[go: up one dir, main page]

DE3048772C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3048772C2
DE3048772C2 DE3048772A DE3048772A DE3048772C2 DE 3048772 C2 DE3048772 C2 DE 3048772C2 DE 3048772 A DE3048772 A DE 3048772A DE 3048772 A DE3048772 A DE 3048772A DE 3048772 C2 DE3048772 C2 DE 3048772C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
opening
flange part
carton
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3048772A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3048772A1 (de
Inventor
Kouichirou Tokio/Tokyo Jp Aida
Haruo Ebina Kanagawa Jp Suzuki
Mitsuru Fujisawa Kanagawa Jp Kuwabara
Yukio Tokio/Tokyo Jp Imaizumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE3048772A1 publication Critical patent/DE3048772A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3048772C2 publication Critical patent/DE3048772C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/46Handles
    • B65D5/46008Handles formed separately from the container body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/30Moulds
    • B29C51/34Moulds for undercut articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Karton-Handgriff, der einstückig aus Kunstharz gebildet ist, sowie auf ein Ver­ fahren zur Herstellung eines solchen Handgriffes.
Üblicherweise werden elektrische Geräte und andere Artikel in Kartons aus Wellpappe zu deren Schutz, wenn das Gerät transportiert oder gespeichet wird, angeordnet. Üblicher­ weise besitzt ein zu diesem Zweck verwendeter Karton eine linke Seitenwand 1 a und eine rechte Seitenwand 1 b wie gemäß Fig. 1. Die Seitenwände 1 a und 1 b weisen jeweils Öffnungen 2 auf, über denen Handgriffe 3 befestigt sind. Die Hand einer Person wird in den Handgriff 3 durch die Öffnung 2 zum Tragen des Kartons 1 eingeführt.
Ein herkömmlicher Handgriff 3 enthält beispielsweise und wie in den Fig. 2-5 dargestellt, eine Pappe 5 mit einem Durchgangsloch 5 a, dessen Größe und Form im wesentlichen die gleichen sind wie die der Öffnungen 2, die in den Seitenwänden des Kartons ausgebildet ist. Der Handgriff 3 besteht aus einem geformten Artikel 4 aus flexiblem Kunstharz, beispielsweise Poyläthylen, und enthält einen Flanschteil 6 und einen Sack- oder Beutelteil 7, die ein­ stückig miteinander verbunden sind. Der Flanschteil 6 be­ sitzt eine mittige Öffnung 6 a und der Beutelteil 7 ist mit dem Randteil der Öffnung 6 a verbunden, weshalb also die Öffnung 6 a einen Eingang zu dem Beutelteil 7 bildet. Da der Flanschteil 6 flexibel ist, wird der geformte Artikel 4 an der Pappe 5 derart befestigt, daß die mittige Öffnung 6 a des Flanschteils 6 mit dem Durchgangsloch 5 a in der Pappe 5 übereinstimmt und dann der Flanschteil 6 an einer Seite der Pappe 5 mittels eines Klebstoffs 30 oder mittels Wärmeverschweißens haftend befestigt wird. Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Verwendung eines Klebstoffes 30 zum Ver­ binden des Flanschteils 6 mit der Pappe 5. Weiter ist die andere Seite der Pappe 5 mit einem Klebstoff 31 be­ schichtet, wobei die Pappe 5 an der Innenseite der linken Seitenwand 1 a oder der rechten Seitenwand 1 b des Kartons 1 mittels des Klebstoffs 31 derart haftend befestigt ist, daß das Durchgangsloch 5 a der Pappe 5 mit der Öffnung 2 in dem Karton 1 übereinstimmt.
Fig. 4 und 5 zeigen Geräte oder Waren 32, die in dem Karton 1 mit dem Handgriff 3 aufgenommen sind. Stoßabsorbierende Glieder aus beispielsweise Polystyrolschaum, sind zwischen den Waren 32 und dem Karton 1 angeordnet. Gemäß dem mit dem Handgriff 3 versehenen Karton 1 wird die Innenseite des Kartons 1 durch den Beutelteil 7 trotz des Vorliegens der Öffnung 2 nach außerhalb abgetrennt, weshalb kein Staub in den Karton 1 eintreten kann. Daher werden die Waren 32 gegenüber Verschmutzung durch Staub geschützt. Weiter stört der Beutelteil 7 nicht das Einführen der Waren 32 in dem Karton 1 wie gemäß dem Teil A, da der flexible Beutelteil 7 durch die Ware 32 nach unten gebogen wird, obwohl der Beutelteil 7 den Karton vorspringt, wie in Fig. 4 darge­ stellt. Weiter wird eine Hand oder werden Finger 34 in dem Beutelteil ) über die Öffnung 2 eingeführt und dann wird der Beutelteil 7 mittels der Finger 34 nach oben gebogen, wenn der Karton 1 getragen werden soll, wie in Fig. 5 dargestellt. Danach wird der Karton 1 mittels der Hand wie gemäß dem Pfeil B nach oben gehoben. Die Handgriffe 3 machen das Tragen des Kartons 1 bequem, da der Beutelteil 7 sehr leicht nach oben biegbar ist, wodurch der Karton 1 leicht handhab­ bar ist. Jedoch ist der Handgriff 3 flexibel und erfordert die Pappe 5, wobei weiter Klebstoffe 30 und 31 zwischen dem geformten Artikel 4 und der Pappe bzw. zwischen der Pappe 5 und dem Karton 1 verwendet werden müssen. Weiter ist eine Zeit zum Aushärten der Klebstoffe 30 und 31 erforderlich. Die Ware 32 kann so lange nicht in den Karton 1 eingeführt werden, solange die Klebstoffe 30 und 31 nicht ausgehärtet sind. Folglich vergeht sehr lange Zeit zwischen der Bereitstellung des Kartons 1 mit den herkömmlichen Handgriffen 3 und dem Einsetzen darin.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Handgriff für einen Karton anzugeben, bei dem unter Vermeidung der er­ wähnten Nachteile der Handgriff an der Seitenwand eines Kartons ohne Klebstoff anbringbar ist.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale.
