DE304809C - - Google Patents
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- DE304809C DE304809C DENDAT304809D DE304809DA DE304809C DE 304809 C DE304809 C DE 304809C DE NDAT304809 D DENDAT304809 D DE NDAT304809D DE 304809D A DE304809D A DE 304809DA DE 304809 C DE304809 C DE 304809C
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- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
- B60T11/04—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
- B60T11/06—Equalising arrangements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLIGHES
PATENTAMT..
Da beim Kurvenfahren der Kraftwagen die Vorderräder gegen ihre Achse im Winkel verstellt
werden und demgemäß natürlich auch die Vorderradbremse mit verstellt wird, ist
es erforderlich, das Bremsgestänge so einzurichten, daß auch beim Kurvenfahren die
; Bremsfähigkeit erhalten bleibt und die vor-I
handene Stellung der Bremse sich nicht selbsttätig ändert. Bisher hat man diese Aufgäbe
ίο derart gelöst, daß man in das Bremsgestänge
beidseitig ein Universalgelenk einfügte, das in der Verlängerung der Schwenkachse der Vorderräder
liegen mußte. Aus dieser Anordnung erwachsen jedoch große bauliche Schwieriges
keiten, die einmal· darin bestehen, daß Universalgelenke nötig sind, und ferner darin, daß
wegen der Anordnung eines Universalgeienks in der Radschwenkachse für die Lagerung des
Betätigungsgliedes der Bremse nicht genügend 2o Platz vorhanden ist. Die Anordnung des Uni-
; versalgelenks in der genannten Achse war aber ' erforderlich, damit die Schwenkung der Vor-
'■' derräder keine Bremswirkung hervorrief bzw. ; keine Rückwirkung auf das Antriebsglied der
25 Bremse ausübte.
Eine andere bekannte Anordnung besteht
in einem über Rollen geleiteten Seil, das die
i Bremshebel beider Vorderräder verbindet und · über eine am Führerhebel angebrachte Rolle
30 geführt ist und- durch Federkraft gespannt I gehalten wird. Beim Kurvenfahren gleitet das
Seil über sämtliche Rollen, beim Bremsen wird
! es vom Führerhebel aus angezogen.
j Nach der Erfindung läßt man beim Schwen-35 ken der Vorderräder eine Bewegung zu, hebt
I jedoch die Bewegung des Bremsgestänges der einen Wägenseite durch eine gegenläufige desjenigen
der andern Wagenseite wieder auf. Das wird dadurch bewirkt, daß die Angriffs-1
hebel des Gestänges an den Betätigungsgliedern der Bremsen beider Wagenseiten einander
entgegengesetzt gerichtet sind. Zur Erzielung der richtigen Wirkung muß dabei die Voraussetzung
erfüllt sein, daß die Bremsgestänge der beiden Fahrzeugseiten durch einen Differentialausgleich
verbunden sind, der bekanntlich bisher zu dem Zweck gedient hat, die gleichmäßige Verteilung der Bremswirkung auf
beide Fahrzeugseiten hervorzurufen. Bei der neuen Anordnung erfüllt der Differentialausgleich
die weitere Aufgabe, daß er beim Kurvenfahren die Bewegung des Bremsgestänges
.der einen Fahrzeugseite auf dasjenige der andern Fahrzeugseite überträgt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, die
die Vorderradachse α mit dem Bremsgestänge in schematischer, parallelperspektivischer Ansicht
zeigt, wobei der das Gestänge verdekkende Teil des Vorderrades T1 der Deutlichkeit
halber herausgebrochen ist. An den Enden der Vorderradachse a sindjdie beiden Schwenkachsen
S1, s2 befestigt, um welche die Räder
Y1, r2 beim Kurvenfahren geschwenkt werden.
