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DE3042763A1 - Digitales uebertragungsverfahren - Google Patents

Digitales uebertragungsverfahren

Info

Publication number
DE3042763A1
DE3042763A1 DE19803042763 DE3042763A DE3042763A1 DE 3042763 A1 DE3042763 A1 DE 3042763A1 DE 19803042763 DE19803042763 DE 19803042763 DE 3042763 A DE3042763 A DE 3042763A DE 3042763 A1 DE3042763 A1 DE 3042763A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
signals
transmission
bit rate
subdivision
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803042763
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Phys. 8500 Nürnberg Bauer
Friedrich Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Original Assignee
Te Ka De Felten & Guilleaume Fernmeldeanlagen 8500 Nuernberg GmbH
Tekade Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Te Ka De Felten & Guilleaume Fernmeldeanlagen 8500 Nuernberg GmbH, Tekade Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH filed Critical Te Ka De Felten & Guilleaume Fernmeldeanlagen 8500 Nuernberg GmbH
Priority to DE19803042763 priority Critical patent/DE3042763A1/de
Publication of DE3042763A1 publication Critical patent/DE3042763A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/14Channel dividing arrangements, i.e. in which a single bit stream is divided between several baseband channels and reassembled at the receiver

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Digitales Übertragungsverfahren
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Übertragung von digitalen Signalen, die in Endstellen z.B. als Multiplexsignale aus mehreren Sprach- oder Datensignalen gebildet wurden.
  • Eine derartige Übertragung wird beispielsweise zwischen den digital arbeitenden Fernsprechvermittlungsstellen durchgeführt, wenn eine Digitalisierung des heutigen Fernsprechnetzes erfolgt.
  • Die Möglichkeit, Bereiche des heutigen Fernsprechnetzes zu digitalisieren, ist u.a. in Ortsnetzen gegeben Größere Drtsnetze enthalten entsprechend ihrer Teilnehmerzahl eine Anzahl von Ortsverrnittlungsstellen. Diese Ortsvermittiungsstellen sind untereinander über ein Netz von Ortsverbindungsleitungen verbunden. Je nach Größe des Verkehrsbündels bzw der Zahl der zu übertragenden Gespräche kann ein solches Ortsverbindungskabel 200 ...2000 Doppeladern enthalten.
  • In der bisherigen Technik wurden Fernsprechsignale zwischen zwei Ortsvermittlungsstellen als niederfrequente Signale übertragen. Je Fernsprechsignal war hierzu im Ortsverbindungskabel eine Doppelader notwendig.
  • Digitale Fernsprechvermittlungsstellen haben als Ein- und Ausgangssignale digitale Multiplexsignale, wobei jedes Multiplexsignal eine Bitrate von 2 Mbit/s aufweist. Durch jedes Multiplexsignal werden 30 Fernsprechsignale zusammengefaßt Zur Übertragung von digitalen Fernsprechsignalen zwischen digitalen Ortsvermittlungsstellen benötigt man demnach für 30 Fernsprechsignale jeweils ein digitales 2-Mbit/s-Leitungssystem. In der üblichen Ausführung als digitales Vierdraht- Übertragungssystem sind für 30 Fernsprechsignale zwei Doppeladern notwendig Gegenüber der bisherigen NF-Übertragung bedeutet dies im Ortsverbindungskabel einen um den Faktor 15 geringeren Bedarf an Doppeladern. Nachfolgend wird ein von einer digitalen End- oder Vermittlungsstelle geliefertes digitales Multiplexsignal der Einfachheit halber kurz als Signal oder im speziellen Fall als 2-Mbit/s-Signal bezeichnet.
  • In größeren Ortsnetzen können Längen der Ortsverbindungskabel von etwa 10 km auftreten. Bei der Übertragung von 2-Mbit/s-Signalen über derartige Leitungslängen tritt daher der Nachteil auf, daß zur einwandfreien Übertragung in den Leitungszug eine Reihe von Zwischenregeneratoren eingeschleift werden muB.
