DE3047375A1 - "tauchfaehige rammvorrichtung" - Google Patents
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Description
ADENAUERALLEE 3O · D-2OOO HAMBURS 1 · TEL. (O4O)'24 45 22
Aktenzeichen; Neuanmeldung
Anmelderj η: Koehring GmbH, Hamburg
Tauchfähige Rammvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine tauchfähige Rammvorrichtung, mit einem Gehäuse, einem darin verschiebbaren Schlagkörper
zum Ausüben von Rammschlägen, druckmittelbetätigten Antriebsvorrichtungen
für den Schlagkörper sowie Ilalterun^svorrichtungen
zur hängenden Befest Lgung der ltanitnvorricli Min
an einem Tragelement.
Bei den aus den DE-OS 2k $h 521 und 25 38 6kZ der Anmelderin
bekannten tauchfähigen Rammvorrxchtungen dieser Art wird das Gehäuse an Tragseilen aufgehängt, die von einem
geeigneten Hebewerk, beispielsweise einem Kran, zu am Gehäuse fest angeordneten Tragbügeln oder Tragaugen verlaufen.
Da der Schlagkörper der Rammvorrichtung bei jedem Rammschlag auf dem Rammpfahl bzw. einer auf diesem aufsitzenden
Schlaghaube aufprallt und diesen um eine entsprechen des Stück weiter in den Boden eintreibt, muß die Rammvorrichtung
während der Karnmarbeit entsprechend der erzielten
Eintreibung weiter abgesenkt werden, da sonst die Raniinschläge
bald nicht mehr auf das Rammteil übertragen, sondern zerstörend auf das Gehäuse bzw. das Tragelement einwirken
würden. Bei Ramtnarbeiten von einer schwimmenden
Basis aus kommt weiter hinzu, daß diese durch Seegang und andere äußere Einwirkungen unregelmäßigen Bewegungen unterworfen
ist, die unter Umständen durch den Ausleger des • darauf angeordneten Hebewerks noch entsprechend vergrößert
werden. Die dadurch, bedingten Verschiebungen der an den
Tragseilen hängenden Rammvorrichtung in vertikaler Richtung machen es notwendig, die Position der Rammvorrichtung
ständig zu überwachen, um sicherzustellen, daß sie bei laufender Rammvorrichtung ständig auf dem Rammpfahl
aufsitzt.
Zur Behebung derartiger Schwierigkeiten ist es schon seit langem bekannt, die Rammvorrichtung als Ganzes in
einem an Tragseilen hängend befestigten Tragrahmen senkrecht verschiebbar geführt anzuordnen, so daß sie der
beim Rammen eintretenden Abwärtsbewegung des Rammpfahls selbsttätig folgen kann und der Tragrahmen auch die durch
Seegang etc. erzeugten, unkontrollierbaren Vertikalbewegungen auszugleichen vermag. Diese Konstruktion hat jedoch
den Nachteil, daß durch den dabei erforderlichen Tragrahmen die Außenabmessungen und das hängende Gesamtgewicht
wesentlich vergrößert werden, was die Handhabung erschwert und zudem verhindert, daß das Rammgerät dem
Rammpfahl durch etwa dessen Außenmesser entsprechende Pfahlführungen hindurch folgen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine tauchfähige Rammvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich ohne unerwünschte Vergrößerung der Querschnittsabmessungen
und ohno ständiges Manipulieren des Tragelements sowohl dem Eindringfortschritt, als auch allen unbeabsichtigten Verlagerungen
des Tragelements innerhalb weiter Grenzen selbsttätig anpaßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die tauchfähige Rammvorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß gekennzeichnet
durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1.
Da das Tragelement oder die Tragelemente an den mit der
Kolbenstange verbundenen Halterungsvorrichtungen befestigt sind, kann die auf dem Rammpfahl aufsitzende Rammvorrichtung
durch entsprechende Verschiebung des mit der Kolbenstange verbundenen Kolbens im Hydraulikzylinder einerseits
entsprechend dem Eintreibfortschritt innerhalb einer durch die Länge des Hydraulikzylinders begrenzten Strecke
dem Rammpfahl folgen, während andererseits durch Seegang oder sonstige äußere Einwirkungen entstehende, unbeabsichtigte
Verlagerungen des auf einer schwimmenden Basis angeordneten Hebewerks und des daran hängenden Tragelements
wiederum innerhalb der durch die Länge des Hydraulikzylinders
gegebenen Strecke selbsttätig ausgeglichen werden, ohne die auf dem Rammpfahl aufsitzende Stellung der Rammvorrichtung
zu beeinträchtigen. Da die den im Hydraulikzylinder verschiebbaren Kolben tragende Kolbenstange nur auswärts
verschoben werden kann, wenn eine entsprechende Menge der in der oberen Kammer des Hydraulikzylinders vorhandenen
Hydraulikflüssigkeit unter Überwindung der Vorspannung des damit verbundenen HydroSpeichers in diesen überströmen kann,
läßt sich durch zweckentsprechende Einstellung der Vorspannung des Hydrospeichers leicht erreichen, das in der auf
dem Rammpfahl aufsitzenden Stellung der Rammvorrichtung, in welcher deren Gewicht keine Zugkraft mehr auf die Kolbenstange
ausübt, diese durch eine auf das Tragelement ein-5 wirkende, aufwärts gerichtete Zugkraft unter Überwindung
des entgegenstehenden, auf die Oberseite des Kolbens einwirkenden Widerstandes der Hydraulikflüssigkeit um eine
entsprechende Strecke aus dem Hydraulikzylinder herausgezogen wird, um bei einem Nachlassen der Zugkraft wieder in
ihre Ausgangslage zurückzukehren. Wenn dagegen die Rammvorrichtung während des Absenkens auf den Rammpfahl oder nach
dem Abheben von diesem mit ihrem gegebenenfalls durch den Auftrieb verminderten Gewicht an der Kolbenstange hängt,
kann die im Hydraulikzylinder befindliche Hydraul Lief 1 iiss Lgkeit
durch Betätigen einer in der Verbindungslei Lung zur
ersten bzw. zur zweiten Kammer des Hydraulikzylinders angeordneten
Absperrvorrichtung darin so eingeschlossen werden, daß der Kolben und die Kolbenstange relativ zum Hydraulikzylinder
unverrückbar festgelegt sind und die KoI-benstange somit das Gesamtgewicht der RammvorrichLung
aufnehmen kann, ohne daß dabei eine inerkLiche Verschiebung
der Kolbenstange relativ zum Hydraulikzylinder eintritt.
