DE3042018C2 - Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von mindestens einem Zylinder einer mehrzylindri-
gen Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Vorrichtung ist der DE-AS 26 47 332 entnehmbar. Diese zeigt eine Nockenwelle mit einem
rotationssymmetrischen Abschnitt, auf dem ein hülsenförmig ausgebildeter Nocken drehbar gelagert ist In die
Nockenwelle ist eine Ausnehmung eingearbeitet, in der ein radi I verschiebbarer Mitnehmer geführt ist Der
Mitnehmer greift in seiner ausgefahrenen S ellung in
ίο eine Ausnehmung des Nockens formschlüssig ein,
während in seiner eingefahrenen Stellung der Nocken bzw. die Betätigung des Gaswechselventiles stillgesetzt
ist Die Verstellung des Mitnehmers erfolgt hydraulisch über eine Steuervorrichtung.
Die gezeigte Vorrichtung ist im Aufbau jedoch relativ kompliziert, weil je Nocken ein Mitnehmer erforderlich
ist Der radial verschiebbare Mitnehmer muß genau eingepaßt sein, um eine spielfreie Mitnahme des
Nockens zu gewährleisten, und schwächt zudem
μ aufgrund des erforderlichen Verstellbereiches den
Nockenquerschnitt, so daß die Nockenwelle ggf. verstärkt werden muß. Ferner ist die Montage eines
inneren Mitnehmers insbesondere bei mehreren, stillsetzbaren Nocken kostenintensiv.
Eine weitere Vorrichtung zur Unterbrechung der Betätigung eines Gaswechselventiles einer Brennkraftmaschine ist in der SE-PS 2 53 260 dargestellt Dabei ist
ein das Gaswechselventil betätigender Exzenter starr mit einer Hülse verbunden, welche gegenüber der
Steuerwelle verdrehbar ist und zwei radial nach außen abragende Zähne aufweist Diese Zähne gelangen mit
einer radial nach innen federnd vorgespannten Klinke in Eingriff, die an einem starr mit der Steuerwelle
verbundenen Arm angelenkt ist Die Klinke schwenkt
aufgrund der Fliehkräfte oberhalb einer bestimmten
Drehzahl so weit nach außen, daß sie außer Formschluß mit den Zähnen der Hülse gerät, wodurch die
Betätigung des Gaswechselventiles unterbrochen ist.
Diese Unterbrechung erfolgt jer»och nicht wahlweise,
sondern fliehkraft- bzw. drehzahlabhängig. Die Anordnung einer derart kreisförmig um die Hülse rotierende
Klinke ist bezüglich des erforderlichen Bauraumes ungünstig: eine wahlweise Unterbrechung der Betätigung des Gaswechselventiles wäre steuerungstechnisch
nur schwer verwirklichbar.
"Ό kennzeichnenden Merkmalen des Palentanspruches 1
gelöst Durch das Vereinen der Nocken je Zylinder zu einer büchsenartigen Baueinheit wird der Teile- und
Fertigungsaufwand verringert, weil je Zylinder nur ein
Mitnehmer erforderlich ist Durch die stirnseitige
Formschlußverbindung zwischen der Baueinheit und
der Nockenwelle wird eine robuste, die Nockenwelle kaum schwächende Vorrichtung geschaffen, die zudem
insbesondere im Radialbereich um die Nockenwelle keinen zusätzlichen Bauraum benötigt
Es ist zwar aus der DE-PS 5 77 588 eine Zusammen fassung zweier unterschiedlicher, starr mit der Nockenwelle verbundener Nocken zu einer einstückigen
Baueinheit bekannt, diese an sich bekannte Zusammenfassung zweier unterschiedlicher Nocken kann jedoch
nicht zu einer Vorrichtung mit Ventilabschaltung mit dem im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1
angegebenen Merkmalen führen.
