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DE3043499A1 - Stereofilmsystem, vorwiegend fuer den schmalfilmbereich - Google Patents

Stereofilmsystem, vorwiegend fuer den schmalfilmbereich

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Publication number
DE3043499A1
DE3043499A1 DE19803043499 DE3043499A DE3043499A1 DE 3043499 A1 DE3043499 A1 DE 3043499A1 DE 19803043499 DE19803043499 DE 19803043499 DE 3043499 A DE3043499 A DE 3043499A DE 3043499 A1 DE3043499 A1 DE 3043499A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid crystal
arrangement according
images
crystal cells
eye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803043499
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr.-Ing. 6900 Heidelberg Massar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803043499 priority Critical patent/DE3043499A1/de
Publication of DE3043499A1 publication Critical patent/DE3043499A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/02Stereoscopic photography by sequential recording

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)

Description

  • Stereofilmsystem,vorwiegend für den Schmalfilmbereich
  • Dem natürlichen Sehvorganlr entsprechende dreidimensional wirkende Filmwiedergabe salzt voraus, dass rechtes und linkes Auge des Betrachters jeweils entsprechend den Augenabstand von etwa 6,5 cm, etwas voheinander abweichende Bilder aufnehmen.
  • In der Photographie haben in den letzten Jahrzehnten neuartige Lösungen zur Erzielung stereoskopischer Wirkung bei ruhenden Bildern Bedeutung erlangt. Aber sowohl die Verfahren, die mit Linsengitterrastern (tentikularrastern) arbeiten, als auch solche mit Anwendung der Holographie eignen sich nicht für Laufbildvorführung>abgesehen von dem teilweise extrem grossen Aufwand.
  • Echt stereoskopisches Sehen wird zwar mit einem seit langen bekanntem Filmsystem erzielt, bei dem Aufnahmen mit 2 synchron laufenden Kameras auf 2 verschiedenen Filmstreifen mit 2 eDe.lfalls synchron laufenden Projektoren ;torgeführt werden.
  • Die Trennung der Bilder für jedes Auge erfolgt dabei durch Polarisationsfilter mit aufeinander senkrecht stehenden Polarisationsrichtungen vor jedem Projektor und bei jeder dcr Brillen,die von den Betrachtern getragen werden müssen.
  • Dieses System konnte sich in der kommerziellen Anwendung in öffentlichen Kinotheatern nicht durchsetzen. Im Amateurbereich verhindert die Notwendigkeit einer speziellen Aufnahmekameraund kostenaufwendige Spezialproj ektoren die den hohen 1LichE;tärkeverlust von ca 75 % durch Filter und Streuung am Bildschirm ausgleichen, eine breitere Anwendung.
  • Die Verhältnisse sind nicht wesentlich besser, wenn die Filmbildfläche in der Mitte senkrecht geteilt wird. Durch die Verkleinerung desEinzelbildes auf weniger als die Hälfte bei ungünstigem Hochformat, leidet die Schärfe der tviiedergabe, ebenso treten störende überblendungen auf.
  • Die vorliegende Erfindung setzt sich zur Aufgabe,insbesoders im Amateursektor>3-dimensionale Pilmaufnahme und -lffiedergabe zu ermöglichen mit Geräten die zugleich auch für Monokular-Verwendung geeignet sind'wobei es möglich ist eine Mono-Grundausrüstung durch einen Stereozusatz und entsprechende Brillen später zu ergänzen. Zur Betrachtung des Films sind zwar spezielle Brillen notwendig, ihre Anwendung erscheint jedoch für einen begrenzten Zuschauerkreis wie er bei Amateurvorführungen im allgemeinen gegeben ist, durchaus vertretber.
  • Entsprechend dem Grundgedanken der Erfindung erfolgt die Filmaufnahme mit doppelter Filmdurchlaufgeschwindigkeit gegenüber der bei Monoaufnahme üblichen, wobei jedes 1.,3.,.. Bild beispielsweise für das linke Auge, das 2.,4.,. Bild für das rechte bestimmt ist. Die Kamera ist so eingerichtet, dass im Takt der Bildfrequen abwechselnd aus 2 auf die Szene ausgerichteten optischen Arsen in Augenabstand~aufgenonmen wird.
