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DE3047162A1 - Vorrichtung zum nutzbarmachen von umgebungswaerme, insbesondere waermetauscherdach - Google Patents

Vorrichtung zum nutzbarmachen von umgebungswaerme, insbesondere waermetauscherdach

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Publication number
DE3047162A1
DE3047162A1 DE19803047162 DE3047162A DE3047162A1 DE 3047162 A1 DE3047162 A1 DE 3047162A1 DE 19803047162 DE19803047162 DE 19803047162 DE 3047162 A DE3047162 A DE 3047162A DE 3047162 A1 DE3047162 A1 DE 3047162A1
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DE
Germany
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heat exchanger
exchanger element
roof
heat
receiving surface
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19803047162
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English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
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WBT WAERMEBODENTECHNIK GmbH
Original Assignee
WBT WAERMEBODENTECHNIK GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by WBT WAERMEBODENTECHNIK GmbH filed Critical WBT WAERMEBODENTECHNIK GmbH
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Priority to DE3102438A priority patent/DE3102438A1/de
Publication of DE3047162A1 publication Critical patent/DE3047162A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/24Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
    • E04D3/32Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like of plastics, fibrous materials, or asbestos cement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/70Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits
    • F24S10/75Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations
    • F24S10/753Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations the conduits being parallel to each other
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
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    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
    • F24S20/67Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings in the form of roof constructions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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    • Y02B10/20Solar thermal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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Description

  • Vorrichtung zum Nutzbarmachen von Umgebungswäme,
  • insbesondere Wärmetauscherdach Beschreibung: Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nutzbarmachen von Umgebungswärme aus Sonneneinstrahlung, Luft oder Niederschlägen, insbesondere auf ein Wärmetauscherdach, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei derartigen Vorrichtungen handelt es sich um Wärmetauscher, die allerdings sehr unterschiedlich ausgestaltet sein und auch nach unterschiedlichen Prinzipien arbeiten können. Typisch ist jedoch immer der Wärmeübergang von einem abgebenden Medium zu einem aufnehmenden Medium durch Wärmetauscherflächen hindurch. Auch Strahlungswärme, etwa von Sonneneinstrahlung herrührend, gelangt letztlich durch die Wandungen der ein Wärmeträgermedium führenden Strömungswege hindurch in das Wärmeträgermedium.
  • Vorrichtungen zum Nutzbarmachen von Umgebungswärme sind insbesondere in Form von Sonnenkollektoren bekanntgeworden, die häufig auf Dachflächen angeordnet und zuweilen auch in letztere integriert sind, also selbst Dachflächen bzw.
  • Teile davon bilden. Dabei sind unter einer Abdeckung, die Strahlungswärme durchläßt, in zumeist nach außen dicht abgeschlossenen flachen Aufnahmeräumen Rohrschlangen verlegt, durch die das Wärmeträgermedium hindurchströmt und die eingefangene Umgebungswärme abführt, etwa zu einer Wärmepumpe.
  • Bei derartigen Kollektordächern gelingt, soweit man von den recht kostenaufwendigen Installationen einmal absieht, im wesentlichen nur die Nutzung der durch Sonneneinstrahlung zugeführten Umgebungswärme. DemgegenUber ist durch die Erfindung eine Vorrichtung zum Einfangen und Nutzbarmachen von Umgebungswärme geschaffen worden, die zwar ebenfalls durch Sonneneinstrahlung einfallende Wärme der Nutzung zugänglich macht, darüber hinaus aber auch die in Niederschlägen und Umgebungsluft enthaltene Umgebungswärme.