Wenn sich der Kolben während des Ramrabetriebes durch das
fortschreitende Eintreiben des Rammpfahles oder infolge eines Ausziehens der Kolbenstange durch seegangsbedingte
Vertikalbewegungen oder dergleichen dem oberen Ende des Hydraulikzylinders nähert, betätigt er dort eine Anzeigevorrichtung.
Wenn umgekehrt der Kolben beim Aufsetzen der Rammvorrichtung auf den Rammpfahl oder bei aus anderen
Gründen erfolgend&m Absenken des Tragelements sich dem
unteren Ende des Hydraulikzylinders bis auf einen vorbestimmten Abstand genähert hat, betätigt er auch hier eine
entsprechende Anzeigevorrichtung. Diese Anzeigevorrichtungen
können von verschiedener Konstruktion sein und bei-
2U spielsweise als gegen ein Druckmittel verschiebbarer Stempel
oder als auf elektrischer, magnetischer oder pneumatischer Basis arbeitende Näherungsindikatoren ausgebildet
sein. Die Signale der Anzeigevorrichtungen können mit beliebigen herkömmlichen Mitteln am Steuerstand der Rammvorrichtung
für das Bedienungspersonal sieht- oder hörbar gemacht werden, um diese zu veranlassen durch Betätigung
des Hebewerks für das Tragelement die Kolbenstange um die jeweils erforderliche Strecke abzusenken bzw. anzuheben.
Durch entsprechende Auslegung der Steuerungsvorrichtungen kann auch bewirkt werden, daß während der Rammarbeit die
Kolbenstange immer dann, wenn der Kolben die obere Anzeigovorri
cli tung betätigt-, sei bs t L.'i L I g um eine vorbes t iinnite
Sl.roolio, beispielsweise dio ImL be Länge des Hydraul ikzy-Iinders
abgesenkt wird.
BAD ORIGINAL
In weiterer Ausgestaltung können die Anzeigevorrichtungen
auch mit direkt von diesen betätigten Stellvorrichtungen zum selbsttätigen Stillsetzen der Antriebsvorrichtungen
des Schlagkörpers zusammenwirken. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Rammvorrichtung vor einem Abheben
vom Pfahl zuverlässig außer Betrieb gesetzt wird.
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Ratnravorrichtung
kann die zweite Kammer des Hydraulikzylinders über eine Verbindungsleitung mit einem Druckmittel-Auffangraum der
hydraulischen Antriebsvorrichtung des Schlagkörpers verbunden sein. Dabei kann an beiden Enden des Hydraulikzylinders
jeweils ein durch den Kolbon auswärts verschiebbarer Stößel vorgesehen sein, der bei seiner Auswärtsbewegung
eine Steuervorrichtung für die hydraulische Antriebsvorrichtung des Schlagkörpers betätigt. An dem zum Schlagkörper
gewandten Ende des Hydraulikzylinders kann ein in einem ersten Stellzylinder dichtend verschiebbar geführter
erster Stellkolben mit einem um eine vorbestimmte Strecke achsparallel in die zweite Kammer hineinragenden Stößel angeordnet
sein, wobei der erste Stellkolben durch den mit der Kolbenstange verbundenen Kolben unter Überwindung
einer vorbestimmten Gegenkraft in eine die Steuervorrichtung für den hydraulischen Antrieb des Schlagkörpers zu
dessen StilJsetzung betätigende Stellung zurückschiebbar
ist.
Der Hydraulikzylinder kann weiterhin an seinem vom Schlagkörper
entfernten Ende zweckmäßig einen in einem zweiten Stellzylinder dichtend verschiebbar geführten zweiten
Stellkolben mit einem parallel zur Kolbenstange um eine vorbestimmte Strecke in die erste Kammer hineinragenden
Stößel aufweisen, wobei der zweite Stellzylinder auf der
von der ersten Kammer abgewandten Seite des zweiten Stellkolbens über eine Verbindungsleitung mit dem der zweiten
Kammer zugewandten Endabschnitt des ersten Stellzylinders
verbunden ist, so daß beim Zurückdrängen des zweiten Stellkolbens verdrängte Hydraulikflüssigkeit den ersten
Stell kolben in seine die Steuervorrichtung für den hydraulischen Antrieb des Schlagkörpers zu dessen Stillset-
ri zuiig betätigende Stellung zurückschiebt.
Wie bereits vorstehend erwähnt wurde, ist es besonders
vorteilhaft, wenn in mindestens einer der zu den Kammern des Hydraulikzylinders führenden Verbindungsleitungen eine
Absperrvorrichtung vorgesehen ist, die bei ihrer Betätigung gestattet, die in der betreffenden Kammer des Hydraulikzylinders
befindliche Hydraulikflüssigkeit darin so einzuschließen, daß sie jede Verschiebung des Kolbens in diese
Richtung blockiert. Die zweckmäßig als Absperrventil ausgebildete Absperrvorrichtung kann dabei durch eine zugeordnete,
bei einem Abfallen des Druckes in der Druckmittelzuleitung
zu den Antriebsvorrichtungen des Schlagkörpers betätigte Stellvorrichtung in seine die Verbindungsleitungen
blockierende Sperrstellung bewegt werden.
Die erl'i mlungsgemäße Rammvorrichtung kann zur Vermeidung
langer Ilydraulikleitungen zweckmäßig so ausgebildet sein,
daß sowohl der mit dem Hydraulikzylinder verbundene ilydrospeicher,
als auch der mit der anderen Kammer des Hydraulikzylinders verbundene Druckmittel-Auffangraum und die Druck
mittelquelle der Antriebsvorrichtungen des Schlagkörpers im oder am Gehäuse der Rammvorrichtung angeordnet sind.
Hierdurch ergeben sich sehr kurze Förderwege für die Hydraulik.,
flüssigkeit und ein verzögerungsarmes und zuverlässiges Ansprechen aller Funktionen.
;>'ach oinor anderen Aus führungsform der Rammvorr ich tun,»;
Ή) kiiiiri dor tu i 1 dor ο i tion Kmiiiiior
<Iom Hydraul ikv.yi iniinr»
kommunizierende llydrospeicher zwar im Gehäuse angeordnet
sein, während die andere Kammer des Hydraulikzylinders
dagegen über eine Druckmittel-Rückführleitung der Antriebsvorrichtungen des Schlagkörpers mit einem über Wasser angeordneten
Druckmittel-Auffangraum verbunden ist , wobei
normalerweise auch die Druckmittel-Zuleitung der Antriebs-Vorrichtungen des Schlagkörpers mit einer über Wasser angeordneten Druckmittelquelle kommuniziert.
normalerweise auch die Druckmittel-Zuleitung der Antriebs-Vorrichtungen des Schlagkörpers mit einer über Wasser angeordneten Druckmittelquelle kommuniziert.
