DE3044576A1 - Rotoranordnung, insbesondere fuer schrittschaltmotoren - Google Patents
Rotoranordnung, insbesondere fuer schrittschaltmotorenInfo
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Description
_-4 ~ HOEGER, STELLRECHT & PARTNER
PATENTANWÄLTE QfI/ / CTC
UHLANDSTRASSE 14 c · D 7000 STUTTGART 1 ^
A 44 330 b Anmelders Firma Timex Corp.
b - 177 Waterbury, Conn. 06720
24. November 1980 USA
Rotoranordnung, insbesondere für
Schrittschaltmotoren
Die Erfindung betrifft eine Rotoranordnung, die insbesondere zur Verwendung bei Schrittschaltmotoren geeignet
ist sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Rotoranordnung.
Elektrische Schrittschaltmotoren, welche durch Impulse von einer Transistorschaltung oder einer anderen
bekannten, äquivalenten Schaltung angetrieben werden, sind bekannt. Diese Schrittschaltmotoren besitzen im
allgemeinen einen magnetischen Hauptkreis, der einen Stator und einen Rotor umfaßt, wobei mit dem Stator
eine Spule über ein oder mehrere Kernelemente magnetisch gekoppelt ist, die die Form einfacher gerader
oder ü-förmiger Stahl- oder Eisenplatten haben können, welche durch die Spule hindurch zu dem Stator
reichen. Typische Schrittschaltmotoren sind beispielsweise in den US-PSen 3 754 155, 3 818 690, 3 860 842,
3 984 709, 3 989 967 und 4 079 279 beschrieben.
Im einzelnen beschreibt die US-PS 4 079 279 einen Schrittschaltmotor mit einer Rotorscheibe aus einem
harten, spröden Magnetmaterial. Bei der Herstellung einer Rotoranordnung mit solchen harten,spröden Materialien
ergeben sich Probleme, da diese Materialien leicht brechen und ausserdem Schwierigkeiten bei der
Handhabung von aus solchem Material bestehenden Scheiben, insbesondere wenn man versucht, eine Rotorschei-
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be gegenüber einer Welle genau auszurichten und sie an der Welle zu befestigen, wobei die Welle ein Ritzel
umfassen kann, welches dem Antrieb des Uhrwerks einer Uhr dient. Gemäß einem bekannten Vorschlag zur
Lösung dieser Schwierigkeiten wird eine Rotorscheibe in Form eines Ringes verwendet, in dessen Mittelöffnung
ein Messingring eingeklebt wird, so dass eine für die Verwendung einer gespritzten Kunststoffnabe
ausreichende Stabilität erreicht wird. Die Kunststoffnabe weist dabei einen oberen Teil mit einem Ritzel
auf sowie ein Mittelstück, auf welches der Messingring der Rotorscheibenanordnung im Pressitz aufgesetzt
wird. Ausserdem weist die Kunststoffnabe einen unteren zylindrischen Teil auf, der einen etwas grösseren
Durchmesser besitzt als das Mittelstück zur Aufnahme der Rotorscheibe. In das Kunststoffteil wird dann
im Pressitz eine Stahlwelle eingeschoben, um die sich die Rotoranordnung drehen kann. Die Fertigstellung der
Rotoranordnung erfolgt dann, indem man angrenzend an das Ritzel der Kunststoffnabe im Pressitz eine Messingbuchse
auf die Stahlwelle aufsetzt, um eine axiale Bewegung des Kunststoffteils gegenüber der Welle zu
verhindern. Man erkennt, dass bei dieser Art von Rotoranordnung zahlreiche Bauteile und Montageschritte erforderlich
sind, die die Rotoranordnung teuer machen.
Es wurde auch bereits eine verbesserte Rotoranordnung für Schrittschaltmotoren und ein Verfahren zur Herstellung
derselben vorgeschlagen. Gemäß dem früheren Vorschlag wird die eine flache Seite eines spröden,
ringförmigen magnetischen Rotors an eine vorgeformte ringförmige Ausrichtfläche angelegt, die an eine Nabe
aus thermoplastischem Material angespritzt ist, worauf-
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hin dann angrenzend an die andere flache Seite des Rotors durch thermoplastische Verformung an Ort und
Stelle eine zweite ringförmige Schulter hergestellt wird, um den Rotor in einer ausgerichteten Lage festzulegen.