Gemäß Patentanspruch 2 kann die axiale Verschie-
bung der Baueinheit hydraulisch bewirkt werden. Als
Mydraulikfluid eignet sich besonders das unter Druck
stehende Schmieröl aus dem Schmierölkreislauf der Brennkraftmaschine. Da die Federkraft auf die Baueinheit
im Sinne eines Verbindens der Baueinheit mit der Nockenwelle wirkt, ist vorteilhaft sichergestellt, daß
beim Starten der Brennkraftmaschine unabhängig vom Hydraulikdruck sofort die Gaswechselventile betätigt
werden.
Durch die Merkmale des Patentanspruches 3 wird ohne zusätzliche Steuerungsteile sichergestellt, daß ein
Lösen der Baueinheit von der Nockenwelle nur dann erfolgt, wenn beide Gaswechselventile geschlossen sind.
Entsprechend den Merkmalen des Patentanspruches 4 kann die Stillsetzung der Gaswechselventile auch
elektromechanisch erfolgen. Diese Lösung kann dann zweckmäßig sein, wenn eine hydraulische Steuerung mit
zu viel Aufwand verbunden wäre.
Die Erfindung ist im folgenden anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit weiteren Einzelheiten näher
erläutert. Die schematische Zeichnung zeigt in
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung im Querschnitt mit einer teilweise dargestellten Nockenwelle
und Gaswechselventilen.
F i g. 2 einen Schnitt gemäß Linie I Il I der F ι g. 1.
F i g. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles X gemäß F i g. 1 und
Fig.4 ein anderes Ausführungsbeispiel mit einer elektromechanischen Verstellung.
In F i g. 1 ist mit 2 ein teilweise dargestellter Zylinderkopf einer Vierzylinder-Hubkolben-Brennkraftmaschine
bezeichnet, in dem eine oben liegende Nockenwelle 4 drehbar gelagert ist. Die Nockenwelle 4
wird in nicht dargestellter Weise von der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine angetrieben und betätigt in
bekannter Weise über Tassenstößel 6 hängend angeordnete Gaswechselventile 8, 10. Es versteht sich, daß je
Zylinder zwei Nocken, zwei Tassenstößel und zwei Gaswechselventile vorgesehen sind. Der nicht dargestellte
Bereich d«T Nockenwelle 4 bzw. des Zylinderkopfes
2 ist irr wesentlichen spiegelbildlich gleich dem dargestellten Bereich und steuert die Gaswechselventile
der nicht dargestellten Zylinder I und II.
Die Gaswechselventile des Zylinders Hl werden von angeformten Nocken 12, 14 der Nockenwelle 4
gesteuert. An einem mittleren Lagerstuhl 16 wird die Nockenwe'le 4 durch Bunde 18,20 a ial unverschiebbar
gehalten. Im Bereich des Zylinders IV ist die Nockenwelle 4 zwischen Lagerstühlen 22, 24 rotationssymmetrisch
ausgebildet, wobei ein Lagerzapfen 26 über der. Lagerstuhl Γ*? hinaus verlängert ist und
anschließend ein im Durchmesser kleinerer Wellenstummel 28 angesetzt ist. Auf d»n Wellenstummel 28 ist eine
Lagerhülse 30 aufgepreßt, welche im Lagerstuhl 24 drehbar aufgenommen ist. In den Lagerstühlen 16,22,24
sind Kanäle 32, 34, 36 für die Zufuhr von Schmieröl eingearbeitet.
Auf den rotationssymmetrischen Bereich der Nokkenwelle
4 ist eine einstückige Baueinheit 38 drehbar und /wischen zwei Endstellungen axial verschiebbar
gelagert. Die Baueinheit 38 setzt sich aus einer Büchse 40 und zwei angeformten Nocken 42,44 zusammen. In
der linken Endstellung der Baueinheit 38 (siehe F i g. 3) ist eine stirnseitige Ausnehmung 46 der Baueinheit 38
formschlüssig mit einem stiftartigen Mitnehmer 48 im Eingriff. Der Mitnehmer 48 ist in den Lagerzapfen 26
der Nockenwelle 4 eingeschraubt und rag! radial entsprechend der Stärke der Büchse 40 nach außen ab.
