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DE304520C - - Google Patents

Info

Publication number
DE304520C
DE304520C DENDAT304520D DE304520DA DE304520C DE 304520 C DE304520 C DE 304520C DE NDAT304520 D DENDAT304520 D DE NDAT304520D DE 304520D A DE304520D A DE 304520DA DE 304520 C DE304520 C DE 304520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preform
level
pressure cylinder
bottle blowing
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304520D
Other languages
English (en)
Publication of DE304520C publication Critical patent/DE304520C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 304520 KLASSE 32 a. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor- Ί formvorrichtung für Flaschenblasemaschinen j mit Saug- und Druckpumpe zum Ansäugen und Blasen des Glases in der auf dem Kopf
, 5 stehenden Vorform nebst Deckel, sowie mit auf und ab steigendem Halspegel. Es ist bekannt, bei derartigen Vorrichtungen die Halspegelstange durch den Kolben der Ansauge- und Blasepumpe abwärts zu bewegen, in der
ίο Tief st ellung zu verriegeln und nach Lösung des Riegels unter Feder wirkung wieder anzuheben. Andererseits ist es auch bekannt, den Halsformpegel durch denselben', Antrieb und gleichzeitig mit dem Vorformdeckel abwärts zu bewegen, wobei aber dann der Halsformpegel während des Wiederaufsteigens des Formdeckels zunächst in der unteren Stellung verharrt und erst nach Beendigung * des Vor blasens wieder angehoben wird, und zwar durch Betätigung eines mit dem Pegel verbundenen Hebelwerkes von Hand.
Um den ganzen Arbeitsvorgang der Maschine zu vereinfachen, wird bei der neuen Vorformvorrichtung die unter Federwirkung angehobene und in der Tiefstellung durch eine federnde, von Hand lösbare Sperrung gehaltene Halspegelstange durch einen besonderen Druckzylinder abwärts gezogen, welcher zugleich den Vorformdeckel aufsetzt und andrückt. Die Vorrichtung ist zweckmäßig so beschaffen, daß bei der Pegelabwärtsbewegung der bewegende Druckzylinder einen seitlich ausschwenkbaren Arm durch Anschlag über die Vorform schwenkt und den in dem Arm senkrecht verschiebbaren Vorformdeckelträger niederdrückt. Letzteres kann durch einen an der Kolbenstange des Halspegeldruckzylinders angebrachten Ausleger erfolgen, welcher gegen Ende der Schwenkärmbewegung gegen den Vorformdeckelträger anschlägt und den Vorformdeckel auf die Form aufdrückt. . ·
Auf der Zeichnung ist die neue Vorformvorrichtung für Flaschenblasemaschihen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt;
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch dieselbe, und
Fig. 2 die Vorformvorrichtung von vorn gesehen.
Die Vorformvorrichtung besitzt in bekannter Weise eine auf dem Kopfe stehende Saugblasform α und einen in diese von unten eingeführten Halspegel b sowie eine Saug- und Druckpumpe d, welche durch einen besonderen Arbeitszylinder f mittels Preßluft betrieben wird. Die Saug- und Druckpumpe ä ist unmittelbar unter der Saugblasform α angeordnet, wodurch jeder schädliche Luftraum vermieden wird, und auf dem Arbeitszylinder f befestigt. Beide besitzen gemeinsam eine hohle Kolbenstange g, durch welche die den 'Halspegel b tragende Pegelstange c hindurchgeführt ist. Die Pegelstange c wird durch eine unter der Einwirkung von Federn h o. dgl. stehende Zugvorrichtung i selbsttätig angehoben und in die Form α eingeführt, sobald "man einen Riegel oder andere Mittel, durch welche die Zugvorrichtung in ihrer tiefsten Stellung gesperrt wird, auslöst. Bei der dargestellten Vorformvorrichtung dient ein auf der Tischplatte angebrachter, unter der Einwirkung einer Feder k stehender Riegel I, durch welchen . die beiden Stangen i1 der Zugvorrichtung hindurchgeführt sind und der in Einkerbungen dieser Stangen selbsttätig einschnappt, sobald die Zugvorrichtung ihren tiefsten Stand erreicht hat, zur Arretierung der Zugvorichtung. Ein zweiter
Arbeitszylinder m, welcher hinter der Saug- und Druckpumpe liegt, dient dazu, den Halspegel b nach dem Ansaugen der Glasmasse aus der Form zwangläufig zu entfernen, indem ein an der Kolbenstange η dieses Arbeitszylinder angebrachter Ausleger ο auf eine Stange p einwirkt, welche in einer von den Stangen i\ der Zugvorrichtung getragenen Traverse q lose geführt ist und durch Anschlag der Traverse
