DE3041670C2 - - Google Patents
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- H04N25/13—Arrangement of colour filter arrays [CFA]; Filter mosaics characterised by the spectral characteristics of the filter elements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Detektieren
eines warmen Punktes in einer Landschaftsszene mit Hilfe
von Infrarotstrahlung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 25 33 270 und
insbesondere aus der DE-OS 26 33 368 bekannt. Danach
werden zwei verschiedene, weit auseinander liegende Wellenlängenbänder
verwendet, wobei das eine, kurzwellige Wellenlängenband
verwendet wird, um den warmen Punkt zu verfolgen,
und das andere, langwellige Wellenlängenband dient
dazu, die Szene zu beobachten. Dies erfordert jedoch ein
Abtastsystem und insbesondere ein Abbildungssystem, das
den gesamten Wellenlängenbereich beider Bänder gleich gut
erfaßt und abbildet, was jedoch sehr aufwendig ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit
einem einzigen Wellenlängenband eine zuverlässige Detektion
ermöglicht und einfach aufgebaut ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Leuchtdichte
eines warmen Punktes im verwendeten Wellenlängenband
mit zunehmenden Wellenlängen abnimmt, während
die Leuchtdichte der Landschaftsszene in diesem Band praktisch
konstant bleibt. Indem nun dieses Wellenlängenband
in zwei Teilbänder mit Hilfe des Filtersytems unterteilt
wird und die von der Strahlung in jedem dieser Teilbänder
hervorgerufenen elektrischen Signale voneinander subtrahiert
werden, kann der warme Punkt auf zuverlässige Weise
detektiert werden.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Flugkörperlenksystem, das mit einer
ersten Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung
zum Detektieren eines warmen Punktes in einer Landschaftsszene
versehen ist,
Fig. 2 den Verlauf der Leuchtdichte als Funktion
der Wellenlänge für zwei verschiedene Temperaturen,
Fig. 3 im Detail eine Ausführungsform der elektrischen
Schaltung, die in der Vorrichtung nach Fig. 1
verwendet wird,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung, und
Fig. 5 eine Ausführungsform der in der Vorrichtung
nach der Erfindung verwendeten strahlungsempfindlichen
Detektoren.
Fig. 1 zeigt ein System zur Lenkung eines Flugkörpers
M zu einem Ziel C. Dieses System ist mit einer
Vorrichtung 1 zum Detektieren eines warmen Punktes versehen,
wobei sich das Vorhandensein eines warmen Punktes durch ein
Signal an der Ausgangsklemme 2 der Vorrichtung 1 bemerkbar
macht. Der warme Punkt besteht hier aus einem Taster TR,
der auf dem Auslaßventil des Flugkörpers M befestigt ist
und praktisch eine Temperatur von 1500° K aufweist.
Der Flugkörper M und das Ziel C befinden sich in
einem Abtastfeld, das von einem Pyramid 3 begrenzt wird,
dessen Spitze 0 der optischen Mitte des Abtastsystems 4
entspricht und dessen Basis ein Rechteck R ist.
Zum Detektieren von Infrarotstrahlung mit einer
Wellenlänge größer als 1 µm kann nicht eine "Vidikon"-
Vorrichtung verwendet werden, und der Detektor besteht dann
aus einer beschränkten Anzahl strahlungsempfindlicher Elemente.
Zur Beobachtung der ganzen Landschaftsszene muß
diese punktweise abgetastet werden. Dazu wird das Abtastsystem
4 benutzt, das ein Strahlungsbündel 6, das von verschiedenen
aufeinanderfolgenden Gebieten der Landschaftsszene
stammt, auf einen strahlungsempfindlichen Detektor
5 richtet. Das Abtasten erfolgt gemäß den Zeilen L 1, ..., Ln,
... LM, ... in Fig. 1. Ein derartiges Abtastsystem ist
z. B. in der französischen Patentschrift Nr. 22 45 970
(PHN 7224) im Namen der Anmelderin beschrieben. Der Detektor
5 liefert ein Signal, dessen Amplitude der Leuchtdichte
des beobachteten Gegenstandes entspricht. Dieses Signal
ermöglicht es, die Landschaftsszene z. B. auf dem Schirm
einer Kathodenstrahlröhre 10 sichtbar zu machen, deren
Kathode mit dem Ausgang 11 der Vorrichtung 1 verbunden ist.