Andere Teile der Nabe werden thermoplastisch verformt, um an Ort und Stelle eine innere umlaufende
Lippe zu erzeugen, die in radialer Richtung von der Nabe vorsteht und in eine zugeordnete Nut einer Welle
eingreift, welche die Nabe trägt. Auf diese Weise wird eine axiale Verschiebung der Nabe und des daran befestigten
Rotors verhindert.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine weiter verbesserte Rotoranordnung
für einen Schrittschaltmotor und ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Rotoranordnung anzugeben,
bei der bzw. bei dem eine genaue Positionierung des Rotors gewährleistet ist, während gleichzeitig
die Gefahr, dass der aus einem spröden Material bestehende Rotor zerbricht, auf ein Minimum reduziert
wird.
Diese Aufgabe wird - was die Rotoranordnung anbelangt durch
eine Rotoranordnung mit folgenden Merkmalen gelöst:
a) es ist eine zentrale Welle mit einer radial nach aussen vorspringenden, ersten ringförmigen Stützfläche
vorgesenen;
b) es ist eine Nabe vorgesehen, die auf der Welle montiert ist und eine radial nach aussen vorspringende r
zweite, ringförmige Stützfläche aufweist, welche der ersten Stützfläche an der Welle im Abstand gegenüber
liegt/
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24. November 1980 -Ίο) es ist eine ringförmige Beilagscheibe vorgesehen,
die einen inneren umlaufenden Randbereich aufweist, der zwischen den Stützflächen^und Naof festgeklemmt
ist, und einen federnden äusseren Randbereich und
d) es ist eine ringförmige Rotorscheibe mit zwei flachen Hauptflächen vorgesehen, von denen die erste
bezüglich der Nabe eine vorgegebene axiale Lage einnimmt, während Fleh an der zweiten zur Sicherung
der Rotorscheibe in axialer Richtung der federnde äussere Randboreich der Beilagscheibe abstützt.
Was das Verfahren anbelangt, so wird die gestellte Aufgabe durch folgende Verfahrensschritte gelöst:
a) man legt einen inneren umlaufenden Randbereich einer Beilagscheibe, die einen federnden äusseren
umlaufenden Randbereich aufweist, an eine radial nach aussen vorspringende Stützfläche an einer
zentralen Welle an und
b) man bringt eine Nabe und eine ringförmige Rotorscheibe mit zwei flachen Hauptflächen, von denen die
erste bezüglich der Nabe eine vorgegebene axiale Lage einnimmt, während die zweite dem umlaufenden
äusseren Randbereich der Beilagscheibe zugewandt ist derart auf der Welle an, dass eine radial nach
aussen vorspringende zweite Stützfläche an der Nabe der ersten Stützfläche an der Welle derart im Abstand
gegenüberliegt und gegen den inneren umlaufenden Randbereich der Beilagscheibe drückt, dass diese
zwischen den Stützflächen festgeklemmt wird, und ferner derart, dass der federnde äussere umlaufende
Randbereich der Beilagscheibe gegen die zweite flache Hauptfläche der Rotorscheibe drückt, um die-
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se bezüglich der Nabe festzuklemmen.
Der entscheidende Vorteil von Anordnung und Verfahren gemäß der Erfindung besteht dabei darin,
dass die Gefahr eines Zerbrechens der spröden Rotorscheibe stark verringert wird, da der federelastische
äussere Randbereich der Klemmscheibe bzw. Beilagscheibe verhindert, dass beim Zusammenbau
eine übermäßige Belastung der Rotorscheibe erfolgt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher
erläutert und/oder sind Gegenstand von Unteransprüchen. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung der einzelnen Teile eines Schrittschaltmotors;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer zentralen Welle der Rotoranordnung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Nabe und eine von ihr getragene Rotorscheibe zum Zusammenbau
mit der Welle gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine aus den Elementen gemäß Fig. 2 und 3 aufgebaute Rotoranordnung gemäß der Erfindung
für einen Schrittschaltmotor gemäß Fig. 1, teilweise im Schnitt, und
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine abgewandelte Ausfuhrungsform einer Rotoranordnung gemäß
der Erfindung.