ίο gegen einen Bund an der Stange abwärts gedrückt werden kann. Die Bewegung der Kolbenstange η wird auch dazu benutzt, den Deckel der Saugblasform abzuheben und aufzusetzen. Der Deckel r hängt an einem zur Seite drehbaren Arm s, dessen seitliche Drehung durch eine an der Kolbenstange η angebrachte Rolle t bewirkt wird, welche in einen nach einer Schraubenlinie verlaufenden Schlitz u einer, sich um die Säule υ der Maschine drehenden, den Arm s tragenden Büchse w eingreift. Bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange η zum Zweck, nach dem Ansaugen der Glasmasse den Halspegel aus der Form zu entfernen, wird durch diese Einrichtung der Deckel r über die Saugblasform α gebracht. Damit kommt die unter dem Einfluß einer Feder angehobene Spindel, an welcher der Deckel r befestigt ist, in den Bereich des Auslegers 0 und wird am Schlüsse der Abwärtsbewegung der Kolbenstange η heruntergedrückt, wobei sich der Deckel r auf die Form α aufpreßt und diese geschlossen wird. Wird nach dem Blasvorgang die Kolbenstange η wieder nach oben bewegt, so wird der Deckel r zunächst selbsttätig durch die auf die Spindel desselben einwirkende Feder abgehoben und dann mit dem Arm s zur Seite gedreht^ so daß er dem Arbeiter, welcher die Form entleert und neu beschickt, nicht hinderlich werden kann. Der ganze Arbeitsvorgang der Maschine wird mittels eines Ventils y durch den Ventilhebel ζ gesteuert, durch dessen Verstellung die von einem Kompressor kommende Preßluft wechselweise unter und über die KoI-ben der beiden Arbeitszylinder f und m gebracht wird.
Die Arbeitsweise der neuen Vorformvorrichtung ist folgende: ·
Die Kopfform α1 wird in die Bodenplatte der Saugblasform eingelegt, hierauf letztere geschlossen. Die Zugvorrichtung i, welche durch den Riegel I in ihrer tiefsten Stellung festgehalten ist, wird durch Verschiebung des Riegels I nach links mittels des Handhebels I1 ausgelöst, worauf der Halspegel b unter Einwirkung der Federn h angehoben und .in die Form eingeführt wird. Hierauf beschickt der Arbeiter die Form α mit der Glasmasse. Durch Einstellung des Steuerventils y mittels des Handhebels ζ wird Druckluft über den KoI-ben f1 des Arbeitszylinders f gebracht, worauf sich dieser nach unten bewegt und die Saugpumpe d in Tätigkeit tritt, indem sie die Glasmasse in die Form α nach dem Pegel b hin ansaugt. Nach Beendigung des Saugvorganges wird durch eine abermalige Verstellung des Steuerventils y Druckluft nach dem zweiten Arbeitszylinder m über den Kolben m1 gebracht. Die Kolbenstange η bewegt sich nach unten und der Pegel wird durch Einwirkung des Auslegers 0 auf die Stange p der Zugvorrichtung i aus der Form entfernt. Gleichzeitig wird der Deckel r der Form α über diese gebracht und auf die Form aufgepreßt. Alsdann wird durch eine nochmalige Verstellung des Steuerventils y Druckluft unter den Kolben f1 gebracht, worauf die Druckpumpe in Tätigkeit tritt und die in ihr befindliche Luftmenge in den vorgeformten Glasgegenstand in die Form a preßt, wodurch dieser vorgeblasen wird. Durch eine abermalige Verstellung des Steuerventils y wird nunmehr Druckluft unter den Kolben m1 geleitet. Die Kolbenstange η geht dann nach oben, der Deckel r hebt sich von der Form a ab und wird zur Seite bewegt. Die Form a kann nunmehr geöffnet und der vorgebildete Glasgegenstand mittels der Kopfformzange a1, die mit einem Handgriff versehen ist, in die Fertigblasform übergeführt werden.

Claims (3)

PATENT-AnSPR1UCHE:
1. Vorform vorrichtung für Flaschenblasemaschinen mit Saug- und Blasepumpe und auf dem Kopf stehender Vorform nebst Deckel und auf und ab steigendem Halspegel, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federwirkung (A) angehobene und in
, der Tief stellung durch eine federnde, von Hand lösbare Sperrung {k, I) gehaltene Halspegelstange (b, c) durch einen besonderen Druckzylinder (m) abwärts gezogen wird, welcher zugleich den Vorformdeckel (r) aufsetzt und andrückt.
2. Flaschenblasemaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Pegelabwärtsbewegung der bewegende Druckzylinder einen seitlich ausschwenkbaren Arm (s) durch Anschlag über die Vorform [a) schwenkt, und den im Arm senkrecht verschiebbaren Vorf ormdeckelträger (#) niederdrückt.
3. Flaschenblasemaschine gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Ausleger (0) an der Kolbenstange (n) des Halspegeldruckzylinders, welcher gegen Ende der Schwenkarmbewegung gegen den Vorformdeckelträger anschlägt und den Vorformdeckel andrückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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