DE3046269C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
- B23K11/25—Monitoring devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung der
Schweißzeit beim Widerstandspunktschweißen der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 beschriebenen Art. Eine solche
Einrichtung ist z. B. aus der DE-AS 20 35 080 bekannt.
Bei industrieller Anwendung des Widerstandspunktschweißens
soll in der Regel eine gleichmäßig hohe Qualität der
Punktschweißungen auch dann erzielt werden, wenn sich
die den Schweißprozeß und die Qualität der erzeugten
Verbindungen beeinflussenden Parameter, wie z. B. die
Netzspannung, die Sauberkeit der Oberflächen, die Form
der zu verschweißenden Teile, der Zustand und Abnutzungsgrad
der Schweißelektroden, der Luftdruck im pneumatischen
System usw., von Schweißung zu Schweißung ändern.
Diese Forderung ist um so wichtiger je anspruchsvoller
das hergestellte Produkt und je höher die Belastung der
einzelnen Schweißungen während des Betriebes ist.
Es sind Verfahren zur Schweißzeitregelung auf
der Grundlage des Widerstandes zwischen den Elektroden während
des Schweißens bekannt ("Schweißen und Schneiden" 1967, H. 4, S. 152-156), die nur elektrische Größen
messen und somit keinen Meßwandler benötigen. Eines dieser
Verfahren besteht darin, daß der Maximalwert des
Widerstandsverlaufes gespeichert wird, der den Beginn der
charakteristischen Etappe in der Ausbildung der Schweißverbindung
kennzeichnet und in etwa dem Schmelzbeginn der
Schweißlinse entspricht. Zu diesem Maximalwert wird ein
bestimmter Prozentsatz hinzugerechnet, welcher zwischen
5 und etwa 45% liegt. Der Schweißstrom wird dann abgeschaltet,
wenn der Widerstand unter dieses Maximum um
einen vorher eingestellten Wert in dem genannten Bereich
von 5 bis 45% des Maximalwertes sinkt. Der Nachteil dieses
Verfahrens besteht darin, daß aufgrund der Messung
absoluter Widerstandswerte stets ein bestimmter Prozentsatz
gewählt werden muß, der bei verschiedenen technologischen
Situationen und Bedingungen unterschiedliche Werte
besitzt, die entsprechend eingestellt werden müssen. Wenn
also die zu verschweißenden Teile z. B. verschiedene Kombinationen
von Materialien, Dicken und Anzahl der Blechschichten
enthalten, muß die Einrichtung immer wieder erneut
eingestellt werden.
Ein anderes bekanntes Verfahren zur Regelung der
Schweißzeit auf der Grundlage des Widerstandes zwischen
den Elektroden (DE-AS 20 35 080) ermittelt den Zeitpunkt t max , an dem der
Widerstand seinen Maximalwert R max erreicht und unterbricht
den Schweißstrom zur Zeit t, die sich aus der
Gleichung
t = A+B · t max
ergibt. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist der gleiche wie im
vorangegangenen Fall, daß sich nämlich aufgrund der konkreten
technologischen Situation die Größen A und B ändern. Die
Einrichtung erfordert bei jeder Änderung eine Umstellung.
Ein weiterer Nachteil ist, daß die Einrichtung nicht auf
das Herausspritzen von geschmolzenem Metall reagiert,
das durch Überhitzung oder Druckabfall verursacht wird und
den Schweißstrom beim Herausspritzen nicht unterbricht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Schweißstromregelung
der gattungsgemäßen Art so weiterzuentwickeln,
daß mit verringertem technischem Aufwand, d. h. ohne Meßwandler,
ein optimaler Schweißstrom auch bei sich ändernden
Schweiß- oder Werkstückparametern gewährleistet ist, ohne
das gesonderte Einstellungen erforderlich sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Einrichtung in der im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 beschriebenen Weise ausgebildet.
Die Einrichtung kann vorzugsweise den im Patentanspruch 2
beschriebenen Aufbau haben.
Wie festgestellt wurde, ist das Integral
eine relativ gute Invarianz für den Prozeß des Widerstandspunktschweißens,
d. h. eine solche Größe, die sich nicht
ändert und bei physikalisch ähnlichen Prozessen konstant
bleibt, auch wenn sich ihre Eingangsgrößen ändern, und
ist somit ein Kriterium für die Ähnlichkeit der Prozesse.
Die Verwendung eines solchen Ähnlichkeitskriteriums zur
Regelung der Schweißzeit bringt bedeutende Vorteile, vor
allem dadurch, daß sich die Einrichtung im großen Maße
selbst einstellt. Das bedeutet im konkreten Fall folgende
günstige Eigenschaften der der Erfindung zugrunde liegenden
Einrichtung.
