[go: up one dir, main page]

DE3048977A1 - "verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut" - Google Patents

"verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut"

Info

Publication number
DE3048977A1
DE3048977A1 DE19803048977 DE3048977A DE3048977A1 DE 3048977 A1 DE3048977 A1 DE 3048977A1 DE 19803048977 DE19803048977 DE 19803048977 DE 3048977 A DE3048977 A DE 3048977A DE 3048977 A1 DE3048977 A1 DE 3048977A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bituminous
aggregates
mixing
mixer
binder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803048977
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2848145A external-priority patent/DE2848145C2/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803048977 priority Critical patent/DE3048977A1/de
Publication of DE3048977A1 publication Critical patent/DE3048977A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/10Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
    • E01C19/1013Plant characterised by the mode of operation or the construction of the mixing apparatus; Mixing apparatus
    • E01C19/1027Mixing in a rotary receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • "Verfahren zur Aufbereitung von bituminösem
  • Mischgut ( Zusatz zum deutschen Patent 28 48 145) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung von bituminösem Mischgut im Straßenbau oder dgl. aus im wesentlichen feuchten Zuschlagstoffen und heißem bituminösen Bindemittel, bei dem die Zuschlagstoffe und das bituminöse Bindemittel bei einer vorbestimmten Mischtemperatur in einem mit Mischwerkzeugen ausgerüsteten Mischbehälter zusammengeführt und zu einem bituminösen Baustoff gemischt werden, wobei bei Aufrechterhaltung der mischenden Bewegung der Zuschlagstoffe in dem Mischbehälter, der als Druckbehälter ausgebildet ist, ein räumlicher Oberdruck eingestellt und dem Behälter Wärme zugeführt wird, wobei die Höhe des Oberdrucks so abgestimmt wird, daß diese gleich oder oberhalb der Höhe des Sättigungsdruckes des den Oberflächen der Zuschlagstoffe anhaftenden Wassers bei der gewünschten Temperatur des herzustellenden Mischgutes nach Zuführung des Bindemittels liegt, nach der DE-SS 28 48 145.
  • In der Praxis sind Verfahren zur Aufbereitung bituminösen Mischgutes bekannt geworden, die sich im wesentlichen in folgende zwei Gruppen einteilen lassen: 1. Verfahren, bei denen die Feststoffe getrocknet und erhitzt werden, bevor das bituminöse Bindemittel - ebenfalls erhitzt und dadurch verflüssigt - zugegeben wird ( Temp. der leststoEl~c 130 - 1600 C).
  • Als Beispiel wird hierzu auf die Schrift ' Straßenbau mit Shellbitumen", 3. Aufl. 1954, Seite 42 und 43, verwiesen, die die Herstellung von Heißasphalt für den Straßenbau mit Bitumen als Bindemittel betrifft.
  • Nach dem in der Schrift aufgezeigten Aufbereitungsschema werden die Sande und Splitte zusammen dosiert, dem Trommeltrockner aufgegeben und nach ihrer Trocknung und Erhitzung absatzweise mit Füller einer Waage aufgegeben, die in den Mischer entleert und in diesen, entweder gleichzeitig mit der Aufgabe oder aber auch nach der Aufgabe des Gutes, das bituminöse Bindemittel eingebracht wird.
  • Bei diesem Verfahren sind die Feststoffe, die mit der Trocknung bis über die Verarbeitungstemperatur des jeweiligen Bindemittels hinausgehend erhitzt werden müssen, in getrocknetem Zustand einem mehr oder weniger starken Abrieb ausgesetzt und die Heizgase beladen sich mit Feinststoffen, die anschließend wieder in aufwendigen Entstaubungsanlagen abgeschieden werden müssen.
  • 2. Verfahren, bei denen die noch nicht getrockneten Feststoffe mit dem verflüssigten bituminösen Bindemittel vermengt und anschließend unter starker Erwärmung vermischt werden.