  • Allgemein rechnet man für diese Bitrate je nach den Werten von Kabel- und Nebensprechdämpfung mit Regeneratorfeldlängen von 2.... 4 km. Der Einsatz einer Vielzahl derartiger Zwischenregeneratoren erhöht neben den dazu notwendigen Fernspeiseeinrichtungen die Gesamtkosten des Systems, Darüberhinaus ist nicht sichergestellt, daß an der Stelle, an der ein Zwischenregenerator anzubringen ist, tatsächlich ein geräumiger Kabelschacht zur Verfügung steht, der eine solche Montage gestattet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Übertragungsverfahren anzugeben, das den Einsatz derartiger Zwischengeneratoren vermeidet oder stark einschränkt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes von einer Endstelle gelieferte Signal in eine Anzahl paralleler Teilsignale zerlegt wird, wobei jedes Teilsignal eine kleinere Schrittgeschwindigkeit als das Signal aufweist, daß jedes Teilsignal über einen zugeordneten Übertragungsweg zur anderen Endstelle übertragen wird und daß an letzterer aus den Teilsignalen wieder das ursprüngliche Signal gebildet wird.
  • Im folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles für ein zwischen zwei digitalen Endstellen angeordnetes digitales Leitungssystem näher betrieben und erläutert werden.
  • Es zeigt: Fig. 1 ein mit Zwischenregeneratoren ausgestattetes bekanntes Leitungssystem, Fig. 2 ein ohne Zwischenregeneratoren ausgestattes Leitungssytem gemäß der Erfindung Die Leitungsendgeräte L1 und L2 gemäß Fig.1 haben die Aufgabe, das von der Endstelle El bzw. E2 gelieferte digitale Signal auf die Leitung zu senden sowie das von der Leitung ankommende Signal zu regenerieren und zur eigenen Endstelle weiterzuleiten. Ferner haben sie die Aufgabe, die Fernapeisung der Zwischenregeneratoren R1 und R2 sowie eine Fehlerortung durchzuführen. Die Zwischengeneratoren R1 und R2 haben die Aufgabe, das gedämpfte und verzerrte Leitungssignal zu verstärkern, zu entzerren und zu regenerieren.
  • Bei der Übertragung digitaler Signale auf Kabeln mit symmetrischen Leiterpaaren ist die maximal zulässige Regeneratorfeldlänge abhängig vom Verhältnis der Leistung des Nutzsignals, das im Kabel gedämpft wird, zur Leistung der resultierenden Nebensprechstörungen, die im Kabel erzeugt werden. Kabeldempfung und Nnbensprechstrung nehmen mit zunehmender Frequenz zu.
  • Die Erfindung geht davon aus, das von der Endstelle gelieferte Signal in eine Anzahl paralleler Teilsignale aufzuteilen und jedes dieser Teilsignale mit einer Schrittgeschwindigkeit zu übertragen, die klein ist gegenüber derjenigen bei serieller Übertragung. Die beim halben Wert dieser neuen niedrigen Schrittfolgefrequenz auftretende Nebensprechdämpfung ist dann so hoch sowie die Kabeldämpfung so niedrig, daß mit wesentlich höheren Regeneratorfeldlängen gerechnet werden kann und Zwischenregeneratoren bei entsprechender Leitungslänge ganz entfallen können. Eine solche Maßnahme setzt jedoch voraus, daß zur Übertragung der Teilsignale eine genügende Anzahl von Doppeladern zur Verfüguny steht. Diese Voraussetzung ist bei Übertragungsstrecken des Fernsprechnetzes erfüllt, auf denen bisher die Übertragung niederfrequenzmäßig erfolgte, beispielsweise im Ortsverbindungsnetz.
  • Bei der in Fig. dargestellten Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens treten die Wandler W1 und W2 an die Stelle der Leitungsendgeräte L1 bzw. L2. Sendeseitig arbeiten diese Wandler W1 und W2 im Prinzip als Serien-Parallel-Umsetzer. Die n Ausgänge auf der Leitungsseite eines Wandlers führen über n Leitungen, beispielsweise über n symmetrische Doppeladern eines Ortsverbindungskabels, zu den n Eingängen des Wandlers der jeweiligen Endstelle. Das an den Punkten E 1.1 bzw. E2.2 anliegende serielle Signal wird schrittweise in Abtastzyklen von jeweils n Schritten abgetastet. Dabei wird jedes der 1.. .n Bits für die Dauer der Zykluszeit von einer zugeordneten Leitung 1. . .n übernommen. Auf diese Weise werden die n parallelen Teilsignale gebildet, mit denen das Signal übertragen wird. Der Quotient f = f In = Schrittgeschwindigp f5/n (f5= keit des Signals) ergibt die Schrittgeschwindigkeit der Teilsignale. Bei der Anordnung wird der Takt fp unmittelbar vom Takt f abgeleitet.