In der rechten Endstellung — welche durch den Lagerstuhl 24 begrenzt ist - ist der Mitnehmer 48
auOerhalb der stirnseitigen Rotationsebsne der Baueinheit
38 und diese damit auf der Nockenwelle 4 frei s drehbar bzw. von dieser entkuppelt
Die Büchse 40 ist mittels einer nach innen ragenden Umfangswand 50 auf dem Wellenstumme! 28 gelagert
Beiderseits dieser Umfangswand 50 sind zylinderförmige Ausnehmungen 52, 54 gebildet, in die einerseits der
ίο verlängerte Abschnitt des Lagerzapfens 26 und
andererseits die Lagerhülse 30 nach Art eines Kolbens hineinragen. Der Lagerzapfen 26 und die Lagerhülse 30
tragen einerseits zu einer stabilen Lagerung der Baueinheit 38 bei und begrenzen zugleich volumenveränderliche
Kammern 56,58.
Die Kammer 56 ist über einen durch entsprechende Bohrungen im Lagerzapfen 26 gebildeten Kanal 60 und
eine Steuernut 62 (siehe F i g. 2) mit einem gehäuseseitigen Kanal 64 im Lagerstuhl 22 verbunden. Die
Steuernut 62 erstreckt sich nur über einen Umfangsbereich von ca. 90° der Nockenwelle 4 und ist derart
angeordnet daß sie von der Münouog des Kanales 64
nur dann überdeckt ist. wenn beide Gasw echselventile 8, 10 des Zylinders IV geschlossen sind bzw. wenn beide
Tassenstößel 6 im Bereich des Nockengrund!-reises liegen.
In der Kammer 58 ist eine Druckfeder 66 angeordnet,
welche sich einerseits über ein Axialkugellager 68 an der radial nach innen abstehenden Umfangswand 50 der
Baueinheit 38 und andererseits an einem Federring 70 abstützt. Der Federring 70 ist in einer enisprechenden
Umfangsnut an dem Wellenstummel 28 gehalten. Die Druckfeder 66 spannt die Baueinheit 38 in die linke
Endstellung(Fig. I)vor.
Zudem ist die Kammer 58 über eine Axialnut 72 und
eine Steuernut 74 aer Lagerhülse 30 mit einem Kanal 76 im Lagerstuhl 24 verbunden. Die Steuernut 74 ist
bezüglich ihrer Umfangserstreckung gleich der Steuer nut 62 am Lagerzapfen 26 ausgebildet, so daß eine
Verbindung zwischen der Kammer 58 und dem Kanal 76 ebenfalls nur dann vorliegt, wenn beide Gaswechselventile
8, 10 des Zylinders IV geschlossen sind.
beide Kanäle 64 bzw. 76 sind an ein Steuerventil 78 angeschlossen, welches in der einen (dargestellten)
Endstellung eines Schiebers 80 den Kanal 76 mit der Druckseite der Schmierölpumpe 82 der Brennk-aftmaschine
verbindet, während der Kanal 64 mit einem Rücklauf zum Schmierölsumpf 84 verbunden ist. In der
anderen Endstellung des Schiebers 80 wird dem Kanal 64 unter Druck stehe ides Schmieröl zugeführt, während
der Kanal 76 mit dem Rücklauf verbunden ist.
Der Schieber 80 vird durch ein elektromagnetisches Stellglied 86 betätigt, welches wiederum von eine;n
Schaltgerät 88 gesteuert wird. In dem Schaltgerät 88
v. ero-'n unter anderem der öffnungswinkel <t einer die
Brennkraftmaschine steuernden Drosselklappe und die Drehzahl η der Brennkraftmaschine derart verarbeitet,
daß bei niedrigen Lastzuständen und ggf. im Leerlauf der Brennkraftmaschine ein das Entkuppeln der
Baueinheit J8 bewirkendes Signal und bei höheren Lastzuständen ein das Verbinden bewirkendes Signal an
das elektromagnetische Stellglied 86 abgegeben wird.