  • Ein solches Verfahren wird durch die deutsche Patentschrift 1 594 815 ausgewiesen. Zur Anwendung des Verfahrens ist vorgesehen, den noch nicht getrockneten mineralischen Feststoffen, die normalerweise einen Wassergehalt von 3 bis 5 % aufweisen, in einem Mischer, vorzugsweise über Zerstäubungsorgane, das Bindemittel zuzuführen, so daß. eine ausreichende statistisch Verteilung dieses Bindemittels auf den Oberflächen der Mineralstoffe gegeben ist.
  • Nach erfolgter Zugabe und Erreichung des gewünschten Mischungszustandes wird das Gemenye kontinuierlich einem Trockner, vorzugsweise einem Trommeltrockner, zugeführt und in diesem bei starker Erwärmung vermischt.
  • Bei diesem Verfahren ist eine genügende Staubfreiheit nicht immer gegeben, da der Zeitpunkt der Aufhebung der Wasserbindung des Feinststaubes an das gröbere Korn nicht immer vollständig iclentiscll ist mit dessen nachfolgender Bindung durch das bituminöse Bindemittel. Die ununterbrochene Bindung des Staubes an die gröberen Partikel, und zwar gleichgültig, ob durch Wasser oder Bindemittel, ist jedoch Voraussetzung für eine völlig staublose Aufbereitung von bituminösem Mischgut.
  • Bei einer zur Ausübung dieses Verfahrens kombinierten Misch-, Trocknungs- und Erhitzungseinrichtung, wie sie durch die deutsche Patentschrift 2 102 328 bekanntc3eworden ist, wurde bei fallweise Inkaufnahme eines relativ geringen Aufwandes für die Entstaubung eine besonders wirtschaftliche, kontinuierliche Betriebsweise erreicht.
  • Eine solche Betriebsweise, die eine in Abhängigkeit von dem Ergebnis der kontinuierlichen Gewichtsermittlung der Mineralstoffe kontinuierliche Bindemitteldosierung vorsieht, ist jedoch in den Ländern Mitteleuropas, trotz der heute gegebenen Möglichkeit, den Feuchtigkeitsgehalt der Feststoffe durch automatische Sollwertkorrektur zu berücksichtigen, nicht immer anwendbar bzw. zugelassen, da grundsätzlich eine kontinuierliche Verwiegung und Messung nicht die nahezu exakte Genauigkeit der chargenweisen Dosierung ausweisen kann und darüberhinaus die bei kleineren Baulosen oder bei stationären Anlagen oft erforderliche Umstellung der Anlagen auf geänderte Rezepturen erschwert und die Umstellungsphase verlängert.
  • Zusammengefaßt ist zu dem zuletzt genannten Verfahren festzuhalten, daß zwar der Aufwand für die Entstaubungsanlage reduziert wird, wobei diese Aufwandsminderung durchschnittlich mit einem Kilowatt pro Tonne herzustellendem Mischgut in die Energiebilanz eingeht.
  • Das bei diesem Verfahren jedoch zu beobachtende Austreten sogenannter blauer Dämpfe, die bedingt sind durch den direkten Kontakt der Brennergase mit dem Bindemittel und die einen analytisch kaum feststellbaren Anteil niedrig siedender Kohlenwasserstoffe aus dem Bitumen haben, schmälert den Wert dieses Verfahrens, da die Beseitigung des blauen Rauches wieder mit hohen Kosten verbunden ist.
  • Wenn man hierzu noch bedenkt, daß die heutigen Investitionskosten für eine stationäre Aufbereitungsanlage bis zu 40 % für die Erfüllung der Auflagen des Umweltschutzes verwendet werden müssen, so können die seitherigen Wege nicht als in Richtung einer endgültiyen Lösurig führend bezeichnet werden.
  • Zu diesL ti iiJcliL yeringcll Vorbelastuncn des Straßcnbaus sind noch die zwischenzeitlich durch die Energiekrise bedingten Steigerungen der Heizölkosten getreten, wobei für das bituminöse Bindemittel etwa ähnliche Steigerungsraten gelten.
  • In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, den f:ür das zuerst beschriebene Verfahren der Aufbereituny erforderliche Energiebedarf pro Tonne Straßenbau-Mischgut zu definieren.