Eine Steuerschaltung 12 liefert die Steuersignale für das
Abtastsystem 4 und für die Kathodenstrahlröhre 10, so daß
das Abtasten der Landschaftszone und das Ablenken des Elektronenstrahls
genau synchron verlaufen.
Zur Lenkung des Flugkörpers M wird ein Drähtekreuz
auf dem sichtbar gemachten Bild positioniert, wobei
man die Mitte des Kreuzes mit dem Ziel, das auf dem Schirm
beobachtet wird, zusammenfallen läßt. Die Achse OC in der
Landschaftsszene entspricht der Mitte des Drähtekreuzes.
Dieses Kreuz wird durch eine Abtastzeile LM und eine nach
dem Anfang der Abtastzeile LM vergangene Zeit TC definiert.
Der warme Punkt, der also dem Flugkörper entspricht, wird
in einer anderen Zeile und in einer anderen Zeitspanne
definiert. Mit Hilfe einer Lenkschaltungsanordnung 14, in
der die Koordinaten des warmen Punktes bestimmt werden,
ist es dann möglich, den Flugkörper M zu dem Ziel C mit
Hilfe von Lenksignalen über eine Verbindung 15 zu lenken,
die den Flugkörper M mit der Lenkschaltungsanordnung 14
verbindet.
Nach der Erfindung ist die Vorrichtung 1 zum Detektieren
eines warmen Punktes mit einem optischen Filter
20 versehen, das das Strahlungsbündel 6 in Teilbündel 22
und 23 aufspaltet, die je einen Teil des Wellenlängenbandes
des Bündels 6 enthalten, wobei dieses Band zwischen 8 und
13 µm liegt. Das Teilbündel 22 besteht aus Strahlung mit
Wellenlängen zwischen 8 und 10,5 µm und das Teilbündel 23
aus Strahlung mit Wellenlängen zwischen 10,5 und 13 µm. Im
Strahlungsweg des Teilbündels 23 ist der Detektor 5 angeordnet,
während im Wege des Teilbündels 22 ein zweiter
strahlungsempfindlicher Detektor 25 angeordnet ist. Die
Ausgangssignale dieser Detektoren werden den zwei Eingängen
einer Subtrahierschaltung 30 zugeführt.
Das optische Filter 20 kann durch einen dichroitischen
Spiegel gebildet werden, der Strahlung, deren
Wellenlänge zwischen 8 und 10,5 µm liegt, reflektiert und
Strahlung, deren Wellenlänge größer als 10,5 µ ist, durchläßt.
Die Subtrahierschaltung 30 kann aus einem Differenzverstärker
35 und einer sich daran anschließenden Schwellenschaltung
36 bestehen. Eine Addierschaltung 40, deren Eingänge
mit den Ausgängen der Detektoren 5 und 25 verbunden
sind, liefert an ihrer Ausgangsklemme 11 ein Leuchtdichtesignal
der Landschaftsszene.
In Fig. 2 ist der Verlauf der Leuchtdichte L λ
als Funktion der Wellenlänge λ für die Temperaturen von
300° K und 1500° K dargestellt. Für die Koordinaten sind
logarithmische Maßstäbe gewählt. Die Leuchtdichtekurven
werden durch die bekannte Plancksche Formel gegeben. Die
schraffierte Zone stellt das Gesamtwellenlängenband von
8-13 µm dar, in dem gearbeitet wird. Dieses Band ist in
zwei Teilbänder BS 1 von 8 bis 10,5 µm und BS 2 von 10,5 bis
13 µm unterteilt. Die Leuchtdichte eines warmen Punktes
auf 1500° K ändert sich von 1,5 · 109 W · m -3 · sr -1 zu
6,25 · 108 W · m -3 · sr -1 im ersten Teilband BS 1 und vom
letzteren Wert zu 2,9 · 108 W · m -3 · sr -1 im zweiten Teilband
BS 2. Die Leuchtdichte eines Punktes auf 300° K, die der
mittleren Temperatur entspricht, ändert sich von
9,08 · 106 W · m -3 · sr -1 zu 9,79 · 106 W · m -3 · sr-1 im ersten
Teilband und vom letzteren Wert zu 8,2 · 106 W · m -3 · sr -1
im zweiten Teilband. Ungeachtet des Abstandes von dem warmen
Punkt liefert dieser Punkt in beiden Bändern einen verschiedenen
Energiebeitrag, während der Energiebeitrag von
Punkten auf 300° K in beiden Bändern praktisch gleich ist.