Durch die Erfindung ist also ein Handgriff ohne Pappe oder andere Hilfsteile mit anfangs unabhängigen Stücken geschaffen. Der betreffende Handgriff ist leicht an der Seitenwand eines Kartons anbringbar, und er kann von dem Karton gegebenenfalls wieder leicht entfernt werden.
Zweckmäßige Weiterbildungen des Karton-Handgriffs gemäß der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 6.
Zur Herstellung eines Handgriffs gemäß der Erfindung dient vorzugsweise ein Verfahren, wie es im Anspruch 7 gekenn­ zeichnet ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen des vorstehend bezeichneten Ver­ fahrens ergeben sich aus den Ansprüchen 8 bis 11.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch einen Karton mit einem herkömmlichen Handgriff,
Fig. 2 vergrößert perspektivisch den herkömmlichen Hand­ griff gemäß Fig. 1,
Fig. 3 im Schnitt einen Abschnitt, an dem der herkömmliche Handgriff gemäß Fig. 1 an dem Karton angebracht ist,
Fig. 4 einen Querschnitt des Kartons gemäß Fig. 1, der Waren aufnimmt,
Fig. 5 im Querschnitt den Karton, der Waren enthält, wenn der Karton angehoben wird,
Fig. 6 im Schnitt eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Hand­ griffs gemäß einem Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 perspektivisch den Handgriff des Ausführungsbei­ spiels gemäß Fig. 6,
Fig. 8 im Schnitt einen Handgriff, der an einer Seiten­ wand eines Kartons angebracht ist,
Fig. 9 einen Handgriff gemäß einem anderen Ausführungs­ beispiel.
Ein herkömmlicher Handgriff, sowie dessen Anordnung an einem Karton und dessen Handhabung wurde mit Bezug auf die Fig. 1-5 bereits erläutert.
Ein Handgriff gemäß einem Ausführungsbeispiel besteht aus einer Mischung aus Polyäthylen und Poly­ propylen. Das heißt, Polyäthylen und Polypropylen werden miteinander in einem Verhältnis von im wesentlichen 1 : 1 ge­ mischt. Dann wird die Mischung geschmolzen zum Gießen bzw. Formen einer Tafel oder Platte mit einer Dicke von etwa 1 mm. Es ist vorteilhaft, wenn die Platte keiner Streckung unter­ worfen wird und die molekularen Ketten nicht orientiert werden. Dann wird die so gebildete Tafel zu einer recht­ eckigen Kunstharzplatte 11 mit beispielsweise einer Länge von 8 cm und einer Breite von 12 cm geformt. Die Platte 11 wird auf einer Unterform 13 mit einer Vertiefung 12 wie gemäß Fig. 6 angeordnet und die Platte 11 wird gegen die Oberseite der Unterform 13 mittels einer Oberform 14 ge­ preßt. Dann wird die Vorrichtung erwärmt, und die Um­ gebungstemperatur wird auf 100°C-200°C erhöht. Anschließend wird Luft aus der Ausnehmung 12 entfernt bzw. abgezogen, wodurch der mittige Abschnitt der Platte 11 durch Vakuum­ formung gestreckt bzw. gedehnt wird. Gegebenenfalls stößt oder drückt eine auf- und abbewegbare erwärmte Stoßstange 20 allmählich den mittigen Abschnitt der Platte 11 zur Unterstützung des Dehnens.
Durch die obigen Schritte wird eine Öffnung 19 a in der Mitte der Kunstharzplatte 11 gebildet, und ein Sack- oder Beutelteil 15 wird längs der Innenseite der Vertiefung 12 ge­ bildet, wobei der Beutelteil 15 mit dem Umfang der Öffnung 19 a verbunden ist. Dann wird die Vorrichtung auf Raumtempera­ tur abgekühlt und die Oberform 14 wird entfernt. Anschließend wird die Platte 11 von der Unterform 13 weggenommen, wodurch ein Handgriff 17 aus dem Beutelteil 15 und einem Flansch­ teil 19, die miteinander einstückig sind, erhalten wird, wie gemäß Fig. 7. Der Beutelteil 15 enthält weiter einen zylindrischen Abschnitt 15 a mit einer zylindrischen Öffnung, die mit der mittigen Öffnung 19 a des Flanschteils 19 über­ einstimmt, einen aufgeweiteten oder schwellenden Abschnitt 15 b, der eine größere Abmessung als der zylindrische Ab­ schnitt 15 a besitzt, und einen Bodenabschnitt 15 c, der mit dem entgegengesetzten Ende des ausgeweiteten Abschnitts 15 b bezüglich des zylindrischen Abschnitts 15 a verbunden ist. Der Handgriff 17 wird weiter gegebenenfalls einem Beschnei­ den des Umfanges des Flanschteiles 19 unterworfen.
