DE308551C - - Google Patents
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- DE308551C DE308551C DENDAT308551D DE308551DA DE308551C DE 308551 C DE308551 C DE 308551C DE NDAT308551 D DENDAT308551 D DE NDAT308551D DE 308551D A DE308551D A DE 308551DA DE 308551 C DE308551 C DE 308551C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/02—Power-assisted or power-driven steering mechanical, e.g. using a power-take-off mechanism for taking power from a rotating shaft of the vehicle and applying it to the steering gear
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Die Anforderungen, welche namentlich
während des Krieges an die Zugkraft schwerer Kraftfahrzeuge zur Beförderung von Geschützen
u. dgl. gestellt werden, sind immer größere geworden. Infolge der zunehmenden Gewichte
der Fahrzeuge stellt ihre Steuerung von Hand sehr große Anforderungen an die Kräfte des
Steuernden. Ganz 'besonders trifft dies für
■ Wagen mit angetriebenen Vorderrädern zu,
ίο die heute fast ausschließlich gefordert werden..
Die Ursachen für die erschwerte Steuerung solcher Wagen liegen einerseits —■ wie schon
erwähnt — in dem großen Gewicht, andererseits wird aber die Steuerung eines angetriebenen
und zugleich bewegten Vorderrades durch die Größe der zu bewegenden Masse außerordentlich
erschwert. Man war deshalb gezwungen, große Übersetzungen einzubauen, damit die
Kraft des Steuernden ausreicht, die Widerstände zu überwinden, wenn das, Fahrzeug auf
unfahrbaren Wegen oder Ackergelände gesteuert werden mußte. Das Steuern mit derartig hoch
übersetzten Steuerungen und das hieraus sich ergebende Rangieren in. Kurven usw. ermüdet
aber den Fahrenden derart, daß seine Körperkraft in kurzer Zeit erschlafft, und die Gefahr
besteht, daß seine Geistesgegenwart nachläßt, und infolgedessen Unfälle vorkommen. Kraftmaschinen,
die im Kriege gebraucht werden und in den Feuerbereich kommen, sollen eine
Fahrgeschwindigkeit bis 20 km in der Stunde haben. Bei solcher Geschwindigkeit ist aber
eine Steuerung mit großer Übersetzung kaum noch zu. gebrauchen.
Alle diese Mängel sollen dadurch überwunden werden, daß der Steuerstänge zwei Bremsbänder
angehängt werden, welche auf ein durch die Kraftmaschine im Leerlauf gehaltenes Wendegetriebe
einwirken können. Dieses Wendegetriebe soll nach dem Planetenrädersystem
ausgebildet sein und die Planetenräder von zwei Bremsscheiben getragen werden, auf welche
die Bremsbänder einwirken.
Es ist zwar an sich bekannt, durch die Kraftmaschine auf die Lenkvorrichtung ver-'
stellend einzuwirken, indem ein in die Lenkvorrichtung eingebautes Wendegetriebe auf die
Verstellung der Lenkräder einwirkt. Dieses Wendegetriebe besteht aus einem Kegelräder-System,
das durch Ein- und Ausrücken von Reibungskupplungen umgeschaltet wird. Demgegenüber
wird bei dem Erfindungsgegenstande eine Bremswirkung auf das Planetenrädefgetriebe
durch Bremsbänder hervorgerufen, welche der Steuerstänge angehängt sind, so
daß durch bloße Verschiebung der Steuerstange ' eine wirksame Bremsung erfolgen muß, die
nicht versagen kann. Die Verwendung eines' Wendegetriebes nach dem Planetejirädersystem
gestattet es auch, Bremsscheiben und damit auch größere Bremsflächen zur Anwendung zu
bringen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Teil eines Kraftfahrzeuges mit der Steuereinrichtung in der Seitenansicht,
Fig^ 2~im Grundriß,
Fig. 3 einen*Aufriß,
Fig^ 2~im Grundriß,
Fig. 3 einen*Aufriß,
Fig. 4 einen'Grundriß der Steuervorrichtung, Fig. 5 einen Aufriß einer besonderen Ausführungsform
der Steuervorrichtung.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel läßt den vorderen Teil eines Kraftfahrzeuges in
ίο seinen* j Hauptlinien, erkennen. Das Wendegetriebe,
welches den .Steuerungszwecken dient, ist^in*einem' besonderen Geh^Luseansatz 2 untergebracht.
Der Antrieb für die Steuerung kann dabei von einer der Wechselgetriebewellen ι
aus durch Ketten-, Zahnrad- oder Schneckenantrieb auf ein Stirnräderpaar a, b erfolgen.