Der Unterschied in Energiebeiträgen kann mit Hilfe des
Differenzverstärkers 35 detektiert werden. Die Schwellenschaltung
36 wird ein Signal liefern, sobald ein bestimmter
Unterschied detektiert wird.
In Fig. 3 ist die Lenkschaltungsanordnung 14 im
Detail dargestellt. Die von der Steuerschaltung 12 stammenden
Signale, die den Anfang der Abtastung der Landschaftsszene
und der Abtastung der Kathodenstrahlröhre sowie den
Anfang der Zeilenabtastungen angeben, werden der Schaltungsanordnung
14 über die Leitung 50 bzw. 51 zugeführt. In
einem ersten Zähler 55 der Schaltungsanordnung 14 wird die
Anzahl abgetasteter Zeilen gezählt. Der Zähleingang des
Zählers 55 ist über die Verbindung 51 an die Schaltung 12
angeschlossen. Der Zähler wird vom Signal an der Leitung
50 auf Null zurückgesetzt. Ein zweiter Zähler 56 gibt ein
Maß der Zeit, die vom Anfang einer Abtastzeile an vergeht.
Dazu zählt dieser Zähler die Signale eines Taktgebers 57,
deren Frequenz in bezug auf die Frequenz der Abtastzeilen
hoch ist. Der Zähler 56 wird am Anfang jeder Abtastzeile
vom Signal an der Leitung 51 auf Null zurückgesetzt. Die
Schaltungsanordnung 14 enthält weiter zwei Register 60
bzw. 61, deren Eingänge mit den Ausgängen des Zählers 55
bzw. 56 verbunden sind. Die Steuereingänge der Register
60 und 61 sind mit der Ausgangsklemme 2 der Subtrahierschaltung
30 verbunden. Sobald an der Ausgangsklemme 2 ein
Signal erscheint, wird der Inhalt der Zähler 55 und 56 auf
die Register 60 und 61 übertragen. Mit Hilfe von Subtrahierelementen
62 und 63 kann der Unterschied zwischen den
Koordinaten des Flugkörpers M und denen des Zieles C bestimmt
werden. Dazu ist das Element 62 einerseits mit dem
Register 60 und anderseits mit dem Speicher 65 verbunden,
in dem die Nummer der Abtastzeile LM, auf der die Mitte des
Drähtekreuzes positioniert ist, gespeichert ist. Das Element
63 ist einerseits mit dem Register 61 und andererseits
mit dem Speicher 66 verbunden, in dem der Wert der Zeit TC,
der zu der Mitte des Drähtekreuzes gehört, gespeichert ist.
Die digitalen Signale der Elemente 62 und 63 werden von
zwei Digital/Analog-Umsetzern 68, 70 in analoge Signale
umgesetzt, die über die Verbindung 15 auf den Flugkörper
M übertragen werden, so daß letzterer seine Bahn derart
korrigieren kann, daß das Ziel C erreicht werden kann.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform einer
Vorrichtung nach der Erfindung. Diese Ausführungsform enthält
Mittel zur Einstellung der Pegel der Signale, die von
den Detektoren 5 und 25 geliefert werden. Diese Mittel bestehen
aus Verstärkern 80 und 82 zwischen den Detektoren
5 und 25 und den Eingängen des Differenzverstärkers 35,
wobei der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 82 einstellbar
ist. In dem der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 82
geregelt wird, kann erzielt werden, daß das Signal am
Ausgang des Differenzverstärkers 35 bei einer bestimmten
Temperatur To Null ist, so daß bei einer Temperatur T < To
das Ausgangssignal negativ und bei einer Temperatur T < To
das Ausgangssignal positiv ist. Es sei bemerkt, daß die
Unterteilung von dem Abstand von der Strahlungsquelle unabhängig,
aber nur von den spektralen Eigenschaften der
Strahlung abhängig ist. Indem To passend gewählt wird, ist
es möglich, ohne Schwierigkeiten die Strahlung des Tasters
von der Strahlung der Landschaftsszene zu trennen. In der
in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung wird in zwei Zeitspannen
gearbeitet, und zwar vor dem Feuern und während des Feuerns.