Bei ein und derselben Einstellung des Widerstandsintegrals
ist es möglich, Bleche von unterschiedlicher Dicke
zu schweißen, wobei sich keine übermäßige Empfindlichkeit
gegenüber den ausgewählten Blechdicken zeigt. Weiter ist
es möglich, unterschiedliche Dickenkombinationen und eine
sich ändernde Anzahl von Blechschichten zu schweißen.
Die Regelung paßt die Schweißzeit so an, daß auch
Bleche und Preßteile, die schlecht aufeinander passen,
geschweißt werden können. In einem bestimmten praktisch
verwendbaren Ausmaß wird auch der unerwünschte Effekt des
Parallelschlusses des Schweißstromes, z. B. über benachbarte
Schweißstellen sowie der unerwünschte Effekt der
infolge von Abnutzung verursachten Änderungen im Durchmesser
der Ansetzflächen der Elektroden ausgeglichen.
Auch der Einfluß verunreinigter Oberflächen der zu verschweißenden
Flächen ist automatisch zu kompensieren.
Die Einrichtung kann ohne Einstellungsänderung auch
zum Schweißen von oberflächenbehandelten, z. B. verzinkten
Blechen verwendet werden. Darüber hinaus wurde in diesem
Fall eine um 25% höhere Anzahl von Schweißstellen erzeugt,
bis eine Bearbeitung der Elektroden erforderlich war.
Aufgrund der Tatsache, daß beim Herausspritzen von
geschmolzenem Metall aus der Schweißung der Widerstand
zwischen den Elektroden sprunghaft absinkt, wächst das
Widerstandsintegral stark an und die Regelung unterbricht
einen solchen Prozeß früher. Damit verringert sich auch
das Ausmaß der Spritzer, was in der Praxis allgemein unerwünscht
ist. Das ist besonders vorteilhaft beim Schweißen
schmaler Bördel und in der Nähe des Blechrandes, wo die
Gefahr des Herausspritzens stark anwächst.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1den typischen Verlauf des Schweißwiderstandes
und seine Aufteilung in verschiedene Abschnitte
in den unterschiedlichen Schweißstadien,
Fig. 2 den Verlauf des Schweißwiderstandes beim
Herausspritzen,
Fig. 3 den Begriff des Integrals der Ergänzungsfläche
und des Widerstandsintegrals,
Fig. 4 die Kurven bei einem nicht konstanten programmierten
Stromverlauf,
Fig. 5 eine Alternative eines geregelten Stromverlaufes,
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer Regeleinrichtung
dgemäß der Erfindung.
Der typische Verlauf des Schweißwiderstandes R beim
Schweißen von Stahlblechen mit geringem Kohlenstoffgehalt
wird als Beispiel der Erfindung beschrieben. Der Widerstand
R ergibt sich aus den Übergangswiderständen R p , die
während des Stromflusses in der Zeit t verschwinden, und
aus dem Materialwiderstand R m . Innerhalb der zeitlichen
Abhängigkeit des Widerstandes R lassen sich drei Bereiche
unterscheiden, die für die Widerstandspunktschweißung
charakteristisch sind.
Im ersten Bereich verschwinden die Übergangswiderstände.
Er dauert vom Beginn des Schweißstromflusses bis
zum Zeitpunkt t min , in dem sich das lokale Minimum R min
der Widerstandskurve R befindet. In diesem relativ kurzen
Zeitintervall, der beim Schweißen dünner Bleche von ca. 1 mm
Dicke ungefähr 0,04 s beträgt, verschwinden die Übergangswiderstände
zwischen den sich gegenseitig berührenden
Oberflächen von Schweißelektroden und zu verschweißendem
Material und es stellt sich eine Art Stabilisierung der
Widerstandsverhältnisse ein.
Der zweite Bereich ist der der Erwärmung und liegt
zwischen den Zeitpunkten t min und t max , in dem sich das
lokale Widerstandsmaximum R max auf der Widerstandskurve R
befindet. In dieser Zeit erwärmen sich die zu verschweißenden
Materialien bis zum Schmelzbeginn der Materialien und
somit bis zur Initiierung des eigentlichen Schweißvorganges.
Im dritten Bereich wächst die Schweißlinse. Dieser
Bereich liegt zwischen dem Zeitpunkt t max und dem Ende
des Stromüberganges t z und wird als eigentliche Schweißzeit
bezeichnet. In diesem Intervall wächst die Schweißverbindung
von den ersten Anzeichen des Schmelzens bis
zum vollen Ausmaß der Schmelzlinse. Diese Ausmaße, die
in überwiegendem Maße die Qualität der Schweißverbindung
von gut schweißbarem Material bestimmen, hängen u. a.
von der Energie ab, die der Verbindung im dritten
Bereich zugeführt wurde, d. h. von der Initiierung des
Schmelzens bis zur Beendigung des Prozesses. Aufgrund
der Tatsache, daß man in diesem Bereich fast ausnahmslos
mit einem konstant eingestellten Schweißstrom I
schweißt, ist diese Energie durch die Beziehung
gegeben und hängt in überwiegendem Maße vom Integral
ab. Dieses Integral kann als Maß für das Anwachsen der
Schweißlinie und somit zur Regelung der Schweißzeit verwendet
werden.
