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DE3048764C2 - Vorrichtung zum Entfernen radioaktiver Feststoffteilchen aus Naßgas - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen radioaktiver Feststoffteilchen aus Naßgas

Info

Publication number
DE3048764C2
DE3048764C2 DE3048764A DE3048764A DE3048764C2 DE 3048764 C2 DE3048764 C2 DE 3048764C2 DE 3048764 A DE3048764 A DE 3048764A DE 3048764 A DE3048764 A DE 3048764A DE 3048764 C2 DE3048764 C2 DE 3048764C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
wet gas
solid particles
radioactive solid
microwaves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3048764A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3048764A1 (de
Inventor
Hiroaki Katsuta Ibaraki Miyo
Katsuyuki Mito Ibaraki Otsuka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Japan Atomic Energy Agency
Original Assignee
Doryokuro Kakunenryo Kaihatsu Jigyodan, Tokio/Tokyo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Doryokuro Kakunenryo Kaihatsu Jigyodan, Tokio/Tokyo filed Critical Doryokuro Kakunenryo Kaihatsu Jigyodan, Tokio/Tokyo
Publication of DE3048764A1 publication Critical patent/DE3048764A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3048764C2 publication Critical patent/DE3048764C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F9/00Treating radioactively contaminated material; Decontamination arrangements therefor
    • G21F9/02Treating gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S55/00Gas separation
    • Y10S55/09Radioactive filters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ofen (U) als Zwischenabschnitt der Leitungsanordnung (10) vorgesehen ist, wobei die Feststoff-Gas-Trennfilter (16) in dem Ofen (11) angeordnet sind, und die Wellenleitung (14) mit dem Ofen (11) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoff-Gas-Trennfilter (6; 16) aus einem Material hergestellt sind, das die Mikrowellen durchläßt.
Die Erfindung betrifft eine Vcrichtung zum Entfernen radioaktiver Feststoffteilchen aus Naßgas mit in einer Leitungsanordnung angcordf Men Feststoff-Gas-Trennfiltern.
Eine derartige aus »Proceedings of the International Conference on the Peaceful Uses of Atomic Energy« BdIX, P/571 (1955) Seite 727-735 bekannte Vorrichtung dient insbesondere zum Reinigen von kontaminierten Gasen, die beim Trocknen, Verdampfen, Destillieren von radioaktive Substanzen enthaltenden Lösungen beispielsweise bei der direkten Denitrierung und der Behandlung von analytischen Ablaufflüssigkeiten erzeugt werden.
Die Verwendung von Feststoff-Gas-Trennfiltern zum Entfernen der radioaktiven Feststoffteilchen aus einem Naßgas, wie es bei der obigen bekannten Vorrichtung der Fall ist, hat jedoch den Nachteil, daß die Filter sehr schnell verstopfen und dadurch die Vorrichtung unbenutzbar wird.
Aus der DE-OS 27 28 469 ist es weiterhin bekannt, zum Verfestigen von radioaktiven Feststoffteilchen zu lagerfähigen Massen, die in einer Flüssigkeit suspendierten radioaktiven Feststoffteilchen auf einem Anschwemmfilter gefrierzutrocknen, wobei die zum Verdampfen der Flüssigkeit erforderliche Verdampfungswärme durch Mikrowellen zugeführt wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht demgegenüber darin, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß das Verstopfen der Trennfilter vermindert ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Mikrowellengenerator zur Verdampfung von Feuchtigkeitskondensat in den Trennfiltern über eine Wellenleitung mit der Leitungsanordnung verbunden ist, und in der Wellenleitung eine Abschirmplatte aneeordnet ist. welche die Mikrowellen durchtreten läßt, aber ein Ausbreiten von Komponenten des Naßgases verhindert
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die Trennfilter durch Mikrowellen erwärmt, so daß das daran kondensierte Feuchtigkeitskondensat verdampft wird und dadurch ein Verstopfen der Trennfiiter aufgrund des Feuchtigkeitskondensats vermieden wird.
Vorzugsweise ist ein Ofen als Zwischenabschnitt der Leitungsanordnung vorgesehen, wobei die Feststoff-Gas-Trennfilter in dem Ofen angeordnet sind und die Wellenleitung mit dem Ofen verbunden ist.
Die Feststoff-Gas-Trennfilter können insbesondere aus einem Material hergestellt sein, das die Mikrowellen durchläßt
Im folgenden werden anhand der Zeichnung besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 in einer schematischen Ansicht ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Entfernen von radioaktiven Feststoffteilchen aus Naßgas und
F i g. 2 eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Entfernen von radioaktiven Feststoffteilchen aus Naßgas.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind ein innerhalb eines geschlossenen Raumes, z. B. einer Handschuhbox 1, angeordneter Verdampfer 2 und ein außerhalb des geschlossenen Raumes 1 angeordneter Mikrowcllcngcnerator 3 durch eine Wellenleitung 4 verbunden, in der eine Abschirmplatte 5 angeordnet ist, die eine Ausbreitung von Komponenten des Naßgases verhindert. Die Abschirmplatte 5 besteht aus einem Material, das Mikrowellen gut leitet und einen hohen Korrosionswiderstand hat, wie z. B. aus einem Fluor enthaltenden Harz, Silikonharz, Glas oder Keramik, und das verhindern kann, daß radioaktive Feststoffteilchen in den Mikrowellengenerator 3 gelangen, während gleichzeitig die vom Mikrowellengenerator 3 kommti.den Mikrowellen hindurchgehen können. Ein Feststoff-Gas-Trennfiltcr 6 ist zwischen dem Verdampfer 2 und der Abschirmplatlc 5 angeordnet. Der Filter 6 besteht aus einem Material, das Mikrowellen durchläßt, wie z. B. aus einem Glas enthaltenden Asbest Eine Abgasleitung 7 liegt zwischen dem Filter 6 und der Abschirmplatte 5 und führt zu einer nicht dargestellten Abgasbehandlungsanlage.
Der Verdampfer 2 wird mit einer Lösung, einem Schlamm oder einem ähnlichen Material 8 beschickt.
so das erhitzt werden soll, um ein Naßgas zu erzeugen, das radioaktive Feststoffteilchen enthält. Der Mikrowellengenerator 3 erzeugt Mikrowellen mit einer Frequenz von z. B. 915 MHz oder 2450 MHz, die auf das Material 8 im Verdampfer 2 über die Abschirmplatte 5 und den Filter 6 einwirken. Dadurch wird das Material 8 verdampft und es wird ein Naßgas erzeugt, das über den Filter 6 in die Abgasleitung 7 strömt. Der Abschnitt der Wellenleitung 4 im Bereich des Filters 6, der vom Verdampfer 2 zur Abgasleitung 7 verläuft, dient auch als Gasleitung. Das Feuchtigkeitskondensat am Filter 6, das die Hauptursache für ein Verstopfen des Filters 6 darstellt, wird durch die Mikrowellen erhitzt und verdampft, so daß verhindert wird, daß sich das Filter 6 zusetzt. Es kann eine Anzahl von Filterstufen je nach dem Grad der Verunreinigung der zu behandelnden Gase verwandt werden.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung hat den Vorteil, daß sein Aufbau als Ganzes
sehr vereinfacht ist, da die Erwärmung des Filters 6 und die Erwärmung des Materials 8 im Verdampfer 2 gleichzeitig über einen einzigen Mikrowellengenerator 3 erfolgen können.
Das in Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung eignet sich zur Verwendung bei einer Anlage, bei der die Quelle des Naßgases, das die radioaktiven Feststoffteilchen enthält, sich an einer entfernt liegenden Stelle befindet In F i g. 2 ist ein Ofen 11 in einem Zwischenabschnitt einer Gasleitung 10 angeordnet, die eine nicht dargestellte Abgasquelle und eine nicht dargestellte Abgasbehandlungsanlage verbindet Das Feststoff-Gas-Trennfilter 16 ist gleich dem Filter 6 in F i g. 1 und im Ofen 11 angeordnet Der Ofen 11 ist mit einem Mikroweliengenerator 13 über eine Welienleitung 14 verbunden, in der eine Abschirmplatte 15 angeordnet ist, die ein Eintreten von Verunreinigungen verhindert.
Bei dei;i Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 können zwei Filter 16 an der Einlaßseite bzw. der Auslaßseite im Ofen 11 angeordnet sein, wobei die Wellenleitung 14 mit dem Ofen ! 1 an einer Stelle zwischen den beiden Filtern 16 verbunden, ist.
Das Kondensat am Filter 16 wird durch die Mikrowellen erhitzt und verdampft, so daß ein unerwünschtes Zusetzen des Filters 16 vermieden wird. Eine Zuführung von Zusatzluft kann erforderlichenfalls über Zuleitungsrohre 12 erfolgen. Falls es notwendig ist, kann der Filter 16 aus einem Material, das eine hohe Beständigkeit gegenüber chemischen Stoffen hat, beispielsweise aus Glasfaser enthaltendem Asbest bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40
60

