DE304320C - - Google Patents
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- DE304320C DE304320C DENDAT304320D DE304320DA DE304320C DE 304320 C DE304320 C DE 304320C DE NDAT304320 D DENDAT304320 D DE NDAT304320D DE 304320D A DE304320D A DE 304320DA DE 304320 C DE304320 C DE 304320C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06C—DETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
- C06C5/00—Fuses, e.g. fuse cords
- C06C5/08—Devices for the manufacture of fuses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 5. NOVEMBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JKi 304320 - , ·■ '
KLASSE 78 e GRUPPE 4
(Sch 5i7g6IVj7Se)
Leo Schabensky in Wiener-Neustadt
Schutzvorrichtung für Zündschnur-Spinnmaschinen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende
Schutzvorrichtung hat den Zweck, im Falle
der Explosion einer der bei den bekannten Zündschnur-Spinnmaschinen vorhandenen PuI-vertrichter
zu verhindern, daß durch die Explosion die Spinniäle samt den darin aufgestellten
Maschinen und die dort arbeitenden Personen gefährdet werden.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Schutzvorrichtung die Pulvertrichter gegen den Spinn-
Claims (1)
- raum völlig abschließt und daher das in dem Trichter befindliche Pulver im Falle einer Explosion nur nach oben, und zwar über Dach sich entladen kann.Zu diesem Zwecke- ist der Pulvertrichter der Spinnmaschine mit einem teleskopartigen Schutztrichter umgeben, der aus beispielsweise drei kegelstutzenförmigen Mantelteilen besteht, von welchen der untere mit dem Pulverzulaufhahn der Spinnmaschine fest verbunden und der obere in der Gebäudedecke verlagert ist, während der mittlere'Teil, der aus Kupfer- oder anderem Metallblech besteht, mit Bezug auf die beiden anderen, aus Stahlblech bestehenden Mantelteile verschiebbar ist.AVährend der Arbeit schließen die Ränder dieses mittleren Mantelteiles dicht an die Ränder der beiden anderen Schutztrichterteile an, wogegen bei emporgeschobenem Mittelteil der eigentliche Pulvertrichter zum Zwecke der Füllung, Reinigung und Besichtigung zugänglich wird.Der oberste Mantelteil kann daher bis unter Dach geführt werden, das vorteilhaft mit einem sich nach außen öffnenden Klappfenster versehen wird.Die Zeichnung veranschaulicht diese Schutzvorrichtung in beispielsweiser Ausführung.
Der Pulvertrichter a, der in bekannter Weise auf den Hahnkörper b des den Pulverzufluß regelnden Hahnes oberhalb der gebräuchlichen Zündschnur-Spinnmaschine aufgesetzt ist und von der zu umspinnenden Zündschnurseele c durchzogen wird, ist in dem unteren engsten Teil d eines teleskopartigen Schutztrichters eingebaut.Eine an dem Pulvertrichter α angebrachte Scheibe η dient dazu, die Bodenöffnung des Manteltrichterteiles d, in dem der Pulvertrichter beweglich eingesetzt und mittels der Backen m gehalten ist, nach unten abzuschließen und dies um,so mehr, wenn in dem Trichterteil d ein Explosionsdruck entsteht.Der mittlere Mantelteil e des Schutztrichters ist verschiebbar und zwecks leichter Hebung und Senkung durch ein Gegengewicht h ausbalanciert. Dieser mittlere Mantelteil schiebt sich mit seinem Unterende über den oberen Randteil des unteren Mantelteiles, gegen den er in gesenkter Stellung gut abgedichtet ist. Mit dem Oberende ragt der mittlere Mantelteil in den oberen, bis unter Dach emporgeführten Mantelteil f hinein, der in die Spinnsaaldecke eingesetzt ist und bei gesenktem mittleren Mantelteil an diesen ebenfalls dicht abschließend an- liegt. In herabgelassener (aus der Zeichnung in vollen Linien ersichtlicher) Stellung ist der Mantelteil e mit dem unteren Mantelteil d durch Schließbügel g zu einem Ganzen verbunden, die, wenn sie ausgelöst sind, als Handhaben zum Zwecke des leichten Empor Schiebens des mittleren Mantelteiles dienen. Durch ein enges Loch in der Wandung des letzteren wird die von einer Spule i abgezogene Zündschnurseele (Faden) c in die Schutzvorrichtung eingeführt und über eine Rolle k nach dem Pulvertrichter α geleitet, durch dessen Bodenöffnung sie samt dem sich anlegenden Pulver in die Spinnmaschine übertritt, um in letzterer in gebräuchlicher Weise umsponnen zu werden.Oberhalb der oberen Mündung des oberen Mantelteiles f, die unmittelbar unterhalt des Daches liegt, besitzt letzteres ein Klappfenster»«, das sich nach oben aufklappt, wenn bei einer Explosion die Entladung erfolgt.Auf diese Weise ist die infolge von Unglücksfällen in neuester Zeit angeordnete Unterbringung des eigentlichen Pulvertrichters unmittelbar unter Dach, die sehr viele Nachteile wegen des mit einem langen Ablaufrohr auszurüstenden Pulvertrichters und des dadurch sehr erschwerten Abhebens von der Spinnmaschine sowie wegen der zeitraubenden Manipulationen unter Dach mit sich bringt, entbehrlich, und der Arbeiter kann rasch und leicht das Füllen, Reinigen und Besichtigen des Pulvertrichters vornehmen.Pat ent-A ν SPRU CH:Schutzvorrichtung für Zündschnur-Spinnmaschinen, gekennzeichnet durch einen teleskopartigen, den Pulvertrichter umgeben- ' den, bis unter eine Klappöffnung des Daches emporreichenden Schutztrichter, dessen mittlerer Teil heb- und senkbar und in gesenkter Stellung gegen den unteren und oberen Schutztrichterteil dicht abschließbar ist, während bei gehobener Stellung dieses mittleren Teiles der Pulvertrichter zum Zwecke des Füllens, Reinigens und Besichtigens zugänglich ist.Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304320C true DE304320C (de) |
Family
ID=557935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304320D Active DE304320C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304320C (de) |
-
0
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