  • Erfindungsgemäß ist dies durch ein mit einer Seite zur Umgebung weisendes und Umgebungseinflüssen unmittelbar ausgesetztes Wärmetauscherelement mit in wenigstens einer Lage nebeneinander verlaufenden Strömungswegen für das Wärmeträgermedium gelöst, wobei das Wärmetauscherelement im Abstand von einer Aufnahmefläche angeordnet ist und der Raum zwischen dieser Aufnahmefläche und der Rückseite des Wärmetauscherlements einen von Umgebungsluft durchströmten Kanal bildet. Im Gegensatz zu den bekannten Kollektordächern sind bei der Erfindung die ein Wärmeträgermedium führenden Strömungswege, die aus Rohrleitungen bestehen oder auch in plattenförmigen Elementen integriert sein können, nicht abgedeckt, sondern auf der zur Umgebung hinweisenden Seite unmittelbar Luft-, Regen und Sonneneinstrahlung ausgesetzt, und darüber hinaus rückseitig von Umgebungsluft beaufschlagt, die durch den Kanal zwischen der Rückseite des Wärmetauscherelements und der letzteres aufnehmendes Fläche hindurchströmt. Diese Maßnahmen gewährleisten einen äußerst intensiven Wärmeübergang aus der Umgebung in das Wärmeträgermedium, so daß im Vergleich zu bekannten Tauschersystemen für den vorgenannten Verwendungszweck je Flächeneinheit große Wärmemengen selbst bei bedecktem Himmel oder gar bei Regen eingefangen werden können.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den nachgeordneten Patentansprüchen 2 bis 15 angegeben.
  • Bei der Ausgestaltung nach Patentanspruch 2 ist eine besonders günstige Führung der die Wärmetauscherelemente rückseitig beaufschlagenden Umgebungsluft dadurch gewährleistet, daß die Rückseite des Wärmetauscherelements durch vorzugsweise mit Abstand parallel zueinander verlaufende Stege im Abstand von der Aufnahmefläche gehalten ist und diese Stege den Raum zwischen der genannten Aufstandsfläch und der Rückseite des Wärmetauscherelements in benachbart zueinander verlaufende Kanäle unterteilen Bei der Ausbildung der Vorrichtung als Wärmetauscherdach bildet das Wärmetauscherelement eine gegen Witterungseinflüsse dichte Dachhaut und die von den Stegen gebildeten Kanäle zwischen der Aufnahmefläche und der Rückseite des Wärmetauscherelements verlaufen zur Dachtraufkante hin fallend, so daß im Bereich der Dachtraufkante Umgebungsluft in die genannten Kanäle eintreten und als Warmluft der Fallinie entgegengerichtet diese Kanäle durchströmen kann. Dabei kann das Wärmetauscherelement auf einer entsprechende Flächensteifigkeit aufweisenden Dachisolierung mit einer flüssigkeitsdichten Oberschicht aufgenommen sein, so daß angesichts der überdeckung dieser flüssigkeitsdichten Oberschicht der Dachisolierung durch das im Abstand von der Aufnahmefläche gehaltene Wärmetauscherelement ein sogenanntes "Kaltdach" entsteht, bei dem anfallende Kondenswasserbildungen an der Oberseite der flüssigkeitsdichten Beschichtung der Dachisolierung ausfallen und dann der Dachneigung entsprechend in diesen Kanälen abfließen können.
  • Auf diese Weise ist jede Gefahr einer Durchfeuchtung der Dachisolierung ausgeschlossen.
  • Eine wesentliche Verbesserung der Wärmeleistung eines derartigen Wärmetauscherdaches kann dadurch -erreicht werden, daß im Bereich der Dachtraufkante eine Luftleitvorrichtung zum Zuführen von Warmluft, die von den Wänden eines Gebäudes aufsteigt, zu den Kanälen zwischen der Rückseite des Wärmetauscherelementes und der dieses aufnehmenden Fläche angeordnet ist. Wenn darüber hinaus, nach.einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung, eine Sauggebläseeinrichtung zum Ansaugen von Luft im Bereich der Dachtraufkante durch die Kanäle zwischen der Aufnahmefläche und der Rückseite des Wärmetauscherelements vorgesehen ist, gelingt es, etwa infolge Sonnenbestrahlung von den Gebäudewänden abstrahlende Wärme zumindest zum Teil einzufangen und-mit der durch die genannten Kanäle hindurchströmenden Umgebungsluft zur rückseitigen Beaufschlagung des Wärmetauscherelements heranzuziehen. Auch kann zumindest zum Teil von Innenräumen eines Gebäudes durch die Gebäudewandungen hindurchtretende Wärme in der vorgenannten Weise wieder eingefangen und einer erneuten Nutzung zugängig gemacht werden.
