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DE3041102A1 - Traegerplatte fuer scheibenbremseinreibbloecke aus hartkeramik - Google Patents

Traegerplatte fuer scheibenbremseinreibbloecke aus hartkeramik

Info

Publication number
DE3041102A1
DE3041102A1 DE19803041102 DE3041102A DE3041102A1 DE 3041102 A1 DE3041102 A1 DE 3041102A1 DE 19803041102 DE19803041102 DE 19803041102 DE 3041102 A DE3041102 A DE 3041102A DE 3041102 A1 DE3041102 A1 DE 3041102A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier plate
molded part
rib
front face
ceramic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803041102
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt 5000 Köln Stahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803041102 priority Critical patent/DE3041102A1/de
Publication of DE3041102A1 publication Critical patent/DE3041102A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/092Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Trägerplatte für Scheibenbremsenreibblöcke
  • aus Hartkeramik Beschreibung: Die Erfindung betrifft eine Trägerplatte für den Belag eines Reibblocks für Scheibenbremsen, die aus einem plattenförmigen Formteil aus Hartkeramik besteht, das auf seiner Rückenfläche mit einer Abdeckung aus Metallguß, vorzugsweise Druckguß versehen ist, die die Rückenfläche mindestens teilweise und die umlaufende Stirnfläche des plattenförmigen Formteils umschließt.
  • Aus der DE-PS 27 34 585 ist eine Trägerplatte bekannt, bei der jedoch die Abdeckung der Rückenfläche aus Metallblech besteht. Zur Herstellung einer derartigen Trägerplatte ist somit nicht nur ein zusätzlicher Formprozeß zur Herstellung der Schutzabdeckung erforderlich, sondern darüberhinaus müssen auch noch Maßnahmen getroffen werden, um das Keramikformteil fest mit der Schutzabdeckung zu verbinden. Da auf-die Vorderfläche des keramischen Formteils der Trägerplatte der Reibbelag aufgepreßt werden muß, besteht die Gefahr, daß hierbei die Trägerplatte bricht. Bei der Herstellung von keramischen Formteilen führt das Brennen und/oder Sintern des grünen Formlings zwangsläufig zu gewissen Maß- oder Formabweichungen durch das sogenannte Schwinden. Außerdem lassen sich geringfügige Verwerfungen des plattenförmigen Keramikformteils praktisch nicht vermeiden, so daß dieses beim Aufpressen des Belagmaterials in der Preßform "hohl liegt" und durch den Preßdruck zerstört werden kann, auch wenn die Rückenfläche mit einer Ummantelung aus Stahlblech versehen ist.
  • Um dem abzuhelfen, wurde nun vorgesehen, die Abdeckung der Rückenfläche aus Metallguß, vorzugsweise aus Druckguß herzustellen, da das flüssige Metall den zu ummantelnden Bereich des plattenförmigen Keramikformteils beim Einbringen in die Gießform vollständig umschließt und es dadurch zu einer allseitigen dichten Anlage der Metallummantelung am Formteil kommt. Durch das Umgießen des entsprechenden Bereiches des keramischen Formteils entsteht eine feste Verbindung zwischen dem keramischen Formteil und der metallischen Ummantelung, die spielfrei ist, da durch das Schrumpfen des Metalls beim Abkühlen der Metallmantel mit einer gewissen Vorspannung auf dem keramischen Formteil gehalten ist. Die Abdeckung der Rückenfläche bei einem derart umgossenen Keramikformteil ist auf ihrer Außenseite völlig eben und deckt alle bei der Herstellung des Kerarnikformteils vorhandenen Formungenauigkeiten ab, so daß beim nachfolgenden Aufpressen des Belagmaterials keine Zerstörung des keramischen Formteils bewirkt werden kann.