In einer vereinfachten Ausführungsform kann der Hydraulikzylinder
auch einfachwirkend mit permanent offener zweiter Kammer ausgebildet sein.
Nach einer weiteren Verbesserung kann die im Hydraulikzylinder verschiebbare Kolbenstange rohrartig mit einem
durchgehenden inneren Hohlraum ausgebildet sein, der zur
Aufnahme der erforderlichen Versorgungsleitungen (Hydraulikflüssigkeit, Druckgas, elektrische Energie, Steuerleitungen) dienen kann. Die Kolbenstange kann dabei in ihrem dem Schlagkörper zugewandten Endabschnitt einen mit ihrem Innenraum kommunizierenden, abgeschlossenen Schaltraum
aufweisen, der leicht wasserdicht ausgebildet werden kann und geeignete Durchführungen und/oder Schaltvorrichtungen für die einzelnen Versorgungsleitungen aufnehmen kann. Um ein unerwünschtes Verfangen oder Verschlingen der Versorgungsleitungen oder gar deren Abdrehen zu vermeiden, können zweckmäßig Führungsvorrichtungen vorgesehen sein, welche
jedes Verdrehen der Kolbenstange relativ zum Hydraulikzylinder unterbinden.
durchgehenden inneren Hohlraum ausgebildet sein, der zur
Aufnahme der erforderlichen Versorgungsleitungen (Hydraulikflüssigkeit, Druckgas, elektrische Energie, Steuerleitungen) dienen kann. Die Kolbenstange kann dabei in ihrem dem Schlagkörper zugewandten Endabschnitt einen mit ihrem Innenraum kommunizierenden, abgeschlossenen Schaltraum
aufweisen, der leicht wasserdicht ausgebildet werden kann und geeignete Durchführungen und/oder Schaltvorrichtungen für die einzelnen Versorgungsleitungen aufnehmen kann. Um ein unerwünschtes Verfangen oder Verschlingen der Versorgungsleitungen oder gar deren Abdrehen zu vermeiden, können zweckmäßig Führungsvorrichtungen vorgesehen sein, welche
jedes Verdrehen der Kolbenstange relativ zum Hydraulikzylinder unterbinden.
Um die einem Ausziehen der Kolbenstange aus dem Hydraulikzylinder entgegenstehende Kraft zweckentsprechend einstellen
zu können, kann der mit der ersten Kammer des Hydraulikzylinders kommunizierende Hydrospeicher Vorrichtungen zur
Verstellung der Vorspannung der darin enthaltenen Hydraulikflüssigkeit aufweist.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Rammvorrichtung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen -weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der auf einem Rammpfahl
unter Wasser aufsitzenden Rammvorrichtung,
die an einem Hebewerk auf einer schwimmenden Basis angehängt ist,
Fig. 2 eine vergrößerte, teilweise geschnittene Ansicht
des Oberteiles der Räumvorrichtung gemäß Fig. 1,
Kj Fic;. ') einen vergrößerten Längsschnitt durch das Oberteil
der Kammvorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. k einen stärker vergrößerten Längsschnitt durch den
Hydraulikzylinder der Rammvorrichtuhg gemäß Fig. 1
mit eingefahrener Kolbenstange, Fig. 5 einen stärker vergrößerten Längsschnitt durch den
Hydraulikzylinder der Rammvorrichtung gemäß Fig. 1 mit ausgezogener Kolbenstange,
Fig. 6 einen schematischen Längsschnitt durch das Oberteil einer abgewandelten Rammvorrichtung mit einfachwirkendem
Hydraulikzylinder,
Fig. 7 einen schematischen Längsschnitt durch das Oberteil' einer weiteren abgewandelten Rammvorrichtung
mit einfach wirkendem Hydraulikzylinder und
Fig. 8 eine scheraatische Darstellung einer dem Rammpfahl
durch seine Pfahlführungen hindurchfolgenden Ramm-
vorrichtung gemäß der Figuren 6 und 7.
In Fig. 1 ist die Rammvorrichtung in ihrer durch den Kran h"/ eines Arbeitsschiffes 46 mittels eines Tragseiles 22
unter Wasser abgesenkten, atif einem in den Meeresboden eingetriebenen
Rammpfahl 45 aufsitzenden Stellung gezeigt. Die Rammvorrichtung besitzt ein im wesentlichen zylindrisches
Gehäuse 3» einen darin parallel zu dessen Längsachse verschiebbar geführten Schlagkörper 251 der durch einen darü-
ber angeordneten, hydraulisch betätigten AntriobszyJ .Inder
2b über eine Kolbenstango 2d aufwärts und abwärts bewegt
werden kann und bei seinem abwärts gerichteten Schlcighuli.
auf eine im Gehäuse 3 begrenzt verschiebbar gerührte, in der dargestellten Stellung auf dem Oberrand des rohrförmigen
Rammpfahls 4 5 aufsitzende Schlaghaube 26 aufprallt. In einem am oberen Ende des Gehäuses koaxial vorspringenden
Mantel h ist ein weiterer Hydraulikzylinder 1 koaxial gehaltert.
Im Hydraulikzylinder 1 ist ein mit einer Kolbenstange 6 verbundener Kolben 6a verschiebbar geführt. An
dem aus dem Hydraulikzylinder 1 axial herausragenden oberen Ende der Kolbenstange 6 sind ein Querstück 23 und ein
Schäkel Zk für das zum Kran k'7 führende Tragseil 22 angebracht.
Venn mit dem Fortschritt der Rammarbeit der Rammpfahl '+5
zunehmend tiefer in den Meeresboden eingetrieben wird, muß die auf dem oberen Ende des Rammpfahles k5 aufsitzende
Rammvorrichtung entsprechend mit abwärts bewegt werden, damit sie nicht während der Rammarbeit unversehens vom
Rammpfahl ^5 abgehoben wird, was zu einem direkten Aufprall
des Schlagkörpers 25 auf den darunterliegenden Innenflansch
des Gehäuses 3 und damit zu schweren Beschädigungen bzw. einem Reißen des Tragseiles unter der Stoßbeanspruchung
führen könnte.
Da das Arbeitsschiff k6 durch die Einwirkung von Seegang,
Wind, etc. mehr oder weniger starken Vertikal- und/oder Krängunsbewegungen unterworfen ist, von denen die letzteren
durch die meist bedeutende Länge des Kranauslegers noch entsprechend vergrößert werden, bewegt sich das mit dem
Tragseil 22 verbundene obere Ende des KranausJ.egers meist
periodisch um eine mehr oder weniger große Strecke II auf und ab, wie dies in Fig. 1 schematisch angedeutet ist.