  • Dabei sollten die Kanäle zwischen der Aufnahmefläche und der Rückseite des Wärmetauscherelements im Firstbereich des Daches austreten und diese Austritte durch eine Firsthaube abgedeckt sein und schließlich sollte ein vorzugsweise im Bereich wenlgriteZnu eines Ortganges des Daches angeordnrtr:; Sauggebläse zum Ansaugen von Luft durch die genannten Kanäle vorgesehen sein.
  • Hinsichtlich des speziellen Aufbaues des Wärmetauscherelementes bestehen weitestgehende Freiheiten. Es kommt lediglich darauf an, daß die das Wärmeträgermedium führenden Strömungswege auf einer Seite des Wärmetauscherelements unmittelbar Umwelteinflüssen ausgesetzt sind und auf der anderen Seite deren Beaufschlagung durch Umgebungsluft erfolgt, die in rückseitigen Kanälen geführt ist. Als zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, wenn die das Wärmeträgermedium führenden Strömungswege und die rückseitigen Kanäle für die Umgebungsluft in gleichen Richtungen und vorzugsweise parallel zueinander verlaufen.
  • Ebenfalls vorteilhaft ist der Aufbau des Wärmetauscherelements aus großformatigen Matten mit integrierten Strömungswegen für das Wärmeträgermedium, wobei es sich vorzugsweise um Rechteckmatten handeln kann, bei denen die Strömungswege in Richtung der größeren Erstreckung verlaufen. Dabei können die Strömungswege für das Wärmeträgermedium aus mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander verlaufenden Rohren bestehen und auf der von der Aufnahmefläche entfernten Seite einer Träger schicht angeordnet sein, sich also über die genannte Trägerschicht erheben. Diese Rohre können mit Vorteil Kreisquerschnitt haben rund mit der Trägerschicht so verbunden sein, daß diese eine allen Rohren einer Matte gemeinsamen Tangente bildet, so daß ein maximaler Umfangsbereich der Rohrwandungen sich auf der Umwelteinflüssell ausgesetzten Seite der Trägerschicht erstreckt und mithin eine maximal mögliche Fläche zur Beaufschlagung durch Umwelteinflüsse vorhanden ist.
  • Schließlich besteht ein weiteres wichtiges Erfindungsmerkmal darin, daß auf der von den Rohren zum Führen des Wärmeträgermediums entfernten Seite der Matten einstückig mit diesen schmale Stege zur Vermittlung des Abstandes der Rückseite des Wärmetauscherelements von der letzteres aufnehmenden BlEche angeformt sind. Eine solche Ausbildung erllliglicht einen besonders einfachen Aufbau der Anordnung. Dabei hat es sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn die Matten zum Aufbau des Wärmetauscherelements aus vorzugsweise schwarz, zumindest dunkel, eingefärbtem Kunststoff bestehen.
  • Bei dem Aufbau eines derartigen Wärmetauscherelements.aus aneinandergrenzenden Matten ist es zweckmäßig, im Bereich der-Stoßstellen jeweils ein Wärmetauscherrohr vorzusehen, das mit seitlichen Flanschen die Ränder der benachbarten Matten überdeckt und mit diesen flüssigkeitsdicht verbunden ist. Dabei können im Bereich der Stoßstellen zwischen aneinandergrenzenden Matten deren Ränder von einem U-Profil aufgenommen sein, die mit parallel zu den rückseitigen Stegen verlaufenden Schenkeln auf der Aufnahmefläche aufstehen und, ebenso wie die genannten Stege der Matten, nur geringe Breitenerstreckung aufweisen, so daß zwischen dem Wärmetauscherelement und der oberseitig mit einer Flüssigkeitsdichten Schicht versehenen Dachisolierung nur schmale Kältebrücken auftreten und eine größtmögliche Fläche für Wasserdampfdiffusion sowie maximale Querschnitte der rückseitigen Kanäle gewährleistet sind, die einerseits zur Ableitung von Wasserdampf und aus diesem ausfallenden Kondensat und andererseits zum Hindurchführen von Umgebungsluft dienen, aus der infolge rückseitiger Beaufschlagung des Wärme-.
