DE304408C - - Google Patents
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- DE304408C DE304408C DENDAT304408D DE304408DA DE304408C DE 304408 C DE304408 C DE 304408C DE NDAT304408 D DENDAT304408 D DE NDAT304408D DE 304408D A DE304408D A DE 304408DA DE 304408 C DE304408 C DE 304408C
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- Germany
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- diaphragm
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- exposure
- opening
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- 230000011514 reflex Effects 0.000 claims description 2
- 239000005337 ground glass Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/02—Diaphragms
- G03B9/07—Diaphragms with means for presetting the diaphragm
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Während man sich bei gewöhnlichen Kameras bei der Wahl der Blende für das Objektiv
nur von den Lichtverhältnissen und der Empfindlichkeit der Platten leiten läßt, ist man
bei der Reflexkamera häufig gezwungen, mit einer größeren Blende zu arbeiten. Der Grund
hierfür liegt in dem Umstände, daß man bei kleinen Blendenöffnungen nicht so sauber einstellen
kann, weil das Bild dem Auge zu matt
ίο erscheint. Auch wenn das Objekt sehr hell
beleuchtet ist, erscheint das Bild auf der Mattscheibe darum nicht deutlicher, weil von
der Lichtfülle außen das Auge geblendet wird. Es ist aber bei guten Lichtverhältnissen günstiger,
stärker abzublenden, da hierdurch eine bessere Tiefenschärfe erzielt wird. Eine stärkere
Abblendung stößt aber aus dem eingangs geschilderten Gründe auf Schwierigkeiten.
Vorliegende Erfindung soll diesem Übelstand abhelfen. Das wird erreicht durch Verwendung einer Blende, die so eingerichtet ist, daß unmittelbar vor der Aufnahme ihre Öffnung zweckentsprechend verkleinert wird, sobald der Fingerdruck den Verschluß auslöst. Am besten wird diese Blende ähnlich wie die bekannten Compouftd-Sektoren-Verschlüsse ausgestaltet, nur mit dem Unterschied, daß sie während der Einstellung ganz geöffnet ist und gleichzeitig mit dem Wegklappen des Spiegels auf die vorher einstellbare, kleinere Öffnung zusammenspringt.
Vorliegende Erfindung soll diesem Übelstand abhelfen. Das wird erreicht durch Verwendung einer Blende, die so eingerichtet ist, daß unmittelbar vor der Aufnahme ihre Öffnung zweckentsprechend verkleinert wird, sobald der Fingerdruck den Verschluß auslöst. Am besten wird diese Blende ähnlich wie die bekannten Compouftd-Sektoren-Verschlüsse ausgestaltet, nur mit dem Unterschied, daß sie während der Einstellung ganz geöffnet ist und gleichzeitig mit dem Wegklappen des Spiegels auf die vorher einstellbare, kleinere Öffnung zusammenspringt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Blende voll geöffnet während der· Einstellung, und Fig. 2 die Blende mit verengter
Öffnung während der Aufnahme. In diesen Figuren bedeuten α den Tragkörper
der Blende, b einen Schlitz, in dem der Anschlag c unter Überwindung einer gewissen
Reibung verschoben und festgestellt werden kann. Wie aus der auf dem Gehäuse angebrachten
Skalenteilung hervorgeht, ist angenommen, daß das Objektiv eine volle Öffnung, wie F zu 3,5 hat, und daß der Anschlag so
eingestellt ist, daß während der Aufnahme die Öffnung nur F zu 8 beträgt.
Die Stellung der Blendensektoren wird durch einen Stift d geregelt, der durch eine Feder h gegen
den Anschlag c gezogen, zunächst aber durch einen Sperrhaken e zurückgehalten wird. Mit
diesem Sperrhaken ist der Drahtauslöser f mit dem Knopf g so in Verbindung gebracht, daß
er kurz vor Vollendung des Weges des Hebels, der in bekannter Weise die Bewegungen
des Spiegels und des Schlitzverschlusses der Kamera regiert, den Haken e in die punktiert
gezeichnete Stellung zurückschlägt und dadurch den Stift d freigibt. Unter der Wirkung
der gespannten Feder h legt sich alsdann der Hebel d an den vorher eingestellten Anschlag c,
wie in Fig. 2 dargestellt.
