DE3048772C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Karton-Handgriff, der
einstückig aus Kunstharz gebildet ist, sowie auf ein Ver
fahren zur Herstellung eines solchen Handgriffes.
Üblicherweise werden elektrische Geräte und andere Artikel
in Kartons aus Wellpappe zu deren Schutz, wenn das Gerät
transportiert oder gespeichet wird, angeordnet. Üblicher
weise besitzt ein zu diesem Zweck verwendeter Karton eine
linke Seitenwand 1 a und eine rechte Seitenwand 1 b wie
gemäß Fig. 1. Die Seitenwände 1 a und 1 b weisen jeweils
Öffnungen 2 auf, über denen Handgriffe 3 befestigt sind.
Die Hand einer Person wird in den Handgriff 3 durch die
Öffnung 2 zum Tragen des Kartons 1 eingeführt.
Ein herkömmlicher Handgriff 3 enthält beispielsweise und
wie in den Fig. 2-5 dargestellt, eine Pappe 5 mit einem
Durchgangsloch 5 a, dessen Größe und Form im wesentlichen
die gleichen sind wie die der Öffnungen 2, die in den
Seitenwänden des Kartons ausgebildet ist. Der Handgriff
3 besteht aus einem geformten Artikel 4 aus flexiblem
Kunstharz, beispielsweise Poyläthylen, und enthält einen
Flanschteil 6 und einen Sack- oder Beutelteil 7, die ein
stückig miteinander verbunden sind. Der Flanschteil 6 be
sitzt eine mittige Öffnung 6 a und der Beutelteil 7 ist mit
dem Randteil der Öffnung 6 a verbunden, weshalb also die
Öffnung 6 a einen Eingang zu dem Beutelteil 7 bildet. Da
der Flanschteil 6 flexibel ist, wird der geformte Artikel
4 an der Pappe 5 derart befestigt, daß die mittige Öffnung
6 a des Flanschteils 6 mit dem Durchgangsloch 5 a in der
Pappe 5 übereinstimmt und dann der Flanschteil 6 an einer
Seite der Pappe 5 mittels eines Klebstoffs 30 oder mittels
Wärmeverschweißens haftend befestigt wird. Fig. 3 zeigt
ein Beispiel einer Verwendung eines Klebstoffes 30 zum Ver
binden des Flanschteils 6 mit der Pappe 5. Weiter ist
die andere Seite der Pappe 5 mit einem Klebstoff 31 be
schichtet, wobei die Pappe 5 an der Innenseite der linken
Seitenwand 1 a oder der rechten Seitenwand 1 b des Kartons 1
mittels des Klebstoffs 31 derart haftend befestigt ist,
daß das Durchgangsloch 5 a der Pappe 5 mit der Öffnung 2 in
dem Karton 1 übereinstimmt.
Fig. 4 und 5 zeigen Geräte oder Waren 32, die in dem Karton
1 mit dem Handgriff 3 aufgenommen sind. Stoßabsorbierende
Glieder aus beispielsweise Polystyrolschaum, sind zwischen
den Waren 32 und dem Karton 1 angeordnet. Gemäß dem mit dem
Handgriff 3 versehenen Karton 1 wird die Innenseite des
Kartons 1 durch den Beutelteil 7 trotz des Vorliegens der
Öffnung 2 nach außerhalb abgetrennt, weshalb kein Staub
in den Karton 1 eintreten kann. Daher werden die Waren 32
gegenüber Verschmutzung durch Staub geschützt. Weiter stört der
Beutelteil 7 nicht das Einführen der Waren 32 in dem Karton 1
wie gemäß dem Teil A, da der flexible Beutelteil 7 durch
die Ware 32 nach unten gebogen wird, obwohl der Beutelteil 7
den Karton vorspringt, wie in Fig. 4 darge
stellt. Weiter wird eine Hand oder werden Finger 34 in dem
Beutelteil ) über die Öffnung 2 eingeführt und dann wird der
Beutelteil 7 mittels der Finger 34 nach oben gebogen, wenn
der Karton 1 getragen werden soll, wie in Fig. 5 dargestellt.