Vie die Figuren 2 und 3 zeigen, dient das Querstück 23 zur Halterung einer mit einer auf dem Arbeitsschiff angeordneten
Druckmittelquelle verbundenen Druckmittel-Zuführleitung 19 und einer Druckmittel-Rückführleitung 18,
die zu einem an Bord des Arbeitsschiffes angeordneten Druckmittel-Auffangraum führt. Die Druckmittel-Zuführleitung
19 und die Druckmittel-Rückführleitung i8 führen zu
einer Steuervorrichtung 2a nicht näher dargestellter Konstruktion, die beispielsweise derjenigen gemäi3 der DE-OS
29 00 221 entsprechen kann. Durch die Steuervorrichtung
2a ist die im Antriebszy.l Inder 2b unterhalb des darin
dichtend verschiebbaren Kolbens 2c liegende ringförmige Kammer permanent mit der Druckmittelquelle verbunden,
während die oberhalb des Kolbens 2c liegende Kammer alter· nierend mit der Druckmittelquelle bzw. dem Druckmittel-Auffangraum
kommuniziert, so daß sich wegen der größeren wirksamen Kolbenfläche an der Oberseite des Kolbens 2c
alternierende Aufwärts- und Abwärtsbewegungen des Kolbens 2c, der Kolbenstange 2d und des mit diesen verbundenen
Schlagkörpers 25 ergeben. Wenn dabei während des Schlaghubes
die untere Kammer über eine Verbindungsleitung mit der oberen Kammer verbunden ist, kann die dabei aus
der unteren Kammer verdrängte Hydraulikflüssigkeit in die obere Kammer überströmen. Da hierdurch ein erheblicher
5 Teil der beim Schlaghub zur hinreichenden Abwärtsbeschleunigung des Schlagkörpers in die obere Kammer einzuführenden
Menge an Druckflüssigkeit auf kurzem Strömungsweg aus der unteren Kammer überströmen kann, kommt man trotz
des Strömungsweges von der Druckmittelquelle zum Antriebszylinder
2b ohne übermäßig groß bemessene Hydraulikpumpen aus.
im Gehäuse 3 ist ferner neben dem Antriebszylinder 2b ein Ilydrospeicher 17 (oder mehrere parallel geschaltete Ilydrospeicher)
angeordnet.
ORIGINAL INSPECTED
Wie die Figuren k und 5 zeigen, j st der Ln dom biegesteifen
Mantel h lösbar geha I terte liydrnu I i kzyl i .mlor !
durch oinen am unteren Endo dot- KoJ bonstuiif'o ο ungeordneten
Kolben 6a in eine vom Schlagkörper entferntere erste Kammer 11 und eine dem Schlagkörper nähere zweite Kammer
10 unterteilt. Die erste Kammer 10 steht über eine Verbindungsleitung 13 mit dem Hydrospeicher 17 in Verbindung.
Die zweite Kammer 10 kommuniziert über eine Verbindungsleitung
12 mit der Druckmittel-Rückführleitung 18 des hydrciulischen
Antriebs für den Schlagkörper 25. In den Verbindungsleitungen
12 und 13 ist ein Absperrventil lh angeordnet,
das durch eine Stellvorrichtung 21 betätigt wird, die über eine Steuerleitung 20 mit der Druckmittel-Zuleitung
1<> verbunden 1st. Mittels dos Absperrventils 1*1 können die
r) Verbi ndungs 1 ei. tungen Ml und 1') ,jeweils gl o.i chzei L i g η I)1 1Vosperrt
bzw. geöffnet werden. Wenn das Absperrventil ^h geöffnet
ist, steht somit die Hydraulikflüssigkeit in der ersten Kammer 11 des Hydraulikzylinders permanent unter
einem Überdruck, welcher dem im Gasraum des Hydrospeichers 17 eingestellten Gasdruck entspricht. Wenn sich das Absperrventil
14 in seiner Sperrstellung befindet, ist die in den Kammern 10 und 11 des Hydraulikzylinders 1 enthaltene
Hydraulikflüssigkeit eingeschlossen, so daß der Kolben 6a gegen Axialverschiebungen festgelegt ist. Bei der dargestellten
Ausführungsform wird das Absperrventil lh durch
die Stellvorrichtung 21 in seine Sperrstollung bewegt, wenn der Druck in der Druckuiittei-Zuführloi tung 19 unter
einen vorbestimmten Wert absinkt. Dabei wird ein im Absperrventil lh vorgesehener Schaltkolben, der über die
Steuerleitung 20 von dem in der Druckmittel-Zuleitung 19
herrschenden Flüssigkeitsdruck beaufschlagt ist, durch die dann überwiegende Kraft einer Feder in seine Sperrstelliing
bewegt.
An dem zum Schlagkörper 25 gewandten Ende des Hydraulik-Zylinders
1 ist ein erster Stellzylinder 5a koaxial angeordnet,
in welchem ein erster Stellkolben 5 mit einem
/ι7.'Γ/ί,
- ία -
achsparallel abgedichtet in die zweite Kammer 10 hineinragenden Stößel 5b geführt ist.Der erste Stellkolben 5
wird durch eine Feder 27 permanent in eine mit dem Stößel 5b in die zweite Kammer 10 des Hydraulikzylinders 1 hineinragende
Stellung gedrängt. Wenn sich der Kolben 6a bei seiner Abwärtsbewegung im Hydraulikzylinder 1 dessen
untorem Ende nähert, drängt er den Stößel 5b des ersten
StelJkolbens 5 gegen die Kraft der Feder· 27 zurück. Gleichzeitig
wird durch einen auf der dem Schlagkörper 2 5 zugewandten
Seite des Stellkolbens 5 angeordneten Kolbenfortsatz
5c ein Stößel 9 der Steuervorrichtung 2a in eine den
durch diese gesteuerten hydraulischen Antrieb stillsetzende Stellung bewegt.
An dem vom Schlagkörper 25 entfernten Ende des Hydraulik-Zylinders
1 ist ferner ein zweiter Stellzylinder 7a vorgesehen,
in dem ein zweiter Stellkolben 7 dichtend verschiebbar geführt ist. Der zweite Stellkolben 7 trägt einen parallel
zur Kolbenstange 6 um eine vorbestimmte Strecke in die erste Kammer 11 des Hydraulikzylinders hineinragenden
Stößel 7b. Der zweite Stellzylinder 7a ist auf der vom Hydraulikzylinder
1 abgewandten Seite des zweiten Stellkolbens 7 über eine aus einem Hydrospeichermit Hydraulikflüssigkeit
gefüllte Verbindungsleitung 8 mit dem der zweiten Kammer zugewandten Endabschnitt des ersten Stellzylinders 5a verbunden.