Die Stirnräder α und b (Fig. 3 und 4), die miteinander in Eingriff stehen, sind mit Innenverzahnung
versehen und laufen lose auf den Wellen A2 bzw. A1. Mit dieser Verzahnung
stehen die Planetenräder c in Eingriff, welche , außerdem auf dem Umfange von Sonnenrädern d
laufen, die auf den Wellen A1 bzw. A2 festsitzen.
Vor diesem Planetenrädersystem laufen aber auf den gleichen Wellen . lose die Bremsscheiben
A3 und A4, welche als Träger der Zapfen
für die Planetenräder c dienen. Mit Festhalten der einen oder der anderen der Bremsscheiben
kann auf diese Weise erreicht werden, daß die Wellen A1 und A2 eine Rechts- oder eine
. Linksdrehung ausüben. Bremsbänder I1 und lz
dienen zum Festhalten der Bremsscheiben. Sie. sind einerseits bei m fest mit dem Gehäuse
2 verbunden, andererseits bei η an einer Steuerstange 0 befestigt, welche in dem Gehäuse
verschiebbar lagert. Auf den Wellen A1 und A2
sind aber auch Zahnräder e aufgekeilt, die durch ein Zwischenrad f miteinander in Eingriff
stehen. Die Wellen A1 und A2 sind außerhalb
des Gehäuses als Schraubenspindeln ausgebildet. Auf diesen Spindeln laufen die Mustern 4 und 5, welche mittels einer Traverse 6
miteinander verbunden sind. Die Bewegung dieser Traverse wird durch das Zwischenglied 7
auf einen Steuerhebel 8 übertragen. Auf diese Weise kann eine Zug- oder Druckbewegung über
diesen Steuerhebel 8 hinweg dem Gestänge der Kraftmaschinensteuerung übermittelt werden.
Das ganze Wendegetriebe, welches von der Kraftmaschine in Umdrehung versetzt wird,;
bleibt im Leerlauf, gegenüber der Steuervorrichtung. Sind die beiden Bremsbänder Ix
und I2 lose, was bei der Mittelstellung der
Stange 0 der Fall ist, so laufen die Bremsscheiben lose auf der Welle mit, und die
-Planetenräder c wälzen sich auf den stillstehenden
Sonnenrädern d ab. Mit den Sonnenrädern sind aber auch die Zahnräder e und f
in Ruhe. Wird die Steuerstange ο nach der einen oder nach der anderen Seite hin bewegt,
so wird das Bremsband I1 oder das Bremsband
I2 gespannt. Von den Bremsscheiben
A3, A4 wird alsdann die eine festgestellt, während
die andere gedreht wird, und die Schraubenspindeln 3 erhalten eine Drehbewegung nach
der einen bzw. anderen Seite hin, wodurch die Traverse 6 und endlich auch der Steuerhebel 8
eine Steuerbewegung erhalten.
Zur Verschiebung der Steuerstange 0 kann nun jede gebräuchliche Steuervorrichtung dienen,
wie sie sonst an den Kraftmaschinen üblich ist. Bei dem in Fig. ί und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiele soll die Verschiebung durch eine hochgängige Schraube s veranlaßt
werden, welche auf der Steuersäule t sitzt und deren Drehung vom Handrade u aus erfolgt.
Durch die Drehung der Schraube s wird aber der Hebel r, -p, dem die Stange 0 gelenkig angehängt
ist, zu einer auf und. nieder gehenden Bewegung veranlaßt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:'ι . Kraftwagensteuerung mittels eines vom Motor aus anzutreibenden und vom Wagenführer umzuschaltenden Wendegetriebes, dadurch gekennzeichnet, daß das Wendegetriebe als Planetenrädergetriebe ausgebildet ist und durch die gebräuchliche, von Hand verstellbare Steuerstange (0) auf dieses Wendegetriebe durch Vermittlung · des einen oder des anderen von zwei Brems- ■ bändern (I1 und I2) eingewirkt wird, die der Steuerstange (0) angehängt sind.
- 2. Kraftwagensteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenräder (c) des Wendegetriebes von Bremsscheiben (A3, A4) getragen werden, von denen die eine oder die andere beim Lenken' mittels des betreffenden Bremsbandes (^1 bzw. I2) festgestellt wird.
- 3. Kraftwagensteuerung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wellen (A1, A2), auf denen die Zentralräder (d) fest und die Bremsscheiben (A3, A4) lose sitzen, sich beim Lenken gleichsinnig drehen und an ■ ihren Enden als Schraubenspindeln ausgebildet sind, auf denen mittels Muttergewindes ein Querstück (6) angebracht ist,, bei dessen Verstellung der mit diesem Querstück (6) verbundene Steuerhebel (8) gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308551C true DE308551C (de) |
Family
ID=561794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308551D Active DE308551C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308551C (de) |
-
0
- DE DENDAT308551D patent/DE308551C/de active Active
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