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DE3048378A1 - Vorrichtung zum zusammensetzen von freiaeugig (objektiv) beobachtbaren stereorasterbildern - Google Patents

Vorrichtung zum zusammensetzen von freiaeugig (objektiv) beobachtbaren stereorasterbildern

Info

Publication number
DE3048378A1
DE3048378A1 DE19803048378 DE3048378A DE3048378A1 DE 3048378 A1 DE3048378 A1 DE 3048378A1 DE 19803048378 DE19803048378 DE 19803048378 DE 3048378 A DE3048378 A DE 3048378A DE 3048378 A1 DE3048378 A1 DE 3048378A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
lens
negatives
projection
lenticular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803048378
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Dipl.-Phys. Dr. 8153 Weyarn Deml
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19803048378 priority Critical patent/DE3048378A1/de
Publication of DE3048378A1 publication Critical patent/DE3048378A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammensetzen von freiäugig (objektiv) be-
  • obachtbaren Stereorasterbildern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammensetzen von freiäugig (objektiv) beobachtbaren Stereorasterbildern aus einer Anzahl von zweidimensionalen, aus jeweils benachbarten Ausgangspunkten aufgenommenen Einzelansichten eines Objektes, deren Negative in einem Abstand voneinander auf vorzugsweise einem Filmband positioniert sind und unter Ausrichtung auf einen Bezugspunkt auf einen Bildschirm oder eine lichtempfindliche Fläche projiziert werden, über der ein Linsenraster oder Linsenelementschirm mit festgelegter Rasterbreite und mit einer Vielzahl von linienförmigen Bildbändern angeordnet ist.
  • Vorrichtungen mit diesen Gattungsmerkmalen sind bekannt.
  • Das erzeugen von ohne Betrachtungshilfe plastisch wirkenden Aufsichtshildern wird zur Zeit vornehmlich nach dem Linsenraster-Stereoverfahren durchgeführt. Im Prinzip beruht die Linsenraster-Stereoskopie auf der Tatsache der Umkehrbarkeit cleomctrisch-optischer Strahlenqänge. Ein Linsenraster fokussitzt jedes einfallende Lichtbündel näherungsweise in seine L3rennebene. Cjleich<iü itig ob nun in dieser Brennebene eine cli! fus reflektierende Streuschicht (Projektionsverfahren) oder eine fotografische oder sonstige Speicherschicht (für ein permanentes Bild) angeordnet sind, führt die Umkehrung des Strahlenganges dazu, daß das einfallende oder gespeicherte Lichtwellenfeld nach Richtung und Intensität exakt wiedergegeben wird damit ist die notwendige Bedingung zum Rekonstruieren des dreidimensionalen Bildraumes vollständig erfüllt.
  • Projiziert man nun ein reelles, räumliches Bild mit dem Bezuq auf die Betrachtungsrichtung umgekehrter Lichtrichtung (man spricht vom pseudoskopischen Projizieren) auf den Linsenraster, so kann in dem rückläufigen Strahlengang das räumliche Bild des Objektes beobachtet werden. Infolge der voilständigen Umkehrung des Strahlenganges wird hierbei auch das reelle Bild der Projektionsoptik mit rekonstruiert, wodurch im Beobachter raum eine Bündelbegrenzung auftritt. Dies äußert sich darin, daß das Objekt nur durch die rekonstruierten Austrittspupillen des Projektionsstrahlenganges gesehen werden kann.
  • Hieraus folgt, daß die Erzeugung des reellen pseudoskopischen Luftbildes im einfachsten Fall auch durch ein einziges Stereobildpaar erfolgen kann, wobei die Bildqualität keine Beeinträchtigung erfährt, sondern lediglich eine Beschränkung der Betrachtungsmöglichkeit auftritt.
