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DE304453C - - Google Patents

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Publication number
DE304453C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curb
snaffle
mouthpiece
bridle
articulated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304453D
Other languages
English (en)
Publication of DE304453C publication Critical patent/DE304453C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/04Bridles; Reins
    • B68B1/06Bits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Kandare mit angelenkter Trense. Ausführungsformen solcher Verbindungen sind bereits bekannt. Sie ist z. B. nach einer dieser Ausführungen in das Kandarenmundstück einer Trensenstange eingelegt. Diese Kombination kann aber nur in der Weise gebraucht werden, daß entweder auf Kandare oder auf Trense geritten wird. Bei einer anderen Ausführungsform findet
ίο sich am Kandarenmundstück eine Kröpfung, in deren Scheitel ein sogenannter Trensenknebel angelenkt ist. Hier ist aber die Kröpfung so angeordnet, daß beim Anziehen der Kandare der Trensenknebel aus den Zähnen herausgezogen wird. Nach der Erfindung ist aber die Kombination so getroffen, daß auf Trense geritten werden kann, wenn die Kandarenzügel angezogen sind. Es kann aber auch Trense und Kandare allein benutzt werden. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die Trense gebrochen, d. h. aus zwei Stücken hergestellt ist, deren freie Enden an zwei Punkten außerhalb der Mitte des Κ^,η-darenmundstücks drehbar angeordnet sind.
Die Drehpunkte gestatten dabei eine Bewegung der Trensenschenkel in einem solchen Umfange, daß alle Bewegungen des gewöhnlichen Trensengebisses damit ausgeübt werden können. Während dieser Bewegung bleibt die Kandare ruhig liegen. Es kann auch die Kandare allen Bewegungen der Trense folgen, z. B. dadurch, daß das Kandarenmundstück mit hochgenommen wird, so daß also die Einwirkungen der Kandare gleichzeitig verstärkt oder vermindert werden können. Endlieh kann noch die Kandare allein benutzt werden, ohne daß die Trense gebraucht wird und das Pferd durch die Trense belästigt wird. Alle Bewegungen lassen sich so ausführen, daß dem Pferde kein Schmerz zügefügt wird.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Am Kandarenmundstück α sind außerhalb der Mitte Ösen 0 befestigt, in welche die Schenkel b der Trense mittels Ringe ö eingehängt sind. Die Ösen liegen zweckmäßig im Rücken des Kandarenmundstücks und sind so weit versenkt, daß sie weder über den oberen noch über den unteren Rand hervorragen und eine Bewegung der Trensenschenkel aufwärts und seitwärts gestatten. Fig. 2 zeigt das Mundstück von rückwärts gesehen, und Fig. 3 von oben mit gegeneinander um etwa 1500 verstellten Trensen b. Dies ist auch die größte Bewegungsmöglichkeit der Trense δ quer zum Mundstück a. In der Längsrichtung von α sind die Trensen b um 180 ° drehbar.
Dieses neue Gebiß bietet folgende Vorteile:
1. Man kann trotz eines Gebisses ein Pferd wie bei Kandarenzäumung reiten.
2. Das Festwerden wie Festbeißen der Pferde verhindert man durch Bewegen und Anheben des Mundstückes α mit den Trensen b.
3. Die Trensenwirkung ist milder, da das
Pferd nicht nur an der Trense b, sondern auch gleichzeitig an dem dicken Mundstück a Anlehnung hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kandare mit angelenkter Trense, dadurch gekennzeichnet, daß die Trense aus zwei mit der Kandare gelenkig verbundenen Armen besteht, die unabhängig von oder in Verbindung mit der Kandare dadurch benutzt werden können, daß der Drehpunkt der Trensenarme an zwei Punkten außerhalb der Mitte des Kandarenmundstückes liegt und der Drehbereich so groß ist, daß sämtliche Bewegungen des gewöhnlichen Trensenmundstückes ausgeführt werden können, wobei zum Zweck der leichteren Abnahme des Gebisses das eine Kandarenobergestell in einen gewundenen Haken ausläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT304453D Active DE304453C (de)

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Publication Number Publication Date
DE304453C true DE304453C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT304453D Active DE304453C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE304453C (de)

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