Danach wird der Karton 1 mittels der Hand wie gemäß dem
Pfeil B nach oben gehoben. Die Handgriffe 3 machen das
Tragen des Kartons 1 bequem, da der Beutelteil 7 sehr leicht
nach oben biegbar ist, wodurch der Karton 1 leicht handhab
bar ist. Jedoch ist der Handgriff 3 flexibel und erfordert
die Pappe 5, wobei weiter Klebstoffe 30 und 31 zwischen dem
geformten Artikel 4 und der Pappe bzw. zwischen der Pappe 5
und dem Karton 1 verwendet werden müssen. Weiter ist eine
Zeit zum Aushärten der Klebstoffe 30 und 31 erforderlich.
Die Ware 32 kann so lange nicht in den Karton 1 eingeführt
werden, solange die Klebstoffe 30 und 31 nicht ausgehärtet
sind. Folglich vergeht sehr lange Zeit zwischen der Bereitstellung
des Kartons 1 mit den herkömmlichen Handgriffen 3 und dem
Einsetzen darin.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Handgriff
für einen Karton anzugeben, bei dem unter Vermeidung der er
wähnten Nachteile der Handgriff an der Seitenwand eines
Kartons ohne Klebstoff anbringbar ist.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die
im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale.
Durch die Erfindung ist also ein Handgriff ohne Pappe oder
andere Hilfsteile mit anfangs unabhängigen Stücken geschaffen.
Der betreffende Handgriff ist leicht an der Seitenwand eines
Kartons anbringbar, und er kann von dem Karton gegebenenfalls
wieder leicht entfernt werden.
Zweckmäßige Weiterbildungen des Karton-Handgriffs gemäß
der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 6.
Zur Herstellung eines Handgriffs gemäß der Erfindung dient
vorzugsweise ein Verfahren, wie es im Anspruch 7 gekenn
zeichnet ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen des vorstehend bezeichneten Ver
fahrens ergeben sich aus den Ansprüchen 8 bis 11.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch einen Karton mit einem herkömmlichen
Handgriff,
Fig. 2 vergrößert perspektivisch den herkömmlichen Hand
griff gemäß Fig. 1,
Fig. 3 im Schnitt einen Abschnitt, an dem der herkömmliche
Handgriff gemäß Fig. 1 an dem Karton angebracht ist,
Fig. 4 einen Querschnitt des Kartons gemäß Fig. 1, der
Waren aufnimmt,
Fig. 5 im Querschnitt den Karton, der Waren enthält, wenn
der Karton angehoben wird,
Fig. 6 im Schnitt eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Hand
griffs gemäß einem Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 perspektivisch den Handgriff des Ausführungsbei
spiels gemäß Fig. 6,
Fig. 8 im Schnitt einen Handgriff, der an einer Seiten
wand eines Kartons angebracht ist,
Fig. 9 einen Handgriff gemäß einem anderen Ausführungs
beispiel.
Ein herkömmlicher Handgriff, sowie dessen Anordnung an einem
Karton und dessen Handhabung wurde mit Bezug auf die Fig.
1-5 bereits erläutert.
Ein Handgriff gemäß einem Ausführungsbeispiel
besteht aus einer Mischung aus Polyäthylen und Poly
propylen. Das heißt, Polyäthylen und Polypropylen werden
miteinander in einem Verhältnis von im wesentlichen 1 : 1 ge
mischt. Dann wird die Mischung geschmolzen zum Gießen bzw.
Formen einer Tafel oder Platte mit einer Dicke von etwa 1 mm.