  • Zur wechselweisen Lichtumlenkung werden ein teillichtdurchlässig verspiegeltes Prisma verwendet, der gleichen Art wie sie in handelsüblichen Aufnahmekameras zur Lichtauslenkung für das Okular eingebaut sind, sowie 2 Flüssigkristallzellen mit hoher Lichtdurchlässigkeit bei entsprechender Ansteuerung und genügend schneller Umsteuerbarkeit zwischen Hell- und Dunkelzustand. Die Steuerung der Flüssigkristallzellen erfolgt durch periodisches Anlegen einer kleinen Gleichspannung aus einer Hilfsbatterie -abhängig von der Stellung der Filmantriebrwelle über Kontakte an dieser.
  • Eine derartige Anordnung; von Prisma, verstellbarem Umlenkspiegel für das aus der optischen Achse in Augenabstand zur Kameraachse einfallende Licht, sowie 2 Flüssigkristallzellen kann in einem Vorsatz zusammengefasst sein, der auf eine normale Kamera für monokulare Aufnahmen aufgesetzt werden kann, wenn diese einen Schnellgang mit wenigstens 36 Bildern/s und eine justierbare Kontaktanordnung auf der Antriebswelle besitzt.
  • Bei einer überwies1;cnd zu Btcreoaufnahmen verwendei;en Kamera mit Zoomobjektiv mit grösserem Durchnesser kann eine kompaktere Gesamtanordnung erreicht werden, wenn im Raum zwischen dem Variotell und dem Grundobjektiv in der Hauptachse der Kamera das teildurchlässige Prisma eingebaut ist, dem je eine Flüssigkristsllzelle in jedem der 2 Strahlengänge zugeordnet ist. In d.er 2. Achse, in Augenabstand zur ersten, ist nur der Varioteil eines 2. Objektivs erforderlich hinter dem das Ausspiegelungsprisma für Okular und Licht messung angeordnet sein kann.
  • Die Wiedergabe des entwickelten Films erfolgt mit nur einem Projektor, der sich von handelsüblichen Ausführungen nur dadurch unterscheidet, dass er auch für die doppelte Bild frequenz d.h. 36 und/oder 48 Bilder ausgeführt ist.
  • Die für das stereoskopische Sehen erforderlichen Brillen werden durch vonder Projektorwelle aus betätigte Schalter so gesteurt, dass das linke Auge nur die dafür bestimmte Bildfolge, beispielsweise das 1.3.5.usw. Bild sehnen kann, während in den zugehörigen Zeiten dem rechten Auge durch die Brille die Sicht teilweise genommen ist. Entsprechend sieht das rechte Auge nur die Bildfolge 2,4,6 usw. Der optisch aktive Teil der Brillen.besteht erfindungsgemäss für jede Brillenseite aus je einer Flüssigkristallzelle, die über Steuerleitungen mit dem Projektorsteuersystem verbunden ist.
  • Wegen des nur einige Mikroamp. betragenden Stromdurchgangs durch die Zellen genügen dafür äusserst dünne Litzenleiter.
  • Bei einer Projektorbildfrequenz von 36 oder 48 Bildern/s ist die Frequenz für jedes Auge die Hälfte, d.h. 18 oder 24 B/s.
  • Dies entspricht den üblichen Werten und ist für einen kontinuierlichen Eindruck von der vorgeführten Handlung ausreichend, nicht dagegen hinsichtlich der Forderung nach Flimmerfreiheit.
  • Um diese zu erfüllen ist ein Wechsel zwischen Hell und Dunkel von 4o bis 50 pro sekunde notwendig, der bei der üblichen Monofilmvorführung durch eine Umlaufblende erreicht wird, welche die Standzeit jedes Bildes in 3 oder wenigstens 2(bei 24 B/s) Teilstandzeiten zerhackt mit kurzen Dunlrelpausen dazwischen. Dies ist auch bei der Stereoprojektion gemäss der vorliegenden Erfindung notwendig. Da während einer Bildstandzeit von ca 1/18 bzw 1/24 s, zusätzlich der Zeit für die Filmfortbewegung, beispielsweise für das rechte Auge das entsprechende Bild mit 2 bis 3 Unterbrechungen projiziert wird, steht zur Erzielung von Flimmerfreiheit auch für das linke Auge nur dieses für es falsche Bild zur Verfügung.Erfindungsgemäss wird trotzdem der Stereoeindruck erzielt, wenn während dieser Zeit das jeweils zur anderen Seite gehörende Bild mit geringerer Lichtstärke und milchglasartig ; getrübt vorgeführt wird.