Zum Entkuppeln der Baueinheit ?8 von der Nockenwelle 4 wird dem Kanal 64 unter Druck
stehendes Schmieröl zugeführt. Sobald die Steuernut 62 in den Mündungsbenich des Kanales 64 einläuft. pHaii/it
sich dieser Druck über den Kanal 60 in die Kammer 56 fort und verschiebt unter Volumenvererößcrunii der
Kammer 56 die Baueinheit 38 in Fig. I in die rechte
Endstellung. Dabei wird das in der Kammer 58 befindliche Schmieröl über die Axialnut 72, die
Steuernut 74 und den Kanal 76 in den Rücklauf verdrängt Durch die axiale Verschiebung entfernt sich
die Ausnehmung 46 von dem Mitnehmer 48 und die Baueinheit 38 bleibt bei geschlossenen Gaswechselventilen
8, 10 abrupt stehen. Dementsprechend ist der Zylinder IV abgeschaltet, während der Zylinder III bei
unverändert rotierender Nockenwelle 4 weiterarbeitet. Das gleiche gilt für die nicht dargestellten Zylinder I und
II, deren Ventilsteuerung spiegelbildlich gleich ausgebildet ist Es versteht sich, daß auch die kuppelbare
Baueinheit des Zylinders I an das Steuerventil 78 angeschlossen ist
Bei einem höheren Lastbereich der Brennkraftmaschine wird das Steuerventil 78 umgeschaltet, so daß
nunmehr dem Kanal 76 unter Druck stehendes Schmieröl zugeführt wird. Sobald die Steuernut 74 in
der mit der Nockenwelle 4 rotierenden Lagerbüchse 30 in den Mündungsbereich des Kanales 76 einläuft, pflanzt
sich dieser Druck in die Kammer 58 fort und verschiebt die Baueinheit 38 in die linke Endstellung. Dabei kommt
die Ausnehmung 46 wieder in Eingriff mit dem Mitnehmer 48 und die Gaswechselventile 8, 10 werden
wieder betätigt
Das Ab- bzw. Ankuppeln der Baueinheit 38 erfolgt geräuschlos und verschleißfrei, weil während des
Kupplungsvorganges nahezu kein Antriebsmoment zu übertragen ist Es versteht sich, daß die Umschaltung
des Steuerventil 78 schlagartig erfolgen muß, um den
Kupplungsvorgang in kürzester Zeit durchzuführen.
In dem Ausfühningsbeispiel gemäß Fig.4 ist an die
axial verschiebliche Baueinheit 38' mit ihren Nocken 42' und 44' eine Schaltmuffe 90 angeformt, in die eine
Schaltgabel 92 eingreift. Die Schaltgabel 92 ist auf einem Stift 94 verschiebbar geführt, welcher an einem
Gehäuseteil 96 des Zylinderkopfes 2 festgelegt ist. An dem freien Ende der Schaltgabel 92 greift ein
elektromagnetisches Stellglied 98 an, welches beispielsweise von einem, wie in der Fig. I gezeigten
Schaltgerät 88 angesteuert ist. Dem Schaltgerät 88 wird noch ein Signal von der Zündanlage der Brennkraftmaschine
zugeführt, um sicherzustellen, daß ein Kuppelvorgang ebenfalls nur bei geschlossenen Gaswechselventilen
erfolgt. Das Ab- und Ankuppeln der Baueinheit 38' zur Nockenwelle 4' erfolgt im übrigen wie im
Vorstehendem beschrieben.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. I bis 3
kann auch eine vereinfachte, hydraulische Betätigung verwirklicht werden, indem die linke Endstellung der
Baueinheit 38 nur durch die Kraft der Druckfeder 66 bewirkt wird. Dementsprechend wäre nur der Kanal 64
abwechselnd mit unter Druck stehendem Schmieröl oder mit einem Rücklauf zu verbinden. Das Steuerventil
78 könnte dann einfacher ausgebildet sein. Anstelle von
Schmieröl ist selbstverständlich auch jedes andere zur Verfügung stehende Fluid anwendbar.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von mindestens
einem Zylinder einer mehrzylmdxigen Brennkraftmaschine mit einer die Gaswechselventile betätigenden Nockenwelle, deren dem mindestens einen
