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DE307208C - - Google Patents

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Publication number
DE307208C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
die
mandrel
diameter
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307208D
Other languages
English (en)
Publication of DE307208C publication Critical patent/DE307208C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/29Making branched pieces, e.g. T-pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungsstücken, wie T- und Kreuzstücke, durch Verjüngen der Enden eines rohrförmigen Werkstückes. :
Es ist bereits vorgeschlagen worden, derartige Verbindungsstücke von einem rohrförmigen Werkstück durch Verjüngen der Enden dadurch herzustellen, daß die Enden durch
ίο quer zur Längsachse des Werkstückes gerichteten Druck im Durchmesser herabgemindert werden, wobei dann ein mittlerer unverjüngter Teil verbleibt. Dieser mittlere Teil wird alsdann zwecks Bildens eines oder zweier Arme oder Abzweige abgeflacht, und die so gebildeten Abzweige werden hierauf durch achsial zum Hauptteil der Werkstückes sich bewegende Gesenke geformt und nach auswärts verlängert und schließlich durchlocht und weiter ·, ausgedehnt.
Der Zweck der Erfindung ist nun, Rohrverbindungsstücke oben angegebener Art von größerer Widerstandsfähigkeit schneller und billiger aus schwächerem Material wie bisher herzustellen.
Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß die Enden des Werkstückes in Gesenken durch in der Längsrichtung des Werkstückes ausgeübten Druck im Durchmesser herabgemindert werden und der mittlere unverjüngte Teil des so bearbeiteten Werkstückes in einem anderen Gesenk durch seitlichen Druck abgeflacht und gestaucht wird, worauf der so gebildete Abzweig gelocht und fertiggestellt wird, so daß das Metall des rohrförmigen Werkstückes vom ersten bis zum letzten Arbeitsgang, insbesondere an der Verbindungsstelle zwischen Hauptteil und Abzweigung zusammengedrückt und verdichtet; und in keinem einzigen Arbeitsgang gestreckt und geschwächt wird.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Vorrichtungen zum Durchführen des Verfahrens sowie einige nach dem Verfahren hergestellte Rohr Verbindungsstücke in verschiedenen Stufen der !Verarbeitung dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι bis 10 verschiedene Gesenke zur Herstellung von Rohrverbindungen gemäß der Erfindung in verschiedenen Stellungen,
Fig. 11 den Längsschnitt eines zur Herstellung eines Kreuzstückes dienenden, an einem Ende durch einen Bund verstärkten Werkstückes nach dem ersten Arbeitsgange,
Fig. 12 einen Querschnitt durch die Mitte der Fig. ii,
Fig. 13 einen Querschnitt durch das Werkstück nach dem zweiten und dritten Arbeitsgange,
Fig. 14 einen Grundriß der zur Herstellung bzw. zum Austreiben eines Kreuzstückes benutzten Matrize, :
Fig. 15 einen Schnitt nach Linie B-B der
Fig· Η·
Fig. 16 eine Vorderansicht der zur Fertigstellung eines T-Stückes dienenden Vorrichtung nach Fig. 7.
Gemäß der Erfindung wird zur Herstellung
von T-Stücken ein zweckmäßig gezogenes rohrförmiges, aus Stahl oder anderem Material bestehendes Werkstück ι (Fig. i) von überall gleichem Durchmesser benutzt. Das Werkstück ι wird in die mit einer zentralen Ausnehmung versehene Matrize 2 gelegt. In der Matrize ist ein zweckmäßig auf einer Seite bei 5 abgerundeter Dorn 4 achsial zum Sitz 3 angeordnet. Der abgerundete Teil des Dorns ermöglicht ein leichtes und schnelles Einführen des Werkstückes in die Matrize, während die gerade Seite 6 des Dorns ein Zerknicken' der anschließenden Seite des Werkstückes beim Formen seiner1 gegenüberliegenden Seite verhindert.