  • Dies ist möglich durch Verwendung von Flüssigkristallzellen deren Relaxationszeit bis zum Eintritt der Lichtundurchlässigkeit genügend lang ist oder durch kurzzeitigc Spannungsimpulse auf die Zeile derart, dass zu Beginn jeder der 2 oder 3 Teilzeiten für das jeweilige Bild die Transparenz der Zelle einen erforderlichen reduzierten Wert annimmt. Durch die Eigenschaft der Flüssigkristallzellen bei nicht völliger Transparenz das Licht stärker zu streuen, erscheint in erwünschter Weise das Bild getrübt und verwaschen. Dadurch wird der visuelle Eindruck völlig vom helleren Bild für das jeweils richtige Auge beherrscht und zugleich die Flimmergrenze überschritten, sodass ein stereoskopischer, kontinuierlicher i3ildeindruck entsteht.
  • Die Steuerung der Zellen kann statt durch heitungen auch ur" von der Fernsehgerätesteuerung her bekannte Verfahren, wie Ultraschall oder Infrarotübertragung erfolgen.
  • Da die Lichtdurchlässigkeit der hier zur Anwendung kommenden Flüssigkristallzellen im transparenten Zustand nahezu loo % bcträgt, liegt die erzielte Bildhelligkeit bei der Projektion etwas über 50 % der bei Monoprojektion auftretenden. Dies reicht aus um die für letztere üblichen Projektoren und lJrojel.-tionslampen - bei Super 8-Film 100 oder 150 Watt lLalogenlmlmc:lbeibehalten zu können.
  • An Hand der beigefügten Figuren sollen Beispiele für die Erfindung näher erläutcrt werden.
  • Fig.1 stellt ein Stereovorsatzteil dar, das auf eine übliche Aufnahmekamera für monokulare Aufnahmen aufgesteckt werden kann. Das für das linke Auge bestimmte Licht, das in Richtung der Achse von Objektiv 1 in die Kamera einfällt, tritt nacheinanderdurch Fenster 6, die Flüssigkristallzelle 4 und das Strahlenteilerprisma 3, bevor es in das Objektiv 1 eintritt.
  • Das für das rechte Auge bestimmte Licht tritt durch das in Augenabstand - ca 6,5 cm - von Fenster 6 befindliche Fenster 8 ein, wird in Spiegel 7, der für die Ausrichtung der rechten optischen Achse auf die aufzunehmende Szene die Verstellmöglichkeit 9 besitzt, umgelenkt zur Flüssigkristallzelle 5 und tritt über Prisma 3 ebenfalls in das Kameraobjektiv 1 ein.
  • Beide FK-ZeilE'fl sind über Verbindungsleitung 10, die auch @u@@.
  • feste Steckkontakte ersetzt sein kann, mit den Steuerkontaktf .
  • in der Kamera verbunden. Sie sind so gesteuert, dass für die Belichtung des 1. 3. 5. ..Bildes die FK-Zelle 4 transparent und FK-Zelle 5 lichtundurchlässig ist. Zur Belichtung der Bilder 2. 4. 6. ist FK-Zelle 5 offen und 4 geschlossen.
  • Die FK-Zellen werden nach Anlegen einer Gleichspannung von 5 bis 6 Volt.je nach ihrer Charakteristik, innerhalb von 10 bis 15 Millisekunden transparent. Nach Abschalten der Spannung tritt innerhalb der etwas längeren Relaxationszeit starkc Lichtstreuung und schliesslich Lichtundurchlässigkeit ein.
  • Das Zuschalten der Spannung, die der Batterie der Kamera odz einer Hilfsbattcrie entnommen werden kann, sowie das Abschalten erfolgt in an sich bekannter Weise durch Kontakte auf eine mit konstanter Drehzahl umlaufenden Welle, die zweckmässig mit der Filmantriebswelle über ein Getriebe gekuppelt ist und mit halber Drehzahl umläuft. Die Schaltzeitpunkte sind dabei mit Zeitvorgabe entsprechend der Kommutierungszeit der Zellen von 1o bis 25 ms festgelegt und durch Verdrehen der Kontakte verschiebbar. Die Steuerung der Zellen kann auch statt über mechanische Kontakte elektronisch erfolgen z.B.über Transisteren die durch magnetfeldabhängige Elemente von Magneten auf .i Steuerwelle geschaltet werden.
  • Figur 2 zeigt das Beispiel einer Anordnung bei der die Stereozusatzelernente in die Kamera integriert sind.