Der Zweck der Erfindung kann auch mit anders gearteten Blenden erreicht werden.
Der Hauptvorteil der Erfindung besteht darin, daß man infolge des Gebrauchs einer
sehr großen Blende beim Einstellen ein lichtstarkes Bild mit sehr wenig Tiefenschärfe auf
der Mattscheibe erhält, und dadurch die Entfernung sehr bequem und sehr genau einstellen
kann, während die Aufnahme mit
4^-' ■
Lagerexemplai
einer den jeweiligen Lichtverhältnissen angepaßten Blende erfolgt. Dadurch werden Überbelichtungen
vermieden und gleichzeitig die störende Unscharfe der nicht genau in der
Bildebene abgebildeten Gegenstände beseitigt oder herabgemildert. Mit dem gleichen Erfolge
kann die Erfindung auch bei den sogenannten Biidsichtkameras angewandt werden,
bei denen man ohne Spiegel bis kurz vor der
ίο Belichtung nach der Mattscheibe einstellt.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Objektivblende für Reflex- und Biidsichtkameras, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, vermöge derer die Blende eingestellt und durch den Abzug des Verschlusses unmittelbar vor der Belichtung die Öffnung auf ein vor der Aufnahme einstellbares Maß verkleinert wird.
- 2. Objektivblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrhaken (e) vorgesehen ist, der den Einstellungsstift (d) der Blende vor Beginn der Aufnahme in der der vollen Öffnung entsprechenden Lage festhält und mit dem Drahtauslöser (f, g) so in Verbindung gebracht ist, daß er kurz vor Vollendung des Weges des Hebels, der in bekannter Weise die Bewegungen des Spiegels und des Schlitzverschlusses der Kamera regiert, den Blendenstift (d) freigibt, so daß dieser unter Federzug bis in eine durch einen einstellbaren Anschlag (c) vorher festgelegte Lage übergeht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304408C true DE304408C (de) |
Family
ID=558010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304408D Active DE304408C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304408C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE840347C (de) * | 1950-04-01 | 1952-06-05 | Karl Dipl-Ing Hetfleisch | Verschluss- bzw. Laufwerksausloesung fuer Foto- und Filmkameras |
| DE972973C (de) * | 1950-05-22 | 1959-11-12 | Zeiss Ikon Ag | Einaeugige Spiegelkamera |
| DE1181049B (de) * | 1955-09-29 | 1964-11-05 | Compur Werk Gmbh & Co | Lichtbildaufnahmegeraet mit Wechselobjektiv |
| DE1205825B (de) * | 1960-08-09 | 1965-11-25 | Jenoptik Jena Gmbh | Ausloeseeinrichtung fuer Springblenden an Photoobjektiven |
-
0
- DE DENDAT304408D patent/DE304408C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE840347C (de) * | 1950-04-01 | 1952-06-05 | Karl Dipl-Ing Hetfleisch | Verschluss- bzw. Laufwerksausloesung fuer Foto- und Filmkameras |
| DE972973C (de) * | 1950-05-22 | 1959-11-12 | Zeiss Ikon Ag | Einaeugige Spiegelkamera |
| DE1181049B (de) * | 1955-09-29 | 1964-11-05 | Compur Werk Gmbh & Co | Lichtbildaufnahmegeraet mit Wechselobjektiv |
| DE1205825B (de) * | 1960-08-09 | 1965-11-25 | Jenoptik Jena Gmbh | Ausloeseeinrichtung fuer Springblenden an Photoobjektiven |
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