Es ist vorteilhaft, wenn die Platte keiner Streckung unter
worfen wird und die molekularen Ketten nicht orientiert
werden. Dann wird die so gebildete Tafel zu einer recht
eckigen Kunstharzplatte 11 mit beispielsweise einer Länge
von 8 cm und einer Breite von 12 cm geformt. Die Platte 11
wird auf einer Unterform 13 mit einer Vertiefung 12 wie
gemäß Fig. 6 angeordnet und die Platte 11 wird gegen die
Oberseite der Unterform 13 mittels einer Oberform 14 ge
preßt. Dann wird die Vorrichtung erwärmt, und die Um
gebungstemperatur wird auf 100°C-200°C erhöht. Anschließend
wird Luft aus der Ausnehmung 12 entfernt bzw. abgezogen,
wodurch der mittige Abschnitt der Platte 11 durch Vakuum
formung gestreckt bzw. gedehnt wird. Gegebenenfalls stößt
oder drückt eine auf- und abbewegbare erwärmte Stoßstange
20 allmählich den mittigen Abschnitt der Platte 11 zur
Unterstützung des Dehnens.
Durch die obigen Schritte wird eine Öffnung 19 a in der Mitte
der Kunstharzplatte 11 gebildet, und ein Sack- oder
Beutelteil 15 wird längs der Innenseite der Vertiefung 12 ge
bildet, wobei der Beutelteil 15 mit dem Umfang der Öffnung
19 a verbunden ist. Dann wird die Vorrichtung auf Raumtempera
tur abgekühlt und die Oberform 14 wird entfernt. Anschließend
wird die Platte 11 von der Unterform 13 weggenommen, wodurch
ein Handgriff 17 aus dem Beutelteil 15 und einem Flansch
teil 19, die miteinander einstückig sind, erhalten wird,
wie gemäß Fig. 7. Der Beutelteil 15 enthält weiter einen
zylindrischen Abschnitt 15 a mit einer zylindrischen Öffnung,
die mit der mittigen Öffnung 19 a des Flanschteils 19 über
einstimmt, einen aufgeweiteten oder schwellenden Abschnitt
15 b, der eine größere Abmessung als der zylindrische Ab
schnitt 15 a besitzt, und einen Bodenabschnitt 15 c, der mit
dem entgegengesetzten Ende des ausgeweiteten Abschnitts 15 b
bezüglich des zylindrischen Abschnitts 15 a verbunden ist.
Der Handgriff 17 wird weiter gegebenenfalls einem Beschnei
den des Umfanges des Flanschteiles 19 unterworfen.
Der Handgriff 17 wird weiter beispielsweise an der linken
Seitenwand 10 a eines Kartons 10 aus Wellpappe angebracht,
wie gemäß Fig. 8. Dieses Anbringen erfolgt folgendermaßen.
Zunächst wird der Beutelteil 15 in eine Öffnung 18 der Wand
nach rechts, wie gemäß dem Pfeil C, von Hand von außer
halb des Kartons 10 eingeführt. Der Bodenabschnitt 15 c ist
flexibel und wird leicht verformt, derart, daß er durch
die Öffnung 18 hindurchgeht. Als nächstes wird der nach
giebige aufgeweitete Abschnitt 15 b elastisch nach innen in
radialer Richtung verformt. Durch die Verschiebung des
Handgriffes nach rechts bzw. in Richtung des Pfeils C tritt
der aufgeweitete Abschnitt 15 b über den Rand der Öffnung 18,
woraufhin dann der aufgeweitete Abschnitt 15 b in die ur
sprüngliche Form zurückgeht. Dadurch wird der Randteil der
Öffnung 18 der Wand 10 a zwischen den Flanschteil 19 und
den aufgeweiteten Abschnitt 15 b eingeklemmt, während der
zylindrische Abschnitt 15 a in die Öffnung 18 eingesetzt bzw.
fest aufgenommen ist. Auf diese Weise wird der Handgriff
17 in der linken Seitenwand 10 a des Kartons 10 eingesetzt
bzw. angebracht. Ein anderer Handgriff 17 wird an der
rechten Seitenwand des Kartons 10 in ähnlicher Weise wie
erläutert eingesetz bzw. angebracht.