  • 5 Empfangsseitig arbeiten die Wandler W1 und W2 im Prinzip als Parallel-Serien-Umsetzer. Am endstellenseitigen Ausgang E 2. 1 bzw. E 1.2 der beiden Wandler treten wieder die ursprünglichen Signale auf. In jedem der n Empfänger wird eine Verstärkung, Entzerrung und Regeneration der ankommenden Leitungssignale durchgeführt. Ein einzelner Empfänger kann dabei einfacher ausgeführt werden als der entsprechende Empfänger der Leitungsendgeräte L1 und L2 von Fig. 1. Die n Leitungssignale werden bei Führung über vieladrige Kabel, beispielsweise über Ortsverbindungskabel, mit einer vernachlässigbaren laufzeit- differenz übertragen. Aus diesem Grunde wird eine Taktempfangsschaltung nur in einem einzigen der n Empfänger benötigt.
  • Der Gewinn an Regeneratorfeldlänge durch Verringerung der Schrittfolgefrequenz f wird zweckmäßig in jedem konkreten 5 Fall neu ermittelt. Nachfolgend sollen für den Einkabelbetrieb einige orientierende Angaben gemacht werden. Der Einkabelbetrieb ist eine Betriebsart, bei der beide Übertragungsrichtungen im gleichen Kanal geführt werden Bei der Verringerung der Bitrate, d.h. der Schrittfolgefrequenz f des Signals um 5 den Faktor n = 4 erhöht sich die maximale Regeneratnrfeldlänge ungefähr um den Faktor 2,5. Eine Verringerung der Schrittfolgefrequenz f um den Faktor 8 macht eine Erhöhung der Regenerator-5 feldlänye um einen Faktor von etwa 3,5 bis 4 möglich.
  • Da für die Teilsignale die maximal zulässige Regeneratorfeldlänge wesentlich größer ist als für das digitale Signal, können mit dem vorgeschlagenen Verfahren Zwischenregeneratoren ganz oder weitgehend vermieden werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Übertragung von digitalen Signalen zwischen Endstellen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Signale in eine Anzahl paralleler Teilsignale zerlegt werden, wobei jedes Teilsignal eine kleinere Schrittgeschwindigkeit als das ursprüngliche Signal aufweist und jedes Teilsignal über einen zugeordneten Übertragungsweg zur anderen Endstelle übertragen wird und daß an letzterer aus den Teilsignalen wieder das ursprüngliche Signal gebildet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zugeordnete Übertragungsweg ein Aderpaar eines Ortsverbindungskabels ist.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Teilsignal eine um einen ganzzahligen Faktor kleinere Schrittgeschwindigkeit als das ursprüngliche Signal aufweist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Teilsignale gleich dem ganzzahligen Faktor ist.
DE19803042763 1980-11-13 1980-11-13 Digitales uebertragungsverfahren Withdrawn DE3042763A1 (de)

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Applications Claiming Priority (1)

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DE19803042763 DE3042763A1 (de) 1980-11-13 1980-11-13 Digitales uebertragungsverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3042763A1 true DE3042763A1 (de) 1982-06-09

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ID=6116643

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803042763 Withdrawn DE3042763A1 (de) 1980-11-13 1980-11-13 Digitales uebertragungsverfahren

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DE (1) DE3042763A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7990977B2 (en) 2001-03-14 2011-08-02 At&T Intellectual Property I, L.P. Method, system, and device for sending data in a cable data service

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US7990977B2 (en) 2001-03-14 2011-08-02 At&T Intellectual Property I, L.P. Method, system, and device for sending data in a cable data service
US8000331B2 (en) 2001-03-14 2011-08-16 At&T Intellectual Property Ii, L.P. Receive device for a cable data service
US8855147B2 (en) 2001-03-14 2014-10-07 At&T Intellectual Property Ii, L.P. Devices and methods to communicate data streams
US10009190B2 (en) 2001-03-14 2018-06-26 At&T Intellectual Property Ii, L.P. Data service including channel group

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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: FELTEN & GUILLEAUME FERNMELDEANLAGEN GMBH, 8500 NU

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