Wenn der Kolben 6a bei seiner Aufwärtsbewegung im Hydraulikzylinder 1 sich dessen oberem Ende nähert, drängt
er den Stößel 7b des zweiten Stellkolbens 7 zurück, wobei
die aus dem zweiten Stellzylinder 7a verdrängte Hydraulikflüssigkeit
über die Verbindungsleitung 8 den ersten Stellkolben 5 wiederum in seine den Stößel 9 der Steuervorrichtung
2a im Sinne einer Stillsetzung des hydraulischen Antriebs
betätigende Stellung verschiebt.
Zum Betrieb der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Rammvorrichtung
wird diese bei zur Vermeidung von Biegekräften
ORIGINAL INSPECTED
im wesentlichen vollkommen eingefahrener Kolbenstange
<> vom Kran U 7 mittels des Trnfjsoi 1 es 22 aufgenommen, wobei
die Kolbenstange 6 durch die bei in der Sperrstellung
befindlichem Absperrventil 1^ in der ersten Kammer 11
und der zweiten Kammer 10 des Hydraulikzylinders 1 eingeschlossene
Hydraulikflüssigkeit so festgelegt ist, daß sie beim Anheben der Rammvorrichtung nicht auswärts bewegt
werden kann, sondern ohne merkliche Verschiebung das Gesamtgewicht der Rammvorrichtung aufnimmt. Wenn die Rararavorrichtung
dann mit ihrer unter dem Schlagkörper 25 im Gehäuse 3 begrenzt verschiebbar geführten Schlaghaube 2b
auf das obere Ende des Rammpfahles k$ aufgesetzt ist, wird
dos Gewicht der Rammvorrichtung vom Rammpfahl Ί r>
rjetrn^on
und die Kolbenstange 6 entsprechend entlastet. Wenn nun
in der Druckinit teJ-Zu PührJ eitung 19 ein vorbestiiiiniter
Flüssigkeitsdruck aufgebaut ist, der noch nicht hinreicht, um den Schlagkörper zu heben, wird gleichwohl bereits das
Absperrventil ik durch die Stellvorrichtung 21 in seine
Offenstellung bewegt. Dadurch kann die Rammvorrichtung
auch ohne Betrieb des Schlagkörpers 2.5 auf dem Rammpfahl
4 5 stehenbleiben, ohne daß sie durch Bewegungen des Arbeitsschiffes h6 vom Rammpfahl h^>
abgehoben werden kann.
Solange der Kolben 6a der Kolbenstange 6 unter seinem Eigengewicht am unteren Ende des Hydraulikzylinders 1
verbleibt, ist die hydraulische Antriebsvorrichtung 2 dos Schlagkörpers 25 abgeschaltet, da der Kolben 6 den Stellkolben
5 zurückgedrängt hält und der Kolbenfortsatz 5c den
Stößel 9 der Steuervorrichtung 2a in seiner einwärts zurückgedrängten Stellung hält. Wenn nun durch geeignet bemessenes
Anheben des Tragseiles 22 der Kolben 6a im Hydraulikzylinder 1 urn eine hinreichende Strecke aufwärts bewegt wird,
kann der dadurch freigegebene Stößel 5b des Steuerkolbens
5 unter der Einwirkung der Feder 27 in seine in die zweite Kammer 10 vorstehende Stellung bewegt werden. Der dadurch
l'reigegebene Stößel 9 wird daraufhin durch eine nicht
dargestellte Feder oder Öldruck auswärts verschoben, so daß
der Rainmbetrieb beginnen kann. Dabei wird der Schlagkörper
2 5 durch die über die Druckmittel-Zuführleitung 19 zugeführte Hydraulikflüssigkeit abwechselnd angehoben und
wieder in Schlagrichtung abwärts beschleunigt. Durch die vom Schlagkörper 25 auf die SchJaghaube 26 ausgeübten
Kammschlüge wird der Rammpfahl 45 fortschreitend in den
Meeresboden eingetrieben, wobei die sich mit einer Innenschulter auf der Schlaghaube 20 abstützende Rammvorrichtung
entsprechend mit abwärts bewegt wird, so daß der Kolben öa
im ilyilrnu 1 Lkzy.1. incJer 1 allmählich entsprechend aufwärts ver-.scliohori
wird, bis or don am oberen Ende des Hydraulikzylinders 1 angeordneten Stößel 7b des Stellkolbens 7 zurück-
drängt und durch die entsprechende Verschiebung des Stellkolbens 7 und die dabei über den Verbindungskanal 8 verdrängte
Hydraulikflüssigkeit den ersten Stellkolben 5 verschiebt
und damit über den Stößel 9 der Steuervorrichtung 2a die hydraulische Antriebsvorrichtung 2 des Schlagkörpers
25 stillsetzt. Durch entsprechendes Nachlassen des Tragseiles 22 um eine durch die maximale Hublänge des Kolbens
6a im Hydraulikzylinder 1 begrenzte Strecke von beispielsweise
3 Meter kann dann der Rammbetrieb fortgesetzt werden, bis der Rammpfahl 45 wiederum um diese Strecke weiter ein-5
getrieben wurde. Auf diese Weise wird gleichzeitig der Ramiul'ortschritt insgesamt kontrolliert und gemessen. Die
Rammvorrichtung gleicht außerdem die durch Seegang, Wind,
etc. verursachten Bewegungen des auf dem Arbeitsschiff
angeordneten Kranes 47 durch mehr oder weniger starkes
Ausziehen der Kolbenstange 6 innerhalb der durch den Maximalhub II gesetzten Grenzen selbsttätig aus. Wenn ausnahmsweise
stärkere Vertikalbewegungen auftreten, welche die verfügbare Ilublänge II übersteigen, wird automatisch der
Schlagbetrieb der Rammvorrichtung stillgesetzt. In ent— sprechender Weise kann der Schlagbetrieb der Rammvorrichtung
bei einer Beendigung oder beabsichtigten Unterbre-
BAD ORIGINAL
chung der Ranimarbeit durch einfaches Nachlassen des Trasse
i Is '-'.'2 sti 1 l.gesets&t. wor<ioii, wobei dio Hydraul i kpnnipoii
erst nachträglich abgeschaltet zu werden brauchen. Stattdessen
können auch zunächst die Hydraulikpumpen stillgesetzt
und anschließend mit einer kleinen Fördermenge in der Druckmittel-Zuleitung 19 nochmals ein zum öffnen
des Absperrventils 14 hinreichender Druck erzeugt werden,
worauf schliefilich das Tragseil 22 nachgelassen wird und der den Steuerkolben 5 zurückdrängende Kolben 6a den
Stößel 9 der Steuervorrichtung 2a in seine Sperrsteilung bewegt. In beiden Fällen wird der Kolben 6a in seiner am
unteren Ende des Hydraulikzylinders 1 liegenden Stellung durch die mittels des in seiner Sperrstellung befindlichen
Absperrventils 14 am Hydraulikzylinder 1 eingeschJossene
Hydraulikflüssigkeit festgelegt. Die letztgenannte Arbeitsweise
eignet sich insbesondere zum Einfahren der Kolbenstange 6 an Deck des Arbeitsschiffes vor dem Umlegen der
Rammvorrichtung.
