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DE305949C - - Google Patents

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Publication number
DE305949C
DE305949C DENDAT305949D DE305949DA DE305949C DE 305949 C DE305949 C DE 305949C DE NDAT305949 D DENDAT305949 D DE NDAT305949D DE 305949D A DE305949D A DE 305949DA DE 305949 C DE305949 C DE 305949C
Authority
DE
Germany
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column
spring
oil
arrangement
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT305949D
Other languages
English (en)
Publication of DE305949C publication Critical patent/DE305949C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/16Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of pistons

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 305949 "-KLASSE 42 e. GRUPPE
MAX GEHRE in DÜSSELDORF-RATH.
Bei Kolbendampfmessern, welche unter dem Einfluß eines Druckabfalles in der Leitung arbeiten, ist es wesentlich, daß die Federbelastung des Kolbens vor der Übertragung der Anzeigestelle nach außen in einem Rauni mit dem Kolben liegt. Die Feder wird nun, wenn sie ständig der Dampfwärme ausgesetzt ist, ihre Spannung verlieren und unrichtige Anzeigen geben. Außerdem aber würde sie beim
ίο Stillsetzen des Dampfmessers zum Rosten neigen; auch die Übertragungseinrichtung nach außen wird unter dem heißen Dampf leiden. Um alles dies zu vermeiden, soll eine Flüssigkeitssäule so angeordnet werden, daß sie einen Teil des Innenraumes ausfüllt und je nach ihrer Länge schließlich nach unten zu so kühl bleibt, daß die Dampfwärme keinen schädlichen Einfluß auf die Feder und andere bewegliche Teile ausüben kann. Man kann, da
ίο man immer mit Kondenswasser zu rechnen hat, · die Einrichtung so treffen, daß die Flüssigkeitssäule im unteren Teil aus Wasser, im oberen Teil, in welchem die Feder sich befindet, aus öl besteht; es wird also zweck-
>5 mäßig eine geteilte Flüssigkeitssäule angeordnet.
Es muß natürlich dafür gesorgt werden, daß infolge von Ansammlung des Kondenswassers die Säule nicht zu hoch wird und zu Störungen Veranlassung gibt.
Die Figur zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel. Der unter Einfluß eines Druckabfalles in der Leitung bewegliche Kolben b im Zylinder α trägt eine längere Kolbenstange c. J

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Der Dampfraum unter dem Kolben wird beträchtlich nach unten verlängert.
    Die ölsäule ö, in welcher die Feder liegt, wird getragen von einer Wassersäule w, die sich in einer Leitung g befindet, welche vom unteren Teil der Vorrichtung ausgehend nach oben geführt wird und in dem Druckraum unter δ einmündet, während in einer bestimmten Höhe ein Wasserüberlauf i angeordnet jst, der z. B. zu einem Kondenstopf führt.
    Durch diese Einrichtung wird erzielt, daß die Ölsäule ö nicht über eine beabsichtigte Höhe hinaus steigt. Bei dieser Anordnung wird besonders die Wassersäule und der unterste Teil der ölsäule bei genügender Lange der Verbindung zwischen dem Zylinder und Unterteil« gekühlt und die Feder f sowohl wie auch der nach außen hin übertragende Hebel d und der Drehpunkt kalt bleiben. Statt einer besonderen Leitung g kann auch ein anderer entsprechender Kanal angeordnet werden.
    Diese Anordnung kann auch z. B. für Luftmesser mit innen liegender Feder dienen, die ebenfalls in öl gelagert sein muß, wenn diese Luftmesser speziell für erwärmte Luft oder Gase bestimmt sind.
    55
    60
    i. Meßfederanordnung für Dämpfmesser und ähnliche wärmebeeinflußte Meßgeräte, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Flüssigkeitssäule unterhalb eines beweglichen Kolbens oder Ubertragungsmittels, in deren unterem Teil die Meßfeder (f)
    untergebracht ist, zum Zweck, eine Kühlung' der Feder (f) und der ihre Bewegung übertragenden Teile (d) herbeizuführen.
    .
  2. 2. Meßfederanordnung nach Anspruch-i, dadurch gekennzeichnet, daß der zunächst unter dem Kolben liegende Teil der Flüssigkeitssäule aus öl, in welchem die Feder liegt, besteht, und diese Ölsäule von einer Wassersäule getragen wird, deren Höhe durch einen Überlauf («) begrenzt wird, zum Zweck, die Feder ständig in Öl zu halten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT305949D Active DE305949C (de)

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DE (1) DE305949C (de)

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