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Entfernen radioaktiver Feststoffteilchen aus Naßgas mit in einer Leitungsanordnung angeordneten Feststoff-Gas-Trennfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß
— ein Mikrowellengenerator (3; 13) zur Verdampfung von Feuchtigkeitskondensat in den Trennfiltern (6; 16) Ober eine Wellenleitung (4; 14) mit der Leitungsanordnung (2, 4, 7; 10) verbunden ist, und
— in der Wellenleitung (4; 14) eine Abschirmplatte (5; 15) angeordnet ist, welche die Mikrowellen durchtreten läßt, aber ein Ausbreiten von Komponenten des Naßgases verhindert
DE3048764A 1979-12-27 1980-12-23 Vorrichtung zum Entfernen radioaktiver Feststoffteilchen aus Naßgas Expired DE3048764C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP54171626A JPS5847680B2 (ja) 1979-12-27 1979-12-27 放射性物質用の高周波加熱処理装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3048764A1 DE3048764A1 (de) 1981-09-24
DE3048764C2 true DE3048764C2 (de) 1985-07-18

Family

ID=15926660

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3048764A Expired DE3048764C2 (de) 1979-12-27 1980-12-23 Vorrichtung zum Entfernen radioaktiver Feststoffteilchen aus Naßgas

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4338102A (de)
JP (1) JPS5847680B2 (de)
DE (1) DE3048764C2 (de)
FR (1) FR2472816A1 (de)
GB (1) GB2066695B (de)

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Also Published As

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