Der Handgriff 17 wird weiter beispielsweise an der linken Seitenwand 10 a eines Kartons 10 aus Wellpappe angebracht, wie gemäß Fig. 8. Dieses Anbringen erfolgt folgendermaßen. Zunächst wird der Beutelteil 15 in eine Öffnung 18 der Wand nach rechts, wie gemäß dem Pfeil C, von Hand von außer­ halb des Kartons 10 eingeführt. Der Bodenabschnitt 15 c ist flexibel und wird leicht verformt, derart, daß er durch die Öffnung 18 hindurchgeht. Als nächstes wird der nach­ giebige aufgeweitete Abschnitt 15 b elastisch nach innen in radialer Richtung verformt. Durch die Verschiebung des Handgriffes nach rechts bzw. in Richtung des Pfeils C tritt der aufgeweitete Abschnitt 15 b über den Rand der Öffnung 18, woraufhin dann der aufgeweitete Abschnitt 15 b in die ur­ sprüngliche Form zurückgeht. Dadurch wird der Randteil der Öffnung 18 der Wand 10 a zwischen den Flanschteil 19 und den aufgeweiteten Abschnitt 15 b eingeklemmt, während der zylindrische Abschnitt 15 a in die Öffnung 18 eingesetzt bzw. fest aufgenommen ist. Auf diese Weise wird der Handgriff 17 in der linken Seitenwand 10 a des Kartons 10 eingesetzt bzw. angebracht. Ein anderer Handgriff 17 wird an der rechten Seitenwand des Kartons 10 in ähnlicher Weise wie erläutert eingesetz bzw. angebracht.
Bei dem Handgriff 17 besitzt der Flanschteil 19 eine Dicke von etwa 1 mm; der zylindrische Abschnitt 15 a besitzt eine Dicke von 0,8 mm-0,9 mm; der Bodenabschnitt 15 c besitzt eine Dicke von 0,1-0,3 mm, und der aufgeweitete Abschnitt 15 b besitzt eine Dicke von 0,3-0,6 mm, wobei der auf­ geweitete Abschnitt 15 b allmählich von dem zylindrischen Abschnitt 15 a zu dem Bodenabschnitt 15 c dünner wird, so daß der Bodenabschnitt 15 c flexibel, der aufgeweitete Ab­ schnitt 15 b nachgiebig und der Flanschteil 19 steif bzw. starr ist. Ein derartiger Handgriff 17 mit flexiblem Bodenabschnitt 15 c, nachgiebigem (elastischem) aufgeweiteten Abschnitt 15 b und steifem Flanschteil 19 wird durch Vakuum­ formen mittels der Vorrichtung gemäß Fig. 6 erhalten.
Der Handgriff 17 besteht wie erwähnt aus einer Mischung aus Polyäthylen und Polypropylen. Das Polypropylen gibt dem gebildeten oder geformten Artikel Steifigkeit, während das Polyäthylen dem Artikel gute Streckbarkeit und Flexibili­ tät gibt. Daher besitzt ein Artikel aus einer Mischung von ersterem und letzterem alle diese Eigenschaften soweit das Polyäthylen/Polypropylen-Verhältnis zwischen 3 : 1 und 1 : 3 beträgt, wobei ein Verhältnis von im wesentlichen 1 : 1 vorzuziehen ist. Wenn mehr als dreimal soviel Poyl­ propylen wie Polyäthylen vorliegt, treten die Eigen­ schaften des Polypropylens an dem geformten Artikel so auf, daß die Verformbarkeit verringert, die zum Formen erforderliche Zeit erweitert und der Boden­ abschnitt 15 c des Beutelteils 15 steif wird. Wenn im Gegen­ satz mehr als dreimal so viel Polyäthylen wie Polypropylen verwendet wird, ist der gebildete oder geformte Artikel zu flexibel und auch der Flanschteil 19 ist flexibel, wodurch es schwierig wird, die Seitenwand des Kartons zwischen den Flanschteil 19 und den ausgeweiteten Abschnitt 15 b einzuklemmen.
Der Handgriff 17 wird ohne Klebstoffe angebracht. Der Beutelteil 15 verhindert das Eintreten von Staub in den Karton 10. Weiter behindert der Beutelteil 15 nicht das Einführen von Waren 32 in den Karton 10, da der flexible Beutelteil 15 leicht biegbar ist. Weiter erleichtert der Beutelteil 15 den Tragevorgang durch Umbiegen längs ein­ geführter Finger. Der Handgriff 17 kann weiter lichtdurch­ lässig oder halblichtdurchlässig sein, wenn ein solcher Werkstoff vorzuziehen ist, wobei dann die Anordnung inner­ halb des Kartons 10 durch den Handgriff 17 und die Öffnung 18 in dem Karton 10 beobachtet werden kann.
Fig. 9 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem entsprechende Teile bzw. Abschnitte mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 8 versehen sind, weshalb deren Erläuterung nicht mehr erforderlich erscheint. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt des Beutelteils 15 kegelig bzw. konisch. Weiter springt ein mittiger Abschnitt nahe der Öffnung 19 a des Flanschteils 19 nach außen, und der Flanschteil 19 ist in radialer Richtung geneigt bzw. schräg ausgebildet, so daß der Umfang des Flanschteils 19 abgesenkt ist. Gemäß dieser Anordnung wird die Seiten­ wand 10 a sicher durch den Flanschteil 19 und den ausge­ weiteten Abschnitt 15 b ohne Klappern eingeklemmt. Daher wird der Handgriff 17 besser an dem Karton 10 angebracht.
Abschließend ist festzuhalten, daß ein Handgriff geschaffen ist, der aus einem dünnen und flexiblen Bauteil und einem dicken und steifen Flanschteil besteht, der mit dem Beutelteil einstückig ausgebildet ist, wie mittels Vakuumformung. Folglich ist keine Pappe zum Verstärken des Flanschteils erforderlich, und der Handgriff wird einfach an einem Karton angebracht, und zwar lediglich durch Befestigen an der Öffnung eines Kar­ tons. Folglich können sowohl das Material als auch die Herstellschritte weitgehend verringert werden.