In einigen Fällen der Schweißpraxis, z. B. bei der
Herstellung von Karosserien, kommt es als Folge einer übermäßigen
Energieeinbringung auch aus anderen Gründen zum
Herausspritzen des geschmolzenen Metalles aus der Schweißung.
Dieser Effekt ist im allgemeinen unerwünscht, denn
die Schweißlinse verarmt an geschmolzenem Metall, es
entstehen tiefe bleibende Spuren auf der Oberfläche,
die Festigkeit der Verbindung sinkt, das Verspritzen
des geschmolzenen Metalles erschwert die Bedienung,
verunreinigt das Schweißmaterial, die Maschine und die
Umgebung. Sobald ein Herausspritzen einsetzt oder in
unmittelbarer Folge danach ist es erforderlich, den
Schweißvorgang schnell zu beenden, weil seine Fortsetzung
praktisch keinen Sinn mehr hat. Ein solches
Herausspritzen ist von einem plötzlichen Absinken des
Schweißwiderstandes begleitet. Wenn zur Regelung der
Wert des Integrals
verwendet wird, dann würde der Schweißvorgang so lange
fortgesetzt, bis das Integral einen zuvor bestimmten Wert
erreicht hat. Das Herausspritzen würde weder zur Unterbrechung
noch zur Verkürzung der Schweißzeit, sondern zum
genau entgegengesetzten Effekt führen. Deshalb wird erfindungsgemäß
das Integral
gebildet, welches eine Ergänzungsfläche angibt und ein Maß
für die der Schweißung in der Zeit von t max bis zur Beendigung
des Schweißprozesses zugeführte Energie ist. Darüber
hinaus hat es die sehr vorteilhafte Eigenschaft, daß es
beim Herausspritzen schnell anwächst, was die Unterbrechung
des Schweißprozesses oder die Verkürzung der
Schweißzeit verursacht.
Weiter wurde es festgestellt, daß beim Verschweißen
von Blechen unterschiedlicher Dicke oder einer unterschiedlichen
Anzahl von Stücken bzw. gegenseitigen Kombinationen
derselben bei sonst gleichen technologischen Bedingungen
und einer solchen Schweißzeit, die die Entstehung guter
Schweißverbindungen sichert, die Werte des Integrals
konstant blieben. Diese vorteilhaften Eigenschaften des angeführten
Integrals werden von dem Verfahren gemäß der
Erfindung ausgenutzt. Nach diesem Verfahren wird während
des Schweißens der Schweißwiderstand R gemessen. Im Augenblick
t max , wenn der Widerstand R den Wert R max erreicht,
wird dieser Wert gespeichert und mit seiner Hilfe aus dem
Augenblickswert R das angeführte Integral gebildet, dessen
Größe mit einem zuvor erprobten und eingestellten Wert verglichen
wird. Wenn das Integral die Größe dieser voreingestellten
Wertes erreicht hat, wird der Schweißstrom unterbrochen
und der Schweißvorgang ist beendet.
Dieses Verfahren kann auch in der Alternative verwendet
werden, bei der der Schweißstrom nicht auf einen konstanten
Wert eingestellt wird, sondern sich nach einem zuvor eingegebenen
Programm ändert. In der Praxis bedeutet das vor
allem, daß die Stromstärke zu Beginn des Schweißvorganges,
d. h. in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle im ersten
und zweiten Bereich des charakteristischen Verlaufes des
Schweißwiderstandes R steil anwächst.
Als weitere Alternative der Erfindung kann zu Beginn
des Schweißvorganges der Strom I von einem Anfangswert I′
auf einen Sollwert I′′ z. B. auf der Basis von Informationen
geregelt werden, die aus dem Prozeßausgang gewonnen
und in Rückkopplung verwendet werden. Wiederum ist es
von Vorteil, wenn dieser Regelvorgang im ersten und zweiten
Bereich abläuft. Spätestens vom Zeitpunkt t max an, wo
der dritte Bereich beginnt, sollte der Schweißstrom auf
einem eingestellten konstanten Wert gehalten werden.