  • Ausgehend von einer Anlagenleistung von 120 t/h Straßenbau-Mischgut, einer minimalen Mischguttemperatur von 140 °C und 1000 kg-Chargen ergibt sich bei einem ebenfalls als unteren Grenzwert anzusetzen-,den Wasseranteil von etwa 30 kg zu jeder etwa 60 kg Bitumen enthaltenden 1000 kg-Charge und einem Wärmebedarf für die Aufrechterhaltung der Temperatur des heiß angelieferten Bindemittels, von etwa einem Drittel des Wärmeinhaltes des Bitumen, sowie bei einer spez2.-fischen Wärme des Bitumens von 0,5 x 4,19 x103J, des Minerals von 0,2 x 4,19 x 103J, des Wassers von 1,0 x 4,19 x 103J, und einer Verdampfungswärme des Wassers von 540 x 4,19 x 103J, ohne Bercksichtigung des Anlagen-Wirkungsgrades folgender Wärmebedarf: 1. Erhitzung der Minderalstoffe einschließlich des Füllers (940 x 0,2 x 140) 4,19 x 103 = 110 280 x 103J 2. Aufrechterhaltung der Bindemitteltemperatur (60 x 0,5 x 140)/3 x 4,19 x 103 = 5 866 x 103J 116 146 x 103 J übertrag 116 146 x 1 0' 4 3. Erhitzung des Wasser (140 x 30) 4,19 x 103 = 17 598 x 103 J 4. Verdampfung des Wassers (540 x 30) 4,19 x 10) = 67 8-78 x 103 J 201 6X22 x 103 J Dies entspricht etwa 4,6 kg Heizöl extra leicht pro Tonne Mischgut, was einen tatsächlichen Bedarf bei einem Wirkungsgrad von 80 % von etwa 6 kg Heizöl bedeutet.
  • Darüberhinaus ist anteilig die für eine 120 Tonnen-Anlage durchschnittlich installierte Leistung von 310 kW, d.h. also 310/120 = 2,58 kW/t, bei der Feststellung des Energieaufwandes zu berücksichtigen.
  • Nach dem eingangs genannten Verfahren ändert sich diese Bilanz wie folgt: 1. Erhitzung der Mineralstoffe einschließlich des Füllers (940 x 0,2 x 140) 4,19 x 103 = 110 280 x 103 J 2. Aufréchterhaltung des Bindemitteltemperatur (60 x 0,5 x 140)/3 x 4,19 x 102 = 5 866 x 103J s. Erhitzung des Wassers (140 x 30) 4,19 x 103 = 17 598 x 103 J 133 744 x 103 J Dies entspricht einer Reduzierung des ursprünglichen Wärmebedarfs auf ca. 66 % bzw. umgekehrt gerechnet, die Verfahren nach dem Stand der Technik verlangen einen 1,5-fach höheren Wärmeaufwand als das erfin -dungsgemäße Verfahren.
  • Da eine Staubbildung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht möglich ist, entfällt die gesamte Entstaubungsanlage mit einer installierten Leistung von ca. 120 kW und die Trockentronimel mit 40 kW.
  • Zusätzlich werden für den Verdichter und das Brenneraggregat, den erforderlichen Heizgaserzeuger insgesamt etwa 20 kW benötigt.
  • Es können also von der installierten Gesamtleistuny von 310 kW 140 kW abgesetzt werden, so daß für eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitsende 120-Tonnen-Anlage die installierte Leistung pro Tonne auf einen Wert von 170 / 120, d.h. also auf einen Wert von 1,42 kW/t reduziert werden kann.
  • Das eingangs beschriebene Verfahren geht also bewußt von der Sachlage aus, durch Einstellung eines der Mischtemperatur entsprechenden Sättigungsdruckes im Mischbehälter jede Zuführung von Wärme für die Verdampfung des den Zuschlagstoffen anhaftenden Wasser zu vermeiden und durch intensive Mischung ein zw0iinest bei den gegebenen Druckverhältnissen grob-disperses Gemenge von im wesentlichen im Bindemittel verteilten Wasser herzustellen, das erst nach der Entleerung aus dem Mischer in der Hauptsache während der Einbau- und Verdichtungsphase, partiell bricht und seinen Emulsiionscharakter und mögliche schaumbildende Tendenzen ver; liert.
  • Es ist Aufgabe dieser Erfindung, die Verwendung eines Verfahrens nach der eingangs beschriebenen Art für weitere Gebiete der Technik vorzuschlagen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Verfahren zur Aufbereitung eines bituminösen Mischgutes aus Erzen, Kohlen oder dergleichen Zuschlaystoffen verwendet wird.
  • So aufbereitete Mischgüter können, unter Wahrung der selben vorteilhaften Ergebnisse, beispielsweise im Rahmen von deren Stückigmachung, wie Brikettierung, Pelettisierung, usw., weiter verarbeitet werden Das Verfahren wird durch die beigefügte Zeichnung in vereinfachter, teilweiser schematischer Darstellung in beispielsweiser Ausbildung näher erläutert.