  • In der Kamera mit der Hauptachse 11 und dem Varioobjektiv mit Varloteil 13 und Grundobjektiv 14 ist in Augenabstand in einem schwenkbaren Arm 16 mit der optischen Achse 12 dcr Varioteil eines 2. Objektivs angeordnet. Das in Achse 12 einfallende Licht wird im Spiegel 17 zur Flüssigkristallzelle 20 umgelenkt und danach im Strahlenteilerprisma 15 zum Grundobjektiv 14 und zur Filmbildebene 21. Das Licht das durch Objektivteil 13 tritt, wird durch die FK-Zelle 19 im Wechsel mit FK-Zelle 20 gesperrt oder durchgelassen. Die Steuerung der Zellen erfolgt in Abhängigkeit von der Filmbilifrequenz wie bei Figur 1 beschrieben. Die Achse 12 des 2.
  • Teilobjektivs ist um den Winkel cC verdrehbar zur Einstellung auf die SntSernung der aufzunehmenden Szene. Dabei ist zweck mässig die Verdrehung der optischen Achse 12 mit der Entfernungseinstellung der Objektive gekuppelt, ebenso mit der Verdrehung des Siegels 17 um OC/2 . Das Linsensystem 18 dient der Zusammenfassung des Lichts aus Achse 12 wegen der grosseren b?iitfernung bis zum Grundobjektiv 14.
  • In Figur 3 ist eine Brille für Betrachter dargestellt, bei der in den lichtundurchlässigen, als Blendschutz dienenden flächen 25 die Flüssigkristallzellen 23 und 24 eingesetzt sind. Die Steuerleitungen der Zellen sind in einem Stecker 27 zusammngefasst der an einer Verteilersteckdose angeschlossen werden kann, die ihrerseits mit dem Projektor verbunden ist. Die Schaltung innerhalb der Brille ist für den Fall gezeichnet, dass zur Beschleunigung der Relaxation die Spannung auch mit u7ngekehrter Polung kurzzeitig angeschlossen werden soll.
  • Figur 4 zeigt den zeitlichen Verlauf der Steuerung der FK-Zellen der Brillen unter der Annahme einer Sildfrequenz von 48/s und einer Zeit für den Ubergang vom lichtundurchlässigen in den transparenten Zustand von ca 12 ms und einer Relaxationszeit von ca 20 ms. Bei Annahme einer 3-Flügelblende im Projektor mit je 400 Dunkel- und 80° Hellsektor treten während der Standzeit eines Filmbildes mit Transportzeit entsprechend einer Blendenumdrehung 3 Teilbilder auf, die mit L1,L2,L3 bezeichnet sind und von denen beispielsweise angenommen sei, dass sie für das linke Auge bestrimmt sind, d.h. diebFE-Zelle in der linken Brillenseite ist voll transparent.
  • Während der Zeit Tp erfolgt der Bildtransport, anschliessend folgen die 3 Teilbildzeiten X1,R2,R3 in denen das für das rechte Auge bestimmte Bild projiziert wird. Die Aufnahme dieses bildes durch das linke Auge würde den Stereoeindruck stören weshalb die linke FK-Zelle so gesteuert wird, dass ;zwar ein ausreichender LichUdurchtritt erfolgt um den Flimmereffekt zu vermeiden aber zugleich infolge der starken Lichtstreuung in der FK-Zelle die Konturen des Bildes soweit aufgelöst sind, dass sie den starken Bildeindruck im rechten Auge, dessen zugehörige-FE-Zelle in dieser Zeit voll transparent ist, nicht beeinträchtigt.
  • Unter der Annahme einer zeitlichen Charakteristik 28 der FK-Zellen für die Kommutierung bis zum vollständigen Transparentwerden nach Anschluss der Spannung und 29 für den Relaxationsvorgang,ist.bei Ausschaltung der Spannung für die linke FK-Zelle im Zeitpunkt 30 bei Beginn des ersten Bildes R1 die Transparenz dieser FK-Zelle stark abgesunken bei milchglasartiger Trübung. Im Punkt 31 wird die batterie-Spannung wieder zugeschaltet und die Transparenz,entsprechend dem Verlauf der Charakteristik 28,etwas angehoben. Im Punkt 32 erfolgt wieder Spannungs abs chaltung und Rückgang der Transparenz bei Beginn von Teilbild R2 auf etwa den Wert wie zu Beginn von R1. Bei Beginn von R3 erfolgt erneut Zuschalten qer Spannung. Sie bleibt danach angeschlossen,damit zu Beginn des folgenden L-Bildes die linke FK-Zelle wieder volle Transparenz besitzt. Entsprechendes gilt für die Steuerung der rechten FK-Zelle mit zeitlicher Verschiebung um 0.
