DE308098C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L7/00—Accessories for shoeing animals
- A01L7/04—Solid calks or studs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Passenger Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
KLASSE 45/. GRUPPE 10.' ■
JOHANN BARTLBAUER in BRAUNAU a. Jnn.
, Griff ojder Stollen für Hufeisen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1916 ab.
Die bekannten Griffe und Stollen werden
• an dem Hufeisen durch Anschweißen oder durch Einpassen des Griffbolzens in die entsprechende
Lagerbohrung befestigt, so daß Schweiß- und Steckgriffe unterschieden werden. Der Schweißgriff hat den Nachteil, daß die
Schweißarbeit zeitraubend und kostspielig ist, einen geübten Schmied erfordert, das Hufeisen
sehr schwächt, so daß es nur eine zweimalige Schweißhitze verträgt, demnach ein abgenutzter
Griff nur einmal ausgewechselt werden kann. Der härtere Stahlgriff setzt das Hufeisen
beim Anschweißen ab, so daß es an dieser Stelle häufig abbricht.
Der Steckgriff dagegen verlangt eine sehr sorgfältige genaue Arbeit und Bearbeitung und
ist nur für den Winterbeschlag bei glatten . Straßen mit Vorteil verwendbar; die Befestigung
ist nicht genügend zuverlässig, woran auch nichts geändert wird, wenn der Griffbolzen
s mit Ansätzen versehen wird, die nach Einführen
des Bolzens in seine Lagerbohrung gegen die Fläche des Hufeisens umgebördelt werden, um den Griff an dem Hufeisen gegen
unbeabsichtigtes1 Lösen zu sichern. Die Steckgriffe haben sich sehr wenig bewährt und sind
daher sehr wenig in Gebrauch, so daß nur ein Zehntel der Griffe und nur in den Wintermonaten
als Steckgriffe, die übrigen trotz der
jo angeführten Nachteile als Schweißgriffe ausgeführt
werden.
Vollständig versagt haben die Schraubgriffe, bei welchen der Griff mittels eines Gewindebolzens
in das Hufeisen eingeschraubt wird.
Diese Griffe brechen alle sehr bald.
Es sind auch Hufeisen mit auswechselbarem Griff bekanntgeworden, bei denen dieser am
Eisen dadurch festgehalten wird, daß der Griff eine Platte trägt, die mit Löchern versehen
ist, die mit am Zehenteil des Hufeisens vorgesehenen Löchern übereinstimmen. In diese
Löcher werden Zapfen eingebracht, die durch Eintreiben eines Keiles zwischen diese an die
Lochwandungen gepreßt und so den Griff im Eisen halten. Dabei werden die oberen Enden
der Zapfen abgehämmert oder äbgenietet. Fällt bei der Bewegung der Keil heraus, so fallen
auch die Zapfen aus den Löchern, mit ihnen der Griff aus dem Eisen. Auch ist dieses
Hufeisen nur "als Wintereisen gedacht.
Die Nachteile der bekannten Griffe werden
nun durch den Griff nach der Erfindung vollkommen vermieden, der sehr dauerhaft und
doch auswechselbar, rasch und billig herstellbar ist. Dies ist dadurch erreicht, daß der
Griff einen mit ihm ein Stück bildenden Zapfen trägt, der nach Einführen in die entsprechende
Bohrung des Hufeisens in der Glühhitze gestaucht
wird und ein Befestigungsniet zur ■ starren Verbindung des Griffes mit dem Hufeisen
bildet. ( Im freien Ende des Nietzapfens ist eine Rille vorgesehen, so daß lappenförmige
Ränder entstehen, die beim Stauchen des Nietzapfens zur leichteren Bildung des Schließkopfes
das Ende des Nietzapfens verbreitern.
In gleicher Weise .wie der Griff sind auch
die Stollen ausgebildet. ; ■'■
Die Zeichnung veranschaulicht ein Hufeisen
nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform.
Fig. ι ist eine untere Ansicht des,Hufeisens;
Fig. 2 zeigt den Griff in schaubildlicher Dar-
stellung; fig. 3 und 4 sind Schnitte nach Linie X-X der Fig. 1 bei eingesetztem und
befestigtem Griff.
Das Hufeisen α besitzt im Zehenteil eine durch Stanzen erhaltene öffnung b. Der
Griff c trägt an seiner Oberseite einen mit ihm ein Stück bildenden zapfenähnlichen Ansatz
d, der zur Verbindung des Griffes mit dem Hufeisen in dessen öffnung b eingeführt
wird. Der Griff wird aus in Stangen gewalztem Profilstahl erhalten,· indem diese zerschnitten
werden, wodurch die Herstellung des Griffes sehr einfach und billig ist. Beim
Aufrichten des Eisens auf dem Huf, wenn dieses ohnehin erhitzt werden muß, wird auch
der Griff auf Glühhitze gebracht und dann durch Stauchen des Zapfens d ein den Griff
starr mit dem Eisen verbindendes Niet hergestellt. Um einen vollkommeneren Schließkopf
des Nietes zu erhalten, ist im freien Ende des Zapfens d eine Rille vorgesehen,' so'daß
lappenförmige Ränder f. entstehen. Beim Stauchen des Zapfens d werden die Lappen f
niedergedrückt, bewirken eine Verbreiterung des Zapfenendes und die Bildung eines Schließkopfes,
der sich fest in die Bohrung b des Hufeisens einpreßt, den Schließdruck des Nietes
und somit die Sicherheit der Verbindung des Griffes mit dem Hufeisen erhöht.
Die Dauerhaftigkeit der Verbindung ist größer als die des Schweißgriffes. Soll der
Griff nach Abnutzung ausgewechselt werden,. dann wird das Niet mit dem Setzhammer
durchschlagen und der Griff abgenommen und durch einen neuen ersetzt. Die Erneuerung 3£
des Griffes ist vier- bis fünfmal möglich, da das Hufeisen durch die Nietverbindung wenig
geschwächt wird. Die Haltbarkeit eines Griffes ist auf etwa sechs Wochen auch bei starker
Inanspruchnahme des Hufeisens gesichert. 4c
Claims (2)
1. Griff oder Stollen für Hufeisen, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter 4i
Weise mit ihm ein Stück bildende Zapfen {d) eine größere Länge besitzt, als die Dicke
des Hufeisens beträgt, nach Einführen in die entsprechende Bohrung (b) des Hufeisens in der Glühhitze gestaucht wird und 5c
somit ein Befestigungsnie't zur starren Verbindung des Griffes oder Stollens mit
dem Hufeisen (α) bildet.
2. Griff oder Stollen nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß im freien Ende 5ί des Nietzapfens {d) eine Rille vorgesehen
ist, so daß lappenförmige Ränder (f) entstehen, die beim Stauchen des Nietzapfens
zur leichteren Bildung des Schließkopfes das Ende des Nietzapfens verbreitern. 6<
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308098C true DE308098C (de) |
Family
ID=561387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308098D Active DE308098C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308098C (de) |
-
0
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