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Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen Schrittschaltmotor mit einer erfindungsgemäßen Rotoranordnung. Der
Schrittschaltmotor besitzt einen oberen Stator 2 und einen unteren Stator 4, die beide aus magnetisch
permeablem Material bestehen,sowie einen Rotor 6 in Form einer ringförmigen Scheibe aus spröden Magnetmaterial
mit hoher Koerzitivkraft. Der Rotor 6 sitzt auf einer Nabe 7, die ihrerseits auf einer zentralen
Welle 8 sitzt, uirl kann sich in dem Spalt zwischen
dem unteren und dem oberen Stator 2 bis 4 drehen. Die zentrale Welle d wird an ihren beiden Enden durch ein
oberen Lager 11 im oberen Stator 2 und durch ein unteres
Lager 12 in einem Uhrwerksrahmen 14 abgestützt.
Eine gewickelte Spule 16, welcher der Erregerstrom
zugeführt werden kann, beispielsweise in Form von unipolaren Impulsen, ist mit dem oberen und dem unteren
Stator 2, 4 über L-förmige Kernelemente 18 magnetisch gekoppelt. Der Schrittschaltmotor ist an
dem Uhrwerksrahmen 14 in einem geeigneten Gehäuse (nicht dargestellt) mittels Stützen 14a und Schrauben
20 befestigt.
Vorzugsweise ist der Schrittschaltmotor von der in der US-PS 4 079 279,auf die hier ausdrücklich Bezug
genommen wird, beschriebenen Bauart.
Fig. 2 zeigt, dass die zentrale Welle 8 an beiden Enden
mit polierten Lagerzapfen 8a zur drehbaren Lagerung in den Lagern 11 und 12 versehen ist. An dem in
der Zeichnung oberen Teil der zentralen Welle 8 ist ein Ritzel 8b vorgesehen, welches zum Antreiben des
Uhrwerks einer Uhr geeignet ist.
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Aus Fig. 2 wird ferner deutlich, dass am unteren Ende des Ritzels 8b eine erste ringförmige Stützfläche
8c vorgesehen ist, welche bezüglich der Welle 8 radial nach aussen vorspringt. Die erste Stützfläche 8c wird
also durch das untere Ende des Ritzels 8b gebildet, könnte aber auch als getrennt hergestellter Kragen
auf der Welle 8 oder in anderer geeigneter Weise ausgebildet sein.
Fig. 3 zeigt die Nabe 7 mit der darauf angeordneten ringförmigen Rotorscheibe 6. Die Nabe 7 besteht aus
starrem Material und weist eine zweite ringförmige Stützfläche 7a auf, welche radial nach aussen absteht
sowie ausserdem eine ringförmige radial nach aussen abstehende Schulter 7b, die in axialer Richtung darunter
angeordnet ist und an der die eine flache Seite der ringförmigen Rotorscheibe 6 anliegt. Die
Schulter 7b ist mit hoher Präzision hergestellt, um eine als Ausrichtfläche geeignete ringförmige Stützfläche
7c zu erhalten, durch die von Anfang an eine genaue Positionierung und Ausrichtung der Rotorscheibe
6 gegenüber der Nabe 7 erfolgt.· Weiterhin besitzt die Nabe 7 eine durchgehende zylindrische Bohrung 7d
zur Aufnahme der zentralen Welle 8, die im Pressitz eingesetzt wird.
Fig. 4 zeigt die fertige Rotoranordnung gemäß der Erfindung, wobei die Nabe 7 die ausgerichtete Rotorscheibe
6 trägt und ihrerseits fest mit der zentralen Welle 8 verbunden ist. Ein wichtiges Merkmal der
Rotor anordnung besteht nunfdarin, dass auf der Welle
zwischen der ersten Stützfläche 8c und der zweiten Stützfläche 7a eine ringförmige Klemm- bzw. Beilagscheibe
10 angeordnet wird. Wie die Zeichnung zeigt,
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besitzt die Beilagscheibe 10 einen im wesentlichen flachen inneren umlaufenden Randbereich 10a, der zwischen
den beiden Stützflächen 8c und 7a von Welle 8 und Nabe 7 sicher festgeklemmt ist. Ausserdem besitzt die Beilagscheibe
10 einen nach unten gebogenen äusseren umlaufenden Randbereich 10b, der in axialer Richtung gegen
die ihm gegenüberliegende flache Seite der Rotorscheibe 6 drückt und dabei eine Federkraft in Richtung
auf die Schulter 7c der Nabe 7 ausübt, um die Rotorscheibe gegenüber, der Nabe 7 in einer vorgegebenen
Stellung zu positionieren. Vorzugsweise besteht die Beilagscheibe aus Aluminium, welches auf
geeignete Weise in die gewünschte Form gebogen wird. Wichtig ist es, dass zumindest der äussere umlaufende
Handbereich 10b der Beilagscheibe 10 federnd ist, so dass er eine federnde Vorspannung in axialer Richtung
auf die Rotorscheibe 6 ausüben kann, um diese an der Nabe 7 festzuklemmen.