  • Figur 5 zeigt ein Beispiel für die Steuerung der FK-Zellen in einer Brille. Auf der Welle 36, die über ein Zahnradpaar mit Übersetzung 2:1 mit der Flügelblendenwelle des ProåektorS gekuppelt ist, sind Nockenräder 37 für die linke FK-Zelle 42 und 38 für die FK-Zelle 43 nebeneinander angeordnet.
  • Nockenrad 37 betätigt den Schalter 39, der entsprechend der Nockenfolge in den Zeitpunkten 30 bis 35 - die mit den Zahin Fig. 4 übereinstimmen - die Batterie 41 zu- und abschaltet;.
  • Um eine halbe Umdrehung , entsprechend T0 versetzt, betätigt Nockenrad 38 den Schalter 4o.
  • Die Anordnung kann so getroffen sein, dass sowohl die Nockenräder auf der Trägerwelle, als auch die einzelnen Nocken verdrehbar bzw.verschiebbar sind, damit eine Anpassung an die jeweilige Charakteristik der FK-Zellen erfolgen kann, ebenso um eine Verstellung des Transparenz grades durch Verschiebun£; der Zeitpunkte 31 bis 35 in Fig. 4 zu erreichen,mit dem Zweck den optimalen Stereoeindruck zu erzielen.
  • Für die Flüssigkristallzellen kommen im vorliegenden Fall vorzugsweise Ausführungen in Betracht bei denen Phenylcyclohexane oder Biphenylcyclohexane mit einigen Zusatzstoffen in einer 4 bis zum dicken Schicht zwischen 2 Glasplatten angeordnet sind, wobei letztere auf den Innenseiten eine elektrisa leitende durchsichtige Schicht tragen. Mit Anlegen einer kleinen Spannung richten sich im entstehenden elektrischen Feld die stabförmigen l;1oleküle senkrecht zu den Platten aus, sodass Transparenz auftritt. Bei Abschalten der Spannung verdrillen sie sich und streuen das Licht. Durch Zusatz bestimmter dichroider Farbstoffe kann der Zustand der starken Lichtstreuung bis zur Lichtundurchlässigkeit verändert werden.
  • Die Verwendung von Polarisationsfiltern entfällt bei diesen Flüssigkristallzellen. Literatur darüber:G.W.Gray, Dyestuffs and Liquid Crystals in Chimia 34 (1980) Nr.2 (Febr.) Leerseite

Claims (12)

  1. Schutzansprüche 1) Filmsystem zur stereoskopischen Aufnahme und Wiedergabe von dreidimensionalen bewegten Objekten.daduf-ch.
    gekennzeichnet, dass das in zwei,auf das Objekt ausgerichteten optischen Achsen, mit etwa Augenabstand, einfallende Licht auf die gleiche Bildebene proJiziert wird derart, dass aufeinander folgende Flimbilder abwechselnd vom Licht aus der einen, danach vom Licht aus der anderen optisches Achse belichtet werden, wozu in beiden Lichtwegen angeordnete, im Takt des Bildwechsels gesteuerte Flüssigkristallzellen abwechselnd den Lichtdurchtritt freigeben und die Wiedergabe des entwickelten Films mit einem Projektor mit einem Objektiv vorgenommen wird, wobei zur stereoskopischen Betrachtung eine Brille benützt wird, deren optisch aktiver Teil aus Flüssigkristallzellen besteht, die zwischen voller transparenz und weitgehender Lichtundurchlässigkeit gesteuert werden können, wobei die Steuerung abhängig vom Projektorlauf erfolgt, derart, dass mit dem linken Auge des Betrachters nur die über die linke Optiseile Achse aufgenommenen Bilder und entsprechend die über die rechte optische Achse aufgenommenen Bilder mit voller Lichtstärke zu sehen sind,wobei die Bildfrequenz soweit erhöht ist, dass die Bildfolge kontinuierlich erscheint und zur Vermeidung des Flimmereffekts vom jeweiligen Auge auch die Bilder der å jeweils anderen Seite mit verringerter Lichtstärke und aufgelösten onturen,durch entsprechende Steuerung der Xi'lüssigkristallzellen, aufgenoiiiaen werden.