Claims (11)

1. Karton-Handgriff, der einstückig aus Kunstharz ge­ bildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff einen relativ steifen Flanschteil (19) mit einer Öffnung (19 a) und einem Sack- bzw. Beutelteil (15), der mit dem Umfang der Öffnung (19 a) verbunden ist, auf­ weist, wobei der Beutelteil 15 einen elastischen ausge­ weiteten Abschnitt (15 b) mit einer größeren Abmessung als die Öffnung (19 a) und einen flexiblen Bodenabschnitt (15 c), der mit dem ausgeweiteten Abschnitt (15 b) verbunden ist, an der der Öffnung (19 a) entfernt ligenden Seite aufweist.
2. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Handgriff aus einer Mischung aus Polyäthylen und Polypropylen besteht.
3. Handgriff nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Polyäthylen/Polypropylen-Verhältnis von 1 : 3 bis 3 : 1.
4. Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff lichtdurch­ lässig ist.
5. Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff halb­ lichtdurchlässig ist.
6. Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelabschnitt des Flanschteils (19) vorspringt und in radialer Abrichtung geneigt ist, so daß der Umfang des Flanschteiles (19) ab­ gesenkt ist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Handgriffs, der an einem Karton anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei Arten von Kunstharzen gemischt werden, wobei das eine Harz einem geformten Artikel Steifigkeit gibt und wobei das andere Harz dem geformten Artikel Streck­ barkeit und Flexibilität gibt,
daß eine Scheibe oder Platte durch Schmelzen der Mischung geformt wird, und
daß der Mittelabschnitt der geformten Platte zur Bil­ dung eines Beutelteils gestreckt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet daß die geformte oder gegossene Platte nicht zum Strecken unterworfen wird und molekulare Ketten nicht orientiert werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 und 8, da­ durch gekennzeichnet, daß das Strecken durch Vakuumformung erfolgt, wobei der Beutel­ teil längs der Innenfläche einer Aushöhlung (12) einer Vakuumformungs-Form gebildet wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß das Strecken durch Vakuumformen sowie mit Hilfe einer beweg­ baren erwärmten Stoßstange erfolgt, die allmählich den Mittelteil der geformten Platte stößt bzw. drückt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß der Umfang des Flanschteiles beschnitten wird.
DE19803048772 1979-12-29 1980-12-23 Handgriff fuer karton, sowie herstellverfahren dafuer Granted DE3048772A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP17174979A JPS5695849A (en) 1979-12-29 1979-12-29 Handle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3048772A1 DE3048772A1 (de) 1981-09-24
DE3048772C2 true DE3048772C2 (de) 1989-05-11