  • Es zeigen Figur 1 den Mischer in Einfüllstellung, jedoch mit noch nicht geöffnetem Druckdeckelverschluß.
  • Der Druckdeckelverschluß wird üblicherweise in Entleerungsstellung geöffnet; Figur 2 derl Mischur in w@@grechter Lage in Mischstelluny, d.h. den Schnitt A - B durch Figur 1 mit um 90°, d.h. in die Horizontale verschwenk-@em Mischbehäfter ; Figur 3 den Mischer, eingeordnet in das Schema einer Aufbereitungsanlage zur Herstellung bituminösen Mischgutes.
  • Der Mischbehälter 2 ist Bestandteil eines rotierenden Trommelmischers 1, wobei dieser Mischer mit einem mit ihm verbundenen, außerhalb des eigentlichen Mischbehälters 2 angeordneten Länghalslayer 3 dreht. ei der yegenüber dem Mischbehälter 2 feststehenden Lagerachse 4 handelt es sich im wesentlichen um einen zylindrischen Hohlkörper 5, durch den die Heizgaszuführung 6 und die Heizgasabführung 7 in bzw. aus dem Mischer erfolgt. Die Heizgaszuführung 6 endet unmittelbar,radial eintretend, in dem Hohlkörper 5 und führt von diesem über den Abzweig 8 in den gemäß Figur 2 in Mischstellung des Mischbehälters 2 im Bereich des Mischergrundes liegenden Heizgasverteiler 9.
  • Die Heizgasabführung 7 erfolgt gemäß Figur 2 in Mischstellung über ein Rohrknie zentrisch in den Hohlkörper 5 und über ein weiteres Rohrknie aus diesem radial ab. In der Heizgasabführung 7 ist die in Mischstellung (Figur 2) in den oberen Freiraum einmündende, irLit Bindemittelzuteildüse 11 ausgerüstete Bindemittelleitung 10 angeordnet. Die Bindemittel leitung 10 wird an nur schematisch dargestellter geeigneter Stelle aus der Heizgasabführung 7 ausgeführt und über ein bewegliches Glied 12 mit der ebenfalls nur schematisch ausgewiesenen Bindemitteldosierung 13 verbunde.
  • Das heizgas wird in dei fleizgaserzeuger 14 erzeugt und über den ansaugseitig mit ihm verbundenen Kompressor 15, die Heizgaszuführung 6, den Hohlkörper 5, den Abzweig 8, den Heizgasverteiler 9, die im Mischbehälter 2 einlagernden Zuschlagstoffe 16 gefördert und durch die Heizgasabfühiing 7 aufgenommen und wieder dem Heizgaserzeuger 14 zugeführt.
  • Zum weiteren Ausbau des Mischers 1 ist zu bemerken, daß das im Mischbehälter 2 zentral angeordnete Rohr der Heizgasabführung 7 mit Mischwerkzeugen 17 bestückt ist. Die radial in einer Ebene gegenüberliegend aus der durch einen Hohlkörper 5 gebildeten Lagerachse 4 austretenden Heizgase und Abführungen 6/7 sind U-förmig gekröpft und verlaufen zunächst parallel und abstandsgleich zu einer durch die Mittelachse 18 geführten, in Mischstellung waagrecht eingebrachten Ebene, wobei die beiden Schenkel 19 etwa bis zum Schwerpunkt des Trommelmischers führen und dann rechtwinklig abzweigen. Diese Abzweige sind Tragachse 20 für den um ca. 1800 verschwenkbaren Trommelmischer Die Tragachsen 20 werden in Lagern 21 der Lagerböcke 22 geführt.
  • Auf der nach innen zum Mischer 1 gerichteten zylindrischen Oberfläche der Lager 21 ist das mit dem Mischbehälter 2 zu verschwenkende Traggestell 23 für den Mischerantrieb(über Getriebemotor 24, Ritzel 25 und Laufring 26)und für den Druckdeckelverschluß 27 des Mischbehälters 2 einschließlich dessen Ausschwenkantriebes 34/37 angeordnet.
  • Zu dieser Anordnung ist zu bemerken, daß Mischbehälter 2 in im wesentlichen vertikaler Stellung nach der Öffnung des Druckdeckelverschlusses 27 - üblicherweise in Entleerungsstellung 39 - aus einem Wiegebehälter 38, in dem die aufzugebenden Zuschlagstoffe entsprechend der Mischrezeptur in vorbestimmten Gewichtsmengen zusammengeführt sind, beschickt wird.