  2. 2) Anordnung nach Anspruch 1 dadurch besonders gekennzeichnet, dass diezur stereoskopischen Aufnahme notwendigen Elemente, teildurchlässig verspiegeltes Prisma, 2 Flüssigkristall zellen und Winkelspiegel in einem Vorsatztcil zusammengefasst sind, das auf eine Kamera für monokulare Aufnahmen aufgesteckt wird,wobei die Steuerung der Blüssigkristallzellen von der Kamera aus über Verbindungsleitungen mit dieser erfolgt.
  3. 3) Anordnung nach Anspruch 1 und 2 dadurch besonders gekennzeichnet, dass die Steuerung der Flüssigkristallzellen durch Ein- und Ausschalten einer Gleichspannung über Kontakte erfolgt, die von der Filmantriebswelle aus betätigt werden und deren Spiel sich nach einer Periode wiederholt,in der 2 Bilder belichtet werden.
  4. 4) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch besonders gekennzeichnet, dass die Steuerspannung einer eigenen Batterie entnommen wird.
  5. 5) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch besonders gekennzeichnet, dass das Vorsatzteil seitlich ausziehbar ist, derart,dass die beiden optischen Achsen einen grösseren Abstand als Augenabstand voneinander haben.
  6. 6) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch besonders gekennzeichnet, dass beide optischen Achsen des Vorsatzteils gegeneinander verdrehbar sind und so auf das auf zunehmende Obekt-eingestellt weriensKkönnenv däss die hander der in beiden Achsen aufgenommenen Bilder übereinstimmen.
  7. 7) Anordnung nach den Ansprüchen 1,3,4 und 6 dadurch besonders gekennzeichnet, dass die für stereoskopische Aufnahme nötigen Elemente in eine Kamera mit Varioobjektiv und einem zweiten Deilobåektiv integriert sind, wobei die Einstellung der beiden optischen Achsen auf das aufzunehmende Objekt mit der Entfernungseinstellung für die Varioobjektive gekuppelt ist.
  8. 8) Anordnung nach Anspruch 1 dadurch besonders gekennzeichnet dass die Einsteuerung der BIüssigkristallzellen-der Brillen auf volle Transparenz durch Anlegen der Spannung einer Gleichstromquelle an diese erfolgt, über Kontakte im Proåektor, die abhängig von der Stellung der Filmantriebswelle öffnen und schliessen.
  9. .9) Anordnung nach Ansprüchen 1 und 8 dadurch besonders gekennzeichnet, dass das Zu- und Abschalten der Spannung für die Brillen über nockenradbetätigte Schalter erfolgt, wobei die Trägerwelle mit der Filmantriebswelle so verbunden ist, dass sie in einer Periode, in der 2 Bilder projiziert werden, eine Umdrehung macht.
  10. 1o) Anordnung nach Ansprüchen 1, 8 und 9 dadurch besonders gekennzeichnet, dass die Nocken auf dem Tragerrac1 im Umfang verschiebbar sind.
  11. 11) Anordnung nach Ansprüchen 1 und 8 bis 10 dadurch besonders gekennzeichnet, dass die vom jeweiligen Auge gesehenen, für das andere Auge bestimmten Bilder hinsichtlich Helligkeit und Konturenauflösung auf der jeweiligen Brillenseite durch Verschiebung entsprechend angeorxlneter Nocken auf dem Umfang des Trägerrades verändert werden können.
  12. 12) Anordnung nach Ansprüchen 1 und 8 bis 11 dadurch besonders gekennzeichnet, dass für die Steuerung der Flüssigkristallzellen und die Verkürzung der Relaxationszeit der Zellen Umschalter mit entsprechenden zusätzlichen Nocken auf dem Trägerrad angeordnet sind ., derart, dass die Zellen kurzzeitig auch mit umgekehrter Polung an die Gleichspannungsquelle gelegt werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3214021A1 (de) * 1982-04-16 1983-10-20 Bruker Analytische Meßtechnik GmbH, 7512 Rheinstetten Vorrichtung zur erzeugung und darstellung dreidimensionaler bilder
DE3303739A1 (de) * 1983-02-04 1984-08-09 Franz 7250 Leonberg Hoiss Raeumliches betrachten von projizierten starren oder bewegten bildern
WO1991019223A1 (en) * 1990-06-01 1991-12-12 Hanimex (Uk) Limited Stereoscopic photography
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