  • tauscherelements Wärme in das in den Strömungswegen des Tauscherelements geführte Wärmeträgermedium übergeht.
  • Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen Möglichkeiten der praktischen Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und deren Ausgestaltung als Wärmetauscherdach erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen: Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Wärmetauscherdach in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht im Ausschnitt gemäß II in Fig. 1, Fig. 3 ebenfalls eine vergrößerte Ansicht eines anderen Details im Ausschnitt gemäß III in Fig.-1 und Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch ein Gebäude mit einem derartigen Wärmetauscherdach und einer im Bereich der Dachtraufkante angebrachten Leitvorrichtung sowie einem Sauggebläse zum Ansaugen der von den Gebäudewänden abstrahlenden Warmluft durch die sich zwischen dem Wärmetauscher und der Dachisolierung erstreckenden Kanäle.
  • Bei dem in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten Wärmetauscherdach ist das Wärmetauscherelement 15 im Abstand von einer Aufnahmefläche 11 des Daches gehalten. Diese Aufnahmefläche ist von einer flächenstabilen Wärmedänmschicht 12, die auf einer nur angedeuteten Tragkonstruktion 13 aufgenommen ist, und einer oberseitigen Dachhaut 14 aus flüssigkeitsdichtem Material gebildet, was im einzel-nen hie jedoch nicht interessiert, weil sich die Erfindung nicht auf diese Besonderheit/des Dachaufbaues bezieht.
  • Das Wärmetauscherelement 15 ist aus großflächigen Matten 16, 16' aufgebaut, die aus einer flüssigkeitsdichten, die Dachaußenhaut bildenden Träger schicht 17 mit auf der von der Dachunterkonstruktion wegweisenden Seite einstückig angeformten Rohren 18 und auf der zur Dachunterkonstruktion hinweisenden Seite angeformten Stegen 19 besteht. Die das Wärmeträgermedium führenden Rohre 18 verlaufen in vorbestimmten Abständen parallel zueinander, desgleichen die rückseitigen Stege, deren von der Trägerschicht entfernte freie Enden auf der flüssigkeitsdichten Oberschicht 14 der Wärmeisolierung 12 aufstehen. Vorteilhafterweise ist im Bereich eines jeden Rohres 18 ein rückseitiger Steg 19 angeformt. Zwischen diesen Stegen einerseits und der Trägerschicht 17 und der oberseitigen Beschichtung 14 der Dachisolierung 12 andererseits sind Strömungskanäle 20 gebildet.
  • Benachbarte Matten 16, 16' sind im Bereich von Stoßstellen 22, bei denen es sich um parallel zu den Wärmeträgermedium führenden Rohren 18 verlaufende Fugen handelt, aneinandergefügt. Die Ränder der Matten 16, 16' liegen im Bereich einer derartigen Stoßstelle auf einem U-Profil 23 auf, dessen Schenkel mit ihren freien Enden auf der oberseitigen Beschichtung 14 der Dachisolierung 12 aufstehen. Abgedeckt sind diese Stoßstellen 22 durch ein parallel zu den in die Matten 16, 16t integrierten Wärmetauscherrohrail8 verlaufendes Wärmetauscherrohr 25, das seitliche Flanschen 26, 26' besitzt, welche die benachbarten Ränder der Matten 16, 16' überdecken und in solcher Weise mit dem die Mattenränder unterstützenden U-Profil 23 verbunden sind, daß Dichtigkeit gegen den Durchtritt von Flüssigkeit gewährleistet ist.
  • Das aus aneinandergrenzenden Matten 16, i6' und den die Stoßstellen abdeckenden Wärmetauscherrohren 25 aufgebaute Wärmetauscherelement 15 bildet somit eine gegen Witterungseinflüsse dichte Außenhaut eines derartigen Wärmetauscherdaches 10.