Vor dem Feuern wird die Temperatur des wärmsten
Punktes der Landschaftsszene bestimmt. Dazu enthält die
Vorrichtung einen Spitzendetektor, der durch eine Diode 84
und einen Kondensator 86 gebildet wird, der mit dem Ausgang
der Addierschaltung 40 über einen Schalter 88 in
geschlossener Lage verbunden ist. Die Spannung über dem
Kondensator 86 wird einem der Eingänge einer Vervielfacherschaltung
87 für analoge Signale zugeführt, deren Ausgang
mit dem Steuereingang des einstellbaren Verstärkers 82 verbunden
ist. An den anderen Eingang der Vervielfacherschaltung
87 kann eine Spannung angelegt werden, die das Ausgangssignal
des Differenzverstärkers 35 auf Null setzt.
Diese Spannung stammt von einem Sägezahngenerator 90, dessen
Ausgang über einen Schalter 92 in geschlossener Lage mit
einem Speicherkondensator 94 verbunden ist. Der Schalter 92
wird geöffnet, sobald das Signal am Ausgang des Differenzverstärkers
35 Null wird, was von einem Nulldurchgangsdetektor
96 detektiert wird. Der Eingang des Detektors
96 ist mit dem Ausgang des Verstärkers 35 über einen Schalter
98 in geschlossener Lage verbunden. Das Ausgangssignal
des Detektors 96 steuert den Schalter 92. Der Verstärkungsfaktor
des Verstärkers 82 wird also derart geregelt,
daß das Signal am Ausgang des Verstärkers 35 bei der
Temperatur To des wärmsten Punktes der Landschaftsszene
Null ist.
Während des Feuerns werden die Schalter 88 und 98
geöffnet, so daß der Taster TR ein negatives Signal hervorruft,
das sich gut unterscheiden läßt.
Bisher wurde angenommen, daß die Detektoren 5
und 25 nur ein einziges strahlungsempfindliches Element enthalten.
Diese Detektoren können aber auch mehrere strahlungsempfindliche
Elemente enthalten. Der Detektor 5 kann
z. B., wie in Fig. 5 angegeben ist, durch eine Reihe von
strahlungsempfindlichen Elementen E 1, ... En gebildet
werden, die je eine bestimmte Zeile abtasten, so daß durch
eine einzige Abtastung in einer Richtung die ganze Landschaftsszene
abgetastet wird. Der Detektor 25 kann aus
einer kleineren Anzahl strahlungsempfindlicher Elemente
F 1, F 2, ... F 6 bestehen, die je eine Zeile in der Mitte der
Landschaftsszene, das Gebiet, in dem sich der Flugkörper
bewegt, abtasten. Durch Regelung der Verstärkung des Verstärkers
82 kann immer das Ausgangssignal des Differenzverstärkers
35 gleich Null gemacht werden.
Um die Strahlungsintensität in den zwei Wellenlängenbändern
gesondert detektieren zu können, ist es nicht
erforderlich, einen dichroitischen Bündelteiler zu benutzen.
