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DE3043439A1 - Verfahren zum herstellen eines hochbeanspruchbaren schmiedeteils aus stahl - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines hochbeanspruchbaren schmiedeteils aus stahl

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Publication number
DE3043439A1
DE3043439A1 DE19803043439 DE3043439A DE3043439A1 DE 3043439 A1 DE3043439 A1 DE 3043439A1 DE 19803043439 DE19803043439 DE 19803043439 DE 3043439 A DE3043439 A DE 3043439A DE 3043439 A1 DE3043439 A1 DE 3043439A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
forged
producing
forged part
forging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803043439
Other languages
English (en)
Inventor
Jens 3180 Wolfsburg Schmidt
Erwin 3500 Kassel Schreiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19803043439 priority Critical patent/DE3043439A1/de
Priority to EP81109505A priority patent/EP0052308A1/de
Publication of DE3043439A1 publication Critical patent/DE3043439A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/02Hardening articles or materials formed by forging or rolling, with no further heating beyond that required for the formation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/28Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for plain shafts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

Unsere Zeichen: K 2961
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Verfahren zum Herstellen eines hochbeanspruchbaren Schmiedeteils aus Stahl
Geschmiedete Bauteile aus Stahl, die hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind, wie z. B. Achskörper für Kraftfahrzeuge, werden üblicherweise aus Vergütungsstählen, wie z. B. CK 45» 42 CrMo 4 oder 4I Ox 4» gesehmiedet und anschließend einem Vergütungsverfahren unterworfen, um die gewünschten Festigkeitseigenschaften zu erzielen.
Es ist bereits bekannt (Zeitschrift "Stahl und Eisen" 69. Jahrgang, (1949) Nr. 9, 28. April, Seite 296/297), aus Vergütungsstählen geschmiedete Bauteile aus der Schmiedehitze heraus, d. h. ohne sie längere Zeit auf Schmiedetemperatur zu halten, durch Abschrecken in einer wässrigen Lösung zu härten. Das Härten aus der Schmiedehitze heraus bedeutet zwar bereits eine wesentliche Rationalisierung der Herstellung solcher Bauteile, jedoch müssen diese beim bekannten Verfahren nach dem Härten noch etwa 1 1/2 Stunden lang bei einer Temperatur von etwa 660 C angelassen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung hochbeanspruchbarer Schmiedeteile aus Stahl, insbesondere Achskörpern
ORIGINAL INSPECTED
für Kraftfahrzeuge, unter Aufrechterhaltung ihrer benötigten Festigkeitseigenschaften zu vereinfachen und den Gesamtaufwand zu verringern.
Biese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schmiedeteil aus einem Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt zwischen 0,05 und 0,25 $ und einem Mangangehalt zwischen 1,0 und 2,0 ^o geschmiedet und nach dem Härten ohne anschließendes Anlassen spangebend weiterbearbeitet wird.
Als Stahl wird also im Prinzip ein Baustahl eingesetzt, dessen Kohlenstoff- und Mangangehalt jedoch innerhalb ganz bestimmter Bereiche liegt. Durch die Wahl dieser speziellen Rezeptur für den eingesetzten Stahl wird nicht nur infolge des Portfalls von Vergütungsstählen der materialmäßige Aufwand verringert, sondern gleichzeitig werden entscheidende verfahrensmäßige Vereinfachungen erzielt, weil auf das sonst erforderliche Anösen verzichtet werden kann, ohne daß die dabei erzielten Bauteileigenschaften schlechter wären, als die solcher Bauteile, die unter Einsatz von Vergütungsstählen konventionell gefertigt worden sind.
