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DE30857C - Vorrichtung zum Entkuppeln von Vieh im Stalle - Google Patents

Vorrichtung zum Entkuppeln von Vieh im Stalle

Info

Publication number
DE30857C
DE30857C DENDAT30857D DE30857DA DE30857C DE 30857 C DE30857 C DE 30857C DE NDAT30857 D DENDAT30857 D DE NDAT30857D DE 30857D A DE30857D A DE 30857DA DE 30857 C DE30857 C DE 30857C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cattle
holders
wedge
uncoupling
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30857D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. C. WlLHELMSEN auf Haberkoppel per Sensby, Kr. Eckernförde, Schleswig
Publication of DE30857C publication Critical patent/DE30857C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/08Arrangements for simultaneously releasing several animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -46: Landwirtschaftliche Geräthe.
(Kreis Eckernförde, Schleswig).
Zusatz zum Patent No. 29376 vom 16. Mai 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1884 ab. Längste Dauer: 15. Mai 1898.
Auf beiliegender Zeichnung sind in den Fig. ι bis 6 Modifikationen der im Haupt-Patent in den Fig. 1 bis 4 behandelten Entkupplungsvorrichtungen dargestellt.
In den Fig. 1, 2 und 3 sind die oberen Läuferhalter g von gleicher Construction wie im Haupt-Patent, die unteren g1 dagegen sind an keilförmigen Platten befestigt, welche in vorn offenen, nach oben ebenfalls keilförmig zulaufenden Hülsen px geführt werden. Die Platten mit den Läuferhaltern gY werden in den Hülsen P1 durch den Knaggen a1 der Zugstange α gehalten.
Beim Entkuppeln, also beim Verschieben der Zugstange α in der Längsrichtung, wird der Ansatz αΛ unter den Hülsen P1 weggezogen. Die keilförmigen Platten mit den unteren Läuferhaltern gl fallen aus den Hülsen P1 heraus, wodurch die Läufer / und mit ihnen die Viehketten gelöst werden.
Die. in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Construction unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Einrichtung und den im Haupt-Patent nachgewiesenen Anordnungen hauptsächlich dadurch, dafs die Läufer / horizontal liegen und beide Halter g an einer Platte vereinigt sind. Der eine Halter g hat die frühere Halbkugelform, während der andere Halter g in dem unteren Theile zwar ebenfalls einen Kugeltheil bildet, aber oben in einen HaIbcvlinder ausläuft, also oben offen ist.
Diese Einrichtung gestattet müheloses Einlegen und Ausheben des Läufers f aus den Haltern g. Die Zugstange α trägt hier seitliche Ansätze α 2, welche über den offenen Halterg· geschoben werden können, so dafs ein Ausheben des Läufers f nicht mehr möglich ist. Das ist die Stellung, in welchör das Vieh, dessen Ketten mit den Läufern f verbunden sind, angekuppelt ist. Soll nun die Entkupplung stattfinden, so wird die Zugstange a in ihrer Längsrichtung verschoben, also die Ansätze a2 werden von den offenen Haltern g weggezogen. Zieht nun das Vieh an der Viehkette , so wird der Läufer / sogleich ausge-. hoben und das Vieh ist entkuppelt.
Die Anordnung kann auch in der Weise erfolgen, dafs der offene Halter sich nach unten öffnet und die seitlichen Ansätze a2 sich unter diesen offenen Halter schieben. Wird nun die Zugstange verschoben, werden also die Ansätze <J2 unter den offenen Haltern weggezogen, so fallen die Läufer/ von selbst aus den Haltern, die Entkupplung des Viehes ist also nicht durch Bewegungen des Viehes infolge von Antreiben etc. bedingt.
Die Längsverschiebung der Zugstange α erfolgt sowohl bei der Einrichtung der Fig. 1 bis 3, als auch bei der letzten Einrichtung, Fig. 4 bis 6, durch das in den Fig. 1 und 4 dargestellte Spill S1 und Drahtseil oder Kette q, wenn die Viehreihe von erheblicher Länge ist;
dagegen durch den in Fig. 5 zu dem Haupt-Patente gezeichneten Zahnradsector, wenn die Viehreihe nur geringe Ausdehnung hat.
Bei eingerichteten Viehställen wird es häufig mit gröfseren Umständen und Kosten verknüpft sein, die in den Fig. 1 und 2 des Haupt-Patentes dargestellten Anordnungen zu treffen. An Stelle derselben bringe ich deshalb die in den Fig. 7, 8 und 9 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Vorkehrungen zur Anwendung. Die halbkugelförmige Vertiefung wird hier nicht direct in der Welle angebracht, sondern in einem besonderen Knaggen, welcher auf der Welle befestigt wird. Es geschieht dies nach Fig. 7 durch einen in die Welle eingetriebenen Bolzen, dessen Kopf die Vertiefung erhält.
Fig. 8 zeigt ein Metallband, welches über die Welle geschoben und durch einen Keil auf derselben befestigt wird. Der verstärkte Theil desselben erhält die halbkugelförmige Vertiefung.
Fig. 9 zeigt ein Metallband, welches an seinem schwächeren Theile offen ist. Die Enden sind "umgebogen und durchbohrt und werden durch eine durchgesteckte Schraube zusammengezogen, so dafs alsdann der Ring fest auf der Welle sitzt. Hierbei kann der Ring noch durch ein Scharnier unterbrochen werden, wodurch das Aufpassen desselben ohne Schwierigkeit an jeder Stelle der Welle α erfolgen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    A. Der Ersatz des durch den Anspruch 3. des Haupt-Patentes geschützten Hakens (Bolzens) k an der Stange a:
    ι. durch einen Knaggen iij, welcher den in einer keilförmigen Hülse px geführten unteren Halter gx des Läufers/ stützt, ihn aber, sobald er fortgezogen wird, herausfallen läfst;
  2. 2. durch den Ansatz a2, welcher den horizontalen Läufer in der Höhlung des einen der beiden Halter zurückhält, ihn aber freigiebt, sobald er verschoben wird.
    B. Zur nachträglichen Herstellung der für die durch den Anspruch 1. des Haupt-Patentes geschützte Entkuppelungsvorrichtung erforderlichen halbkugelförmigen Vertiefung auf der Welle a: entweder ein Einsteckstück mit Kopf, Fig. 7, oder ein Ring mit Keilbefestigung, Fig. 8, oder ein Scharnierband mit Zugschraube, Fig. 9.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30857D Vorrichtung zum Entkuppeln von Vieh im Stalle Expired - Lifetime DE30857C (de)

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