Family

ID=15928972

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803048772 Granted DE3048772A1 (de) 1979-12-29 1980-12-23 Handgriff fuer karton, sowie herstellverfahren dafuer

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4359183A (de)
JP (1) JPS5695849A (de)
CA (1) CA1139247A (de)
DE (1) DE3048772A1 (de)
FR (1) FR2472511B1 (de)
GB (1) GB2066214B (de)
NL (1) NL189663C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010009952U1 (de) * 2010-07-07 2011-10-26 Ernst Kraemer & Söhne GmbH & Co. KG Griff zum Einsetzen in eine Öffnung einer Seitenwand eines Kartons

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU1806283A (en) * 1982-08-23 1984-03-01 F F Seeley Nominees Pty Ltd Carton handle
US4744126A (en) * 1986-10-30 1988-05-17 Southco, Inc. Combined pull and carry handle
FR2610596B1 (fr) * 1987-02-11 1989-09-08 Nicollet Hugues Sa Emballage a poignee
DE3815881A1 (de) * 1988-05-10 1989-11-23 Unilever Nv Tragetasche
GB8811094D0 (en) * 1988-05-11 1988-06-15 Reed Packaging Ltd Container
US4986420A (en) * 1989-08-11 1991-01-22 The Proctor & Gamble Company Package with multi-ply side panels and strap handle
US5462221A (en) * 1995-01-04 1995-10-31 Bradford Company Tote box handle
US5803347A (en) * 1995-06-26 1998-09-08 Sainz; Raymond R. Protective device for use with containers having handhold openings
US5934502A (en) * 1997-08-28 1999-08-10 Menasha Corporation Handle hole cover
US6116423A (en) * 1999-07-23 2000-09-12 Texas Instruments Incorporated Multi-functional shipping system for integrated circuit devices
US6730396B2 (en) 2001-03-30 2004-05-04 The Tapemark Company Adhesive constructions; and, methods
USD469120S1 (en) 2001-03-30 2003-01-21 The Tapemark Company Flexible cover
US6619540B1 (en) 2002-04-22 2003-09-16 Bradford Company Snap lock tote box handle and tote box construction
DE10224458C1 (de) * 2002-06-03 2003-11-06 Mdf Verpackungen Griffsystem für Kartonagen
US20040007612A1 (en) * 2002-07-11 2004-01-15 Johanson James E. Box hand hole reinforcement and method of use
US7883000B2 (en) * 2007-09-20 2011-02-08 International Paper Co. Tamper-resistant and leak-resistant container
KR101156260B1 (ko) * 2007-12-27 2012-06-13 도카이 고교 가부시키가이샤 파수공을 갖는 운반용 용기 및 파수공의 개폐부재 및 개폐부재의 제조방법
USD673368S1 (en) * 2012-04-06 2013-01-01 William Mitchell Scott Box
AU2013303303A1 (en) * 2012-08-15 2015-03-26 Oa-Global Ip Limited An ozone unit for a shipping container
CN107472643A (zh) * 2017-08-17 2017-12-15 太仓欧克仓储设备有限公司 新型周装箱
MX2020007626A (es) * 2018-01-17 2020-09-14 Packaging Concepts & Design Llc Sistema y metodo de empaquetado.
KR102002471B1 (ko) * 2018-02-28 2019-10-21 고려용접봉 주식회사 스트랩 가이드 및 이를 갖는 페일팩