  • Die ideale Dimensionierung eines Rasterbildes zur gleichmäßig scharfen und störungsfreien Wiedergabe des gesamten Objektraumes von null bis unendlich von der Linienzahl des verwendeten Linsenrasters abzuleiten, mit der die Auflösung in der Bildebene festliegt. Hierbei gilt einfach, daß bei einer gegebenen Anzahl von Rasterelementen in der Bildfläche die von jeder einzelnen Raster linse aufgelöste Bildpunktzahl sowie die Anzahl der zur Erzeugung des pseudoskopischen Luftbildes verwendeten Teilbilder einander gleich sein müssen. Mit grobem Raster von 2 bis 3 mm Linsendurchmesser sind derartige Forderungen bereits erfüllt worden. Diese Überlegunqen sind grundsätzlich sowohl auf sphärische wie auf Zylinderlinsenraster anwendbar. Im letzeren Falle reduziert sich die zur Erzeugung des pseudoskopischen Luftbildes erforderliche Projektionsanordnung jedoch auf eine Bildreihe, wobei der vertikale Parallaxeneffekt entfällt.
  • Die idealisierten Eigenschaften der Linsenraster-Stereoskopie werden in der Praxis durch die Unvollkommenheiten der Raster sowie durch das tatsächlich nutzbare Auflösungsvermögen der Fotoemulsion weitgehend eingeschränkt. Wichtig für die Güte der erzeugten Rasterbilder ist die Ausgestaltung der Belichtungsanordnung.
  • Bei dem Aufbelichten der Teilnegative auf da linsenrastermaterial müssen, um in der Papierebene die qewiinschten Parallaxenwerte zu erhalten, die Winkelbeziehunqen zwischen den einzelnen Strahlengängen in Bezug auf den Aufnahmestrahlengang verändert werden. Hierzu sind komplizierte Verstelleinrichtungen oder bei sequentieller Belichtung Vorrichtungen zum exakten Steuern der Verschiebebewegungen für die Einzelobjektive erforderlich. In Verbindung mit bekannten Vorrichtungen sind die erforderlichen Berechnungsmaßnahmen hierfür gegeben.
  • Geht man jedoch von dem eingangs angegebenen Grundsatz der unveränderten Umkehrung des Aufnahmestrahlenganges aus, so entsteht hierbei ein unter Umständen unvollkommenes, aber geometrisch exakt manstabsgetreues, pseudoskopisches reelles Raumbild am Ort des Aufnahmeobjektes. Ein direktes Aufzeichnen dieses originalgetreuen Raumbildes ist prinzipiell möglich und auch bereits realisiert worden. Bei einem einfachen Zyl inderlinsenraster-Aufsichtver fahren ist dies aber aus nufliisunqsgründen nicht durchführbar, da lediglich der Effekt eines durch den engen Rahmen des Bildformates begrenzten B1ickes auf eine weit entfernte, tief gestaffelte Szene entstehen würde.
  • Hieraus ergab sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, diese Schwierigkeiten zu überwinden und das optische Projektionssystem entsprechend derart abzuändern, daß eine einfache Einstellmöglichkeit von Lage und Größe des Raumbildes möglich ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß bei einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Gattungsteiles des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß die in seinem Kennzeichnungsteil angegebene Maßnahmen gemeinsam angewendet werden.
  • Wl-.enttich bei cler Erfindung ist, daß erst durch die Verbindung der beiden Maßnahmen, daß nämlich die einzelnen Teilnegative gemeinsam in einer einstufig arbeitenden Projektionsvorrichtung eines Mehrfachprojektionssystems unter Verwendung eines mit dem Aufnahmestrahlengang optisch identisch ausqebildeten optischen Systems aufbelichtet werden und daß in dem Mehrfachprojektionssystem benachbart zu den Projektionsobjektiven eine gemeinsame, zusätzliche Abbildungslinse großer Öffnung angeordnet ist als Mittel zum sowohl transversalen wie longitudinalen Transformieren des integralen Raumbildes mit dem gewünschten Manstab in die Nähe der Rasterebene, die Lösung für eine einfache Einstellmöglichkeit von Lage und Gröne des Raumbildes gegeben ist. Durch die Wahl der Linsenbrennweite und der Abstände können innerhalb von Grenzen Lage und Größe des Raumbildes beeinflußt werden.