Durch zweckentsprechende Einstellung der Gasvorspannung im Hydrospeicher 17 kann die einem Ausziehen der Kolbenstange
6 entgegenwirkende Kraft auf den für den Betrieb geeigneten Wert eingestellt werden. Bei Schrägrammungen können
sich wegen der abweichenden Gewichtskomponenten beim Abwärtsgleiten unter Schrägzug Schwierigkeiten ergeben durch
die verringerten Gewichtskräfte und die erhöhte Reibung.
Dies kann durch eine entsprechende Einstellung der Gasvorspannkraft
im Hydrospericher 17 berücksichtigt werden.
Die in den Figuren 6 bis 8 dargestellte schlanke Rainmvorrichtung
besitzt ein langgestrecktes zylindrisches Gehäuse 3> das im Außendurchmesser zwar dem Rammpfahl 4 5 entspricht
und daher diesem durch die an den Beinen einer Bohrinsel kk angeordneten Pfahlführungen kj hindurch folgen
kann. Am unteren Ende des Gehäuses 3 ist die in Fig. 8
BAD ORIGINAL
auf dem Rammpfahl 45 aufsitzend gezeigte Schlaghaube 26
begrenzt verschiebbar geführt. Im Inneren des Gehäuses 3 ist wiederum ein Schlagkörper 25 koaxial verschiebbar
geführt. Der Schlagkörper 25 wird wiederum durch hydraulische Antriebsvorrichtungen angetrieben, die einen im
Gehäuse 3 koaxial angeordneten Antriebszylinder 2, einen in diesem verschiebbaren, über eine Kolbenstange 2d mit
dem Schlagkörper 25 verbundenen Kolben, sowie eine Hydraulikpumpe 2e und einem nicht dargestellten Druckmittel-Auffangbehälter
umfassen. Bei dieser Rammvorrichtung sind somit alle Teile des hydraulischen Antriebs im Gehäuse 3
enthalten. Über dem hydraulischen Antrieb ist im Gehäuse
3 ferner ein gasgefüllter Auftriebsbehälter 16 vorgesehen.
Die hydraulischen Antriebsvorrichtungen können in ihrem Aufbau den DE-OS 24 54 521 und 25 38 642 entsprechen.
Am oberen Ende des Gehäuses ist wiederum ein Hydraulikzylinder 1 angeordnet, der jedoch in diesem Falle einfachwirkend
ausgebildet ist. Der im Hydraulikzylinder 1 dichtend verschiebbare Kolben 6a ist mit einer aus dem Hydraulikzylinder
1 koaxial auswärts vorstehenden Kolbenstange 6 verbunden, die auf der dem Schlagkörper 25 zugewandten Seite
des Kolbens 6a einen Fortsatz 6c aufweist, der an seinem unteren Ende radial auswärts gerichtete Führungsanne 6d
trägt, die in Führungsnuten 28 an der Innenwand des Gehäuses 3 axial verschiebbar geführt sind. Auf diese Weise wird jede
Verdrehung der Kolbenstange 6 relativ zum Hydraulikzylinder 1 ausgeschaltet. Die Kolbenstange 6 ist durchgehend
hohl ausgebildet, wobei deren Innenraum 6b zur Durchführung der Versorgungsleitungen, beispielweise eines Elektrokabeis
29, einer Gaszuleitung 48 und einer Steuerleitung (Fig. 6) oder eines Verbundkabels 30 (Fig. 7) dient. Bei
der in Figur 7 dargestellten Ausführungsform ist am unteren
Ende des Fortsatzes 6c ein mit deren Innenraum 6b kommunizierender, geschlossener Schaltraum 6e vorgesehen, der mit
geeigneten, wasserdichten Durchführungen und Schaltorganen
für die Versorgungsleitungen versehen sein kann.
Die auf der vom Schlagkörper 25 abgewandten Seite des
Kolbens 6a liegende Kammer 11 des Hydraulikzylinders 1
ist über eine Verbindungsleitung 13 mit mehreren innerhalb
des Gehäuses 3 um den Außenumfang des Hydraulikzylinders
1 herum verteilt angeordneten Hydrospeicherri 1? verbunden. Das in der Verbindungsleitung 13 angeordnete
Absjjerrventil ik weist in diesem Falle zusätzlich zu
seiner Offenstellung und seiner Sperrstellung noch eine
Drosselstellung 15 auf.
Zur Anzeige der relativen Stellung der Bezugskante 4i des
Hydraulikzylinders 1 relativ zur Kolbenstange 6 sind an deren Fortsatz an geeigneten Stellen als Näherungsschalter
wirkende elektrische Signalgeber 31 bzw. 32 bzw. 33 angeordnet,
welche als Anzeigevorrichtungen für die Stellung der Kolbenstange 6 relativ zum Hydraulikzylinder 1 dionon
und diese über eine Steuerleitung an dem über Wasser befindlichen Steuerstand der Rainmvorrichtung zur Anzeige
bringen. Solange die Signalgeber anzeigen, daß die Hezugskante
4i zwischen den Signalgebern 31 und "}2 liegt, kann
der Rammbetrieb ungehindert fortgesetzt werden. Wenn die Bezugskante ^-1 dagegen den Signalgeber 31 nach oben bzw.
den Signalgeber 33 nach unten passiert, zeigt dies an, daß durch entsprechendes Betätigen der beiden von Schäkeln
2k an einem Querstück 23 der Kolbenstange 6 zum Kran k"/
verlaufenden Tragseile 22 der Kolben 6a wieder in eine solche Stellung verschoben werden muß, daß sich die Bezugskante kl wieder zwischen den Signalgebern 31 und 3·- befindet.
Durch die Signalgeber 31 und 33 kann weiterhin gleichzeitig
die hydraulische Antriebsvorrichtung 2 für den Schlagkörxjer 25 zur Sicherheit abgeschaltet werden, damit
die Kammschlüge erst fortgesetzt werden, wenn der Kolben
6a sich im vorgesehenen Bereich des Hydraulikzylinders I befindet.