Der Entfall des Anlassens bewirkt wegen des Fortfalls der sonst dazu notwendigen Erwärmungsmaßnahmen eine spürbare Energieeinsparung sowie eine Verringerung der Fertigungszeit insgesamt. Darüber hinaus ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung des sogenannten Handlings, d. h. der Handhabung des geschmiedeten Bauteils, weil dieses u. a. nach dem Abschrecken in einer •wässrigen Lösung, z. B. in einem mit Salz versetzten Wasserbad, oder Öl nicht erst zum Anlassen in einen Ofen, sondern gleich zum Richten weiterbefördert werden kann. Der Aufwand für das Richten selbst wird durch das erfindungsgemäße Verfahren ebenfalls verringert.
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Der zur Erzielung der gewünschten Bauteileigenschaften notwendige Kohlenstoff- und Mangangehalt ist im gewissen Umfang abhängig vom Querschnitt des geschmiedeten Teiles. Pur Achskörper von Kraftfahrzeugen ist es von Torteil, einen Kohlenstoffgehalt zwischen 0,15 und 0,25 % und einen Mangangehalt zwischen 1,2 und 1,7 $ zu wählen.
Die gewünschten Bauteileigenschaften können durch entsprechende Wahl der Kohlenstoff- und Mangangehalte den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden, wobei höhere Kohlenstoffgehalte eine höhere Randhärte und höhere Mangangehalte eine höhere Kernfestigkeit des geschmiedeten Bauteiles bewirken.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es auch, als Stahl Strangguß, vorzugsweise einen gewalzten Strangguß, d. h. also einen besonders wirtschaftlichen Stahl einzusetzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist mit besonderem Vorteil zur Herstellung geoßerer Bauteile, wie z. B. Achskörpern von Kraftfahrzeugen, einzusetzen, weil bei derartigen Bauteilen der sonst übliche Material- und Energiebedarf hoch und die Schwierigkeiten beim Handling vergleichsweise groß sind. Solche Bauteile werden vielfach im Gesenk geschmiedet. In diesem Falle müssen die Schmiedeteile im Einstück-Verfahren hergestellt werden.
Durch die Einhaltung der vorgeschlagenen Bereiche für den Kohlenstoff- und Mangangehalt, d. h. durch die Rezeptur des Stahles, werden - obgleich bei der Fertigung auf das sonst übliche Vergüten, d. h. auf das Anlassen nach dem Härten aus der Schmiedehitze heraus verzichtet wird - gleichwertige Bauteileigenschaften erzielt wie bei konventionell gefertigten Teilen aus Vergütungsstählen.
Es versteht sich, daß unter dem Ausdruck Schmieden etc. nicht nur das klassische Schmieden, bei dem das auf die benötigte Temperatur erwärmte Werkstück schlagend bearbeitet wird, zu verstehen ist, sondern auch sämtliche moderneren Warmformgebungsverfahren, bei denen die Verformung des Werkstückes nicht schlagend erfolgt.
ORIGINAL INSPECTED

Claims (1)

  1. 043439
    VOLESVv j-. G E K W E h Η.
    AKTlENGiCEtIbCHAFI
    3180 Wolfsburg 1
    Unsere Zeichen: Z 296I Ί "J i,a
    1702pt-gn-kl I f' NOV1 1380
    AISPEtJCEE
    1. Verfahren zum Herstellen eines hochbeanspruchbaren Schmiedeteils aus Stahl, insbesondere eines Achskörpers für Kraftfahrzeuge, welches nach dem Schmieden aus der Schmiedehitze heraus in einem flüssigen Abschreckmedium gehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiedeteil aus einem Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt zwischen 0,05 und 0,25 % und einem Mangangehalt zwischen 1,0 und 2,0 % geschmiedet und nach dem Härten ohne anschließendes Anlassen spangebend weiterbearbeitet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt vorzugsweise zwischen 0,15 und 0,25 % und einem Mangangehalt vorzugsweise zwischen 1,2 und 1,7 % verwendet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1■oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß als Stahl Strangguß, vorzugsweise gewalzter Strangguß verwendet wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiedeteil im Einstück-Verfahren im Gesenk geschmiedet wird.
    ORIQINAL INSPECTED
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