Die Rotorscheibe 6, welche aus sprödem Magnetmaterial besteht, wird auf diese Weise exakt positioniert und
gegenüber der Welle 8 ausgerichtet, während die Gefahr eines Zerbrechens der Rotorscheibe gleichzeitig
auf ein Minimum reduziert wird. Dabei ist die Rotoranordnung gemäß der Erfindung insgesamt einfach aufgebaut
und aus nur vier Elementen zusammengesetzt.
Bei der Herstellung der Rotoranordnung gemäß Fig. 4 wird zunächst die ringförmige Beilagscheibe 10 so auf
die Welle 8 aufgeschoben, dass sie an der ersten Stützfläche 8c anliegt. Ausserdem wird die Rotorscheibe 6
so auf die Nabe 7 gelegt, dass ihre eine Hauptfläche an der zweiten Stützfläche 7c,die gleichzeitig der
Positionierung und Ausrichtung dient, anliegt. Anschliessend wird die Nabe 7 mit der Rotoscheibe 6
im Pressitz auf die Welle 8 gedrückt, wobei dafür ge-
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sorgt wird, dass die zweite Stützfläche 7a gegen den inneren umlaufenden Randbereich 10a der Beilagscheibe
10 gedrückt wird, um diese zwischen den beiden Stützflächen sicher festzuklemmen. Gleichzeitig wird der
äussere umlaufende Randbereich 10b der Beilagscheibe 10 federnd gegen die andere Hauptfläche der Rotorscheibe
6 angelegt und übt auf diese eine axiale Federvorspannung aus, so dass die Rotorscheibe 6 an der
Nabe 7 in einer vorgegebenen Stellung festgeklemmt wird. Der Zusammenbau der Rotoranordnung ist also sehr
einfach und kann mit automatisch arbeitenden Maschinen durchgeführt werden. Andererseits ist die Gefahr eines
Zerbrechens der spröden Rotorscheibe 6 stark verringert, da die Elastizität des äusseren umlaufenden Randbereichs
10b der Beilagscheibe 10 die Ausbildung übermäßiger Belastungen für die Rotorscheibe beim Zusammenbau verhindert.
Fig. 5 zeigt ein leicht abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Rotoranordnung, bei der
zur drehbaren Lagerung -Lagerzapfenbohrungen vorgesehen sind. Im einzelnen ist eine zentrale Welle 81
mit einem Ritzel 8b1 am unteren Ende vorgesehen, in
dem auch eine Lagerzapfenöffnung 8d· zur Aufnahme
eines geeigneten Lagerzapfens vorgesehen ist. Die Welle 8' weist eine erste ringförmige Stützfläche 8c·
am oberen Ende des Ritzels 8b' auf. Eine Nabe 7* weist eine zweite ringförmige Stützfläche 7a1 sowie eine
ringförmige Schulter 7b1 mit einer Ausrichtfläche 7c1
auf, die mit hoher Präzision bearbeitet ist. Die Nabe 7 weist eine zylindrische Bohrung 7d' auf, die bis zu
ihrem oberen Ende reicht, um den oberen Teil der Welle 8' aufzunehmen. Das obere Ende der Nabe 7' ,ist mit
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einer Lagerzapfenöffnung 7e' versehen. Schließlich ist eine ringförmige Beilagscheibe 10· mit einem
flachen inneren Randbereich 10a1 vorgesehen, der zwischen
den Stützflächen festgeklemmt ist und an den sich ein nach oben gebogener äusserer Randbereich 10b1
anschließt, der in axialer Richtung gegen die ihm gegenüberliegende Seite bzw. Hauptfläche der flachen
Rotorscheibe 6' drückt, um diese gegen die Ausrichtfläche
7c1 an der Nabe 71 zu drücken.