abschaltbaren Zylinder zugeordnete Nocken büchsenartig ausgebildet und auf einem rotationssymmetrischen Abschnitt der Nockenwelle drehbar gelagert und mittels eines an der Nockenwelle
angeordneten Mitnehmers in Abhängigkeit von bestimmten Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine wahlweise mit der Nockenwelle formschlüssig verbindbar oder von der Nockenwelle
lösbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils einem abschaltbaren Zylinder zugeordneten, büchsenartigen Nocken zu einer einstöckigen
Baueinheit (38; 38') zusammengefaßt sind, und daß die Baue;, heit auf der Nockenwelle zwischen zwei
Endstellimgen axial verschiebbar ist und an einer
Stirnseite eine Ausnehmung (46) aufweist, die den an der Nockenwelle angeordneten Mitnehmer (48) in
der einen Endstellung der Baueinheit erhßt und in
der anderen Endstellung der Baueinheit freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (38) zumindest in die
eine, die Ventilbetätigung unterbrechende Endstellung hydraulisch verschiebbar und in die andere, die
Ventilbetätigung bewirkende Endstellung durch Federkraft vorgespannt ist und mit ihrem einen
Stirnende auf einem als Kolben wirkenden Lagerzapfen (26) der Nockenwelle (4) und mit ihrem
anderen Stirnende aui e-ner auf der Nockenwelle
drehfest angeordneten Lager) jlse (30) gelagert ist,
und daß die Baueinheit (38) außerhalb ihrer Lagerstellen einen Ringraum mit der Nockenwelle
einschließt, der einerseits vom Lagerzapfen (26) und/oder von der Lagerhülse (30) der Nockenwelle
und andererseits von einer von der Innenumfangswand der Baueinheit (38) radial nach innen
abstehenden und die Nockenwelle umgebenden Umfangswand (SO) begrenzt ist und mindestens eine
volumenveränderliche Kammer (56 und/oder 38)
bildet, welche über ein Steuerventil (78) wahlweise an den Vor- oder Rucklauf eines unter Druck
stehenden Strömungsmittels anschließbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die volumenveränderliche Kammer
(56,58) mit dem Steuerventil (78) über eine längs des
Außenumfanges der Nockenwelle (4) verlaufende Steuernut (62, 74) verbunden ist, die von einem
gehäuseseitigen Kanal (64 und/oder 76) nur in einem Umfangsbereich der Nockenwelle überdeckt wird,
in welchem beide Gaswechselventile (8, 10) geschlossen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (38') eine Ringmuffe
(90) trägt, in die eine Schaltgabel (92) eingreift und daß die Schaltgabel (92) durch ein elektromagnetisches Stellglied (98) verstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803042018 DE3042018C2 (de) | 1980-11-07 | 1980-11-07 | Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803042018 DE3042018C2 (de) | 1980-11-07 | 1980-11-07 | Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3042018A1 DE3042018A1 (de) | 1982-05-19 |
| DE3042018C2 true DE3042018C2 (de) | 1983-01-13 |
Family
ID=6116205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803042018 Expired DE3042018C2 (de) | 1980-11-07 | 1980-11-07 | Vorrichtung zur wahlweisen Unterbrechung der Betätigung der Gaswechselventile von Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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1980
- 1980-11-07 DE DE19803042018 patent/DE3042018C2/de not_active Expired
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