DE307992C - - Google Patents
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- DE307992C DE307992C DENDAT307992D DE307992DA DE307992C DE 307992 C DE307992 C DE 307992C DE NDAT307992 D DENDAT307992 D DE NDAT307992D DE 307992D A DE307992D A DE 307992DA DE 307992 C DE307992 C DE 307992C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/60—Artificial legs or feet or parts thereof
- A61F2/64—Knee joints
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
307992-KLASSE 30 a. GRUPPE
VALENTIN WACHOWIAK in BREMEN.
Künstliches Bein. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1917 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein künst-
* liches Bein für solche Beinverletzte, welche nur einen kurzen Stumpf des Oberschenkels
besitzen. Das neue Bein ist so ausgebildet, daß es beim Gehen leicht vorgeschnellt werden
kann.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung. Der am Oberschenkelstumpf
anzuschnallende Teil des in bekannter
ίο Weise durch die Scharniere α und b beweg-
. liehen Kunstbeines ist in zwei Teile c und d
geteilt, welche mittels der Stahlbänder e und f und des Scharniers g gelenkig miteinander
verbunden sind. Letzteres ist mit einem Spannwerk versehen und in bekannter Weise
so eingerichtet, daß es nur eine begrenzte Knickung der Bänder e und f gestattet. Das
Spannwerk kann vorteilhaft aus einem die Verlängerung des Stahlbandes β bildenden
Arm h bestehen, welcher im Verein mit der ' auf dem Ansatz i des Stahlbandes f aufsitzenden
Feder k eine selbsttätige Knickung der Bänder e und f verhindert.
Die vorbeschriebene Einrichtung bringt dem Beinverletzten beim Gehen eine wesentliche
Erleichterung. Infolge der geringen Muskelkraft des kurzen Beinstumpfes ist es mühevoll,
mit dem kurzen Stumpf das schwere Kunstbein beim Gehen vorzuschnellen, so daß die Bewegungen des Oberkörpers zu Hilfe
genommen werden müssen, wodurch das Gehen, besonders für Doppeltamputierte, ermüdend
und unsicher wird. Durch die Teilung des den Oberschenkel ersetzenden Stückes des
künstlichen Beines wird bei Einleitung der Schwenkbewegung zuerst nur der festgeschnallte
Teil c vom Beinstumpf mitgenommen, während der bewegliche Teil d durch die eigene Massenträgheit
sowie derjenigen der an ihm hängenden Teile zurückgebogen wird und die Feder k
spannt. Durch das Zurückbiegen des Teiles d um das Scharnier g wird der Hebelarm des
zu überwindenden Drehmomentes verkleinert und so die Erteilung der Beschleunigung an
die Masse des künstlichen Beines wesentlich erleichtert. Beim weiteren Vorschnellen des
Beinstumpfes folgen die übrigen Teile des künstlichen Beines der Bewegung des Teiles c
nach, wobei nunmehr die aufgespeicherte Kraft der gespannten Feder k zur Wirkung gelangt
und das Vorschwenken bis zur Endlage erleichtert.
Wie Versuche an einem Doppeltamputierten erwiesen haben, fallen bei Verwendung des
neuen Kunstbeines die ermüdenden und das Gehen erschwerenden Bewegungen des Oberkörpers
fort.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:60i. Künstliches Bein zum Anschnallen an einen kurzen Oberschenkelstumpf, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberschenkelhülse in zwei durch ein frei bewegliches, mit einem Spannwerk versehenes Scharnier (g) verbundene Teile (c und d) geteilt ist, derart, daß beim Vorschnellen des Beines zunächst eine Beugung im Oberschenkelscharnier (g) unter Anspannung der Feder (k) des Spannwerkes stattfindet zu dem Zwecke, durch die infolge des Zurückbiegens des beweglichen unteren Teiles (d) der Ober-schenkelhülse entstehende Verringerung des Drehmomentes die Einleitung der Schwenkbewegung zu erleichtern.
- 2. Ausführungsform des Spannwerkes für das Scharnier (g) an dem Kunstbein gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (e) des oberen Teiles (c) der Oberschenkelhülse in einen seine Verlängerung bildenden Arm (h) ausläuft und zwischen diesem und dem Stahlband (f) des unteren Teiles (d) der Oberschenkelhülse eine Spannfeder (k) angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307992C true DE307992C (de) |
Family
ID=561287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307992D Active DE307992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307992C (de) |
-
0
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