  • Wie oben bereits erwähnt, ist das Wärmetauscherelement aus Matten mit einstückig angeformten Rohren 18 für das Wrmcträgermedium und rückseitigen Stegen 19 zur Vermittlung des Abstandes der Wärmetauscherrückseite von der Aufnahmefläche aufgebaut. Grundsätzlich können die das Wärmeträgermedium führenden Rohre beliebige Querschnitte haben. So wäre beispielsweise die Ausbildung des Wärmetauscherelementes in'der Art von Stegdoppelplatten vorstellbar, wobei zwischen den beiden Außenplatten dann durch Zwischenstege unterteilte Strömungswege für das Wärmeträgermedium vorliegen würden. Allerdings wären bei einer derartigen Ausbildung die Wärmeübergangsflächen nicht optimal, weil nur im Bereich der Ober- und Unterseiten solcher Kanäle Wärme durch die Kanalwände hindurchfließen könnte. Aus diesem Grunde sind bei der veranschaulichten Ausführungsform zum Führen des Wärmeträgermediums Rohre mit Kreisquerschnitt vorgesehen, die im wesentlichen vollständig auf die Trägerschicht 17 aufgesetzt sind, so daß die Trägerschicht sich als gemeinsame Tangente an allen Rohren einer Matte erstreckt.
  • Bei dem Anwendungsfall nach Fig. 4 sind im Bereich der Dachtraufkante eine Luftleitvorrichtung 30 zum Zuführen von Luft-zu den sich zwischen der Rückseite des Wärmetauscherelementes und der ob-erseitigen Beschichtung einer Dachisolierung erstreckenden Kanälen sowie im Bereich des Dachfirstes eine Abdeckhaube 32 mit einem nur angedeuteten Sauggebläse 33 vorgesehen. Bei der Luftleitvorrichtung 30 handelt es sich um ein Führungsblech, welches sich unterhalb einer nur angedeuteten, hier aber nicht interessierenden Regenrinne 34 längs der Dachtraufkante erstreckt und, wie in der Ansicht ersichtlich, einen sich nach unten trichterförmig erweiternden Querschnitt aufweist. Mittels dieser Luftleitvorrichtung wird im Bereich der darunterliegenden Gebäudewände aufsteigende Warmluft eingefangen und den Kanälen 20 zwischen der Rückseite des Wärmetauscherelements und der oberseitigen Beschichtung der Dachisolierung zugeführt. Eine besonders intensive Luftansaugung durch die genannten Kanäle hindurch ist gewährleistet, wenn dieser Vorgang durch ein im Firstbereich angeordnetes Saugluftgebläse unterstützt wird. Die von den Gebäudewänden aufsteigende Warmluft kann einerseits durch Sonneneinstrahlung, aber auch durch Wärme, die durch die Gebäudewand vom Gebäudeinneren her abgeflossen ist, auf gewärmt sein, so daß derartige Wärmeverluste zumindest zu einem wesentlichen Teil durch die Erfindung zurückgewonnen werden. Eine gegebenenfalls im Bereich der Dachtraufkante anzuordnende Rinne zum Auffangen von Kondenswasser, welches aus den Kanälen 20 austreten kann, ist nicht dargestellt.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Nutzbarmachen von Umgebungswärme aus Sonneneinstrahlung, Luft oder Niederschlägen, mit einem großflächigen Wärmetauscherelement, das von Wärmeträgermedium durchströmte, benachbart -zueinBnder verlaufende Strömungswege besitzt, insbesondere Wärmetauscherdach, gekennzeichnet durch ein mit einer Seite zur Umgebung weisendes und Umgebungseinflüssen unmittelbar ausgesetztes Wärmetauscherelement (15) mit in wenigstens einer Lage nebeneinander verlaufenden Strömungswegen (18, 25) für das Wärmeträgermedium sowie dadurch5 daß das Wärmetauscherelement im Abstand von einer Aufnahmefläche (11) angeordnet ist und der Raum zwischen der Aufnahmefläche und der Rückseite des Wärmetauscherelements einen von Umgebungsluft durchströmten Kanal (20) bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite des Wärmetauscherelements (15) durch vorzugsweise mit Abstand parallel zueinander verlaufende Stege (19) im Abstand von der Aufnahmefläche (11) gehalten ist, welche Stege den Raum zwischen der Aufnahmefläche und der Rückseite des Wärmetauscherelements in von Umgebungsluft