  • Für den Bildabstand jeder Ebene des transformierten Raumbildes gitt nämlich mit entsprechendem Vorzeichen einfach die Linsen formel. Der Einfluß der zusätzlichen Brechkraft der Linse auf die zweidimensionale Abbildung der Teilnegative ist im allgemeinen vernachlässigbar, er kann ggf. durch Nachfokussieren der Projektionsoptiken ausgeglichen werden.
  • Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen stellen dar: Figur 1 das Abbildungsprinzip für das pseudoskopische Erzeugen eines Raumbildes mittels eines gegenüber dem Aufnahmestrahlengang identischen, jedoch umgekehrten optischen Systems, Figur 2 schematisch das erfindungsgegemäße optische Projektionssystem für Rasterbilder.
  • Projektionsoptiken 1 eines Mehrfachprojektionssystems bilden die Einzelnegative mit den verschiedenen Ansichten des Objektes ab und ein im Projektionsstrahlengang befindliche Linsenraster 2 fokussiert jedes einfallende Lichtbündel in seine Brennebene 3. Gleichgültig, ob nun in der Ebene 3 eine diffus reflektierende Streuschicht (Projektionsverfahren) oder eine fotografische oder sonstige Speicherschicht (permanentes Bild) angeordnet ist, führt die Umkehrung des Strahlenganges dazu, daß das einfallende oder gespeicherte Lichtwellenfeld nach Richtung und Intensität exakt wiedergegeben wird, so daß im rückläufigen Strahlengang das räumliche Bild 4 des Objektes beobachtet werden kann.
  • Da infolge der vollständigen Umkehrung des Strahlenganges auch das reelle Bild der Projektionsoptiken 1 mitrekonstruiert wird, tritt im Beobachterraum eine Bündelbegrenzung auf, so daß das Objekt nur durch die (rekonstruierten) Austrittspupillen des Projektionsstrahlenganges gesehen werden kann. Ilicraus erqibt sich übrigens, daß die Erzeugung des reellen pseudoskopischen Luftbildes 4 Im einfachsten Fall auch durch ein Stereobild-Paar erfolgen kann, wobei keine Beeinträchtigung der Bildqualität, sondern lediglich eine starke Beschränkung der Betrachtungsmöglichkeit eintritt.
  • Bei dem Aufbelichten der Teilnegative auf das Linsenrastermaterial müssen um in der Papierebene die gewünschten Parallaxenwerte zu erhalten, die Winkelbeziehungen zwischen den einzelnen Strahlengängen im Bezug auf den Aufnahmestrahlengang verändert werden. Bei bekannten Vorrichtungen der angegebenden Art erfolgt dies durch komplizierte Verstelleinrichtungen oder, bei sequentieller Belichtung, durch exakt zu steuernde Verschiebebewegunqen, die aufgrund entsprechender Berechnungen nach bekanntem Schema realisiert werden können.
  • Demgegenüber ist bei der Erfindung in dem Projektionsstrahlengang in Nähe der Projektionsoptiken 1 eine zusätzliche gemeinsame Abbildungslinse 5 (Fig. 2) mit großer Öffnung angeordnet, deren Brennweite mit f angegeben ist. Mit dieser Linse wird die gewünschte Maßstabs- und Parallaxenänderung in einem Schritt erreicht (Bild 4' in Fig. 2).
  • Für den Bildabstand b jeder Ebene des transformierten Raumbildes 4' gilt mit entsprechendem Vorzeichen die einfache Linsen formel.
  • 1 + 1 s 1 ~ ~ a b f b = a'f a+f Ein sich durch die zusätzliche Brechkraft der Linse 5 bemerkbar machender Einfluß auf die zweidimensionale Abbildung der Teilnegative ist im allgemeinen vernachlässigbar; er kann jedoch durch Nachfokussieren der Projektionsoptiken 1 ausgeglichen werden.
  • Diese Zusammenhänge werden anhand eines konkreten Dimensionierungsbeispiels verdeutlicht, welches zeigt, daß sich geeignete Kombinationen der Elemente des optischen Systems finden lassen.
