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DE307934C - - Google Patents

Info

Publication number
DE307934C
DE307934C DENDAT307934D DE307934DA DE307934C DE 307934 C DE307934 C DE 307934C DE NDAT307934 D DENDAT307934 D DE NDAT307934D DE 307934D A DE307934D A DE 307934DA DE 307934 C DE307934 C DE 307934C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
frame
welding
overlap
containers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307934D
Other languages
English (en)
Publication of DE307934C publication Critical patent/DE307934C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/08Seam welding not restricted to one of the preceding subgroups
    • B23K11/093Seam welding not restricted to one of the preceding subgroups for curved planar seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 307934 KLASSE 49/. GRUPPE
EDMUND SCHRÖDER in BERLIN.
Widerstandsschweißung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1917 ab.
Um bei Behältern, deren Form es nicht oder nur schwierig gestattet, bei Verwendung der elektrischen Widerstandsschweißung das Innere des Gefäßes mit der einen der beiden Elektroden zu erreichen, doch eine glatte Durchführung der elektrischen Schweißung zu ermöglichen, wird nach vorliegender Erfindung wie folgt verfahren:'
Nach Fig. ι beiliegender Zeichnung wird das
ίο Gefäß, hier beispielsweise ein runder Becher, über einen nicht an der Stromleitung teilnehmenden Dorn gesteckt. Dieser Dorn kann dann also, da er nicht als Leiter zu fungieren braucht, aus widerstandsfähigem Material, beispielsweise gehärtetem Stahl, bestehen.
Der Boden des Gefäßes wird durch eine Elektrode ι auf die plane Endfläche des Domes gepreßt, wobei diese Elektrode dem Boden auf der ganzen anliegenden Fläche den Strom zuleitet. Die andere Elektrode 2 wirkt schräg auf die Kante der den Boden etwas überragenden Zarge derart, daß während des Schweißvorganges die Zarge etwas nach innen über die Bodenkante gebördelt wird.
Die beiden Elektroden können auch die Stellung der Fig. 2 annehmen, wobei die Achse der an Stelle der Elektrode 2 der Fig. 1 wirkenden Elektrode 2a parallel der Zargenachse liegt. Diese Elektrodenstellung dürfte besonders in Frage kommen, wenn ein dickwandiger Boden mit einer dünneren Zarge verschweißt wird. Auch kann die undrehbare Elektrode 1 der Fig. ι durch eine Rolle 5 in Fig. 3 ersetzt werden, welche Anordnung besonders bei größeren Durchmessern der zu schweißenden Gefäße anzuwenden sein wird, ebenso bei Gefäßen unrunder Form. .
Durch das vorbeschriebene Verfahren wird es ermöglicht, auch solche Gegenstände elektrisch zu schweißen, die bisher nicht geschweißt werden konnten, weil die Form des zu schweißenden Werkstückes ein Erreichen des Innern des Gefäßes mit der Elektrode erschwerte oder unmöglich machte, beispielsweise beim Einschweißen des Bodens in lange,' zylindrische Rohre. Außerdem ergibt die Verwendung des aus widerstandsfähigem Material hergestellten, nicht als Elektrode wirkenden, also weniger der Abnutzung unterliegenden Domes eine bessere Konstanz der Formen und eine größere Sicherheit für die Innehaltung gegebener Maße.
Das neue Verfahren ist auch vorteilhaft anwendbar für die Herstellung becherförmiger Zinkelektroden galvanischer Elemente, wie eine solche durch Fig. 4 veranschaulicht wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Verbindung von Boden und Zarge bei Behältern durch elektrische Widerstandsschweißung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer schrägwinkelig auf die Schweißkante der Zarge oder gleichachsig zur Zargenachse gerichteten Elektrode die andere Elektrode durch achsialen Druck den Boden auf einen nicht an derStromleitung beteiligten, nur alsFührung
    und Formhalter wirkenden Kern preßt und dem zu verschweißenden Boden den Schweißstrom von außen zuführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch ι zur Herstellung von anderen als Bodennähten bei innen schwer zugänglichen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß beide Elektroden als Rollen derart laufen, daß die eine Elektrode auf der Überlappung als Schweißrolle wirkt, während die andere Rolle unmittelbar neben der Überlappung stromzuführend arbeitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT307934D Active DE307934C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE307934C true DE307934C (de)

Family

ID=561234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT307934D Active DE307934C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE307934C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0230614A3 (en) * 1985-12-20 1987-10-14 Elpatronic Ag Method and apparatus for joining a hollow body to an inner body
WO2019092237A1 (en) 2017-11-13 2019-05-16 Ineos Styrolution Group Gmbh Thermoplastic molding composition and articles made thereof having improved surface quality

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0230614A3 (en) * 1985-12-20 1987-10-14 Elpatronic Ag Method and apparatus for joining a hollow body to an inner body
WO2019092237A1 (en) 2017-11-13 2019-05-16 Ineos Styrolution Group Gmbh Thermoplastic molding composition and articles made thereof having improved surface quality

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