  • Bei der Herstellung derartiger Reibblöcke für Scheibenbremsen wurde bisher auf die Vorder fläche des keramischen Formteils ein Haftvermittler in Form eines Klebers aufgebracht. Das Aufbringen dieses Klebers in der Großserienproduktion verlangt einen erheblichen Aufwand an Maschinen und Personal. Der Kleber hat hierbei die Aufgabe, für eine gute Verbindung zwischen dem Belagmaterial und der Trägerplatte zu sorgen, damit die im Betrieb auf den Reibbelag wirkenden Scherkräfte zuverlässig auf die Trägerplatte und damit auf die Aufhängung des Reibblocks übertragen werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trägerplatte der eingangs bezeichneten Art so zu verbessern, daß die Verwendung eines Klebers zur Verbindung zwischen Reibbelag und Trägerplatte entfallen kann.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der die umlaufende Stirnfläche des keramischen Formteils bedeckende Teil der metallischen Abdeckung einen wenigstens teilweise umlaufenden Steg aufweist, der die Ebene der Vorderfläche des Formteils überragt. Hierdurch ist es möglich, auf einen Kleber vollständig zu verzichten, da die Scherkräfte durch diesen umlaufenden Steg im Betrieb auf genommen werden können.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Steg eine nach innen weisende Hinterschneidung aufweist. Dies hat den Vorteil, daß das Reibbelagsmaterial, das beim Aufpressen in die Hinterschneidungen eingedrückt wird, nicht nur in Scherrichtung fest mit der Trägerplatte verbunden ist, sondern auch senkrecht zur Plattenebene gegen ein Ablösen gesichert ist.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die freiligende Vorderfläche des Formteils Vertiefungen aufweist. Durch derartige Vertiefungen im keramischen Formteil, in die beim Aufpressen das Belagmaterial eindringt, ergibt sich in Scherrichtung gesehen eine zusätzliche formschlüssige Verbindung zwischen dem Reibbelag und der Trägerplatte, durch die die im Betrieb auftretenden Scherkräfte voll aufgenommen werden. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß gerade im Betrieb durch die senkrecht auf den Reibblock wirkende Andruckkraft des Bremszylinders der Belag in die Vertiefungen im Formteil hereingedrückt wird und so die auftretenden Scherkräfte sicher vom Reibbelag auf die Trägerplatte übertragen werden. Bei dieser Ausführungsform braucht der umlaufende Steg nur so dimensioniert zu sein, daß er das aufgepreßte Belagmaterial gegen ein Herausfallen senkrecht zur Plattenebene sichert.
  • Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Trägerplatte besteht darin, daß die unterschiedlichen Wärmedehnungen zwischen Belagmaterial einerseits und Trägerplatte andererseits, die aufgrund der im Betrieb auftretenden Temperaturunterschiede zwischen der Reibfläche und der Rückenfläche der Trägerplatte auftreten, nicht zu einer Biegeverformung führen können, sondern daß sich das Belagmaterial in der Ebene der Trägerplatte frei dehnen kann. Hierdurch ist gewährleistet, daß bei allen Betriebszuständen, d. h. sowohl bei kalter als auch bei heißer Bremse die Reibfläche vollflächig an der Bremsscheibe anliegt und somit örtliche Uberhitzungen des Belagmaterials, mangelnde Reibleistung bei nasser Bremsscheibe etc. vermieden werden.
  • Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Vorderfläche einer Trägerplatte eines Reibblocks für eine Scheibenbremse,-Fig. 2 die Rückseite der Trägerplatte gemäß Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III - III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt durch einen fertigen Reibblock entsprechend der Linie III - III in Fig. 1.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein plattenförmiges Keramikformteil 1 mit einer Druckgußummantelung 2 in der Weise verbunden, daß die Vorderfläche A des Keramikteils vollständig freiliegt, während die umlaufenden 4/ Stirnflächen des Keramikteils vollständig ummantelt sind.