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US970237A (en) * 1907-07-26 1910-09-13 John Gumb Attachment for beer-cases.
US2931493A (en) * 1958-03-06 1960-04-05 Design Ct Inc Container
US2931494A (en) * 1959-05-05 1960-04-05 Design Ct Inc Container
DE1174459B (de) * 1962-05-29 1964-07-23 Fedor Schoen Wellpapierfabrik Schlaufen-Traggriff fuer Versandkartons
US3942529A (en) * 1967-02-01 1976-03-09 Investrop A.G. Package and method for storing blood
JPS534828U (de) * 1976-06-29 1978-01-17
JPS5438273Y2 (de) * 1977-04-12 1979-11-14

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010009952U1 (de) * 2010-07-07 2011-10-26 Ernst Kraemer & Söhne GmbH & Co. KG Griff zum Einsetzen in eine Öffnung einer Seitenwand eines Kartons

Also Published As

Publication number Publication date
US4359183A (en) 1982-11-16
NL8007080A (nl) 1981-08-03
CA1139247A (en) 1983-01-11
NL189663C (nl) 1993-06-16
GB2066214A (en) 1981-07-08
JPS63303B2 (de) 1988-01-06
JPS5695849A (en) 1981-08-03
FR2472511B1 (fr) 1986-03-28
FR2472511A1 (fr) 1981-07-03
GB2066214B (en) 1983-05-18
DE3048772A1 (de) 1981-09-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3048772C2 (de)
DE3509953A1 (de) Zierleiste mit spritzgussendabschnitt und herstellungsverfahren fuer diesen
EP0015398B1 (de) Magazin für Magnetbandkassetten
DE2645511A1 (de) Am kotfluegel eines fahrzeugs befestigbarer schmutzfaenger und herstellungsverfahren dafuer
DE4024839C2 (de)
EP0704322B1 (de) Binderrücken
DE2604789B2 (de) Tiefziehmaschine zum Herstellen von Behältern aus thermoplastischer Folie mit angesiegelten, banderolenförmigen Streifen
CH694315A5 (de) Verwindungssteifer Koffer aus Kunststoff.
DE8215219U1 (de) Schluesselanhaenger
DE102006028816A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Spritzgussteilen mit integrierter flexibler Leiterplatte
DE2827798A1 (de) Behaelter
DE2826305C2 (de) Behälter
DE3204933C2 (de) Geldkassette mit Zähleinsatz
DE2065996B1 (de) Tonbandkassette mit abnehmbarem Beschriftungsschild
DE3046832C2 (de) Spritzgießvorrichtung zum Herstellen eines Kunststoffkörpers, insbesondere einer Plakette mit Bild- oder Schriftsymbolen
DE2716293C3 (de) Tragekordel für elektrische Akkumulatoren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
DE2520852A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum konturenschneiden von geschaeumtem kunststoff
CH633994A5 (de) Verfahren zur herstellung von schrift- oder zeichenschablonen.
DE2151913C3 (de) Dreigriffkanister
DE3413045C2 (de) Ablagemittel
DE3014298C2 (de) Aufklappbare Tonbandkassette
DE2917512C2 (de) Heftzunge
DE9304519U1 (de) Komponententrägerband
CH413712A (de) Zusammenlegbarer Warentransportkasten aus Kunststoff
DE2408777C3 (de) Verfahren zur Herstellung von mit Schaumstoff überzogenen, mit Luftaustrittsdüsen versehenen Kraftfahrzeuginstrumententafeln

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee