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DE293992C - - Google Patents

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Publication number
DE293992C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
insulator
clamping
lightning protection
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT293992D
Other languages
English (en)
Publication of DE293992C publication Critical patent/DE293992C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/10Overvoltage arresters using spark gaps having a single gap or a plurality of gaps in parallel
    • H01T4/14Arcing horns

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293992 KLASSE 21 c. GRUPPE
CARL BANCKEN in CÖLN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1914 ab.
Blitzschutzvorrichtungen, die aus verschiedenen Einzelteilen bestehen, welche auf gemeinsamer Grundplatte befestigt sind, sind bekannt.
Es ist ferner nicht neu, atmosphärische .Blitzschutzvorrichtungen (Blitzableiterstangen) auf einer ;Platte, die auch zum Tragen von Kabeln oder Drähten dient, anzuordnen und diese Platte mittels einer Klemmvorrichtung an gewöhnlichen Porzellanisolatoren, wie sie zum Tragen von Drahtfreileitungen dienen, zu befestigen.
Nach bekannten Vorschlägen letzterwähnter Art wird jedoch die aus zwei rohrschellenartig verbundenen Teilen bestehende Klemmvorrichtung, welche durch Tragbolzen mit der den Blitzableiter und die Kabel tragenden, · oberhalb des Kopfes der Porzellanisolatoren angeordneten Platte verbunden ist, in die den Kopf des Isolators von dessen glockenförmigem. Rumpf trennende umlaufende Drahtführungsrille hineingelegt, so daß diese Halsrille, für den ihr obliegenden Zweck der Drahtführung selbst verlorengeht. Daher kann eine derartige Anbringung der Blitzschutzmittel sich nicht bei solchen Leitungsanlagen eignen, bei denen die Drähte, wie dies bei allen normalen Drahtfreileitungen der Fall ist, in der umlaufenden Halsrille der Porzellanisolatoren gebettet und befestigt sind. Nachteilig bei der hier in Rede stehenden Befestigung der Blitz-' Schutzmittel ist auch, daß die durch Schrauben angezogenen, in die umlaufende Rille eingreifenden Rohrschellenhälften einen so starken Druck auf den durch die Rille ohnehin stark geschwächten Teil der Porzellanisolatoren ausüben, daß bei Überspannung des Schraubenanzuges der KQpf des Isolators mehr oder minder leicht von dem glockenförmigen Rumpfteil abgesprengt werden kann, und daß zu einer gesicherten Verbindung der beiden Rohrschellenhälften mit der Tragplatte mindestens zwei, in der Praxis aber meist vier Tragbolzen erforderlich sind, wodurch die Herstellung und die Anschaffungskosten soleher Vorrichtungen verteuert sowie ihre Montage und Demontage umständlich gemacht werden.
Die vorliegende Erfindung will unter Beibehaltung der Verwendung von Klemmvorrichtungen zur Befestigung der auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordneten Bedarfsteile für Blitzschutzvorrichtungen an gewöhnlichen Porzellanisolatoren die letzteren ihrem eigentlichen Zwecke, mit der Halsrille die Drahtfreileitungen aufzunehmen und fest-. zuhalten, nach wie vor verfügbar halten und es auf diese Weise ermöglichen, daß auch nach völliger Fertigstellung solcher Leitungsanlagen hinterher die Blitzschutzvorrichtung an denselben mit wenigen, auch von nicht sachverständigen Handwerkern ohne Schwierigkeiten durchführbaren Handgriffen angelegt oder ausgewechselt werden kann.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß als Klemmvorrichtung eine bandartige, vorzugsweise einteilige Rohrschelle in Anwendung gelangt, welche oberhalb der
Halsrille um den Kopf des Isolators gelegt und durch Schrauben angezogen wird. Um dabei aber trotz dieser einfachen und einseitigen Befestigung einen stabilen, sicheren Halt der die Blitzschutzmittel tragenden Platte zu erreichen und jede Lagenveränderung derselben zu vermeiden, ist der Abstand der Rohrschelle von der Unterfläche der Grundplatte dadurch auf ein Mindestmaß beschränkt, daß
ίο letztere mit einer Ausnehmung versehen ist, in die der Kopf des Isolators eintritt, wobei zweckmäßig ein wagerechter, von dem Rohrschellenbande abgekröpfter Lappen die Grundplatte trägt und der diese beiden Teile verbindende Schraubenbolzen zugleich zur Befestigung von Klemmstücken oder anderen, auf der Grundplatte montierten Bedarfsteilen dient.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung veranschaulicht. Es weist folgende Beschaffenheit auf.
Die Blitzschutzvorrichtung besteht aus der aus geeignetem, widerstandsfähigem Isolationsmaterial, vorzugsweise Porzellan, hergestellten Grundplatte i, auf deren Oberfläche die Kkük bf i
p
Kontaktstücke
C1, C2, C3
befestigt sind.
Die Kontaktstücke C1, c3 dienen zur Befestigung der beiden Blitzschutzhörner blt b2, während die Kontaktstücke C1, c2 zur Befestigung der Drosselspule d bestimmt sind. Das Kontaktstück q im besonderen hfit die Aufgabe, das Leitungsende I1 der Drahtfreileitung, die in bekannter Weise um die Halsrille eines gewöhnlichen Porzellanisolators gelegt bzw. in derselben befestigt ist, mit der Drosselspule und den Blitzschutzhörnern metallisch zu verbinden. Das Kontaktstück C2 andererseits dient außer zur Befestigung des einen Endes, der Drosselspule d auch zur metallischen Verbindung mit der z. B. in ein Gebäude überzuführenden Leitung I2, während das an das Blitzschutzhorn b2 angeschlossene Kontaktstück C3 in. die Erdleitung ζ überführt.
Zur besseren Isolation zwischen den Blitzschutzhörnern und der Drosselspule ist die Grundplatte mit einem Isolationssteg s versehen.
Die Befestigung der Grundplatte» am Isolator erfolgt durch ein Rohrschellenband h, welches um den Kopf des Isolators oberhalb dessen Halsrille gelegt und durch eine Schraube angezogen wird. Damit nun die Entfernung zwischen dem Schellenband h und der Grundplatte i auf ein Mindestmaß beschränkt und auf diese Weise erreicht wird, daß die Klemmverbindung zwischen Isolator und Blitzschutzvorrichtung möglichst sicher und stabil bleibt, damit ferner auch eine Verschiebung der Platte i gegenüber dem Isolator, wie sie beispielsweise durch Winddruck eintreten könnte, vermieden wird, ist die Unterfläche der Grundplatte oberhalb des Kopfes des Isolators mit einer Ausnehmung versehen, in die der Kopf des Isolators hineinreicht. Ein von dem Rohrschellenband h nach oben und nach auswärts abzweigendes- wagerecht verlaufendes Bandstück hält dabei die auf dem Kopf des Isolators aufruhende Platte i fest, wobei der Bolzen, der die Sicherung der Teile i, h vornimmt, zweckmäßig auch zum Festhalten des Klemmstückes C1 an der Platte i benutzt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    .1. Blitzschutzvorrichtung, deren Einzelteile (Drosselspule, Blitzschutzhörner, Schalter, Klemmstücke u. dgl.) auf einer durch Kiemmittel über einem normalen Isolator befestigten Grundplatte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer vorzugsweise einteiligen Rohrschelle bestehenden Klemmittel den Kopf ·■ des Isolators oberhalb seiner Rille umgreifen, um diese zur Befestigung der Drahtleitung frei zu halten, und daß der Abstand der Klemmittel von der Grundplatte durch den Eintritt des Isolatorkopfes in eine Ausnehmung der Grundplatte möglichst verringert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine einzige wagerechte Abzweigung der Rohrschellenklemme die Grundplatte hält und der Befestigungsbolzen zwischen Grundplatte und Abzweigung zugleich den Klemmbolzen für eines der an der Grundplatte zu befestigenden Klemmstücke bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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