  • Der Druckdeckelverschluß 27 besteht aus dem eigentlichen Druckdeckel 28, der über die Mischeröffnung 35 greift und gegen die gegen das auslaufende Gut geschützte Dichtfläche 36 anliegt. Der angedrückte Druckdeckel 28 dreht mit dem Mischbehälter 2, wobei der Druckdeckel 28 in einen @agerzapfen 29 überführt, der seinerseits wiederum durch das in einer U-förmigen Traggabel 30 angeordnete Lager 31 auf genommen wird. Die Traggabel 30 wird mit ihren Schenkeln 32 beidseitig in im Traggestell 23 schwenkbar angeordneten, illit Schiebelager 33 ausgerüstete Drehzapfen 34 geführt und ist gemeinsam mit dem verbundenen Druckdeckel 28 durch nicht gezeichnete Mittel - wie Druckzylinder oder Stellmotore - anhebbar und absenkbar.
  • Um den Druckdeckel 28 bei Füllung und Entleerung außerhalb des strömenden Gutes verbringen zu können, wird dieser nach dem Abheben um ca. 900 über den mit Zapfen 34 verbun(lenen Antrieb 37 verschwenkt und dessen zeitgerechte, sich wiederholende Betätigung in die Gesamtsteuerung der für die Durchführung des Verfahrens vorgesehenen Aufbereitungsanlage - ebenso, wie das Verschwenken des Trommelmischers 1 in Mischposition oder dessen Verbringen in Entleerungsposition gemäß Position 39 - mit einbezogen.
  • Eine verfahrensgerecht ausgebildete Aufbereitungsanlage wird durch Figur 3 ausgewiesen. Die von einer Deponie in den Dosierapparat 40 beispielsweise durch Schaufellader in die einzeliien Dosierzellen 41 bis 44 verbrach-@en Zuschlagstoffe werden entsprechend der Rezeptur anteilig auf delll Sammelband 45 zusammengeführt und von diesem entweder direkt oder über weitere Fördermittel, z.B. das Förderband 46, in einen Vorratsbehälter 47 verbracht. In diesem Vorratsbehälter kann fallweise durch überschüssige Heizgase bzw. Abgase oder dgl. vorgeheizt und/oder das Gut durch geeignete Maßnahmen, z.B. durch Vibration, partiell entwässert werden.
  • Von dem Vorratsbehälter 47 werden die Zuschlagstoffe chargenweise bei Null-Stcllung des Waagenzeigerkopfes 38' und bei geschlossenem Rundschieber 38' in den Waagenbehälter 38 verbracht und über eine Dosierschnecke 49, ausgehend von einem Füllersilo 48, der zusätzlich erforderliche Fülleranteil eingewogen. im Vorratsbehälter 47 kann auch der Wassergehalt der Zuschlagstoffe, z.B.
  • kapazitiv, ermittelt und die Sol@instellung des Waagenzeigerkopfes 38' kontinuierlich entsprechend dem Ermittlungsergebnis nachgeführt werden.
  • Nach Abschluß der Einwägung verbleibt der Rundschieberverschluß 38'' des Waagenbehälters 38 weiterhin so lange verriegelt, bis die Öffnung 35 des Mischbehälters 2 unter den Waagenbehälter 38 bei geöffnetem Deckel 28 eingeschwenkt und fixiert ist. Der Rundschieber @8'' des Waagenbehälters 38 entriegelt und öffnet jetzt; der Inhalt des Waagenbehälters 38 entleert in den Mischbehälter 2. Der Rückgang dLs Waagenzeigerkopfes @ 38' auf Nullstellung gibt Impuls für die Einleitung der Wiederholung der Verwiegung und gleichzeitig Impuls für den Verschluß des Druckdeckels 28. Nach Abschluß dieser eingeleiteten Maßnahmen verschwenkt der Mischbehälter 2 in die Mischposition nach Figur 2.
  • In dieser Stellung wird in den während allen Betriebsphasen ständig rotierenden Mischbehälter 2 ein über den Sättigungsdruck des Oberflächenwassers der Zuschlagstoffe - bei der gewünschten Mischtemperatur in Mischbehälter - liegender Überdruck durch komprimierte Heizgase oder Heißluft eingestelit, das Bindemittel während dieses Zeitabschnittes zugeführt und mit den Zuschlagstoffe@ innig vermischt. Das Restwasser bildet zusammen mit dem Bindemittel eine partielle Emulsion, die die einzelnen Feststoffe gleichmäßig umhüllt.
  • Zur weiteren Erläuterung des Vorganges wird vorgeschlagen, daß die im Heizgaserzeuger 14 erzeugten Heizgase, wie erwähnt, durch einen Verdichter - vorzugsweise durch einen Kompressor 15 - angesaugt und wie beschrieben durch die im Mischbehälter 2 eingebrachten Zuschlagstolle 16 gelüh@t werden.