Der Stempel 7 ist an seinem unteren Ende mit einer ringförmigen Ausnehmung versehen, deren Durchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des Werkstückes. Die öff-■ nung 8 läuft kegelig nach innen zu und endigt in eine zylindrische, im Durchmesser verringerte, zu der Ausnehmung im Gesenkt exzentrische öffnung 9, deren eine Seite in Richtung mit der geraden Seite der öffnung 8 liegt. Innerhalb der letzteren befindet sich ein Dorn 10, dessen Durchmesser annähernd gleich dem Innendurchmesser des verjüngten Endes des T-Stückes ist. Der Dorn 10 ist, um ein Knicken des Werkstückes zu verhindern, so in der öffnung 8 angeordnet, daß das Werkstück zwischen dem Dorn und der geraden Seite der öffnung 8 eingeführt werden kann.
Der Stempel 7 drückt gegen das freie Ende des Werkstückes 1, wodurch letzteres infolge der kegeligen Wände der Öffnung 8 bzw. 9 im Durchmesser verringert und in die öffnung 9 gedrückt wird. Der verjüngte Teil 11 des Arbeitsstückes erhält hierbei eine exzentrische Lage zu dem mittleren Teil 12.
Hierauf wird das Werkstück aus der Matrize 2 entfernt und sein verjüngtes Ende in eine Matrize 13 (Fig. 2) gebracht, deren Ausnehmung 14 entsprechend derjenigen des Stempels 7 ausgebildet ist. Die Ausnehmung 14 entspricht also der äußeren Form des bereits verjüngten Endes des Werkstückes und ist mit einem ein Zerknicken des Werkstückes verhindernden Dorn 15 ausgerüstet. Das andere 50 Ende des Werkstückes wird wiederum durch den Stempel 7 in der bereits beschriebenen Weise geformt.
Selbstverständlich müssen bei schweren Werkstücken oder in solchen Fällen, wo eine verhältnismäßig große Verjüngung stattfindet, entsprechend abgestufte Matrizen und Stempel verwendet werden, um die Enden der Werkstücke auf den gewünschten Durchmesser zu bringen. Die verjüngten Teile 17 des Werk-Stückes werden durch das vorstehend beschriebene Verfahren etwas verstärkt.
Hierauf werden die Werkstücke auf den Dorn 18 gebracht (Fig. 3), dessen Durchmesser möglichst dem Innendurchmesser der verjüngten Enden des Werkstückes entspricht, und alsdann die mit T-förmigen Aussparungen versehenen Matrizenhälften 19 gegen die Seiten des Werkstückes geführt und der seitliche Ansatz des T-Stückes gebildet. Die Aussparung 20 ist bei 20Λ etwas breiter, um ein Abflachen des später die Abzweigung bildenden Teiles zu ermöglichen. Schließlich wird das Werkstück, nachdem der Abzweig 21 (Fig. 6) in irgendeinem Zeitpunkt zwischen dem seitlichen Zusammendrücken des Werkstückes in der Matrize 19 und dem Formen des Abzweiges in den Gesenken 23, 24 durch ein Lochwerkzeug mit der Bohrung 21 a versehen worden ist, in die Matrize 23 gebracht und der Stempel 24 gesenkt. Letzterer ist mit einer zylindrischen Aussparung 25 und einem konzentrisch zu dieser liegenden Dorn 26 ausgerüstet, der in die Bohrung zia hineinragt und beim Niederdrücken des Stempels 24 mit der Aussparung 25 zusammenarbeitet, um den Teil 21 zylindrisch zu formen. Während dieses Arbeitsvorganges werden in die verjüngten Teile 11 des Werkstückes Dorne 27 eingeführt, deren Enden ausgespart sind, so daß sie den Dorn 26 des Stempels 24 umschließen.
Bei der oben beschriebenen Bearbeitung der Werkstücke findet eine Verdrängung des Materials nach den. Seiten hin statt. Diese Stellen müssen einer weiteren Bearbeitung unterzogen werden, zu welchem Zwecke vorzugsweise die in den Fig. 7 und 16 dargestellte Vorrichtung verwandt werden kann. Die in den Fig. 7 und 16 dargestellte, mit einer halbkreisförmigen Aussparung 29 versehene Matrize 28 dient zur Aufnahme des Werkstückes, und zwar wird letzteres in der Matrize so angeordnet, daß das Werkstückende etwas über die Matrize vorsteht. Das Werkstück wird auf einen in der Längsrichtung der Aussparung 29 sich erstreckenden, drehbar an der Matrize 28 befestigten Dorn 30 aufgeschoben, und die vorstehenden Enden des Werkstückes werden beim Niederdrücken des das Messer 31 mit halbkreisförmig ausgebildeter Schneidkante 32 haltenden Trägers 33 abgeschnitten, worauf die Werkstückenden sowohl als auch die Bohrung 2ia in bekannter Weise mit Gewinde versehen werden können.