Abschliessend s^i noch darauf hingewiesen, dass vorstehend
lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben wurden, und dass dem Fachmann, ausgehend
von diesen Beispielen, zahlreiche Möglichkeiten für Änderungen und/oder Ergänzungen zu Gebote stehen,.ohne
dass er dabei den Grundgedanken der Erfindung verlassen müßte.
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Claims (7)
1. ] Rotoranordnung, insbesondere für Schrittschaltmotoren,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) es ist eine zentrale Welle (8) mit einer radial nach aussen vorspringenden, ersten, ringförmigen
Stützfläche (8c) vorgesehen;
b) es ist eine Nabe (7) vorgesehen, die auf der Welle (8) montiert ist und eine radial nach
aussen vorspringende, zweite, ringförmige Stützfläche (7a) aufweist, welche der ersten
Stützfläche (8c) an der Welle (8) im Abstand gegenüberliegt;
c) es ist eine ringförmige Beilagscheibe (10) vorgesehen, die einen inneren umlaufenden
Randbereich (10a) aufweist, der zwischen den Stützflächen (7a, 8c) von Welle (8) und
Nabe (7) festgeklemmt ist, und einen federnden äusseren Randbereich (10b) und
d) es ist eine ringförmige Rotorscheibe (6) mit zwei flachen Hauptflächen vorgesehen,
von denen die erste bezüglich der Nabe (7) eine vorgegebene axiale Lage einnimmt, während
sich an der zweiten zur Sicherung der Rotorscheibe (7) in axialer Richtung der
federnde äussere Randbereich (10b) der Beilagscheibe (10) abstützt.
ORIGINAL INSPECTED
JC *** til
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2. Rotoranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Welle (8) angrenzend an ihr eines Ende ein Ritzel (8b) aufweist und dass
das Ritzel (8b) einen Endbereich aufweist, welcher die erste Stützfläche (8c) bildet.
3. Rotoranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ander Nabe (7) in einem vorgegebenen axialen Abstand von der zweiten Stützfläche (7a)
eine radial nach aussen vorspringende, der Abstützung und Positionierung der ersten Hauptfläche
der Rotorscheibe (6) dienende Schulter (7c) vorgesehen ist.
4. Rotoranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Beilagscheibe (10) einen flachen· inneren Randbereich (10a) und einen dem gegenüber
abgewinkelten äusseren Randbereich (10b) aufweist.
5. Rotoranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beilagscheibe (10) aus Aluminium
besteht.
6. Verfahren zum Herstellen einer Rotoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, insbesondere
für einen Schrittschaltmotor, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) man legt einen inneren umlaufenden Randbereich (10a) einer Beilagscheibe (10), die einen federnden
äusseren umlaufenden Randbereich (10b) aufweist, an eine radial nach aussen vorspringende
Stützfläche (8c) an einer zentralen Welle (8) 130039/0901 _ 3 _
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an und
b) man bringt eine Nabe (7) und eine ringförmige Rotorscheibe (6) mit zwei flachen Eauptflachen,
von denen erste bezüglich der Nabe (7) eine vorgegebene axiale Lage einnimmt, während
die zweite dem umlaufenden äusseren Randbereich (1ob) der Beilagscheibe (10) zugewandt ist,derart
auf der Welle (8) an, dass eine radial nach aussen vorspringende zweite Stützfläche (7a) an
der Nabe i7) der ersten Stützfläche (8c) an der Welle (8! derart im Abstand gegenüberliegt und
gegen den inneren umlaufenden Randbereich (10a) der Beilagscheibe (10) drückt, dass diese zwischen
den Stützflächen (7a, 8c) festgeklemmt wird,,und ferner derart, dass der federnde äussere
umlaufende Randbereich (10b) der Beilagscheibe (10) gegen die zweite flache Hauptfläche
der Rotorscheibe (6) drückt, um diese bezüglich der Nabe (7) festzuklemmen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass man den äusseren umlaufenden Randbereich (10b) der ringförmigen Beilagscheibe (10)
in Richtung auf die zweite flache Hauptfläche der Rotorscheibe (6) abwinkelt, um gegenüber dieser
eine federnde Vorspannung zu erzielen.
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