Bei dem Handgriff 17 besitzt der Flanschteil 19 eine Dicke
von etwa 1 mm; der zylindrische Abschnitt 15 a besitzt
eine Dicke von 0,8 mm-0,9 mm; der Bodenabschnitt
15 c besitzt eine Dicke von 0,1-0,3 mm, und der aufgeweitete
Abschnitt 15 b besitzt eine Dicke von 0,3-0,6 mm, wobei der auf
geweitete Abschnitt 15 b allmählich von dem zylindrischen
Abschnitt 15 a zu dem Bodenabschnitt 15 c dünner wird, so daß
der Bodenabschnitt 15 c flexibel, der aufgeweitete Ab
schnitt 15 b nachgiebig und der Flanschteil 19 steif
bzw. starr ist. Ein derartiger Handgriff 17 mit flexiblem
Bodenabschnitt 15 c, nachgiebigem (elastischem) aufgeweiteten
Abschnitt 15 b und steifem Flanschteil 19 wird durch Vakuum
formen mittels der Vorrichtung gemäß Fig. 6 erhalten.
Der Handgriff 17 besteht wie erwähnt aus einer Mischung
aus Polyäthylen und Polypropylen. Das Polypropylen gibt
dem gebildeten oder geformten Artikel Steifigkeit, während
das Polyäthylen dem Artikel gute Streckbarkeit und Flexibili
tät gibt. Daher besitzt ein Artikel aus einer Mischung
von ersterem und letzterem alle diese Eigenschaften soweit
das Polyäthylen/Polypropylen-Verhältnis zwischen 3 : 1 und
1 : 3 beträgt, wobei ein Verhältnis von im wesentlichen
1 : 1 vorzuziehen ist. Wenn mehr als dreimal soviel Poyl
propylen wie Polyäthylen vorliegt, treten die Eigen
schaften des Polypropylens an dem geformten Artikel so
auf, daß die Verformbarkeit verringert, die zum
Formen erforderliche Zeit erweitert und der Boden
abschnitt 15 c des Beutelteils 15 steif wird. Wenn im Gegen
satz mehr als dreimal so viel Polyäthylen wie Polypropylen
verwendet wird, ist der gebildete oder geformte Artikel zu
flexibel und auch der Flanschteil 19 ist flexibel, wodurch
es schwierig wird, die Seitenwand des Kartons zwischen
den Flanschteil 19 und den ausgeweiteten Abschnitt 15 b
einzuklemmen.
Der Handgriff 17 wird ohne Klebstoffe
angebracht. Der Beutelteil 15 verhindert das Eintreten von
Staub in den Karton 10. Weiter behindert der Beutelteil 15
nicht das Einführen von Waren 32 in den Karton 10, da der
flexible Beutelteil 15 leicht biegbar ist. Weiter erleichtert
der Beutelteil 15 den Tragevorgang durch Umbiegen längs ein
geführter Finger. Der Handgriff 17 kann weiter lichtdurch
lässig oder halblichtdurchlässig sein, wenn ein solcher
Werkstoff vorzuziehen ist, wobei dann die Anordnung inner
halb des Kartons 10 durch den Handgriff 17 und die Öffnung
18 in dem Karton 10 beobachtet werden kann.
Fig. 9 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel,
bei dem entsprechende Teile bzw. Abschnitte mit den gleichen
Bezugszeichen wie in Fig. 8 versehen sind, weshalb deren
Erläuterung nicht mehr erforderlich erscheint. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist der Querschnitt des Beutelteils 15
kegelig bzw. konisch. Weiter springt ein mittiger Abschnitt
nahe der Öffnung 19 a des Flanschteils 19 nach außen, und
der Flanschteil 19 ist in radialer Richtung geneigt bzw.
schräg ausgebildet, so daß der Umfang des Flanschteils
19 abgesenkt ist. Gemäß dieser Anordnung wird die Seiten
wand 10 a sicher durch den Flanschteil 19 und den ausge
weiteten Abschnitt 15 b ohne Klappern eingeklemmt. Daher
wird der Handgriff 17 besser an dem Karton 10 angebracht.