Beim Bremsen werden durch Drehen der unrunden Steine iv t2 in beliebigem Sinne die
Bremsbacken bv b2 um ihren Gelenkpunkt gx, g2
gegen die an den Rädern rlf r2 sitzenden
Bremsscheiben C1, c3 gepreßt werden, und zwar
gegen die Kraft der Federn fx, f2. Diese sind
so kräftig, daß sie bei gelockertem Bremsantrieb nicht nur den Stein tv t2 in die gezeichnete
Nullage zurückführen, sondern auch die Reibungswiderstände in den Gestängegelenken
überwinden. Die Achsen der Steine tv t2 sind
bei I1, I2 gelagert und mit Hebeln A1, A2 versehenj
die einander entgegengesetzt gerichtet sind; der Hebel A1 zeigt nach vorn, A2 nach
. hinten. Diese sind durch senkrechte Stangen dv d2) die beiderseits Kugelgelenke aufweisen,
mit den Hebeln A1, A2 gleichgerichteten Hebeln
ίο O1, e2 verbunden, welche an den auf der Vorderradachse
α gelagerten Antriebsachsen I1, i2
der Bremsen befestigt sind. Zwischen zwei ebenfalls auf den Achsen i1, i% sitzenden, aber
gleichgerichteten Hebeln mlt m2 liegt der Differentialausgleich,
der aus der Kette k und der Rolle 0 besteht. An dieser greift das Antriebsglied η der Bremse an.
Die Bremse wird in bekannter Weise durch Zug an der Stange η angezogen, wobei sowohl
die beiden Bremsachsen I1, i2 als auch die
Steine tv t2 in der Uhrzeigerrichtung gedreht
werden. Beim Loslassen der Stange η werden
die Bremsen durch die Federn fx, f2 selbsttätig
in die gelöste Stellung zurückgeführt.
Beim Kurvenfahren ist die Wirkungsweise der Anordnung folgende: Wird beispielsweise
eine Kurve nach rechts gefahren, so werden die Räder T1, r2 um die Achsen S1, s2 von oben
gesehen im Uhrzeigersinn geschwenkt. Dabei beschreiben die Kugelgelenke am Ende der
Hebel A1, A2 Kreisbögen 'ebenfalls um die
Achsen S1, s2, und zwar Hebel A1 nach hinten,.
A2 nach vorn, also beide nach der Wagenmitte hin. Da die Kraft der Federn flt f2 eine
Verdrehung der Steine S1, S2 verhindert, bleiben
die Hebel A1, A2 in ihrer Horizontalebene.
Da nun die Kugelgelenke am Hebel A1 und am Hebel ex nicht mehr senkrecht übereinanderliegen,
ihre Entfernung aber durch die Länge der Stange ^1 gegeben ist, muß sich
bei Schrägstellung der Stange U1 der Hebel ex
nach oben und/die Achse ix im Uhrzeigersinn
drehen. Der Hebel W1 dreht sich daher nach
hinten. Dadurch, daß sich nun infolge der Schrägstellung der Stange d2 der Hebel e2 hebt
und damit die Achse i2 den Hebel m2 nach
vorn, d. h. dem Uhrzeigersinn entgegen, um den gleichen Betrag dreht wie ev so hat die
Spannung der Kette k keine Änderung erfahren,
und weder die Achse der Rolle 0 ist yerschoben, noch die Steine S1, S2 sind verdreht
worden. Selbstredend kann durch Zug an j der Stange η auch in Kurven gebremst werden. !
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung an .Vorderradbremsen von Kraftwagen zur Erhaltung der Bremsfähigkeit beim Kurvenfahren, deren Antriebsgestänge auf jeder Wagenseite voneinander getrennt und durch einen Differentialausgleich [k, 0) miteinander verbunden sind, I dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffs- j hebel (A1, A2) der Bremsgestänge*an den auf j die Bremsorgane einwirkenden Gliedern ! (^1, Q beider Wagenseiten einander ent- J gegengesetzt gerichtet sind, so daß die j Angriffshebel (M1, m2) des Differential-Aus- \ gleichsgliedes (0) beim Bremsen die gleiche j. und einander gleichgerichtete, beim Kurvenfahren die gleiche, aber entgegengerichtete; Bewegung ausführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304809C true DE304809C (de) |
Family
ID=558379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304809D Active DE304809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304809C (de) |
-
0
- DE DENDAT304809D patent/DE304809C/de active Active
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