  • An einer Seitenkante ist die Druckgußummantelung mit ösenförmigen Ansätzen 3 versehen, mit denen der fertige Reibblock in üblicher Weise am Bremssattel festgelegt werden kann.
  • Auf der Rückenfläche B der Trägerplatte ist die Druckgußummantelung mit schlitzförmigen öffnungen 5 versehen, die verhindern, daß beim Abkühlen nach dem Umgießen durch die Metallummantelung 2 die Keramikplatte 1 bricht.
  • Wie aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 zu ersehen ist, ist die Keramikplatte 1 auf ihrer Rückseite mit stegförmigen Vorsprüngen 6 versehen, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in etwa H-förmig verlaufen.
  • Diese Vorsprünge 6 sind in ihrer Dicke so bemessen, daß sie mit der Druckgußummantelung 2 auf der Rückseite der Trägerplatte flächengleich abschließen und somit durch die schlitzförmigen Öffnungen 5 hindurchragen und diese gleichzeitig begrenzen.
  • Auf der Vorderfläche A ist die Keramikplatte mit Vertiefungen 7 versehen, die in ihrem Verlauf in etwa den Vorsprüngen 6 der Rückenfläche entsprechen, so daß auch in diesen Bereichen die Stärke der Platten etwa gleichbleibend ist. Die Außenkante 8 der Vorderfläche A der Keramikplatte 1 weist eine Abfasung auf, so daß beim Umgießen durch den entsprechenden Teil des Metalls in diesem Bereich die Keramikplatte formschlüssig umklammert wird. Die durchgehenden Löcher 9 dienen lediglich dazu, bei der Herstellung der Druckgußummantelung die Keramikplatte in der Gußform zu halten.
  • Aus der Aufsicht gemäß Fig. 1 und aus den beiden Schnittdarstellungen ist zu ersehen, daß der die umlaufenden Stirnflächen 4 des Formteils 1 bedeckende Teil der metallischen Abdeckung 2 einen die Ebene der Vorderfläche A des Formteils überragenden, wenigstens teilweise umlaufenden Steg 10 aufweist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Steg 10 mit einer nach innen gerichteten Hinterschneidung 11 versehen, beispielsweise in Form einer durchgehenden Nut, so daß beim Aufpressen des Belagmaterials 12 (Fig. 4) dieses in die Hinterschneidung eingedrückt wird, so daß der Reibbelag formschlüssig von den Stegen 10 gehalten wird.
  • Der vorstehend verwendete Begriff "Hartkeramik" bezieht sich hier insbesondere auf Hartporzellane und Hartkeramiken entsprechend DIN 40685 221, also eine überwiegend Magnesium-Silikat enthaltende dichte Hartkeramik, ist jedoch im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung nicht auf die vorstehend näher bezeichneten Werkstoffe beschränkt, sondern umfaßt auch Glas, Glaskeramiken oder dgl.

Claims (3)

  1. Bezeichnung: Trägerplatte für Scheibenbremsenreibblöcke aus Hartkeramik Ansprüche: C Trägerplatte für den Belag eines Reibblocks für Scheibenbremsen, die aus einem plattenförmigen Formteil aus Hartkeramik besteht, dessen Rückenfläche wenigstens teilweise und dessen umlaufende Stirnfläche von einer Abdeckung aus Metallguß, vorzugsweise Druckguß abgedeckt ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der die umlaufende Stirnfläche (4) des Formteils (1) bedeckende Teil der metallischen Abdeckung (2) einen wenigstens teilweise umlaufenden Steg (10) aufweist, der die Ebene der Vorderfläche (A) des Formteils (1) überragt.
  2. 2. Träyerplatte nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Steg (10) eine nach innen gerichtete Hinterschneidung (11) aufweist.
  3. 3. Trägerplatte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die freiliegende Vorderfläche (A) des Formteils (1) Vertiefungen (7) aufweist.
DE19803041102 1980-10-31 1980-10-31 Traegerplatte fuer scheibenbremseinreibbloecke aus hartkeramik Withdrawn DE3041102A1 (de)

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DE (1) DE3041102A1 (de)

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