Die Fig. 9 und 10 zeigen Gesenke zur Herstellung von Kreuzstücken. Die Enden 35 (Fig. 11 und 12) des Werkstückes 34 werden durch Stempel bzw. Matrizen 36, 37, 38 in ähnlicher Weise wie die T-Stücke im Durchmesser verringert. Im Gegensatz zu den Gesenken für T-Stücke ist die Ausnehmung 39 des Stempels 36 konzentrisch zur Ausnehmung 40 angeordnet. :
Nachdem die Enden 35 verjüngt worden sind, wird das Werkstück auf einen Dorn gebracht und zwischen den Matrizen 43 (Fig. 14 und 15) flachgedrückt. Die Matrizen 43 sind mit kreuzförmigen Ausnehmungen 44 zur Aufnahme des Teiles 42 des Werkstückes versehen und besitzen die gleiche Länge wie die zur Aufnahme der verjüngten Enden 35 des Werkstückes dienenden Aussparungen 45. Die Aussparungen 44 sind etwas breiter als die Aussparungen 45, um ein Flachdrücken des Teiles 42 zu gestatten.
Nach dem Abflachen werden in die seitlichen Teile 46 die Löcher 22 gebohrt und mit Gewinde versehen.
Nachdem die Kreuz- und T-Stücke in der vorstehend beschriebenen Weise verjüngt und abgeflacht worden sind, müssen die Innenseiten der Stutzen nachgearbeitet werden, was durch Einführen der Dorne 82 (Fig. 8) geschieht. Jeder Dorn trägt fein unter 45 ° angeordnetes Stück 83, welches, wenn die Dorne einander genähert werden, allmählich einen Winkel von annähernd 90° mit den Dornen bildet und die gebogenen Teile der Formstücke richtet.
Die Ränder der Formstücke können gewünschtenfalls entweder auf warmem oder kaltem Wege mit einem Bund versehen werden, wie dies bei 84 in Fig. 11 dargestellt ist.
Es ist ersichtlich, daß gemäß der Erfindung Rohrverbindungsstücke aus schwächerem Material hergestellt werden können, welche die v gleiche Widerstandsfähigkeit wie die zur Zeit bekannten schmiedbaren Verbindungen haben und welche außerdem schneller und billiger herzustellen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: -
    Verfahren zur Herstellung von T- und Kreuzstücken für Rohrverbindungen durch Verjüngen der Enden eines rohrförmigen Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Werkstückes (1) in Gesenken (7, 2,13) durch in der Längsrichtung des Werkstückes ausgeübten Druck im Durchmesser herabgemindert werden, darauf der mittlere unverjüngte Teil des Werkstückes in einem anderen Gesenk (19) durch seitlichen Druck abgeflacht und gestaucht wird, worauf der so gebildete Abzweig (21) gelocht und fertiggestellt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT307208D Active DE307208C (de)

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DE (1) DE307208C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961343C (de) * 1951-03-02 1957-04-04 Andre Huet Verfahren zur Herstellung mehrerer in der gleichen Hoehe bzw. der gleichen Querschnittsebene liegender Anschlussstutzen an einem Rohr
DE2334159A1 (de) * 1973-07-05 1975-01-16 Tsnii Technologii Mash Verfahren zum herstellen eines verzweigten fittings
DE2936736A1 (de) * 1979-09-07 1981-03-12 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Verfahren zur herstellung hochbeanspruchter nahtloser verzweigungsstuecke.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961343C (de) * 1951-03-02 1957-04-04 Andre Huet Verfahren zur Herstellung mehrerer in der gleichen Hoehe bzw. der gleichen Querschnittsebene liegender Anschlussstutzen an einem Rohr
DE2334159A1 (de) * 1973-07-05 1975-01-16 Tsnii Technologii Mash Verfahren zum herstellen eines verzweigten fittings
DE2936736A1 (de) * 1979-09-07 1981-03-12 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Verfahren zur herstellung hochbeanspruchter nahtloser verzweigungsstuecke.

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