BAD ORfGiNAL
- 2k -
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform sind an
Stelle der in den Figuren 2, 3 und 6 dargestellten Hydrospeicher mit durch, eine flexible Membran abgeteiltem
Gaspolster mit Fed θ rvo rri chtungen arbeitende üydrospeicher
r> 17' vorgesehen, die Jeweils einen in einem Zylinder '53
dichtend verschiebbaren Trennkolben 3k, eine den Trenn-
dem
kolben 3k in Richtung zu der mit Hydraulikzylinder 1 verbundenen
Kammer 39 des Zylinders 35 drängende Feder ^2,
eine mit dieser zusammenwirkende Stützscheibe 3b sowie
eine Stellschraube 37 zur Verschiebung der Stützscheibe 36
und eine Stellscheibe 38 zur Veränderung des maximalen
IJubweges des Trennkolbens 3^ aufweisen. Dux~ch Betätigung
der Stellschraube 37 bzw. der Stellschraube 38 kann die
beim Ausziehen der Kolbenstange 6 zu überwindende Kraft verändert bzw. die maximale Ausziehstrecke begrenzt werden.
Wenn nämlich der Trennkolben 3k am Unterrand der Stützscheibe
36 zur Anlage kommt, bevor der Kolben 6a das obere Ende
des Hydraulikzylinders 1 erreicht, verhindert die praktisch inkompressible Hydraulikflüssigkeit ein weiteres
Ausziehen der Kolbenstange 6. An Steile einor Mehrzahl derartiger
mit Federn arbeitender llydrospeicher kann auch ein den Hydraulikzylinder 1 allseitig umschließender Ringzylinder
mit einem darin axial verschiebbaren Ringkolben vorgesehen werden.
Wenn das Absperrventil ik in seine Drosselstellung k7 bewegt
ist, wird die zunächst völlig eingefahrene Kolbenstange beim Aufrichten der Rammvorrichtung aus ihrer liegenden
Stellung durch die sich ändernde Richtung der Zugkraft an den Tragseilen 22 langsam ausgezogen, bis sie in senkrechter
Lage völlig ausgezogen ist und der Kolben 6a an der inneren Endfläche des Hydraulikzylinders 1 metallisch zur
Anlage kommt, well die Hydraulikflüssigkeit vollständig in
die iJydrospeicher 17 verdrängt wurde. Bei dieser Ausfüh—
BAD ORIGINAL
rungsform wird das Gewicht der Hammvorrichtung durch den direkten Kontakt der aufeinanderliegenden Metallflächen
und nicht durch ein dazwischenliegendes Flüssigkeitspolster getragen, so daß die Ringfläche des Kolbens öa in
diesem Falle nicht so groß bemessen zu werden braucht und die Dichtungen auch nicht permanent gegen den vollen
Hai tedruck abdichten müssen. Entsprechend kleiner ist der im Hydraulikzylinder 1 liegende Ringraum um die Kolbenstange
6 und somit die Ln die liydrospeicher 17 ssu verdrängende
Menge an Hydraulikflüssigkeit« Die Hydrospeicher
können dementsprechend kleiner gehalten werden, was wirtschaftliche Einsparungen ermöglicht. Beim Ablegen der
hängenden Rammvorrichtung wird die Kolbenstange 6 umgekehrt
aus ihrer zunächst voll ausgezogenen Stellung im Verlaufe des Ablegens in die horizontale Lage selbsttätig langsam
eingezogen. Das Absperrventil 14 wird dabei jeweils nach
dem Aufrichten der Rammvorrichtung vor Rammbeginn von der Drosselstellung in die geöffnete Stellung und nach dem
Beendigen der Rammarbeit vor dem Ablegen wieder in die Drosselstellung gebracht.
Die Ausbildung der Rammvorrichtung mit einer hohlen Kolbenstange 6 ermöglicht eine vorteilhafte geschützte Führung
der Versorgungsleitungen, was insbesondere für Raiurnvorrichtungen
mit im Gehäuse angeordneten Hydraulischen Antriel·.-vorrichtungen
von Nutzen ist.
Die vorstehend unter Bezugnahme auf vorteilhafte Ausführungsbeispiele
erläuterte Rammvorrichtung kann je nach den Anforderungen in verschiedener ¥eise zweckentsprechend abgewandelt
werden, wobei insbesondere die in den DE-OS zk 5h 488, 2k 5k 521, 25 38 6k2, 25 57 704 und 27 16 701
beschriebenen Vorrichtungen mitverwendet werden können, Der oder die liydrospeicher 17 können auch sowohl mil dein
Jiydrau J. i k/.y 1 inder 1 , als ituch dem Antrieb dos Sch I ;i,";kö r-po r.s
'.I rj vorbiirnicn bein.
BAD ORIGINAL
Claims (22)
1) Tauchfähige Rammvorrichtung, mit einem Gehäuse, einem darin verschiebbaren Schlagkörper zum Ausüben von Rammschlägen,
druckmittelbetätigten Antriebsvorrichtungen für den Schlagkörper sowie Halterungsvorrichtungen zur
hängenden Befestigung der Rammvorrichtung an einem Tragelement, dadurch gekennzeichnet, daß
α) dor in dor Arbeltsato 1 lung obere Endabachnitt des
Gehäuses (3) einen Hydraulikzylinder (1) mit in Richtung der Bewegungsbahn des Schlagkörpers (25)
verlaufender Längsachse aufweist,
b) im Hydraulikzylinder (1) ein dessen Innenraum in eine vom Schlagkörper (25) entferntere erste Kammer
(11) und eine dem Schlagkörper (25) nähere zweite Kammer (10) unterteilender Kolben (6a) dichtend verschiebbar
geführt ist,
c) eine mit dem Kolben (6a) zu gemeinsamer Bewegung verbundene
Kolbenstange (6) aus der ersten Kammer (11) des Hydraulikzylinders (1) koaxial nach außen ragt,
d) die Halterungsvorrichtungen (23» 2^) an dem nach
außen ragenden Teil der Kolbenstange (6) angebracht sind,
e) die erste Kammer (11) über eine Verbindungsleitung (13) mit mindestens einem Hydrospeicher (17) zur
Aufnahme von unter Überdruck stehender Hydraulikflüssigkeit verbunden ist, und
f) durch den Kolben (6a) bei Unterschreiten eines vorbestimmten Abstandes vom jeweiligen Ende des Hydraulik-
Zylinders (1) betätigte Anzeigevorrichtungen (5, 7, 31, 32, 33)vorgesehen sind.
2) Rammvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Anzeigevorrichtungen (5, 7» 31, 32,33)
betätigte Stellvorrichtungen (9) zum selbsttätigen Stillsetzen der Antriebsvorrichtungen des Schlagkörpers
(2"5) vorgosehen sind.
3) Rammvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Kammer (io) des Hydraulikzylinders (1) über eine Verbindungsleitung (12, 18) mit
einem Druckmittel-Auffangraum der hydraulischen Antriebsvorrichtung (2 ) des Schlagkörpers (25) verbunden
ist.
k) Rammvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekenn-1"
zeichnet, daß an beiden Enden des Hydraulikzylinders (1) jeweils durch den Kolben (6a) auswärts verschiebbare
Stößel (5t), 7b )angeordnet sind, die bei ihrer Auswärtsbewegung
eine Steuervorrichtung (2a) für die hydraulische Antriebsvorrichtung des Schlagkörpers (25) betätigen.
5) Ramravorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zum Schlagkörper
(25) gewandten Ende des Hydraulikzylinders (1) ein in einem ersten Stellzylinder (5a) dichtend verschiebbar
geführter erster Stellkolben (5) mit einem um eine vorbestimmte Strecke achsparallel in die zweite Kammer (i0)
hineinragenden Stößel (5b) angeordnet ist und der erste
Stellkolben (5) durch den Kolben (6a) unter Überwindung einer vorbestimmten Gegenkraft in eine die Steuervorrich-
Ύ> tung (2a) für den hydraulischen Antrieb des Schlagkörpers
(25) zu dessen Stillsetzung betätigende Stellung zurückschiebbar ist.
6) Räumvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch
gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (1) an seinem vom Schlagkörper (25) entfernten Ende einen
in einem zweiten Stellzylinder (7a) dichtend verschiebbar geführten zweiten Stellkolben (7) mit einem parallel
zur Kolbenstange (6) um eine vorbestimmte Strecke in die erste Kammer (ii) hineinragenden Stößel (7b) aufweist
und der zweite Stellzylinder (7a) auf der von der ersten Kammer (ii) abgewandten Seite des zweiten
Stellkolbens (7) über eine Verbindungsleitung (8) mit dem der zweiten Kammer (iO) zugewandten Endabschnitt des
ersten Stellzylinders (5a) verbunden ist, so daß beim Zurückdrängen des zweiten Stellkolbens (7) verdrängte
Hydraulikflüssigkeit den ersten Stellkolben (5) in seine die Steuervorrichtung (2a) für den hydraulischen
Antrieb des Schlagkörpers zu dessen Stillsetzung betätigende Stellung zurückschiebt.
7) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine den ersten Stellkolben (5)
in eine in die zweite Kammer vorstehende Stellung drängende Federvorrichtung (27).
8) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Stellkolben (5) mit einem Stößel (9) der Steuervorrichtung (2a)
zusammenwirkt.
9) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer Verbindungsleitung
(12 bzw» 13) eine Absperrvorrichtung (l4) angeordnet ist.
1O) Kararavorrichtung nach Anspruch 9i dadurch gekennzeichnet,
daß die Absperrvorrichtung ein beide Verbindungsleitungen (12 bzw. 13) sperrendes Absperrventil {ik) aufweist
.
11) Rammvorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch
bei einem Abfallen des Druckes in der Druckmittelzuleitung
(19) zu den Antriebsvorrichtungen des Schlagkörpers (25) betätigte Stellvorrichtungen (21) zur
Bewegung des Absperrventils (iU) in seine die Verbin-
H) dungs 1 oi lungori (i2r 13) blockierende Sperrstellung.
12) Rarnmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrospeicher (i7)>
der mit der Verbindungsleitung (12) verbundene Druckmittelauffangraum und die mit der Stellvorrichtung
(21) des Absperrventils (iU) verbundene Druckmittel-
(2e)
quelle der Antriebsvorrichtungen im oder am Gehäuse
quelle der Antriebsvorrichtungen im oder am Gehäuse
(3) angeordnet sind.
13) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrospeicher (i7)
2<> im Geh.üuse (3) angeordnet ist, die Verbindun^sleitung
(12) über eine Druckmittel-Rückführleitung (18) der Antriebsvorrichtungen des SchlagkÖrpers (25) mit einem
über Wasser angeordneten Druckmittel-Auffangraum
kommuniziert und die Stellvorrichtung (21) des Absperrventile (iU) über die Druckmittel-Zuleitung (19) der
Antriebsvorrichtungen des SchlagkÖrpers (25) mit einer über Wasser angeordneten Druckmittelquelle verbunden
ist.
14) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13»
dadurch gekennzeichnet, daß an dem nach außen vorragenden Teil der Kolbenstange (6) Halterungsvorrichtungen
(2 3) zur Führung der Druckmittel-Zuleitung (19)
(18) und der Druckmittel-Rückführleitung angeordnet sind.
15) Handvorrichtung nach einem dor Ansprüche 1 bis \hf
dadurch gekennzeichnet, daß elektrische und/oder pneumatische Signalgeber (31t 32, 33) zur Anzeige der
Stellung des Kolbens(6a) relativ zum Hydraulikzylinder
(1) vorgesehen sind.
16) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (1)
einfachwirkend mit permanent offener zweiter Kammer (10) ausgebildet ist.
17) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (6) rohrähnlich mit einem durchgehenden Innenraum (6b) zur Aufnahme
von Versorgungsleitungen (18, 19» 29; ausgebildet
ist.
18) Rammvorrichtung nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (6) in ihrem dem Schlagkörper (25)
zugewandten Endabschnitt einen mit ihrem Innenraum kommunizierenden, abgeschlossenen Schaltraum (6e) aufweist.
19) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsvorrichtungen
(6d, 28) zur Verhinderung eines Verdrehens der Kolbenstange
(6) relativ zum Hydraulikzylinder (1) vorgesehen sind.
20) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Hydrospeicher (17) einen im einem Zylinder (35) dichtend verschiebbaren Trennkolben (34) und eine diesen permanent in Richtung einer Verkleinerung der mit dem Hydraulikzylinder (1) kommunizierenden Kammer (39) drängende
Federvorrichtung (42) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Hydrospeicher (17) einen im einem Zylinder (35) dichtend verschiebbaren Trennkolben (34) und eine diesen permanent in Richtung einer Verkleinerung der mit dem Hydraulikzylinder (1) kommunizierenden Kammer (39) drängende
Federvorrichtung (42) aufweist,
21) Kainmvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daii Stellvorrichtungen (37> 38) zum Einstellen der
Spannung der Federvorrichtung (42) und/oder des
maximalen Hubweges des Trennkolbens (3^0 vorgesehen
sind.
sind.
22) Rammvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (i) in
einem am Gehäuse (3) koaxial zum Schlagkörper (25) angeordneten biegesteifen Mantel (4) lösbar gehaltert ist.
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