  • Die abgekühlten Gase werden - selbstverständlich bei Aufrechterhaltung des vorgeschriebenen Druckes - im Mischbehälter 2 durch nicht eingezeichnete Mittel wieder im Kreislauf, d.h. über die Heizgasabführung 7, dem Heizgaserzeuger 14 zugeführt.
  • Die erforderliche Bindemittelmenge wird durch das Bindemitteldosiergerät 13 aus dem Bindemittellagerbehälter 13' entsprechend der Einstellung des Voreinstellgerätes 13'' abgesaugt und über die Düse 11 den Zuschlagstoffen 16 zugeführt Mit Erreichung der erforderlichen Mischguttemperatur im Mischbehälter 2 - die fallweise auch durch Berücksichtigung einer voreinstellbaren Regelzeit identifiziert wird - schaltet die Heizgaszuführung, selbstverständlich erst nach der im Normalfall bereits schon ab geschlossenen Bindemitteleindüsung, ab und der Mischbehälter 2 verschwenkt in die Entleerungsstellung, gemäß Position 39, Figur 3, etwa um 900 nach unten. Das öffnen des Deckels 28 beginnt mit der Verriegelung des Mischbehälters 2 in Entleerungsstellung und zwar entsprechend den bereits gegebenen Erläuterungen.
  • L)er Misehbehälter 2 entleert über den Sammelbehälter oo, über ein Band 51 in den Mischgutverladebehälter 52.
  • Nach Ablauf einer voreingestellten, für die Entleerung ausreichenden Zeit verschwenkt der Mischbehälter 2 mit seiner Öffnung 35 in die Einfüllstellung unterhalb des Waagenbehälters 38. Der Deckel 28 bleibt bei diesem Schwenkvorgang um etwa 1800 geöffnet.
  • Um eine kontinuierliche Heizgaserzeugung zu ermöglichen, kann vorgesehen werden, daß während der Beschickungs- und Entleerungsphase des Mischbehälters 2 die erzeugten Heizgase durch den Vorratbehälter 47 über die gestrichelt gezeichneten Rohrleitungen 53 und 54 und Umsteuerorgane 55 und 56 geleitet werden. Dieses Vorgehen muß jedoch thermostatisch überwacht werden, da im Sinne der Erfindung im Vorratsbehälter 47 keine Verdampfungsleistung - zumindest keine nennenswerte - erbracht, sondern dem Gut lediglich Wärme zugeführt werden soll.
  • Zu den Grundüberlegungen und de@ an ande@er Stelle beleuchteten Wärme- und Energiebilanz ist festzuhalten, daß die Anlage von einer Leistung von 120 to/Ii bei einem Füllgewicht pro Charge von 1 Tonnen und 120 Chargen pro Stunde, d.h. einer Mischzeit von etwa 20 Sekunden und einer Füll- und Entleerungszeit von etwa 10 Sekunden ausgeht.
  • L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Patentanspruch Verfahren zur Aufbereitung von bituminösem Mischgut im Straßenbau oder dgl. aus im wesentlichen feuchten Zuschlagstoffen und heißem bituminösem Bindemittel, bei dem die Zuschlagstoffe und dgl bituminöse Bindemittel bei einer vorbestinunten Mischtemperatur in einem mit Mischwerkzeugen ausgerüsteten Baustoff gemischt werden, wobei bei Aufrechterhaltung der mischenden Bewegung der Zuschlagstoffe in dem Mischbehälter, der als Druckbehälter ausgebi-ldet-i-s-t-,-ein räumlicher Oberdruck eingestellt und dem Behälter Wärme zugeführt wird, daß diese gl-eich oder oberhalb der Höhe -des Sättigungsdruckes des den Oberflächen der Zuschlagstoffe anhaftenden Wassers bei der gewünschten Temperatur des herzustellenden Mischgutes nach Zuführung des Bindemittels liegt, nach der DE-PS 28 48 145,dadurch gekennzeichnet, d a ß das Verfahren zur Aufbereitung eines trituminösen Mischgutes aus Erzen, Kohlen oder dergleichen YwlschlacJstoffe verwendet wird.
DE19803048977 1978-11-07 1980-12-24 "verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut" Withdrawn DE3048977A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803048977 DE3048977A1 (de) 1978-11-07 1980-12-24 "verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut"