Bei der Regeleinrichtung gemäß Fig. 6 ist der Geber 1
des Widerstandsverlaufes zwischen den Elektroden mit einem
Schalter 2 verbunden, dessen erster Ausgang 17
zum Eingang
eines Speichers 3 für den maximalen Widerstand R max führt.
Der Ausgang des Speichers 3 ist einmal mit dem Eingang 11
für die Anfangsbedingung eines Integrators 6 und gleichzeitig
mit dem Eingang 12 eines Vergleichsspannungsschaltkreises
4 mit einstellbarem Eingang 13 verbunden, wobei der
Ausgang des Vergleichsspannungsschaltkreises 4 mit dem Eingang
14 der Führungsgröße eines Komparators 7 gekoppelt ist.
Der Geber 1 des Widerstandsverlaufes zwischen den
Elektroden ist weiter gleichzeitig mit einem Maximalwertdetektor
5 verbunden, dessen Ausgang mit dem Steuereingang 8
und dem Nulleinstellungseingang 9 des Integrators 6 gekoppelt
ist. Dabei ist der zweite Ausgang 18 des Schalters 2
zum Signaleingang 10 des Integrators 6 geführt, dessen Ausgang
mit dem Signaleingang 15 des Komparators 7 in Verbindung
steht, der seinerseits mit seinem Ausgang an den
Schweißprozeß 16 angeschlossen ist.
Die beschriebene Regelschaltung erfaßt aus dem
Schweißvorgang 16 den Verlauf des Schweißwiderstandes,
der am Ausgang des Gebers 1 zwischen den Elektroden vorhanden
ist. Der Verlauf des Schweißwiderstandes wird
auf den Maximalwertdetektor 5 gegeben, der bei Erreichen
des Maximums den Schalter 2 betätigt und gleichzeitig
die Nullung des Integrators 6 aufhebt. Bei Erreichen
des Maximalwertes führt der Schalter 2 den Widerstandsverlauf
dem Speicher 3 für den maximalen Widerstandswert
zu. Durch Umschalten des Schalters 2 wird im Speicher 3
der maximale Widerstandswert gespeichert und gleichzeitig
der Widerstandsverlauf dem Integrator 6 zugeführt. Der
Ausgang des Speichers 3 wird auf den Eingang 11 für die
Anfangsbedingung des Integrators 6 gegeben, wodurch die
Integrierung vom maximalen Widerstandswert an abgesichert
wird. Der Ausgang des Integrators 6 wird im Komparator 7
mit dem auf den maximalen Widerstandswert bezogenen Niveau
verglichen, welches im Vergleichsspannungsschaltkreis 4
erzeugt wird. Der Ausgang des Komparators 7 beherrscht
den Schweißprozeß 16, d. h. er schaltet den Schweißstrom
ab.
Der Schweißstrom wird abgeschaltet und der Schweißprozeß
beendet aufgrund der Messung des Widerstandes (R)
zwischen den Schweißelektroden in der Zeit vom Beginn der
Schweißung, in der der Widerstand zwischen den Schweißelektroden
seinen maximalen Wert hat, und einem Zeitpunkt,
in dem er einen vorhergewählten bzw. voreingestellten Wert
erreicht hat.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Regelung der Schweißzeit beim Widerstandspunktschweißen
mit einem Detektor zum Erfassen des Widerstands zwischen
den Schweißelektroden und einer Schaltung zum Bemessen
der Abschaltzeit t des Schweißstroms nach Erreichen
eines relativen Widerstandsmaximus R max
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltung (1-7, 16) so ausgelegt ist, daß der Schweißstrom
in dem Zeitpunkt t abgeschaltet wird, in dem
das Integral
einen vorbestimmten Wert erreicht hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Geber (1) des Widerstandsverlaufes zwischen
den Elektroden mit einem Schalter (2) verbunden ist,
dessen erster Ausgang (17) auf den Eingang eines Speichers
(3) für den maximalen Widerstandswert R max geschaltet ist,
daß der Ausgang des Speichers (3) an den Eingang (11)
eines Integrators (6) und gleichzeitig an den Eingang
(12) eines Vergleichsspannungsschaltkreises (4) mit
einstellbarem Eingang (13) angeschlossen ist, dessen
Ausgang mit dem Eingang (14) eines Komparators (7)
verbunden ist, daß ferner die Quelle (1) gleichzeitig
mit einem Detektor (5) verbunden ist, dessen Ausgang
an den Steuereingang (8) des Umschalters (2) und an
den Nulleinstellungseingang (9) des Integrators (6)
angekoppelt ist, und daß der zweite Ausgang (18) des
Schalters (2) an den Signaleingang (10) des Integrators
(6) angeschlossen ist, dessen Ausgang mit dem Signaleingang
(15) des Komparators (7) verbunden ist, der
durch seinen Ausgang den Schweißstrom
abschaltet.
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