Abschließend ist festzuhalten, daß ein Handgriff geschaffen
ist, der aus einem dünnen und flexiblen Bauteil
und einem dicken und steifen Flanschteil besteht, der mit dem Beutelteil
einstückig ausgebildet ist, wie mittels Vakuumformung. Folglich
ist keine Pappe zum Verstärken des Flanschteils erforderlich,
und der Handgriff wird einfach an einem Karton angebracht, und zwar
lediglich durch Befestigen an der Öffnung eines Kar
tons. Folglich können sowohl das Material als auch die
Herstellschritte weitgehend verringert werden.
Claims (11)
1. Karton-Handgriff, der einstückig aus Kunstharz ge
bildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Handgriff einen relativ steifen Flanschteil (19)
mit einer Öffnung (19 a) und einem Sack- bzw. Beutelteil (15),
der mit dem Umfang der Öffnung (19 a) verbunden ist, auf
weist, wobei der Beutelteil 15 einen elastischen ausge
weiteten Abschnitt (15 b) mit einer größeren Abmessung als
die Öffnung (19 a) und einen flexiblen Bodenabschnitt (15 c),
der mit dem ausgeweiteten Abschnitt (15 b) verbunden ist,
an der der Öffnung (19 a) entfernt ligenden Seite aufweist.
2. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Handgriff aus einer Mischung aus
Polyäthylen und Polypropylen besteht.
3. Handgriff nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch ein Polyäthylen/Polypropylen-Verhältnis von 1 : 3 bis
3 : 1.
4. Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Handgriff lichtdurch
lässig ist.
5. Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Handgriff halb
lichtdurchlässig ist.
6. Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mittelabschnitt des
Flanschteils (19) vorspringt und in radialer Abrichtung
geneigt ist, so daß der Umfang des Flanschteiles (19) ab
gesenkt ist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Handgriffs, der an einem
Karton anbringbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei Arten von Kunstharzen gemischt werden, wobei das eine Harz einem geformten Artikel Steifigkeit gibt und wobei das andere Harz dem geformten Artikel Streck barkeit und Flexibilität gibt,
daß eine Scheibe oder Platte durch Schmelzen der Mischung geformt wird, und
daß der Mittelabschnitt der geformten Platte zur Bil dung eines Beutelteils gestreckt wird.
daß zumindest zwei Arten von Kunstharzen gemischt werden, wobei das eine Harz einem geformten Artikel Steifigkeit gibt und wobei das andere Harz dem geformten Artikel Streck barkeit und Flexibilität gibt,
daß eine Scheibe oder Platte durch Schmelzen der Mischung geformt wird, und
daß der Mittelabschnitt der geformten Platte zur Bil dung eines Beutelteils gestreckt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet daß die geformte oder gegossene Platte
nicht zum Strecken unterworfen wird und molekulare Ketten
nicht orientiert werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 und 8, da
durch gekennzeichnet, daß das
Strecken durch Vakuumformung erfolgt, wobei der Beutel
teil längs der Innenfläche einer Aushöhlung (12) einer
Vakuumformungs-Form gebildet wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das
Strecken durch Vakuumformen sowie mit Hilfe einer beweg
baren erwärmten Stoßstange erfolgt, die allmählich den
Mittelteil der geformten Platte stößt bzw. drückt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Umfang
des Flanschteiles beschnitten wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP17174979A JPS5695849A (en) | 1979-12-29 | 1979-12-29 | Handle |
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| DE202010009952U1 (de) * | 2010-07-07 | 2011-10-26 | Ernst Kraemer & Söhne GmbH & Co. KG | Griff zum Einsetzen in eine Öffnung einer Seitenwand eines Kartons |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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