  • Diesem Ausführungsbeispiel ist die Aufnahme mit einer doppelten Rasterlinsenreihe von 16 Einzellinsen mit Zwischenblenden 1:8 zugrundegelegt, ferner eine Gesamtbasis von 86,25 mm, eine Linsenbrennweite von 17,70 mm und eine Negativbreite von 5,75 mm.
  • Projiziert wird im Abstand von 230 mm auf ein Format von 75 x 105 mm2.
  • Verwendet man ein Zylinderlinsenraster mit dem Öffnungsverhältnis 1:2, so ergibt sich dabei eine Ausnutzung von 82 8 des Sichtwinkels, d. h. an den beiden Grenzen des Betrachtungsbereiches verbleiben schmale unbelichtete Zonen.
  • Für die zusätzliche Abbildungslinse 5 wird die Brennweite ,f = 200 mm bei einer genützten Öffnung von 92 mm gewählt.
  • Aus der vorstehend angegebenen Linsen formel errechnet sich damit eine Abbildung des gesamten Objektraumes von 1,5 m bis unendlich auf eine scheinbare Raumtiefe von b =23,5 mm im Rasterbild. Dieser Bereich kann zumindest bei zur Bildebene symmetrischer Aufteilung mit üblichen Linsenrastern und Fotomaterialien noch ausreichend scharf wiedergegeben werden.
  • Hinsichtlich der Abbildungslinse 5 ist noch zu fordern, daß sie bei einem Öffnungsverhältnis von 1:2,2 und einem Bildwinkel von 200 je nach verwendeter Raster konstante von ca. 2 bis 5 L/mm auflöst. Dies wird im allgemeinen mit einfachen Linsen zu erreichen sein: jedoch ist auch die Verwendung speziell für diesen Anwendungszweck korrigierter, zusammengesetzter Linsenysteme möglich.

Claims (2)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zum Zusammensetzen von freläugig (objektiv) beobachtbaren Stereorasterbildern aus einer Anzahl von zweidimensionalen, aus jeweils benachbarten Ausgangspunkten aufgenommenen Einzelansichten eines Objektes, deren Negative in einem Abstand voneinander vorzugsweise auf einem Filmstreifen positioniert sind und unter Ausrichtung auf einen Bezugspunkt auf einen Bildschirm oder eine lichtempfindliche Fläche projiziert werden, über der ein Linsenraster oder Linsenelementschirm mit festgelegter Rasterbreite W und mit einer Vielzahl von linienförmigen Bildbändern angeordnet ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Merkmale a) die einzelnen Teilnegative werden gemeinsam mittels einer einstufig arbeitenden Projektionsvorrichtung eines Mehrfachprojektionssystems (1) unter Verwendung von mit dem Aufnahmestrahlengang optisch identisch ausgebildeten optischen Systemen aufbelichtet, b) in dem Mehrfachprojektionssystem (1) ist benachbart zu den Projektionsobjektiven eine zusätzliche, gemeinsame Abbildungslinse (5) großer öffnung als Mittel zum sowohl transversalen wie longitudinalen Trans formieren des integralen Raumbildes mit dem gewünschten Maßstab in die Nähe der Rasterebene (2) angeordnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnet, daß allein durch die Bemessung der Brennweite und der Abstände der zusätzlichen Linse (5) gegenüber den Elementen des optischen Systems (1) sowohl die Lage als auch die Größe des Raumbildes innerhalb von Grenzen beeinflußbar ist.
DE19803048378 1980-12-22 1980-12-22 Vorrichtung zum zusammensetzen von freiaeugig (objektiv) beobachtbaren stereorasterbildern Withdrawn DE3048378A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4600297A (en) * 1983-06-01 1986-07-15 Winnek Douglas Fredwill Apparatus and method of projection printing of three-dimensional photographs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4600297A (en) * 1983-06-01 1986-07-15 Winnek Douglas Fredwill Apparatus and method of projection printing of three-dimensional photographs

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