Die zwei Detektoren 5 und 25 können hintereinander im Wege
des Bündels 6 angeordnet werden. Der ersten Detektor muß
dann für diejenigen Wellenlängen durchlässig sein, für die
der zweite Detektor empfindlich ist. Dabei können Cadmiumquecksilbertelluriddetektoren
verwendet werden, bei denen
das Verhältnis zwischen Cadmiumtellurid und Quecksilbertellurid
passend gewählt ist. Die spektrale Trennung wird
dann durch passende Wahl des Empfindlichkeitsbereiches der
Detektormaterialien vorgenommen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Detektieren eines warmen Punktes in einer
Landschaftsszene mit Hilfe von Infrarotstrahlung, die
ein Abtastsystem, ein strahlungsempfindliches Detektionssystem
zur Umwandlung eines von dem Abtastsystem stammenden
Abtastbündels in ein elektrisches Signal und eine elektronische
Verarbeitungsschaltung für dieses Signal enthält,
wobei sich im Wege des Abtastbündels hinter dem Abtastsystem
ein Filtersystem zum Aufspalten des Abtastbündels
in zwei Teilbündel befindet, und das Detektionssystem aus
zwei strahlungsempfindlichen Detektoren besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastbündel nur Strahlung
in einem einzigen Infrarotwellenlängenband enthält und das
erste bzw. das zweite Teilbündel nur Strahlung mit Wellenlängen
in einem ersten bzw. in einem zweiten Teilband des
Wellenlängenbündels des Abtastbündels enthält, und der erste
bzw. der zweite Detektor die Strahlung mit Wellenlängen
im ersten bzw. im zweiten Teilband in ein elektrisches
Signal umwandelt, und daß die elektronische Verarbeitungsschaltung,
deren Eingänge mit den Ausgängen der Detektoren verbunden
sind, eine Subtrahierschaltung, deren Ausgangssignal
das Vorhandensein eines warmen Punktes angibt, und
eine Addierschaltung, deren Ausgangssignal die Leuchtdichte
der Landschaftsszene darstellt, enthält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgängen der
Detektoren und den Eingängen der Subtrahierschaltung elektronische
Elemente zur Änderung der Pegel der der Subtrahierschaltung
zugeführten Signale angebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eines der elektronischen Elemente
vom Ausgangssignal der Subtrahierschaltung gesteuert wird,
wobei das Ausgangssignal für diese Schaltung bei einer
bestimmten Temperatur eines beobachteten Gegenstandes
auf Null gesetzt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal der Subtrahierschaltung
beim Detektieren des wärmsten Punktes der Landschaftsszene
auf Null gesetzt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Wellenlängenband des Abtastbündels
zwischen etwa 8 µm und etwa 13 µm liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803041670 DE3041670A1 (de) | 1980-11-05 | 1980-11-05 | Vorrichtung zum detektieren eines warmen punktes in einer landschaftsszene mit hilfe von infrarotstrahlung und mit einer derartigen vorrichtung versehenes lenksystem fuer flugkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803041670 DE3041670A1 (de) | 1980-11-05 | 1980-11-05 | Vorrichtung zum detektieren eines warmen punktes in einer landschaftsszene mit hilfe von infrarotstrahlung und mit einer derartigen vorrichtung versehenes lenksystem fuer flugkoerper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3041670A1 DE3041670A1 (de) | 1982-09-09 |
| DE3041670C2 true DE3041670C2 (de) | 1989-04-13 |
Family
ID=6115989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803041670 Granted DE3041670A1 (de) | 1980-11-05 | 1980-11-05 | Vorrichtung zum detektieren eines warmen punktes in einer landschaftsszene mit hilfe von infrarotstrahlung und mit einer derartigen vorrichtung versehenes lenksystem fuer flugkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3041670A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3139347B1 (de) | 2015-08-20 | 2018-06-13 | Diehl Defence GmbH & Co. KG | Verfahren zum bestimmen einer ausrichtung eines objekts |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0354066A3 (de) * | 1988-08-04 | 1990-11-14 | Gec Avionics, Inc. | Infrarot-Spektraldifferenzdetektor |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE2533270C2 (de) * | 1975-07-25 | 1987-01-02 | Günter Dr.-Ing. 6903 Neckargemünd Pusch | Thermisches Visier- und Ortungsverfahren für die automatische Lenkung von Flugkörpern und Einrichtung dafür |
| DE2633368C2 (de) * | 1976-07-24 | 1985-06-20 | Eltro GmbH, Gesellschaft für Strahlungstechnik, 6900 Heidelberg | Anordnung zum Orten und Beschießen eines Zieles |
| US4202515A (en) * | 1978-07-05 | 1980-05-13 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Two tone tracker |
-
1980
- 1980-11-05 DE DE19803041670 patent/DE3041670A1/de active Granted
Cited By (1)
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| EP3139347B1 (de) | 2015-08-20 | 2018-06-13 | Diehl Defence GmbH & Co. KG | Verfahren zum bestimmen einer ausrichtung eines objekts |
Also Published As
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| DE3041670A1 (de) | 1982-09-09 |
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