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2848145A DE2848145C2 (de) 1978-11-07 1978-11-07 Verfahren zur Aufbereitung von bituminösem Mischgut im Straßenbau o.dgl. und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE19803048977 DE3048977A1 (de) 1978-11-07 1980-12-24 "verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut"

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3048977A1 true DE3048977A1 (de) 1982-07-29

Family

ID=25776364

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803048977 Withdrawn DE3048977A1 (de) 1978-11-07 1980-12-24 "verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut"

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3048977A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2848145C2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von bituminösem Mischgut im Straßenbau o.dgl. und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP0234279B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Konditionierung von Kraftwerksreststoffen
DE2640787A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von hochofenkoks
DE2828506C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines schäumfähigen Gemisches aus mindestens zwei fließfähigen, schaumstoffbildenden Reaktionskomponenten und Zuschlagstoffen
DE3137481A1 (de) "mit festem schwefel gestreckte asphaltmasse sowie verfahren und vorrichtung zu deren herstellung"
CH637308A5 (de) Verfahren zur aufbereitung eines bei der herstellung von elektroden verwendeten mischguts.
DE4138036C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung eines zu einem Dickschlamm entwässerten Klärschlammes
DE2062358A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Straßendeckenmaterialien
DE3333673A1 (de) Verfahren zur herstellung von bituminoesem mischgut unter mitverwendung von altasphalt
DE2217704A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Straßenbelägen aus beschichtetem Splittmaterial
DE3048977A1 (de) "verfahren zur aufbereitung von bituminoesem mischgut"
DE2536699A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen einbringung radioaktiver oder toxischer materialien in behaelter
EP2554746A1 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von Asphalt
DE3723103C2 (de)
DE102004014760B4 (de) Asphaltanlage und Verfahren zum Herstellen von Asphalt
DE4035050C2 (de) Verfahren zum Herstellen von Asphaltmischungen
DE3109573C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von bituminösem Mischgut unter Mitverwendung von Altasphalt
DE2319366C3 (de) Vorratsbehälter für bituminöses Mischgut
DE2851856C3 (de) Verfahren zum Unschädlichmachen von Kohlenstaub
DE2830795A1 (de) Verfahren zur aufbereitung von bituminoesen altbaustoffen
DE102010040760A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Asphalt aus Recycling-Granulat in der Kaltzugabe
DE1594769C3 (de)
DE2614848A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ueberfuehrung von schlammfoermigen oder zaehfluessigen abfallstoffen in einen festen deponierbaren zustand
DE4110981A1 (de) Verfahren zur herstellung von asphaltgemischen mit einer ueber den mischturm angeordneten trocken- und heiztrommel sowie ergaenzung des verfahrens fuer die teilaufgabe der abgaskuehlung und -waesche
AT209785B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Abpacken von trockenem, vorgemischtem Beton od. dgl.

Legal Events

Date Code Title Description
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2848145

Format of ref document f/p: P

8141 Disposal/no request for examination