durchströmte Kanäle (20) unterteilen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausbildung als Wärmetauscherdach das Wärmetauscherelement (15) eine gegen Witterungseinflüsse dichte Dachhaut bildet und daß die von den Stegen (19) gebildeten Kanäle (20) zwischen der Aufnahmefläche (11) und der Rückseite des Wärmetauscherelements zur Dachtraufkante hin fallend verlaufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmetauscherelement (15) auf einer entsprechende Flächensteifigkeit aufweisenden Dachisolierung (12, 14) aufgenommen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der -Dachtraufkante eine Luftleitvorrichtung (30) zum Zuführen von Warmluft, die von den Wänden eines Gebäudes aufsteigt, zu den Kanälen (20) zwischen der Rückseite des Wärmetauscherelements (15) und der dieses aufnehmenden Fläche (11) des Daches angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine Sauggebläseeinrichtung (33) zum Ansaugen von Luft im Bereich der Dachtraufkante durch die Kanäle (20) zwischen der Aufnahmefläche (11) una der Rückseite des Wärmetauscherelements (15).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (20) zwischen der Aufnahmefläche (11) und der Rückseite des Wärmetauscherelements (15) im Firstbereich des Daches austreten, daß diese -Austrittsöffnungen durch eine Firsthaube abgedeckt sind und daß ein vorzugsweise im Bereich'wenigstens eines Ortganges des Daches angeordnetes Sauggebläse (33) zum Ansaugen von Luft durch di Kanäle (20) zwischen der Rückseite des Wärmetauscherelementes (15) und der letzteres aufnehmenden Dachfläche (11).
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Wärmeträgermedium führenden Strömungswege (18, 25) und die rückseit.igen Kanäle (20) für Umgebungsluft in gleichen Richtungen und vorzugsweise parallel zueinander verlaufen.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch den Aufbau des Wärmetauscherelements (15) aus großformatigen Matt-en (16, 16t) mit integrierten Strömungswegen für das Wärmeträgermedium, vorzugsweise Rechteckmatten, bei denen die Strömungswege in Richtung der größeren Erstreckung verlaufen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurchgekennzeichnet, daß die Strömungswege für das Wärmeträgermedlum aus mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander verlaufenden Rohren (18) bestehen und auf der von der Aufnahmefläche (11) entfernten Seite einer Trägerschicht (17) angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die als Strömungswege für das Wärmeträgermedium dienenden Rohre (18) Kreisquerschnitt haben und mit der Trägerschicht (17) so verbunden sind, daß diese eine allen Rohren einer Matte gemeinsame Tangente bildet.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der von den Rohren (18) zum Führen des Wärmeträgermediums entfernten Seite der Matten (16, 16') einstückig mit diesen schmale Stege (19) zur Vermittlung des Abstandes der Rückseite des Wärmetauscherelements (15) von der letzteres aufnehmenden Fläche (11) angeformt sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Matten (16, 16') zum Aufbau des Wärmetaucherelements (15) aus vorzugsweise schwarz, zumindest dunkel, eingefärbtem Kunststoff bestehen.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stoßstellen (22) zwischen aneinandergrenzenden Matten (16, 16') j jeweils ein Wärmetauscherrohr (25) angeordnet ist, welches mit seitlichen Flanschen (26, 26') die Ränder der benachbarten Matten überdeckt und mit-diesen flüssigkeitsdicht verbunden ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stoßstellen (22) zwischen aneinandergrenzenden Matten (16, 16') deren Ränder auf U-Profilen (23) aufgenommen sind, die mit parallel zu den rückseitigen Stegen (19) verlaufenden Schenkeln auf der AuSnahmefläche (11) aufstehen.
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