Mine nach Anspruch 1, dadurch ge-. kennzeichnet, daß die Stirnflächen (e, f) der Minenteile konisch sind.
- 3. Mine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnfläche (/) der aufeinanderzusetzenden Minenteile einen konischen Ansatz (g) trägt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309194C true DE309194C (de) |
Family
ID=562375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309194D Active DE309194C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309194C (de) |
-
0
- DE DENDAT309194D patent/DE309194C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3526698A1 (de) | Spritze | |
| DE1806890A1 (de) | Kartuschenmagazin fuer pulverkraftbetriebene Bolzensetzgeraete | |
| EP0072584B1 (de) | Verbindung zwischen dem Treibspiegelmantel und dem Treibspiegelheck eines Treibspiegelgeschosses | |
| DE3038158A1 (de) | Herausklappbare leitflaeche | |
| DE309194C (de) | ||
| DE637298C (de) | Laufbefestigungsvorrichtung bei Maschinengewehren | |
| DE637801C (de) | Ausziehvorrichtung mit starrem Greifer fuer Feuerwaffen | |
| DE609594C (de) | Geschoss fuer Flintenlaeufe | |
| DE283428C (de) | ||
| DE671226C (de) | Metallpatronengurt | |
| DE148380C (de) | ||
| DE2232866B2 (de) | Lösbare Verbindung zwischen Geschoß und Treibladungshülse | |
| CH626988A5 (en) | Automatic firearm | |
| AT16175B (de) | Magazinrohr für Magazingewehre. | |
| DE2257309B2 (de) | Auf den Lauf einer Schußwaffe aufsteckbarer Werfer | |
| DE8012499U1 (de) | Jagdwaffe mit einem einstecklauf | |
| DE235944C (de) | ||
| DE4128050A1 (de) | Manoeverpatrone und manoeverpatronenrohr | |
| DE599089C (de) | Webschuetzen | |
| DE416591C (de) | Luftdruckschusswaffe | |
| DE301259C (de) | ||
| DE452601C (de) | Kleinkaliberbuechse mit Zylinderverschluss und Schlagzuendung | |
| DE155769C (de) | ||
| DE1453923A1 (de) | Automatische Handfeuerwaffe | |
| DE199386C (de) |